Montag 11. Dezember 2000


keil1.gif(893 Byte) SOLIDARITÄT MIT CHARLES OFOEDU!

keil1.gif(893 Byte) Neu bei *Transparenz durch Evidenz*

keil1.gif(893 Byte) Heimat

keil1.gif(893 Byte) Rassistischer Artikel eines FPÖ-Bezirksvorsteher-StV.

keil1.gif(893 Byte) Analysen sind fades langatmiges Gewäsch ?

keil1.gif(893 Byte) einladung an alle frauen zu einem spaziergang

keil1.gif(893 Byte) URGENT NICE : Gaz lacrymo tr ès dangereux pour la santé !!!

keil1.gif(893 Byte) URGENT NICE 2 : Pr écisions sur les gaz lacrymo très dangereux pour la santé !!!

keil1.gif(893 Byte) Planungstreffen der Mexiko-Plattform

keil1.gif(893 Byte) Weihnachtsfiesta der Mexiko-Plattform

keil1.gif(893 Byte) SOA Aktionstag 17.01.00

keil1.gif(893 Byte) NGO"SEOBE99"

keil1.gif(893 Byte) Davos: Einladung zum internationalen Vorbereitungstreffen 16.-17. Dezember

keil1.gif(893 Byte) Prag: Gefangener nach mehr als 2 Monaten Haft entlassen



keil1.gif(893 Byte) EINGELANGT, ABER NICHT AUFGENOMMEN

 

Diese Ausgabe hat Hikmet Kayahan zusammengestellt.

 


 


...die da hatten einfach genug

Pedro Negros fabelhaft kommentierte Bildreportagen im standard:
Parlament Menschenkette
Checkpoint Hadikgasse

checkpoint austria site - info, bilder
no-racism.net
tatblatt bericht, fotos

No name Bild- und Filmmaterial
jpegs, quicktimes

Und für's nächstemal:
Das Rechtshilfe-Manual




...und was mache ich eigentlich gegen rassisten?

online-diskussion

 


Drahdiwaberl
12. Dezember - Libro Halle

Adventsingen und TortenMulatschag




MP3 Download



Wie der MUND entsteht ....

Schickt uns bitte eure Nachrichten, Meldungen und Ideen.

E-Mail-Adresse der Redaktion:

widerstand@no-racism.net
Editorial
Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Die Beiträge werden von verschiedenen Redaktionsteams zusammengestellt.

Bitte weitersagen:
Für Personen ohne Internetzugang gibt es aktuelle Terminankündigungen
unter der Rufnummer 589 30 22 12 (Demoforum)


 



SOLIDARITÄT MIT CHARLES OFOEDU!
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Liebe FreundInnen, liebe AktivistInnen!

Der nigerianische Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist, Charles
Ofoedu, wurde im Frühjahr 1999 im Zuge der "Operation Spring" als
mutmasslicher Drogenboss verhaftet: Er wurde nach drei Monaten U-Haft
mangels handfester Beweise wieder entlassen.

Mittlerweile haben sich auch die Anklagepunkte des Drogenhandels und der
Mitgliedschaft einer kriminellen Organisation als unhaltbar entpuppt und
mussten von der Staatsanwaltschaft fallengelassen werden.

In der am 13. Oktober 2000 erfolgten zweiten Hauptverhandlung wurde
Charles Ofoedu dennoch - gestützt auf Aussagen eines anonymisierten
Zeugen - wegen angeblicher Geldwäscherei zu 10 Monaten bedingter
Freiheitsstrafe verurteilt.

Dieses für österreichische StaatsbürgerInnen verhältnismassig milde
Urteil bedeutet für AusländerInnen die Ausweisung aus Österreich!!

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Für das noch nicht abgeschlossene Verfahren fallen bis dato ATS 28.000.-
an Anwaltskosten an, die bis Ende Dezember beglichen sein müssen.

Wir bitten daher alle FreundInnen und AktivistInnen, sich mit Charles
Ofoedu aktiv zu solidarisieren und ihn bei der Begleichung der
Rechtsanwaltskosten durch Spenden zu unterstützen.

Vielen Dank!

Das Charles Ofoedu-Unterstützungskomitee:
Dr. Kerstin Andra, Dr. Di-Tutu Bukasa, Karl Fischbacher, Caroline
Grandperret, Susanne Jerusalem, Michael C. Niki Knopp, Dr. Peter
Kreisky, Niki Kunrath,
Mag. Miriam Lehner, Dr. Madeleine Petrovic, Madeleine Reiser, Hannes
Seitner, Marco Smoliner, Verein "Bunte Demokratie für Alle" (BDFA)

Spendenkonto: BA 501 521 328 00 BLZ: 20151
Kennwort: "Solidarität mit Charles Ofoedu"




Neu bei *Transparenz durch Evidenz*
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gepostet von: Martin Krusche, krusche@van.at

~ Andere Dokumente: Abg. z. NR Andrea Wolfmayrs Antwort auf offenen Brief
der IG AutorInnen
http://www.kultur.at/van02/doku/blatt01.htm

~ IG AutorInnen: Zum Tod von H.C. Artmann
http://www.kultur.at/van02/iga/blatt02.htm

Das kulturelle Terrain: http://www.kultur.at




Heimat
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gepostet von: Martin Krusche, krusche@van.at

Heimat
Das ist ein sehr populärer Containerbegriff. Steht dauernd irgendwo im Weg
und man weiß meist nicht so genau, was drinnen ist. Heimat - läßt uns gerne
annehmen, wir hätten mit anderen Menschen ohnehin Übereinkunft, was damit
gemeint sei.

Heimat hat seit einigen wenigen Jahrzehnten, die keine zwei Jahrhunderte
ausmachen, Seiten wie eine Klinge. So scharf, daß Menschen dadurch schon zu
Tode gekommen sind.

Fragt man genauer nach, was sich jemand unter Heimat vorstellt, wird alles
mitunter ganz unscharf. Wenn das Wort Heimat ein Container ist, dann sollen
hier einige Bereiche davon ausgeleuchtet werden:

http://www.kultur.at/heimat/
. "Blutet der Boden?" (Martin Krusche & Joseph Schützenhöfer)
. "Tiefe Spuren. Abwegig." (Martin Krusche & Joseph Schützenhöfer)
. Eigenheiten ~ Fremdheiten [Über Heimat] (Von Wolfram Bayer, Martin Krusche
und Klaus Zeyringer)
. Advent, österreichisch [Eine heimatliche Beschaulichkeit] (Von Wolfram
Bayer, Martin Krusche und Klaus Zeyringer)

Das kulturelle Terrain: http://www.kultur.at




Rassistischer Artikel eines FPÖ-Bezirksvorsteher-StV.
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gepostet von: 16gegenfpoevp@gmx.at

Das Komitee "Ottakring gegen Schwarzblau" reagierte auf einen rassistischen
Artikel des Bezirksvorsteher-StV. der FPÖ, in dem er die Schwarzen in
Ottakring in die Nähe von Drogengeschäften rückte:

Bezirkskomitee
OTTAKRING GEGEN SCHWARZBLAU
p.A. Gerald Grubinger
Brunnengasse 52/22
1160 W i e n

An Frau Bezirksvorsteherin
Ernestine GRASZBERGER
MBA 16

Richard Wagner-Platz 19
1160 W i e n

Wien, 07. Dezember 2000

Betrifft: Rassistisch motivierte Übergriffe durch FPÖ-Mandatare

Sehr geehrte Frau Bezirksvorsteherin,

mit Verwunderung und Empörung hat das Bezirkskomitee OTTAKRING GEGEN
SCHWARZBLAU zur Kenntnis nehmen müssen, daß vom
Bezirksvorsteher-Stellvertreter
Ing. Günther WOLFRAM in der Ausgabe Nr.13/2000 der bezirkszeitung - stadt
journal rassistische Darstellungen in die Öffentlichkeit gebracht wurden.

Als Menschen, die wir hier in Ottakring wohnen/arbeiten und an den
politischen Vorgängen in diesem Bezirk interessiert sind, verwahren uns
gegen den
agressiven und menschenverachtenden Politstil, den besonders die beiden
Hauptverantwortlichen der Ottakringer FPÖ, Herrn Ing. Gunther WOLFRAM und
Herrn
Dr. Edmund KACER zu verantworten haben. Sämtliche oft gutgemeinten
Integrationsversuche des Bezirks werden durch derartige ungeahndet
bleibendeVerbalinjurien gegen unsere MitbürgerInnen unglaubwürdig und
schaden dem Ansehen des
gesamten Bezirks.

Sehr geehrte Frau Bezirksvorsteherin,
unserer Auffassung nach sind solche Politiker in unserem Bezirk untragbar.
Wir erwarten uns daher von Ihnen, daß Sie sich als oberste Bezirksinstanz
anläßlich der nächsten Bezirksversammlung offen von den rassistischen
Äußerungen Ihres Stellvertreters distanzieren und von Herrn WOLFRAM eine
öffentliche Entschuldigung verlangen.


Mit freundlichen Grüßen

P.S:: Dieser Brief ergeht in Kopie an sämtliche Klubs der
Bezirksvertretung




Analysen sind fades langatmiges Gewäsch ?
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Gepostet von: andersalbin@hotmail.com

Analysen sind fades langatmiges Gewäsch ?
Die des Zusammenwirkens von Globalisierung und Rechtsintelektuellen nicht.
Auf
http://www.popo.at gibt es nun auch die Übersetzung des zweiten Teiles des
humorvollen Artikels von Mexikos Subcommandante Marcos, der August 2000 in
Le
Monde Diplomatique erschien. andersalbin@yahoo.com




einladung an alle frauen zu einem spaziergang
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gepostet von: Elfie Resch, irenew@xpoint.at

einladung an alle frauen zu einem spaziergang
wann: dienstag 17 uhr treffpunkt: U2 ausgang Mariahilferstraße/MUQUA
um 17 uhr 15 ziehen wir los die Mariahilferstraße hinauf, langsam mit
verschränkten armen
die flugis sind gerollt und mit bändchen, so das frau sie auch gerne nimmt.
unsere kundgebung am 5. 12. ist leider nur von wenigen bemerkt worden.
Dennoch gelang es uns vors parlament zu kommen, zweimal kurz den verkehr am
ring zu blockieren, dann hatte die polizei ein einsehen und blockierte
ihrerseits den autoverkehr am ring.
wenn ihr ideen für aktionen habt, flugis, aufkleber oder buttons braucht
schreibt oder mailt uns
frauenstreik@gmx.at oder wüde weiba - frauenstreik 1071 Wien, Postfach 71
elfie




URGENT NICE : Gaz lacrymo tr ès dangereux pour la santé !!!
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gepostet von: gillesklein, gillesklein@cybercable.fr

Nous venons de recevoir (et de vérifier) un témoignage accusant les gaz
lacrymo utilisés jeudi matin à Nice d'être très dangereux pour la santé.

Le témoin (Alain COCQ ; ospmh@libertysurf.fr) a amené sa chienne
d'assistance (il est handicapé) à son vétérinaire car elle présentait des
troubles graves : vomissements, paralysie partielle. D'après le véto, il
s'agit d'une infection des voix respiratoires par les airs à cause
d'inhalation de chlore.

Le gaz fait effet quelques jours après l'inhalation.

Les faits se sont passé jeudi vers 7h00 du matin à Nice. Les gaz ont été
lachés de toits d'immeubles.

On demande à tous ceux qui subiraient aujourd'hui des troubles respiratoires
après avoir été à Nice d'aller d'urgence voir un médecin ou directement à
l'hopital et de demander un certificat médical.

http://www.france.indymedia.org/display.php3?article_id=1195

Indymedia a ouvert une boîte aux lettres pour recevoir les témoignages.

indy-manifs@ifrance.com.




URGENT NICE 2 : Pr écisions sur les gaz lacrymo très dangereux pour la santé !!!
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gepostet von: gillesklein, gillesklein@cybercable.fr

Il existe d'autres symptomes/effets plus graves :

- paralysie du larinx (ou version plus benine perte de la voix)

- inflamations intestinales pouvant aller jusqu'à des diarrhées hemoragiques
sur des personnes predisposees...


  Objet : URGENT NICE : Gaz lacrymo très dangereux pour la santé !!!
 
  Nous venons de recevoir (et de vérifier) un témoignage accusant les gaz
  lacrymo utilisés jeudi matin à Nice d'être très dangereux pour la santé.
 
  Le témoin (Alain COCQ ; ospmh@libertysurf.fr) a amené sa chienne
d'assistance
  (il est handicapé) à son vétérinaire car elle présentait des troubles
graves :
  vomissements, paralysie partielle. D'après le véto, il s'agit d'une
infection
  des voix respiratoires par les airs à cause d'inhalation de chlore.
 
  Le gaz fait effet quelques jours après l'inhalation.
 
  Les faits se sont passé jeudi vers 7h00 du matin à Nice. Les gaz ont été
  lachés de toits d'immeubles.
 
  On demande à tous ceux qui subiraient aujourd'hui des troubles
respiratoires
  après avoir été à Nice d'aller d'urgence voir un médecin ou directement à
  l'hopital et de demander un certificat médical.

http://www.france.indymedia.org/display.php3?article_id=1195

Indymedia a ouvert une boîte aux lettres pour recevoir les témoignages.

indy-manifs@ifrance.com.




Planungstreffen der Mexiko-Plattform
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gepostet von: soli mexiko, mexiko-plattform@gmx.at

--- Weitergeleitete Nachricht / Forwarded Message ---
Date: Fri, 08 Dec 2000 21:00:16 +0100
From: Vera Weinzettl  veraline@teleweb.at 
To: mexiko-plattform@gmx.at
Subject: Planungstreffen am 11.12.

  Einladung zum Planungstreffen der Mexiko-Plattform am 11. Dezember um
  18Uhr im Versöhnungsbund, 1089 Wien, Lederergasse 23/III/Tür 27
 
 
  Die Zapatistas melden sich stark zurück: Zedillo war ihnen nicht mehr
  viele
  Worte wert in den letzen beiden Jahren! (Das Schweigen der Indigenas)
  Und
  Fox lassen sie es wissen:! Konflikte bestehen und warten auf vernünftige
 
  Lösungen, bzw. Verhandlungen darüber!
  Lassen wir uns anstecken von Schwung und neuer Hoffnung!
  Themenvorschläge:
  Infoabende und Seminar erstes Halbjahr 2001
  Politische Aktion zur Unterstützung der Zapatistas: Welche und wie!!?
  Solifest im Jänner oder wann?
  Unterschriftaktion für Inserat in La Jornada
  Koordination mit Aktionen in Deutschland Schweiz Spanien Dänemark
  Spendenaufruf , Mitgliederwerbung für den Verteiler oder die Homepage:
  Werbung: Artikel in Zeitschriften, etc.....
  Weitere Anregungen erwünscht.
 
  Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen trotz des üblichen, da
  Weihnachten naht Stresses.
 
  Saludos
 
  Vera und Roland für die
  Mexiko-Plattform




Weihnachtsfiesta der Mexiko-Plattform
Zurück

gepostet von: soli mexiko, mexiko-plattform@gmx.at

--- Weitergeleitete Nachricht / Forwarded Message ---
Date: Fri, 08 Dec 2000 21:13:11 +0100
From: Vera Weinzettl  veraline@teleweb.at 
To: mexiko-plattform@gmx.at
Subject: Weihnachtsfiesta der Mexiko-Plattform

  Einladung zur Weihnachtsfiesta der Mexikoplattform:
 
  Aktivisten und Aktivistinnen der Mexiko-plattform treffen sich
  im neuen , autentischen Mexiko-Lokal JALISCO
  Zeit: Do. 14. Dezember, ab 18 Uhr Happy Hour und danach!
  Ort: Taborstraße 96, 1020 Wien..
  Was gibts zu feiern:
  u.a. Zwei Geburtstage!
  u.a. recht positive Arbeitsbillanz 2000,
  Vor allem: Zapatistas melden sich stark zurück! Und lassen Fox wissen,
  wie
  es steht und worum es gehen wird in den kommenden sechs Jahren!
  Wir laden Euch zum Treffen herzlich ein!!! und hoffen auf Verstärkung
  beim
  Feiern aber nicht nur dort: Wollen dynamisch weitermachen!
  Infoabende, Menschenrechtsbeobachtung! Medienarbeit, Austausch mit
  Gästen
  aus Mexiko, etc...
  Das Lokal ist nicht sehr groß und wir müssen ihnen ungefähr sagen
  wieviel Leute kommen.
  Daher meldet Euch kurz per email bei Roland, wenn Ihr kommen möchtet,
  er macht die Reservierung.
  Übrigens: Die neuen Chiapas-Kalender gibts Anfanf Jänner!
  Grüsse von der Mexiko-Plattform
  email von Roland: Ivb.rol@utanet.at oder mexiko-plattform@gmx.at




SOA Aktionstag 17.01.00
Zurück

gepostet von: soli mexiko, mexiko-plattform@gmx.at

--- Weitergeleitete Nachricht / Forwarded Message ---
Date: Sun, 10 Dec 2000 00:21:27 +0100
From: pcl@post9.tele.dk
To: "Mexico/Chiapas"  verteiler@recipients.suppressed 
Subject: SOA Aktionstag 17.01.00

  Vorbemerkungen:
  1. Sie auch Chiapas98 No. 17 zur Verflechtung des mexikanischen
  Militaers mit dem Pentagon
  2. Die SOA ist das SYMBOL der amerikanischen
  Interventionspolitik in Lateinamerika, und verdient deshalb
  besondere Aufmerksamkeit, insbesondere weil der Widerstand auf
  dieses Symbol konzentriert ist. Andere "Institutionen" wie Fort
  Bragg in North Carolina, wo der mexikanische General Renan
  Castillo in Aufstandsbekaempfung ausgebildet wurde, sollten aber
  nicht ganz in vergessenheit geraten.
  - Peter.
 
  ----- Original Message -----
  From: danA@knuut.de
  Sent: Saturday, December 09, 2000 12:33 AM
  Subject: Aufruf zu internationalen SOA Protesten
  _
  17 Januar - INTERNATIONALER AKTIONSTAG fuer die
  Schliessung der "Schule der Assassins" SOA_
  _
  Von SOA Watch, PO Box 4566 ~ Washington DC 20017 ~ USA
  phone:_
  202.234.3440_
  SOAWatch@knight-hub.com_
  _
  übersetzt von Dana (DanA@knuut.de)_

  _
  Donnerstag, 7. Dezember, 2000_
  _
  Globalisiert den Widerstand !_
  _
  Die U.S. Militaerschule der Americás bildet Soldaten aus
  Lateinamerika aus um die Interessen der U.S. Konzerne zu
  schuetzen und den wirtschaftlichen Status Quo fuer die wenigen
  Reichen und Maechtigen in den Vereinigten Staaten und ihrer
  Kohorten in Lateinamerika aufrechtzuerhalten._
  _
  SCHLIESST DIE SCHULE DER ASSASSINS !_
  _
  17. JANUAR 2001_
  _
  "INTERNATIONALER AKTIONSTAG"_
  _
  Am 17. Januar weren Menschen in der ganzen Welt Mahnwachen
  und Demonstrationen veranstalten und und sich an Aktionen
  gewaltfreien zivilen Ungehorsams beteiligen, um ihrer Opposition
  gegen die "Schule der Assassins" Ausdruck zu verleihen. Dieser
  Datum markiert den Tag, an dem die SOA in "Institut der
  Sicherheitskooperation in der Westlichen Hemisphaere"
  umbenannt werden wird._
  _
  Die U.S. Militaerschule der Americás (School of the Americas -
  SOA) die sich in Fort Benning, Georgia befindet, ist eine Schule zur_
  Kampfausbildung Lateinamerikanischer Soldaten. Die SOA wurde
  1946 in Panama gegruendet - angeblich um die Stabilitaet der
  Region zu foerdern. Aber der Ruhm den sie sich durch die
  Foerderung von Diktatoren erwarb, brachte ihr bald den Spitznamen
  "Esquela de Golpes" or "Schule der Coups."_
  _
  In 1984 wurde die SOA im Rahmen des Panama Kanalvertrages
  aus Panama hinausgeworfen, und eine Panamaische Tageszeitung
  taufte sie "Schule der Assassins". Der Name war wohlverdient und
  dokumentiert. Soldaten die von der SOA ausgebildet wurden,
  haben jedes Land in das sie zurueckgekehrt sind, mit einer Spur
  von Blut und Leiden durchzogen. _
  _
  Waehrend ihrer 54 jaehrigen Geschichte hat die SOA mehr als 60
  000 Lateinamerikanischen Truppen ausgebildet, und faehrt fort
  jedes Jahr hunderte von Soldaten in Kampftechniken wie
  Kommandotaktik, militaerischer Geheimdienst und psychologische
  Operationen auszubilden.. In 1996 enthuellte ein Bericht des
  Weissen Hauses die Existenz von SOA Ausbildungshandbuecher,
  die zu Folter, Exekutionen und Erpressungen anleiten._
  _
  SOA ausgebildete Truppen haben diese Faehigkeiten eingesetzt
  um Krieg gegen ihr eigenes Volk zu fuehren, mit katastrophalen
  Konsequenzen. Hunderttausende LateinamerikanerInnen wurden
  von den Absolventen der "Schule der Assassins" gefoltert,
  vergewaltigt, ermordet, "verschwunden", massakriert, und zur
  Flucht gezwungen._
  _
  Als Antwort auf die wachsende Kritik, lancierte das Pentagon eine_
  irrefuehrende PR-Kampagne um die SOA offen zu halten. Minimale_
  Aenderungen im Lehrplan der Schule - die sogar von SOA
  Anhaenger als kosmetisch bezeichnet wurden - und die anstehene
  Namensaenderung sind Teil dieser Kampagne._
  _
  Rebecca Johnson wird den ganzen Januar hinducrh abends eine_
  Daemmerungswache an das Tor von Fort Benning halten. Eine
  kreative gewaltfreie Aktion zivilem Ungehorsam ist im Januar
  geplant, die mit der Neueroeffnung der Schule zusammenfallen
  soll. Alle sind eingeladen den ganzen Monat hindurch oder auch
  nur teilweise teilzunehmen._
  _
  SOA Watch ruft alle lokale Gruppen und Individuen auf der ganzen
  Welt auf, sich den Aktionen am 17. Januar anzuschliessen.
  Organisiert Informationsveranstaltungen, Mahnwachen,
  Demonstrationen und direkte Aktionen vor US-Botschaften,
  Konsulate, Militaerbasen und anderen passende Orte._
  _
  Wenn wir unsere Stimmen und Staerke vereinen, werden die
  "oberen Maechte" nicht in der Lage sein uns davon abzuhalten
  diese "Schule des Assassins" ein fuer alle Mal zu schliessen. Last
  und damit fortfahren zusammen auf eine Zukunft mit Gerechtigkeit
  und Frieden fuer alle Menschen hinzuarbeiten._
  _
  Bitte kontaktiert uns wegen Informationen ueber Aktionen die in
  eurer Naehe organiziert werden, damit wir sie unseren
  Blitznachrichten beifuegen koennen (Email: soawatch@knight-
  hub.com)_
  _
  Fuer mehr Informationen besucht: www.soaw.org/_
  _
  Um der SOA Watch Email-Liste beizutreten, schickt eine
  unbeschriftete_
  Email an SOAWatch-subscribe@topica.com_




NGO"SEOBE99"
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gepostet von: Irene Messinger, Irene.Messinger@blackbox.net

Weiterleitung eines mails von Seobe99, einer Gruppe von jugoslawischen
Deserteuren, die (tlw. mit ihren Familien) nach Ungarn geflohen sind, und
die immer noch unter schwierigsten Bedingungen in Budapest leben, weil sie
nicht zurück können: Mehr Infos unter http://seobe99.tripod.com We, hereby,
wish to present NGO SEOBE 99 and introduce
you with the activities of this association.

Members of the Association are individuals who left FR
of Yugoslavia prior to, or during the recent Kosovo
crisis and NATO operations, in order to avoid being
drafted into armed forces or those who deserted
Yugoslav Army pursuant to their genuine conscious
convictions and beliefs.

NGO SEOBE 99, association of deserted Serbs, presently
gathers 47 members in Budapest with their families of
which 9 families are with small children. These
families have no fundamental living conditions nor any
support whatsoever because Hungary had not granted the
refugee status to us which would have resulted in
adequate support. Presently, most of us have status of
"individuals under temporary protection" by Hungarian
government giving us the right to free of charge
medical services and education for the children but
nothing else.

We have to pay for medicine and lodging ourselves and
those families not having a status of temporary
protection yet - some 50% of total number - do not
even have the work permit!!! Consequently they live in
small and low standard flats where 10 and even 15
individuals of various age and sex share in one or two
rooms.

In addition to all that, there is a new problem the
status of the "protected individual" is expiring now
and Immigration department extends the identity cards
only for a month and gives status of applicant for
"protected individual" status.

Children have no elementary living conditions which
reflects very severely to their health and studying
capacity. With the beginning of winter, all these
problems will only get worse and these people are
getting desperate having no hope that anything will
change to better.

It should be emphasized that, according to Amnesty
International, there are presently some 650 Serbs in
Hungary in a similar situation.

Unfortunately, our organization have no resources
presently to contact and gather all these people
because our communication means are quite limited. We
do not even have an office so we have our meetings in
the flats of the members.

To be completely frank, the best help for us and the
only serious solution would be to get the "protected
individual" status extension for another year.

Our return to Yugoslavia would bring another
uncertainty and adventure. The wounds are very deep
and it will take long time to heel. The situation and
conditions in which we lived for so many years
affected our lives producing rather passive
resistance of mostly negative emotional state. We
still do not believe in changes bringing just a weak
hope that a radical changes will follow on the
territory of Yugoslavia. It will take time to prove
whether the new government will be really a democratic
one.

Regarding this matter, the position of all members of
NGO SOBE 99 is following:
"We must not return to Yugoslavia because we are
afraid that our lives and the lives of our families
are endangered even in case of Amnesty".

We would also appreciate if you could send us the
addresses of people, institutions and organizations to
whom we could send information about us in relation to
newly created situation. Presently, we are about to
complete detailed documentation about families and
individuals that we are in contact with.
We would be very pleased if you visit our web site:
http://seobe99.tripod.com/ which provides more
information about our association and its activities.

Thank you for your attention.

Kind regards,

NGO SEOBE 99
Budapest, Hungary

e-mail: seobe99@yahoo.com




Davos: Einladung zum internationalen Vorbereitungstreffen 16.-17. Dezember
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Gepostet von: fewor-netbase, fewor@no-racism.net

Planung des Widerstandes gegen das jährliche WEF-Treffen im Jänner 2001 im
Schweizer Schiort Davos

Seit Seattle hat der Widerstand gegen die internationalen Organisationen
neuen Auftrieb bekommen. Für alle, die sich gegen die "neue Weltordnung"
wehren wollen, ist der Widerstand gegen diese Institutionen eine Gelegenheit
des (Wieder)begegnens und des Erfahrungsaustauschs geworden,
die über den Kampf gegen die neoliberalen Dogmen hinausgehen kann.
All diese internen Diskussionen tragen dazu bei, eine Bewegung
weiterzuentwickeln, die eine andere Welt will als die, die das WEF und
andere selbsternannte "Global Leaders" im Sinne haben. Die Vernetzung von
verschiedenen Widerstands-Initiativen ermöglicht uns, neue Perspektiven zu
diskutieren und mit gesellschaftlichen Fragen in die Offensive zu gehen.

Die letztjährige Mobiliserung gegen das WEF wurde vor allem von der
Anti-WTO-Koordination Schweiz vorbereitet, und hat Bewegungen aus der
Schweiz, Frankreich und Italien zusammengeführt. Dieses Jahr schlägt die
Anti-WTO-Koordination vor, die Mobilisierung gemeinsam mit allen
Interessierten international und auf der Basis einer gemeinsamen
inhaltlichen Plattform zu organisieren.
Diese Plattform exisitiert und kann unter
http://www.reitschule.ch/reitschule/anti-wto abgerufen werden.

Ein erstes internationales Treffen hat am 14./15. Oktober in Lugano
stattgefunden. Ihr könnt das Protokoll dieses Treffens bei
anti-wto@reitschule.ch anfordern.

Das nächste internationale Treffen findet statt am 16./17. Dezember im
Kulturzentrum "Usine" in Genf. Beginn: Samstag 16. Dezember 10.00 Uhr
(Anreisetag Freitag, 15.12.)

An diesem Treffen wollen wir uns über den Stand der Mobilisierung in den
verschiedenen Ländern austauschen, die inhaltlichen Diskussionen
weiterführen und die Arbeitsgruppen, die in Lugano gebildet wurden,
fortsetzen.

Arbeitsgruppen

Unterkunft und Verpflegung
Medien/Indymedia
Kultur (Konzerte und Filme; vor Davos und in Davos)
Aktionen/Blockaden
Transport und Grenzen
Anti-Repression

Neu zu gründene Gruppen:

Finanzierung
Route und Ablauf der Demo

Wir hoffen, dass alle Gruppen und Personen, die sich unter der erwähnten
Plattform an der Mobilisierung beteiligen wollen, in Genf präsent oder
vertreten sein können. Es wird praktisch die letzte Gelegenheit sein,
Vorschläge oder Kritiken einzubringen und an den kollektiven Diskussionen
der Mobilisierung teilzunehmen.

Der Ablauf des Treffens wird am Freitag abend von allen Anwesenden gemeinsam
festgelegt (die Anti-WTO-Koordination wird einen Vorschlag bringen).
Schriftliche Vorschläge für Themen können an anti-wto@reitschule.ch gesendet
werden.

Praktische Infos für das Treffen in Genf:

Adresse: Usine, 4, Place des Volontaires, 1204 Genf.
Bus vom Bahnhof: 10 oder 2 Richtung Jonction, Haltestelle Paladium oder Tram
13, Haltestelle "Stand"
Es gibt keine Parkplätze!

Meldet euch so bald als möglich für das Treffen an (wann ihr kommt und wie
viele ihr seid), damit wir wissen, wie viele Schlafplätze es braucht.
Anmeldung: anti-wto@reitschule.ch
Telefon (ab 11. Dezember): ++41/22 781 34 90
Wenn ihr Kinder mitnehmen wollt, könnt ihr das auch melden, damit eine
Krippe organisiert werden kann: llerch22@yahoo.com

Ab Freitag, 15. Dezember, 14h könnt ihr in der Usine, place des
Volontaires, in Genf vorbeikommen und die Adresse eurer Schlafplätz abholen.
Ihr solltet einen Schlafsack und wenn möglich eine Campingmatte mitbringen.
Es gibt bestimmt ein Dach für alle, aber wahrscheinlich nicht genügend
Betten.

Bringt Flugblätter, Publikationen, Bücher... etc mit. Am Samstag abend gibt
es ein Anti-WEF-Fest mit Filmen, Konzerten und Disco in der Usine.

Wenn ihr nicht an das Treffen in Genf kommen könnt, aber euch an den
Aktionstagen/Blockaden gegen das WEF in Davos beteiligen wollt, solltet ihr
euch wegen Unterkunft und Koordination dennoch so bald als möglich bei
anti-wto@reitschule.ch melden (von wann bis wann, wieviele Leute)

Bis bald und solidarische Grüsse
Anti-WTO-Koordination Schweiz

http://www.reitschule.ch/reitschule/anti-wto




Prag: Gefangener nach mehr als 2 Monaten Haft entlassen
Zurück

gepostet von: fewor-netbase, fewor@no-racism.net

Am 5. Dezember wurde mit Mads Trærup der letzte der Gefangenen der
S26-Proteste nach mehr als zwei Monaten Haft im Prager Gefängnis Pankrác
entlassen. Wie viele andere wurde Mads am 26. September von der
tschechischen Polizei - aufgrund seines politischen Widerstandes gegen das
herrschende System - verhaftet, eingesperrt und gefoltert.

Mads wurde brutal zusammengeschlagen, mußte sich im Gefängnis nackt
ausziehen, wurde an die Wand gestellt, und mit einem Feuerwehrschlauch mit
kaltem Wasser unter hohen Druck abgespritzt, auf die Haematome, die Wunden,
was besonders schmerzhaft ist. Anschließend wurde er erneut geprügelt.
Fast nackt mußte er die Nacht in einer zugigen kalten Zelle zubringen, der
Schlaf wurde verhindert. Die ersten zwei Wochen seiner Haft in Pankrác hatte
er keine Möglichkeit, mit jemandem zu reden, erst nach 14 Tagen wurde er mit
anderen dänischen und deutschen Gefangenen in eine Zelle gesperrt. Während
zwei andere in Prag inhaftierte dänische Jugendliche im Alter von 16 und 19
Jahren nach Hause geschickt wurden, wollte die Staatsanwältin Zdenka Galkova
Mads zwischen drei und zehn Jahren in Haft behalten. Ihm wird vorgeworfen,
mit einer Eisenstange nach Polizisten geschlagen zu haben. Nach Aussagen
seiner Begleiter hatte Mads aber niemals eine Eisenstange gehabt. Jedoch
hatte Mads selbst bemerkt, daß die tschechischen Polizisten seinen Rucksack
geöffnet haben als er bereits zusammengeschlagen am Boden lag. Ein Polizist
hatte ein oder zwei Steine in den Rucksack von Mads gesteckt. Es sollte wohl
der Anschein erweckt werden, es handele sich um einen Gewalttäter, der
Steine mit sich führt, um diese als Waffen zu verwenden.

Mads saß mehr als zwei Monate ohne Gerichtsurteil in Pankrác. Ein
ordentliches Gerichtsverfahren ist von den tschechischen Behörden nicht
durchgeführt worden. Nun wurde er auf Kaution freigelassen - für 800.000 Kc
(ca. 330.000 ATS)!

Da seine Eltern und Freunde kein Vertrauen auf ein faires Gerichtsverfahren
hatten, versuchten sie ihn mit der genannten Summe freizukaufen. Seine
Eltern nahmen einen Kredit von 600.000 Kc auf, die Prager Rechtshilfe konnte
die restlichen 200.000 Kc aufstellen.
Mads hat es zufaellig getroffen. Alle, die sich dessen bewusst sind, sollten
schauen, dass sie einen Beitrag zu dieser enormen Menge Geld leisten.
Desweiteren wird noch Geld benötigt, da gegen mindestens 16 Leute
Gerichtsverfahren laufen.

Ihr koennt Geld entweder direkt an die Prager Rechtshile überweisen:

IPB Banka Association 2000
Ktn. 167 555 569 / 5100

oder auf das Konto der Rechtshilfe in Wien einzahlen:

KontoNr. 018 100 874 35
BLZ 14.000
Kennwort: Prag

weitere Infos zur rechtlichen Situation in Prag und zu Mads findet ihr
unter:
http://www.slipmadsfri.dk
http://www.crosswinds.net/~jailsolidarity/
http://www.no-racism.net/s26





EINGELANGT, ABER NICHT AUFGENOMMEN
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Eingelangt aber nicht aufgenommen
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Redaktionsschluss: 10.12.2000 2000, 23:29 Uhr



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