Freitag 22. Dezember 2000


keil1.gif(893 Byte) Bericht von der DonnerstagsDemo

keil1.gif(893 Byte) STOPPT DIE MASSAKER IN DER TÜRKEI!

keil1.gif(893 Byte) Wiener ÖVP-Zentrale besetzt!

keil1.gif(893 Byte) To all African

keil1.gif(893 Byte) Border-Treffen USA-Mexiko

keil1.gif(893 Byte) Deutschland und Frankreich keine sicheren Drittstaaten

keil1.gif(893 Byte) Lokalredaktion rechtsextremer Zeitung in Jena!

keil1.gif(893 Byte) Volkstanz: Soundstatements/ Club im WUK am 22.12.

keil1.gif(893 Byte) ZeugInnenvorladungen wegen §129 in Erfurt

keil1.gif(893 Byte) Senioren: Abgespeist - für dumm verkauft!

keil1.gif(893 Byte) Wird Air-Alps zum Schwarzen Loch?

keil1.gif(893 Byte) prairie-fresh-service

keil1.gif(893 Byte) Feier bei der Botschaft besorgter BürgerInnen!

keil1.gif(893 Byte) eingelangt, aber nicht aufgenommen

 

Diese Ausgabe hat Ljubomir Bratic (ljubomir@magnet.at) zusammengestellt.

 


 



Türkische Polizei- und Militäreinheiten
stürmen 20 Gefängnisse




Wachsende Anzahl von Todesopfern

Achtung -
Bitte schnell weiterverbreiten!

Samstag, 23.12.2000
14 Uhr Westbahnhof
Solidaritätsdemo für die politischen Gefangenen in der Türkei


La Repubblica: Proteste gegen Haiders Baumaufstellung




Quelle: www.popo.at



Und für's nächstemal:
Das Rechtshilfe-Manual


...und was mache ich eigentlich gegen rassisten?

online-diskussion


Drahdiwaberl



MP3 Download



Wie der MUND entsteht ....

Schickt uns bitte eure Nachrichten, Meldungen und Ideen.

E-Mail-Adresse der Redaktion:

widerstand@no-racism.net
Editorial
Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Die Beiträge werden von verschiedenen Redaktionsteams zusammengestellt.

Bitte weitersagen:
Für Personen ohne Internetzugang gibt es aktuelle Terminankündigungen
unter der Rufnummer 589 30 22 12 (Demoforum)

 



Bericht von der DonnerstagsDemo
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Bericht aus der TATblatt-"Chronologie des Widerstands gegen die 
Rechts-Rechtsextrem-Koalition von FPÖ und ÖVP, gegen Rassismen, 
Antisemitismus, Sexismen, Sozialabbau, ..."

!!! UNKORRIGIERTE ERSTFASSUNG !!!
Allfällige Ergänzungen, Korrekturen etc. finden sich in der "Chronologie" 
auf unserer Website:
http://tatblatt.mediaweb.at/132chronologie-aktuell.htm

DONNERSTAGSDEMO

Angesichts der Massaker gegen politische Gefangene in der Türkei, stand 
auch die Donnerstagsdemo einmal mehr im Zeichen der internationalen 
Solidarität. Das Ziel, die türkische Botschaft in der Prinz-Eugen-Straße, 
konnte jedoch nicht erreicht werden. Bei der Plößlgasse, der letzten 
Quergasse vor der Botschaft, stellte sich die Polizei mit zwei Bussen und 
mehreren BeamtInnen mit Helm und Schild den DemonstrantInnen in den Weg. 
Nach zehn Minuten voll lautstarkem Protest bogen die DemonstrantInnen 
schließlich ab und gingen in der Folge quer durch vierten und ersten 
Bezirk, vorbei an der Rechtsanwaltskanzlei Böhmdorfer-Gheneff, wo 
angesichts der so gen. Spitzelaffäre wieder einmal gegen den Justizminister 
protestiert wurde, zurück zum Ballhausplatz.
Die Polizei verhielt sich, abgesehen von der Sperre in der 
Prinz-Eugen-Straße, wo es jedoch auch zu keinerlei Angriffen auf 
DemonstrantInnen kam, wieder zurückhaltend.
Einen neuen Tiefstand erreichte die TeilnehmerInnenzahl: Nur 400 Leute 
(TATblatt-Zählung auf der Ringstraße und übereinstimmende Polizeiangabe) 
waren gekommen.

Route/Ablauf: Ballhausplatz/Heldenplatz (Losziehen um ca. 20.00 
Uhr)  Ring  Schwarzenbergplatz  Prinz-Eugen-Straße (Polizeisperre an der 
Ecke Plößlgasse gleich nach der AK: lautstarke Protestkundgebung von 20.30 
bis 20.40 Uhr)  Plößlgasse  Argentinierstraße (ORF-Funkhaus von den 
DemonstrantInnen links liegen gelassen)  Taubstummengasse  Favoritenstraße 
(21.55 bis 22.00 Uhr: kurze Pause vor dem Hauseingang zur Kanzlei 
Böhmdorfer-Gheneff)  Mayerhofgasse  Wiedner 
Hauptstraße  Paulanergasse  Schikanedergasse  Rechte Wienzeile  Kärntner 
Straße  Stock-im-Eisen-Platz  Graben  Kohlmarkt  Michaelerplatz 
Schauflergasse  Ballhausplatz (21.50 Uhr: Ende)


!!! UNKORRIGIERTE ERSTFASSUNG !!!
Allfällige Ergänzungen, Korrekturen etc. finden sich in der "Chronologie" 
auf unserer Website:
http://tatblatt.mediaweb.at/132chronologie-aktuell.htm



---
http://tatblatt.mediaweb.at
http://www.nadir.org/nadir/periodika/tatblatt
mailto:tatblatt@blackbox.net,tatblatt@gmx.at





STOPPT DIE MASSAKER IN DER TÜRKEI!Demo
Zurück
Samstag 23.12.; 14Uhr
Von: Antiimp Koord aik@beam.at

STOPPT DIE MASSAKER IN DER TÜRKEI!
 
Demo
Samstag 23.12.; 14Uhr
Treffpunkt Westbahnhof
 
Dienstag früh, punkt 3 Uhr, begannen in der Türkei Militär und Polizei mit
einem Angriff auf 20 Gefängnisse, in denen über 1000 politische Häftlinge in
einem unbefristeten Hungerstreik getreten waren. Über 200 Gefangene hatten
in den letzten Wochen sogar ein Todesfasten begonnen, um sich gegen die
Einführung und Verlegung in Isolationsgefängnisse, sogenannte
F-Typ-Gefängnisse , zu wehren.
 
Beim Sturmangriff der Schergen des türkischen Staates sollen laut letzten
Meldungen über 30 politische Gefangene ums Leben gekommen sein.  Die
Gefangenen, meist durch den Hungerstreik extrem geschwächt, leisteten
stundenlang den unglaublich brutal einschreitenden und mit Panzerfahrzeugen
und Bulldozern ausgerüsteten Einsatzkräften erbitterten Widerstand.
 
Die Zahl der Verletzten ist bis dato noch nicht abzuschätzen, aber laut
Berichten türkischer Menschenrechtsaktivisten sollen hunderte Gefangene in
Krankenhäuser verlegt worden sein.
 
Der türkische Justizminister Hikmet Sami Türk teilte der Öffentlichkeit mit
durch dieses Vorgehen der Polizei "das Leben der Gefangene retten zu wollen
".
 
Diesem unglaublichen Zynismus kann jeder demokratisch Gesinnter nur mit
Widerstand und Solidarität mit den Opfern entgegentreten:
 
Daher sind alle aufgerufen sich an der Solidaritätsdemonstration zu
beteiligen.
 
*********************************
Antiimperialistische Koordination
Pf. 23, 1040 Wien, Austria
Tel&Fax: ++43 1 504 00 10
aik@beam.at
www.antiimperialista.com
 



Wiener ÖVP-Zentrale besetzt!
Zurück
Von: OEKOLI_Wien@gmx.net

Wiener ÖVP-Zentrale besetzt! "Gemeinsam gegen die Ermordung politischer
Gefangener"
 
Heute (Donnerstagnachmittag) gegen 15:00 haben ca. 40 DemonstrantInnen 
die Bundesparteizentrale der ÖVP im ersten Wiener Gemeindebezirk
(Lichtenfelsgasse) besetzt.  Sie protestieren mit Transparenten "Gemeinsam gegen die
Ermordung politischer Gefangener". Peter Pilz, Abgeordneter der Grünen, bot laut
Augenzeugenberichten seine Mithilfe bei Verhandlungen mit den Besetzern an.
Auf Ersuchen der ÖVP-Spitze wurde dieses Angebot abgelehnt. Mittlerweile
soll die Polizei bereits in einige Räume der VP-Zentrale vorgedrungen sein.
Die Aktivisten drohen damit, bei einer Erstürmung des Gebäudes durch die
Polizei aus den Fenstern zu springen. Die BesetzerInnen fordern eine
Stellungnahme der ÖVP bzw. der österreichischen Bundesregierung zu den Zuständen in
türkischen Haftanstalten. Eine europäische Kommission sollte die Lage in den
Gefängnissen an Ort und Stelle überprüfen.  Vor der ÖVP-Zentrale befinden sich
Mannschaften von Polizei, Rettung und Feuerwehr. Außerdem haben sich rund
hundert Menschen versammelt, um ihre Solidarität mit den Besetzern zu
bekunden. (red/APA)
 
Wir rufen zur Solidarität mit den BesetzerInnen auf und schließen uns
ihrer Forderung GEMEINSAM GEGEN DIE ERMORDUNG POLITISCHER GEFANGENER an!
 
-- 
Ökologische Linke (ÖKOLI) 
Postfach 28
A-1153 Wien
e-milio: oekoli_wien@gmx.net
Visite our Website: http://www.oekoli.cjb.net 
 
Wenn ihr an unseren spanischen/französischen/englischen Aussendungen 
interessiert seid, um Infos weiterzuverbreiten, meldet euch!
*******************************************************************
don't forget to say hello to echelon:
abhoermethoden, bombe, cia ,datenklau, echelon, freak, grundrecht,
hacking, iridium, joint, kommunismus, lauschangriff, mailbombing,
oecalan, pgp, querulant, rasterfahndung, besetzung, behörde
shell, tristero, urheberrechtsverletzung, wanze, geld, asyl, 
ausländer, zukunft, nigeria, ahim, widerstand
                   LEAVE BUSINESS AND JOIN DEMONSTRATION
                   



To all African
Zurück
Von: AHDA ahda@chello.at

GIVE YOUR VIEWS ABOUT
 AFRICAN _ASIAN_Afro-USA_African Caribbean Ngos in meeting Europe  for the
 pr-preperation for Word conference meeting in South Africa coming up Vianna
 2001.
 ]What did you when to see in this pr-preperation Word conference ?
 Did you thing Vianna is the right place for the conference?
 
  Contribution from NGos. p/s send us you views to ahda@chello.at
 
    
View           [1]
 
 From: "Nelson, Claire A." CLAIREN@iadb.org
 
 DEAR ALL//
 I am a African Caribbean woman living in the US.. I have had the
opportunity of participating in two Salzburg Seminar programs on Race & Ethnicity and
 passing through Vienna. Given the few numbers and the magnitude of the
 struggle, I STRONGLY support that the meeting include ALL PEOPLE OF
COLOR.., who usually are recent immigrants or first generation European adn face a
different reality than the 'Balkan' struggle. AS formerly colonized people
your place in the Center has been bought and paid for...  This meeting will
give you the cohesion necessary to be a visible part of the European NGO
 movement and strengthen the support for positions that African and
Caribbean countries will be taking.  We need the EUropean lobby to recognize RACISM &
 ETHNIC HATRED as the cancerous disease it is and to pressure their
governments into paying for the dismantling of the system that was
 createdfrom 500 years of slavery and colonialism..
Claire
 
 
   
View  2
 
From: Ozden Kutluer-Yalim oyzik@xs4all.nl
 
 Dear friend,
 
 Why do you think that it's only Africans who are confronted with racism in
 Europe? Do you think that all other migrants are well accepted? Or are we
 going to argue that some are more discriminated than the others? I wish you would
 clarify this. Greetings, Ozden Kutluer-Yalim
 
 
 View     3
 
From: mhkella@usa.net
 
 Dear Friends,
 
 This just to inform you of the progress towards concrete youth involvement
 in the world conference. So far there has been contribution from the Americas,
Europe, Asia and Australia, but not from Africa.
 
 I am writing to request your assistance in facilitating African youth
 networks in the present debate. So far they have not been very active and certainly
 their contribution will be most useful. Are they involve in your planning
 team, How do we contact them? Please Help!
 
 Regards
 
 Mohamed Haji-Kella
 
 M. Haji-Kella
 Training & programme co-ordinator.
 Minorities of Europe.
 40 Stoke Row, Coventry.
 CV2 4JP, UK.
 Tel/Fax: +442476 443 475.
 Mobile: +44 7949 702 754.
 www.moe-online.com
 moe_cv2000@email.com
 
 
View 4
 
 From: "CHINEDU ENE" CHINEDU@entelopson.freeserve.co.uk
 Date: Tue, 19 Dec 2000 12:30:19 -0000
 
  Dear Africans in Diaspora,
  Yes I may have touched on nerves but the truth must be said that unless we
  galvanise our efforts we Africans living in Europe will continue to suffer
  from racism and marginalisation.
  The Un conference on racism will provide us the opportunity to make our
  voice heard. We need to take our fight to that arena.
  The Strasbourg conference did not address the Africans living in Europe
  question.
  The Africans living in Austria have offered to host a conference in Vienna
  for the purpose of discussing this very important issue.
  More information will come to you all as the arrangements progress.
  Meanwhile if you have papers you want to present on the way of eradicating
  the act of racism against Africans in Europe please get them ready so that
  when you are called upon, you perform creditably.
  Yours in the struggle for Africans,
 
  Chinedu Ene
 
 
 View     5
 
 To: un-discussion@icare.to
 Sent: Sunday, December 17, 2000 3:22 PM
  Subject: Re:To all African
 
  Dear Chinedu,
  Thanks for the note. I am of the oppinion that you have touched on a cord
  that may repulce some of our supporter while awakning a thought in the
  minds of African in Diaspora.
 I agree with you that African are at the receiving end of racism in
 Europe, while noting that our Norwegian Prime minister at the time "gro harlem
  bruntland" tried successfully to wave aside this conference as
 irrelevant,  at its innitiation.  The task right now as you rightly put is is not jut to participate while
 allowing others to take the leading role while backstaging the plight of
  millions of African in Europe.
 
The question therefore is what have you got in mind and how do you
 want to
  propagate it. I am listening eagerly and hope to read you soon.
  Orevaoghene C. Obaro
  INLO
 http://www.inlo.org>http://www.inlo.org
 mailto:impexm@online.no>impexm@online.no
 
 
 View   5
 
 From: Veena Vasista
 
  Dear all-
 
  I think it is potentially very helpful that there may
   be a meeting hosted by Africans in Vienna, but can I
   suggest that it is not solely for Africans but for
 "people of color" more generally (as in the South
  Asians, the Chinese, people from the Caribbean) living
  in Europe.   The difficulties of having a voice in the
   World Conference preparations and of having issues of
   racism in Europe addressed are faced by all of these
  communities.  This is not to dilute the struggle of
 Africans in Europe, but to encourage solidarity.
 
 veena vasista (formerly at the 1990 Trust [a national
  organization working with Asian, African and Caribbean
  communities to challenge racism] in the UK, now with
  the International Human Rights Law Group in Washington
   D.C.)
 
 
 View           6
 
Date: Tue, 19 Dec 2000 12:30:19 -0000
 
Dear Africans in Diaspora,
 
  Yes I may have touched on nerves but the truth must
 be said that unless we galvanise our efforts we Africans living in Europe
 will continue to suffer  from racism and marginalisation.
  The Un conference on racism will provide us the
  opportunity to make our voice heard. We need to take our fight to that arena.
  The Strasbourg conference did not address the
 Africans living in Europe question.
 The Africans living in Austria have offered to host
 a conference in Vienna for the purpose of discussing this very importan
 issue.
 More information will come to you all as the
 arrangements progress.Meanwhile if you have papers you want to present on
 the way of eradicating the act of racism against Africans in Europe please
 get them ready so that when you are called upon, you perform creditably.
  Yours in the struggle for Africans,
 
   From: mhkella@usa.net
 
 View           7
 
  Dear ALL,
A meeting for Africans and carribbeans including other visible
minorities was briefly discussed in Strasbourg. I feel it will be good to
specifically look at this issue as There are very good lessons to be
learnt.
Minorities of Europe have advocated for this before The European meeting
in Strasbourg and thanks god at least there were few coloured faces, but
that was not enough. We support another initiative which will try to look
a tripple victimisation and discrimination of Afrcans,caribbeans and other people
of colour.
  Thanks
 
 NB:Africa-Asia Ngos in Europe for the pr-preperation for Word conference
 meeting in South Africa coming up Vianna 2001.if you are Africa,Asia NGos or Europe
 NGos you went to surport us and get involed finacially or otherwise p/s
send your Name and address to the office of AHDA before 07/01/2000.AHDA
 Rev.Ihueghian Victor   ahda@chello.at
 



Border-Treffen USA-Mexiko
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Von: fewor fewor no-border@gmx.net

From: C.MOELLER@3LANDBOX.comlink.apc.org (Christian Moeller)
                 Date: Tue, 19 Dec 2000 21:22:00 +0100
                 Subject: [noborder] Border Summit Outcomes
 
 
                 Articles from the Arizona Daily Star and the Tucson
Citizen regardingthe  recent "Border Summit" on globalization, militarization,
and immigrant rights held in Tucson, Arizona. The National Network
ismentioned in the first article; the second article discusses
specificproposals emerging  
>from the conference.
 
                 ARIZONA DAILY STAR
 
                 Tucson, Arizona  Monday, 11 December 2000
                 Activists urge border solutions
 
                 By Tim Steller and Ignacio Ibarra
 More than 600 activists from around the United States and
Mexico foundbroad agreement during a weekend conference in
Tucson that the borderregion must be de-militarized, immigration laws
reformed and economicglobalization humanized.  The upshot, organizers
said, is that  broadsentiment for these reforms has coalesced.  "It
looks like a   wholemovement coming up," said Gerry Condon of San
Diego's Committee for Solidarity in the Americas.  Among the ideas emerging
from the two- dayconference at the Inn Suites Hotels, 475 N. Granada
Ave., is that themovement consummate in a "binational day of action."
 
                 "We're talking about closing down the border for one
day," said  Isabel Garcia of Tucson's Coalición de Derechos Humanos,
or Arizona  BorderRights Project, the primary conference sponsor. 
While the attendancesurpassed expectations, two of those who missed
the conference were thescheduled keynote speakers. Labor organizer
Dolores Huerta was ill  andunable to attend, while U.S. Rep. Luis Gutierrez,
D-Ill., bowed out  dueto commitments in Washington, D.C., Garcia said.
 
                 Those attending focused on three interrelated issues that
have be- comeevident in Arizona as Mexican migration reached
record levels over thelast two years: militarization, immigration laws and  
                 economicglobalization.
 
                 Globalization of the world economy has uprooted people
worldwide to seekwork in other countries, and the Mexican-U.S.
experience is just  oneexample of that phenomenon, said Sasha Khokha of the
National Networkfor Immigrant and Refugee Rights in Oakland,
Calif. In the UnitedStates, the response has been to militarize the
border by adding  
                 BorderPatrol agents and to pass stricter immigration
laws.  "Any solution  tothe immigration problem must take globalization into
account,"  Khokhasaid.
 
                 Mexico, too, is militarizing its border region, said
Victor Clark Alfaroof the Binational Human Rights Center in Tijuana. While
Americans   havecelebrated President Vicente Fox's assumption of
power, he has shownsigns of continuing the militarization, Clark said.
Among his  recentCabinet appointments was Army Gen. Rafael Macedo as
the top civilianlaw-enforcement official, the attorney general. 
"The enthusiasm for Foxsurprises me," Clark said.  The presence of
Mexican soldiers and  BorderPatrol agents has been especially hard on the
Tohono O'odham  people,said Henry Ramon, the nation's vice chairman. They
have seen their ownpeople become officially "undocumented" on their own
ancestral lands. "My dream for the border is to end the military
occupation of our land,both in the United States and Mexico," he said.
 
                 TUCSON CITIZEN:
 
 Activists want abuses on border stopped SUSAN CARROLL
Citizen StaffWriter  Dec. 11, 2000
                 Activists denouncing what they see as human rights
violations along   the U.S.- Mexico border are mobilizing to halt the buildup
of lawenforcement in the Southwest and take down the border
walls. The list  ofhuman rights abuses along the 2,000-mile shared border
with Mexico isgrowing with each new agent and foot of border fencing,
said RobertoMartinez, director of the California-based
U.S.-Mexico Border Project, agroup that documents human rights violations
against immigrants.  
                 "TheU.S. continues to condemn human rights abuses in
other countries,  butcondones them here on the U.S.-Mexico border,"
Martinez told about  450people at a three-day border rights conference here
this weekend.  The"Border Summit," organized by the Arizona Border
Rights Project,compiled a set of objectives to end the abuses
along the border.
                 The goals include:·    Mobilizing a mass protest to shut down every port of
entry fromTexas  
                 to California for one day;
·    Educating and organizing the community to call for
an end to BorderPatrol operation    Demanding an independent review of and
accountability for actionsby  
                 Border Patrol agents and "vigilante" ranchers.
Arizona has become a focal point in the battle for
immigrant rights.  
                 TheDouglas-Naco area, part of the sprawling Tucson
sector, is the  mostactive crossings spot in the nation, according to
Border Patrolstatistics. The number of immigrants entering
illegally through Arizonahas increased dramatically since 1994, and the
Immigration and Naturalization Service has responded with Operation
Gatekeeper.  
                 Theincreased traffic through Arizona's desert has led to
record numbers ofreported immigrant deaths in the Tucson sector - 74
during the lastfiscal year alone. "If American taxpayers understood
the extent  ofmilitarization they are paying for along the border,
they would bealarmed," said Randy Serraglio, a local activist. "A
war zone is never agood place for problem-solving. Militarization is not
the answer. It'snot  going to solve anything." Henry Ramon, vice chairman of
the TohonoO'odham  
                 Nation, said the increased enforcement in Arizona
isjeopardizing the tribe's way of life. The tribe shares 65 miles ofborder
with the United States and Mexico and has 1,400 members who livein
Sonora. For decades, members moved freely across the internationalborder, he
said. But not anymore. "They're being harassed. They haveguns pointed
at their heads,"  
                 Ramon said. "For time immemorial, we livedthere in peace
and took care of ourselves. But now the place is becominga war zone."
Bisbee resident  
                 Emilie Vardaman, wearing a "Grandmothersfor Peace"
T-shirt, said living near the border is becoming increasinglydifficult. "We're
horrified with the number of deaths, many of which areliterally in our
back yards," she said. "We know what it feels like tolive in a police
state. You can't turn around without seeing a vehiclewith lights and armed
people.
 
                 "Every day I see people hiding in bushes."
 
                 Rick Dovalina, president of the League of United Latin
AmericanCitizens, called for the U.S. government to change its border
policy.
 
                 "What's happening on Arizona's border is a human rights
violation. People are getting killed," Dovalina said. "No matter how much
money ispumped into building up the border, it's not going to help."
 
                 Raquel Goldsmith, a professor of Mexican-American studies
at theUniversity of Arizona, said disparity of economies is the main
factordriving  immigration. People should not be treated like criminals
forresponding to  the labor demand in the United States, she said.
 
                 "Every person has a right to go where they need to go to
make a  decentliving, to work and to live," Goldsmith said. "No
one - no one -  shouldbe able to take that away."
 
 
                 National Network for Immigrant and Refugee Rights (NNIRR)
                 310-8th St., Ste. 307
                 Oakland, CA 94607
                 510.465.1984
                 510.465.1885 (fax)
                 Visit us at www.nnirr.org
 



Deutschland und Frankreich keine sicheren Drittstaaten
Zurück
Von: fewor fewor no-border@gmx.net

From: florian schneider fls@kein.org
                 To: noborder@kein.org
                 Subject: [noborder] [Fwd: Britain's highest court:
Deutschland kein sicherer
                 =?iso-8859-1?Q?Drittstaatf=FCr?= Asylsuchende]
 
                 From: Georg Classen georg.classen@berlin.de
 
 
                 UNHCR - Refugees Daily, December 20, 2000 
                 http://www.unhcr.ch/news/media/daily.htm#bri
 
                 EUROPE: France, Germany 'unsafe' for some
 
  France and Germany were ruled "unsafe" countries for
asylum seekers by Britain's highest court yesterday, reports the Daily
Telegraph. Five law lords blocked moves by Home Secretary Jack Straw to
deport a Somali and an Algerian because the French and German authorities
would probably send them home. The unanimous ruling has far-reaching
implications for the government, which wants to return hundreds of asylum
seekers to "safe third countries".
 
  France and Germany only recognise as refugees those
who face persecution from the state in their own country. Britain
adopts a wider interpretation. The law lords considered two test cases.
Lul Adan, 28, fled from Somalia to Germany in 1997 because her clan was
bein persecuted by an armed group. When her asylum application
was refused, she came to Britain where her case was rejected and the
Home Secretary ordered that she be returned to Germany as a safe third
country. Hamid Aitseguer, 33, an Algerian, asked for asylum in Britain
in 1998 after travelling through France, claiming that Islamic
fundamentalists had threatened to kill him and his family. The Home Secretary
refused his application and certified that he should be returned to
France as a safe third country.
 
 
                 ***
 
                 The Daily Telegraph - France and Germany 'unsafe' for
refugees 
                
http://www.telegraph.co.uk:80/et?ac=004024837344812&rtmo=fs0rooMs&atmo=rrrrrrrq&pg=/et/00/12/20/nasy20.html
 
                 ISSUE 2035   Wednesday 20 December 2000
 
                 France and Germany 'unsafe' for refugees
 
                 By Philip Johnston, Home Affairs Editor
 
                 FRANCE and Germany were ruled "unsafe" countries for
asylum seekers by Britain's highest court yesterday.
 
                     Five law lords blocked moves by Jack Straw, the Home
Secretary, to deport a Somali and an Algerian because the French and
German  authorities would probably send them home. The unanimous
ruling has far-reaching implications for the Government. It wants to
return hundreds of asylum seekers whose claim it does not
recognise to "safe third countries".
 
                     Britain can return asylum seekers to a country which
they have already visited provided it conforms to the provisions of
the United Nations convention of refugees. This grants asylum to
those with a "well-founded fear of persecution". 
 
                     France and Germany only recognise as refugees those
who face persecution from the state in their own country. Britain
adopts a wider  interpretation and includes persecution by other ethnic
groups or political organisations.
 
                     The law lords considered two test cases. Lul Adan,
28, fled from Somalia to Germany in 1997 because her clan was being
persecuted by an armed group that had overthrown the government. When her
asylum application was refused, she came to Britain where her
case was rejected and the Home Secretary ordered that she be returned to
Germany as a safe third country.  Hamid Aitseguer, 33, an Algerian, asked for asylum in
Britain in 1998 after travelling through France, claiming that
Islamic fundamentalists had threatened to kill him and his
family. The Home  Secretary refused his application and certified that he
should be returned to France as a safe third country.
 
                     Lord Slynn of Hadley said it was agreed that Germany
would probably return Ms Adan to Somalia and that France would send back
Mr Aitseguer to Algeria. Lord Steyn said there was a difference of
opinion between states in interpreting the word "persecuted" in the
refugee convention.
 
                     The Home Secretary accepted that if the two were
returned to those countries, it would probably mean they would be sent to
Somalia and Algeria where they might face torture and death. The law
lords upheld a Court of Appeal ruling in July last year that the Home
Secretary misdirected himself on the law and that his decisions to
deport the pair must be quashed.
 
                 © Copyright of Telegraph Group Limited 2000
 
                 ***
 Anmerkung:
 
                 Die Vorinstanz kam bereits zum gleichen Ergebnis:
 Supreme Court of Judicature (Court of Appeal) London FC 3
1999/6333/4 und QBCOF 1999/0082/4 v. 23.7.99 
Diese Entscheidung ist veröffentlicht in 
                 o NVwZ-Beilage I 2000, 58 (in deutscher Übersetzung); 
                 o InfAuslR 2000, 223 (in englischer Originalfassung; mit
Anmerkung Rittstieg); 
                 o Betrifft JUSTIZ 1999, 131 (auszugsweise, mit Anmerkung
P. Osten); 
                 o IBIS e.V.: R3694; 
                 o Volltext im Internet:
http://tap.ccta.gov.uk/courtser/judgments.nsf. ,
                 dort unter "search" den Namen "Aitseguer" eingeben.
 



Lokalredaktion rechtsextremer Zeitung in Jena!
Zurück
Von: Angelo Lucifero angelo.lucifero@hbv-th.de

 
 
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Antifaschistische Hochschulgruppe Jena
 
Lokalredaktion rechtsextremer Zeitung in Jena!
 
"Lokalredaktion der Jungen Freiheit" - Umbenennung
des Philosophischen Instituts der FSU Jena durch die
Antifaschistische Hochschulgruppe
 
Eine öffentlichen Überraschungs-Aktion hatte die
Antifaschistische Hochschulgruppe für heute Nachmittag
angekündigt. Im Rahmen der Kampagne zu dem
Honorarprofessor Zehm, wurde das Philosophische Institut
der Universität in die "Lokalredaktion der Jungen Freiheit"
umbenannt. Bei dem Genuß von Glühwein und Lebkuchen
konnten sich die Studentinnen und Studenten über Zehm
informieren.  Zehm publiziert unter anderem in der
rechtsextremen Wochenzeitung Junge Freiheit und
verteidigt den Holocaust-Leugner David Irving.
Hintergrund der Aktion ist die andauernde
Auseinandersetzung um Zehm. Das Philosophische Institut
organisiert für Anfang Februar 2001 eine Veranstaltung unter
dem Titel "Pankraz trifft seine Leser", bei welcher Zehm
auftreten soll. Zehm schreibt unter dem Pseudonym
Pankraz in der Jungen Freiheit. Es handelt sich also
offenbar bei der Veranstaltung um ein Treffen derer, die die
Junge Freiheit zur ihrer Wochenlektüre zählen.
Im Rahmen der antifaschistischen Weihnachtsaktion wurde
dem Institutsdirektor und der Bibliothek auch ein
Abonnement der antifaschistischen Zeitung "Der Rechte
Rand" geschenkt.
 
Flugblatt der Antifa HG Jena:
Antifa heißt Weihnachtsfeier!
Geschenke & Überraschung für das philosophische Institut der FSU Jena
 
"Junge Freiheit - Lokalredaktion Jena". Die Umbenennung des
philosophischen Instituts der Friedrich-Schiller-Universität Jena in
die örtliche Dependance des Nazi-Blattes ist provokant. Aber Professoren und Stu-
dentInnen dürften damit nur wenig Probleme haben. Gilt die Junge
Frei-heit doch als "rechtsnational" (Thüringer Allgemeine, Ostthüringer
Zeitung), "rechtskonservativ" (Thüringische Lan-deszeitung), bestenfalls
"rechtslastig" (OTZ). Probleme sehen Professoren und StudentInnen erst, wenn sich die
Antifaschistische Hochschulgruppe, gar im Komplott mit
Gewerkschaf-tern, erdreistet, die Personalpolitik der Universität zu kritisieren. Die
AntifaschistInnen hatten den Hono-rarprofessor Günther Zehm für seine
Mitarbeit bei der Jungen Freiheit, seine Thesen von der "Ablösung
Gottes durch den Holocaust" (O-Ton Zehm) und seine publizistische
Verteidigung des britischen Holocaust-Leugners David Irving, angegriffen. Die
Harmo-nie am philosophischen Institut ist gestört, wenn ein "verlorener Haufen
von Radikalkommunisten" (Zehm gegenüber der TLZ) die in letzter Zeit viel

bemühte Zivilcourage einfordert und Zehm als das benennt, was er ist -
ein geistiger Brandstifter.
 
Aber so ist der Deutsche. Schlimm und falsch ist etwas erst dann, wenn
es verboten und verurteilt ist. Bevor man sich inhaltlich äußert, werden
Gesetze bemüht und Vorwürfe auf ihre Vereinbarkeit mit der
freiheitlich-demokratische Grundordnung abgeklopft. Zehm sei zwar ein "streitbarer konservativer
Publizist" (Prof. Dr. Gabriel) und auch die "von ihm gewählten
Publikationswege" findet man "nicht adäquat" (Rektor Prof. Dr. Meyn).
Aber er sei keiner, der "den Boden unserer freiheitlich-demokra-tischen
Verfassung verlassen hat" (Meyn) oder sich außerhalb von Mei-nungs-
und Wissenschaftsfreiheit bewegt. Man müsse "Respekt für einen Schüler
Ernst Blochs" (Gabriel) aufbringen; immerhin hat er für sein Be-kenntnis zur
Meinungsfreiheit, "Verhaftung und eine mehrjährige Ge-fängnisstrafe in
Kauf" genommen (Meyn). Schon deswegen sei er eine "Bereicherung fürs
philosophische Institut" und seine Anstellung "ein Stück
Wiedergutmachung" (Gabriel). Wann ist der DDR-Bonus aufgebraucht? Wie oft muss Zehm noch
von der allgegenwärtigen Bedrohung durch die "Auschwitzkeule"
phantasieren, damit seine VerteidigerInnen an der FSU merken, dass von
den Lehren Blochs bei seinem ehemaligen Schüler nichts übriggeblieben
ist?
Wie oft muss er eine angebliche "Patriotenverfolgung" herbeilügen, bei
der "tausende bürgerlicher Existenzen vernichtet" werden, weil sie
"irgendwas 'geleugnet', irgendwas 'verharmlost', irgendwelche Zahlen öffentlich
'nicht geglaubt', irgendwelche Vor-gänge 'nicht als historische Haupt-sache,
sondern nur als historisches Detail' bezeichnet (haben)" (Pankraz in
der Jungen Freiheit vom 10.4.1998), damit auch die letzten verstehen, dass
Auschwitzleugnung und Antisemi-tismus keine Kavaliersdelikte sind?
Wie groß (klein) ist der Schritt von der aktiven Auschwitz-Leugnung
zur Verteidigung der Meinungsfreiheit derer, die "wegen sogenannter
'Propagandadelikte'" (ebd.) verurteilt sind?
 
Nicht nur gesetzestreu muss es zugehen bei den Deutschen; auch Sauber-
keit und Ordnung müssen gewahrt bleiben. Wer Formalien nicht beachtet
oder sich gar erlaubt Fehler zu machen, hat schon verloren, bevor die
Debatte beginnen kann.
Hatte die Antifaschistische Hoch-schulgruppe nun einen offenen Brief
verfasst oder nicht? Unterstützte der StuRa die Veranstaltung?
Öffentlich
oder halböffentlich? Haben wir Zehm eingeladen? Aufs Podium oder ins
Publikum? "Debatte statt Tribunal?" (TLZ) "Denunziation oder
Aufklä-rung?"
(TLZ) "Rufmord"? (Zehm)
 
Aber es wird nicht gefragt: Welche Rolle spielen die Universitäten
beim Rechtsruck der Gesellschaft? Wo liegen die Defizite, die dazu führen,
dass "rund 15 Prozent (der Stu-dentInnen) zu rechtsextremen Positionen
tendieren, (...) in den Fächern Ingenieurwissenschaften,
Wirtschaftswissenschaften und Jura sogar bis zu 25 Prozent" (Alex
Demirovic vom Frankfurter Institut für Sozialforschung gegenüber
unicum 9/00)? Wie 'normal' ist es eigentlich, Auschwitz zu leugnen und
Ausch-witz-Leugner öffentlich zu hofieren?
 
Zehm sei "geschlagen worden" (Prof. Kodalle) hieß es bei der durch die
AntifaschistInnen organisierten Dis-kussionsveranstaltung am
30.11.2000.
Denunziation und unfaires Vorgehen wurde uns vorgeworfen. Wer
inhaltlich nichts beizutragen hat, echauffiert sich auch schon mal über die
Gewerkschaften, die es als außeruniversitäre Instanz wagen, die
heiligen Hallen zu beschmutzen...
 
Und was meint Zehm - die verfolgende Unschuld - selbst? Auch hier
zunächst der obrigkeitsstaatliche Re-flex: Er will sich nicht
vorwerfen lassen "für eine Zeitung zu arbeiten, die keine Gesetze verletzt". Die
"Radikalkommunisten" würden einen "Rufmord" an ihm begehen. Er sei "in
rüder Weise aufgefordert worden, (zur Veranstaltung) zu kommen", solch
ein "Tribunal" lehne er jedoch ab. Und die Sache mit David Irving? "Wenn
ein englisches Gericht sagt, dass er ein Auschwitz-Leugner ist, ist er für
mich noch lange kein Verbrecher". Wie nun? Ist das englische Gericht ein
mit Winkeladvokaten besetztes Tribunal antideutscher Kräfte und ist es
darum im deutschen nationalen Rechtsstaat ohne Bedeutung? Das kann es nicht
sein - schließlich hat auch ein deutsches Gericht Irving ein
Einreiseverbot ausgesprochen. Ist es dann vielleicht gar kein Verbrechen, Auschwitz
zu leugnen? Oder vielleicht nur ein Kavaliersdelikt, nicht aber ein
Verbrechen?
Schwingen "deutschfeindliche Elemente" selbst schon in hiesigen
Gerichten die "Auschwitzkeule"? Prof. Zehm - wir bitten um Klärung...
 
Es geht ja hierbei gar nicht nur um Zehm, den "greisen
Honorarprofes-sor" (Akrützel), sondern um die universitäre Abwehrfront und Verteidi-gung
Zehms. Der rechte Vielschreiber findet einen breiten Rückhalt an der
Universität. Uns geht es um die Mei-nungsbildung der StudentInnen und
Professoren.
 
Zehm spielt durchaus eine bedeutende Rolle innerhalb der Neuen
Rechten.
Diese neofaschistische Strö-mung läßt sich am besten als rechtsextreme
Bestrebung in der Braunzone zwischen rechtskonservativem Rand der
Gesellschaft und militanten Rechtsextremisten beschreiben. Rassismus
und Rechtsextremismus lassen sich jedoch nicht personifizieren. Sie finden
ihren Niederschlag in intellektuellen Strömungen, in gesellschaftlichen
Strukturen und in der politischen Kultur. Auch ohne Günther Zehm ist die Neue
Rechte nicht am Ende. Die rechte Graswurzelrevolu-tion schreitet unmerklich
voran.
Galten noch in den 80ern die Repu-blikaner als neofaschistisch und
wurde die Junge Freiheit bis vor wenigen Jahren einmütig als rechtsextrem
bezeichnet, findet heute eine zunehmende Entwertung der Begriffe und
eine Enttabuisierung der Diskurse statt. Im Namen von Wissenschafts- und
Meinungsfreiheit soll es möglich sein, Auschwitz zu leugnen,
neofaschistische Äußerungen sollen als diskutabel etabliert werden. Die Konsequen-zen
sind barbarisch.
 
Junge Freiheit  und REPs sind heute "nationalkonservativ". Nicht weil
sich die inhaltliche Ausrichtung geändert hat, sondern weil sich das
politische Spektrum nach rechts verschoben hat. Die intellektuellen Rechten
können den Extremismusvorwurf so an NPD und prügelnde Naziskins
weiterreichen.
 
Die ursprünglich für den 11. Januar geplante Veranstaltung mit Günther
Zehm trägt den Titel "Pankraz (Prof. Dr. Günther Zehm) trifft seine
Leser."
Sie wird organisiert vom philosophischen Institut und vom
Fachschaftsrat Philosophie. Die Einladung erinnert an eines der vielen
Leserkreistreffen der Jungen Freiheit, wie sie bis 1996 stattfanden. Damals wurden die
Diskussionszirkel um Konservative und Neofaschisten aus taktischen
Gründen aufgefordert, auf das Label Junge Freiheit zu verzichten. Auch
hier zeigt sich die Rechtsverschie-bung: Die Einladung macht den Eindruck,
als handele es sich um eine Veranstaltung von, für und mit der Jungen
Freiheit.
Wie 'normal' ist es, diese Zeitung zu lesen, zu kaufen, für sie zu
arbeiten?
 
Wir wollen noch einmal betonen, dass es uns nicht um Verbote geht.
Rassismus lässt sich nicht verbieten, sondern nur durch eine breite
Gegenmobilisierung, einen kollektiven Lernprozess und grundlegende
gesellschaftliche Veränderungen beseitigen. Antifa statt Verbote!
 
Wir werden auch nicht die Entlassung Zehms fordern. Das würde darauf
hinauslaufen, das Problem an Verwal-tungsinstanzen und Behörden zu
delegieren. Wir wollen "Druck von unten" aufbauen. Da mag sich Prof.
Kodalle im Harmoniestreben noch so gestört und an die 60er erinnert
fühlen, aber was wir tatsächlich brauchen ist mehr Selbstverantwortlichkeit
und Enga-gement bei der Mitgestaltung des gesellschaftlichen
Zusammenlebens.
Dieses endet nicht am Campus. Rassismus und Rechtsextremismus in
allen ihren Formen müssen bekämpft werden; egal wo sie auftauchen.
 
Zum Zweck der Antifaschistischen Re-cherche und Bildung schenken wir
dem philosophischen Institut zu Weihnachten ein Jahresabonnement der
antifaschistischen Zeitung "Der Rechte Rand". Ein Exemplar ist für die
Professorenschaft bestimmt, das andere für die Instituts-Bibliothek.
Antifaschistische Hochschulgruppe
c/o Schillergaesschen 5, 07745 Jena
Email: antifahg_jena@gmx.net
Internet: www.japs-jena.de/antifahg
AHG-Handy: 0177 - 8985523
 



Volkstanz: Soundstatements/ Club im WUK am 22.12.
Zurück
Von: Volkstanz-Pressedienst volkstanz@t0.or.at

 
For whom the jingle tolls
Noch hat dieser Regierung nicht die Stunde geschlagen. Was volkstanz.net 
dafür aber tun kann, soll nicht unversucht bleiben. Am 22.12. findet unsere 
Weihnachtsaktion ihren Abschluß. In dieser Woche haben wir jeweils zwischen 
16:00 und 18:00 mittels eines Lautsprecherwagens Soundstatements gegen 
diese Regierung in einer großen Wiener Einkaufsstraße abgegeben. Jingles zu 
dieser Aktion kamen von Werner Geier, Christof Kurzmann, Patrick Pulsinger, 
Trenner&Teiler (Ostermayer, Potuznik, Bauer), Jeff & Kirk, Bernhard 
Fleischmann, Sugar B., Superuser FR, iftaf, itch und den Kaputtniks. Das 
soll unser Beitrag zur weihnachtlichen Besinnlichkeit sein.
Am Freitag den 22.12. werden diese Beiträge im Rahmen des "Widerstand heißt 
Zukunft" Clubs im WUK dem Wiener Clubpublikum präsentiert. Diese 
Veranstaltung ist eine Kooperation mit "the tube" und MALMOE:
 
Widerstand heißt Zukunft 22.12.2000 WUK Eintritt 100.-
ab 21:00
Pinguin (geistige Selbstverteidigung in Wirtschaftsfragen (TIV))
Monochrom (eine revue ohne volk und ohne tanz)
Volkstanz.net Soundsystem inklusive Präsentation von Widerstand-Jingles
Upstart (DiskoB./München)
Timothy Hornby (the tube)
DJ Steril (Zombie Nation/ Gigolo Records)
Wagner & Fuze
Paris The Black Fu (Detroit, Motorlounge, Jive Electro)
 
Starsky Zufallsindoktrinator (Licht und Visuals)
 
---www.volkstanz.net
---Rückfragen an volkstanz@t0.or.at mit "PD" am Beginn der Betreffzeile
 



ZeugInnenvorladungen wegen §129 in Erfurt
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Ab Mitte Oktober 2000 erhielten 5 Personen aus Erfurt, die
alle Mitglieder des Fachschaftsrates Sozialwesen
(Fachhochschule Erfurt) sind, Zeug/innenvorladungen zum
Landeskriminalamt Erfurt. Sie wurden als Zeug/innen in
einem Ermittlungsverfahren nach §129 (Bildung,
Mitgliedschaft oder Unterstützung krimineller
Vereinigungen) gegen Unbekannt geladen. Auf den
Vorladungen ist der Beginn der Ermittlungen auf den
14.01.2000 festgelegt.

Keine der 5 Personen ist bisher den
Vorladungen zum LKA gefolgt, jedoch ist bei einer der 5
Personen schon eine zweite Vorladung eingegangen. Der
Anwalt einer Zeugin beantragte Akteneinsicht bei der
Staatsanwaltschaft Erfurt, die ihm jedoch verwehrt wurde.
Ebenso wurde bei mehreren telefonischen Anfragen zum Grund
der Ermittlungen keinerlei Auskunft gegeben.

Im Moment
bleiben daher nur Spekulationen über den Ermittlungsgrund.
Fest steht aber, daß der Fachschaftsrat Sozialwesen dem
monatlichen Erfurt - Info SPUNK, welches von einer
anonymen Redaktionsgruppe hergestellt wird, ein Postfach
zur Verfügung stellt. Fest steht auch, daß im Oktober ein
Kriminalbeamter die Dekanin des Fachbereiches Sozialwesen
aufsuchte, um sie darüber in Kenntnis zu setzen, daß es
möglicherweise zu polizeilichen Ermittlungen wegen eines
„Aufrufes" in einer Ausgabe dieser Zeitung kommen könnte.
Er kündigte weiterhin an, daß er sich in diesem
Zusammenhang schriftlich mit dem Fachschaftsrat in
Verbindung setzen werde, was aber bisher nicht geschehen
ist. Um kommende Kosten für eventuell anfallende
Anwaltskosten und Soliarbeit tragen zu können, sind wir
auf Spenden angewiesen.Weg mit Paragraph §129 / 129a !!!

Die Thüringer Antirepressionsgruppe TARG

Spenden unter:
Inhaberin: LAG Antifa/Antira A.L.F.
Ktnr.: 237 124 3701
BLZ: 820 101 11 (BfG - Bank Erfurt)
Stichwort: „Repression 129"

Kontakt unter: targ00@gmx.net



Solidarität kennt keine Grenzen!
One race - human race - Nur Unerwachsene, Schwächlinge und Feiglinge sind stolz darauf, einer Nation anzugehören.
Wer selbst gehen kann, braucht kein Vaterland. (Wiglaf Droste)


Besuchen Sie uns: www.lag-antifa.de



Senioren: Abgespeist - für dumm verkauft!
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Vpn: Parteder Franz Franz.Parteder@stadt.graz.at

Tel. 03 16 / 71 24 36
Fax 03 16 / 71 62 91
email: kp.stmk@nextra.at
KPÖ Steiermark
Lagergasse 98a
8020 Graz
 
 
Donnerstag, 21. Dezember 2000
Presseinformation der KPÖ Steiermark
 
Senioren: Abgespeist - für dumm verkauft!
 
 
Die Inflationsrate ist auf 3,1 Prozent angestiegen.  Die Pensionserhöhung
2001 beträgt aber nur 0,8 Prozent brutto (plus einer Einmalzahlung).
Diese Tatsache zeigt, wie wenig von den sozialen Versprechungen der
Regierenden in der Vorweihnachtszeit zu halten ist. 
 
"Die Seniorinnen und Senioren werden von den Herrschenden abgespeist und für
dumm verkauft. Auch deshalb wünscht die steirische KPÖ der Regierung zum
Jahreswechsel  grausige Festtage und im kommenden Jahr einen Misserfolg nach
dem anderen."



Wird Air-Alps zum Schwarzen Loch?
Zurück
Von: Die Grünen Kärnten kaernten@diegruenen.carinthia.at

Presseinformation
Donnerstag, 22. Dezember 2000
Die Grünen/ Verkehr/ Flughafen Klagenfurt
 
Wird Air-Alps zum Schwarzen Loch?
Johann: "Unrentable Flüge einstellen!"
 
Klagenfurt - Vor einem "schwarzen Loch, das immer größere Budgetmittel
verschlingt" warnt Grün-Landessprecher Michael Johann anlässlich der
Entwicklungen bei der Fluglinie Air Alps. "Es ist sinnlos eine sündteure
Flug-Infrastruktur aus Prestigegründen  aufrecht zu erhalten, die niemand
benützt. Wenn der Bedarf nicht gegeben ist, sollten nicht ausgelastete Flüge
eingestellt werden, anstatt das Landesbudget damit zu belasten."
 
 "Während 15 Millionen für den Weiterbetrieb der Fluglinien für den
Finanzreferenten offenbar kein Problem darstellen, stehen solche Beträge
nicht zur Verfügung, um den Weiterbetrieb der Rosentalbahn zu garantieren.
Förderungen von Bus und Bahn kommen vor allem sozial schwachen Schichten
zugute und sind wesentlich umweltverträglicher. Wir wehren uns dagegen, dass
Bahn- und Buskurse eingespart werden, die einer breiten Bevölkerungsmehrheit
zugute kommen, und statt dessen Managern und Touristen billige Flüge
gesponsert werden," erklärt Johann.
 
Die Grünen fordern, mit den bei der Fluglinie eingesparten Millionen die
öffentlichen Verkehrsmittel Bus und Bahn stärker zu fördern.
 
Weitere Informationen: Michael Johann 0664/2668548



prairie-fresh-service
Zurück
Von: Andreas Wahl andi.wahl@servus.at

Werte LeserInnenschaft,
 
auf zwei Artikel die in den letzten beiden Wochen in der prairie
erschienen wollten wir noch ihr besonderes Augenmerk lenken.
Nächste Woche dann, nachdem das Christkind wieder abgeflogen ist, werden
wir ein Interview mit Josef Haslinger zum seinem neuen Film "Komm
suesser Tod" bringen - soviel sei schon verraten.
 
die Redaktion
 
 
Grundstruktur der Förderpolitik überdenken!
 
Im März 2000 wurde nach langer Diskussion
der Linzer Kulturentwicklungsplan (KEP) vom
Gemeinderat beschlossen.
Die Schwerpunkte der kulturellen Entwicklung von
Linz sollen laut KEP die Bereiche
Technologie und Neue Medien, Offene Räume
und die Freie Szene bilden. Neun Monate nach
dieser Beschlussfassung lud nun das Offene
Forum Freie Szene zu einer Podiumsdiskussion.
um nachzuprüfen wieweit das ambitionierte
Vorhaben KEP bisher gediehen ist. Ein
Bericht.
http://www.prairie.at/003/4/003_4_freieszene.php3
 
 
Smalltime Crooks (2000) 
Regie: Woody Allen 
 
Woody Allen ließ sich mit der altbekannten
Trauermine abfeiern, als wäre es gar nicht
seine Leistung, mit soviel Pessimismus,
Schrulligkeit und Depression 65 Jahre alt
zu werden. Ein weises Alterswerk hat der
Apologet der Neurose seinen Fans und
Kritikern zum Jubiläum wie zum Trotz aber
nicht vorgelegt: "Smalltime Crooks"
(Schmalspurganoven) ist kein Bergman'sches
Drama, kein neuerliches Neurotikum, hier
finden sich weder überlagerte
Realitätsebenen noch komplexe
Beziehungsproblematiken. Statt dessen
dachte sich Allen eine fabelhafte
Gaunerkomödie ohne Tiefgang aus, in der
Neureiche und Bildungsbürger ganz
ordentlich verarscht werden.
http://www.prairie.at/kolumnen/landge_allen.php3
komm ins offene freundIn!    -  DIE PRAIRIE



Feier bei der Botschaft besorgter BürgerInnen!
Zurück
Von: BotschaftderbesorgtenBuergerInnen@blackbox.net

 Wir haben heute eine 100W-Photovoltaikanlage in Betrieb genommen.
Seither brennen bei unserer ständigen Vertretung am Ballhausplatz
nicht nur festliche Kerzen, sondern auch elektrisches Licht!
Essen nach Sonnenuntergang.
Special guests: Augustin-VerkäuferInnen http://www.augustin.bus.at
Feierliche Inbetriebnahme diverser Lichtquellen.
 
Today we started off our 100 Watt solar cells.
From now on, not only candles but also electric light are shining
on our permanent mission on Ballhausplatz. 
Celebration at the Embassy of Concerned Citizens
Supper after sunset
Special guests: sellers of Augustin (Viennese journal of the 
Homeless, http://www.augustin.bus.at ), 
Solemn starting-up of diverse sources of light.
 
Festa all'ambasciata di cittadini preccupati e cittadine preoccupate
Oggi abbiamo assumato l'esercizio dei nostri panelli solari di 100
watt. Allora alla nostra missione permanente al Ballhausplatz non
ci sono piú soltanto delle candele, ma c'è anche l'illuminazione
elettrica.
Cena dopo il tramonto del sole
invitati speciali: venditori del Augustin (giornale Viennese dei 
barboni, http://www.augustin.bus.at ),
messa in servizio solenne di diverse fonti di luce 
 
Underground U3 Herrengasse Exit Minoritenplatz 
Underground U2, U3 Volkstheater Exit Burgring 
Tramway D, J, 1, 2, 46, 49 Parlament
Tramway D, J, 1, 2 Stadiongasse
Bus 2A Heldenplatz
GPS: N 48° 12.458' E 16° 21.807'
Telefon (neue Nummer!): +43 - 699 - 11 46 73 48
e-mail: botschaftbesorgterbuergerInnen@blackbox.net 
Web: http://www.botschaftbesorgterbuergerInnen.cjb.net
Onlineforum: http://www.blackbox.net/c/Anarchy/Botschaft_besorgter_BuergerInnen/
 


eingelangt, aber nicht aufgenommen
Zurück
- ein schlecht geschriebenes text über die konkurenz zwischen 
weihnachtsmann und christkind.

Redaktionsschluss: Donnerstag, 21. Dezember 2000, 23.00 Uhr,
ljubomir

"Machen hätten wir schon gewollt, aber dürfen haben wir uns nicht getraut."
Karl.Valentin




Fehler möge frau/man mir nachsehen!