Samstag 23. Dezember 2000


keil1.gif(893 Byte) was persönliches

keil1.gif(893 Byte) Samstag - 14 Uhr - Westbahnhof - Solidarität mit den

keil1.gif(893 Byte) Frage zur Demo

keil1.gif(893 Byte) Berichte aus der Türkei/TAYAD

keil1.gif(893 Byte) Nachricht aus der Türkei

keil1.gif(893 Byte) Keine Amnestie für politische Gefangene

keil1.gif(893 Byte) Besetzung der ÖVP-Zentrale gegen Massaker in der Türkei

keil1.gif(893 Byte) Demo-Aufruf

keil1.gif(893 Byte) antwort auf HAUTVERKAUF

keil1.gif(893 Byte) Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit richtet Focal Point ein

keil1.gif(893 Byte) RECHTSEXTREMISMUS - Starke Hand gesucht

keil1.gif(893 Byte) Akubuo aus Haft entlassen - Ihm droht weiter die Abschiebung!

keil1.gif(893 Byte) Karlsruhe: Polizeiüberfall auf das Wohnprojekt Schwarzwaldstr. 79

keil1.gif(893 Byte) Karlsruhe: Stop zerstörende Baumaßnahmen in der Schwarzwaldstr. 79

keil1.gif(893 Byte) NEWS from the indymedia newswire 1

keil1.gif(893 Byte) NEWS from the indymedia newswire 2

keil1.gif(893 Byte) NEWS from the indymedia newswire 3

Diese Ausgabe hat Brigitte Rapp (br@ait.at) zusammengestellt.

 


 



Türkische Polizei- und Militäreinheiten
stürmen 20 Gefängnisse




Wachsende Anzahl von Todesopfern



La Repubblica: Proteste gegen Haiders Baumaufstellung




Quelle: www.popo.at



Und für's nächstemal:
Das Rechtshilfe-Manual


...und was mache ich eigentlich gegen rassisten?

online-diskussion


Drahdiwaberl



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Wie der MUND entsteht ....

Schickt uns bitte eure Nachrichten, Meldungen und Ideen.

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was persönliches
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From: siebenstern 7stern@action.at


hallo, ihr lieben freundInnen des 7*STERN und auch von mir, ulli fuchs,
ich muss euch noch die beste christkindl-geschichte erzählen:
ich bin schwanger und sehr glücklich!
ich hoffe, ihr freut euch mit mir, auch wenn ich euch, wahrscheinlich
ab
mitte mai 2001, im 7*STERN abgehen werde...
heute freitag ab 16 uhr habt ihr noch die möglichkeit, im 7*STERN
letzte
weihnachtsgeschenke einzukaufen, wie z.b.getränke- oder
eintrittsgutscheine oder wunderbare bücher (auch von al diwan) oder
mexikanisches textiles für unser wanderkinoprojekt in chiapas oder
postkarten für die kulturkarawane gegen rechts etc.
außerdem würde ich mich freuen, mit euch mein kindi zu befeiern- ich
bin
eh schon ganz brav und fad und rauch nimmer und geh früh ins bett und
überhaupt....
und es gibt auch noch die letzte gelegenheit in diesem jahr, mich als
dj
zu erleben, ab ca. 22.30 uhr im kosmos (vis a vis) mit hauptsächlich
karibischen rhythmen und liegestühlen bei der weihnachtsbeach-party...
(eintritt 60,-/90,-).
und jetzt die grausliche christkindl-geschichte:
der grausliche, repressive und in weiten bereichen faschistische
türkische staat hat nicht nur unmengen politischer leute als häftlinge
eingesperrt, sondern tut die auch noch grauslich foltern und neuerdings
umbringen, wenn sie sich nicht in noch grauslichere isolationszellen
sperren lassen wollen. ich geh morgen, samstag um 14 zum treffpunkt
westbahnhof demonstrieren, und würde mich sehr freuen, dort viele von
euch zu sehen!!!
auf den weltfrieden und den sozialismus!
mir i druschba,
eure ulli

ps: das 7*STERN hat vom 24. dezember 2000 bis 2. jänner 2001
geschlossen
(außer silvesterparty der kpö). das programm und damit meine
anwesenheit
dortselbst beginnt wieder am 8. jänner mit den "wilden worten". in der
zwischenzeit sammle ich per e-mail glückwünsche, ideen für die
"bezirksoffensive sternenstaub" und arbeite an den vorbereitungen zur
präsentationsveranstaltung der ig kultur wien, wo ich im vorstand bin,
am freitag, den 12. jänner 20 uhr wuk-museumsräume. bitte vormerken!!!






Samstag - 14 Uhr - Westbahnhof - Solidarität mit den
Zurück
politischen Gefangenen in der Türkei
From: fremde fremde@klingt.org


Hallo!

bitte diese Nachricht schnell weiterverbreiten!

Samstag, 23.12.2000
14 Uhr Westbahnhof
Solidaritätsdemo für die politischen Gefangenen in der Türkei





Frage zur Demo
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From: "Martin Zehetbauer"  m.zehetbauer@aon.at 


    Ich fress einen Besen (quer!), wenn mir  einer von Euch schlüssig
erklären kann, warum die "Solidaritätsdemo für die  politischen
Gefangenen
in der Türkei am Samstag, den 23.12.2000 14 Uhr"  ausgerechnet beim
Westbahnhof stattfinden muss! Aber bitte so, dass mein minderwertiges 
Hirn
das auch versteht!   mG M. Zehetbauer






Berichte aus der Türkei/TAYAD
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From: Aktivistin Menschenrechte  pwi_wien@gmx.at 


Prison Watch International gibt den Bericht vom 21.12.von türkischen
MenschenrechtsaktivistInnen der "Plattform für Recht und Freiheiten"
weiter.

Außerdem mussten wir erfahren, dass in Istanbul ein Vereinslokal des
TAYAD

(Menschenrechtsverein der Angehörigen)gestürmt und geschlossen wurde.23
Menschen, die sich teilweise ebenfalls im Hungerstreik befinden,
wurden fest
genommen!


DIE TATSACHEN DRINGEN ANS TAGESLICHT!

 1- Die ersten konkreten Informationen zum Massaker im Bayrampaþa
Gefängnis

Wir veröffentlichen die Berichterstattung von SUNA ÖKMEN, eine der
Gefangenen, die sich der ersten Gruppe der Todesfastenden im Gefängnis
von
Bayrampaþa anschloß und sich immer noch im

Frauen- und Kindergefängnis von Bakýrköy befindet:

SIE WOLLTEN EINE MASSENVERBRENNUNG DURCHFÜHREN"

"Zum Zeitpunkt der Operation haben sich die Freundinnen im Lüftungsraum
zusammengekettet, und wir sind in den Widerstand getreten".

"Sie haben eine Flüssigkeit über uns gegossen und wollten uns alle
zusammen verbrennen. Währenddessen haben sie Feuer eröffnet."

"Auch Birsen wurde völlig in Brand gesetzt, aber die anderen
Freundinnen
haben versucht das Feuer zu löschen und sie gerettet."

"Alle FreundInnen haben sich zusammengekettet, um unsere
WiderstandskämpferInnen im Todesfasten zu schützen".

Auch Özlem Ercan hat sich über mich geworfen, damit mir kein Schaden
zugefügt wird, und ist dabei gefallen."

Das ist die Realität: Diejenigen, die behaupten, daß sie eine Operation
durchführen, 'um die TeilnehmerInnen am Todesfasten zu retten', haben
jene
massakriert, die versucht haben, die Todesfastenden zu beschützen.

Wie auch in Ulucanlar wurden nicht definierte Flüssigkeiten eingesetzt.

2- Vorbereitung eines Massakers in Ümraniye

Hier die letzte Information, die seit 20. Dezember ab 22.30 Uhr aus dem
Gefängnis von Ümraniye eingeholt werden konnte.

Von dieser Stunde an gibt es 16 Gefangene in Ümraniye, die durch
Explosivstoff und Gewehrkugeln verletzt wurden. Darunter befinden sich
schwerverletzte und an der Todesgrenze stehende Gefangene.

Liste der Verwundeten:

1- Yunus Balukoç

2- Ýbrahim Ekler

3- Deniz Kurt

4- Ýbrahim Dalku

5- Rasin Öztaþ
 
6- Engin Çoban

7- Erkan Abata

8- Serkan Aydoðan

9- Orhan ....

10 - Serdar Salman

11- Sinan Yener

12- Ismail Sen

13- Veli Dikmen

14- Riza Boyraz

15- Mehmet Dogan

16- Bülent Özdemir

3- Es wird ihnen nicht gelingen, das Massaker und ihre Greueltaten zu
verheimlichen!

Im gerichtsmedizinischen Institut konnten die Leichen von Cengiz
Çalikoparan, Nilüfer Alcan, Mustafa Yilmaz, Ali Ates und Murat Ördekçi
gesehen
werden. Es befand sich dort eine weitere Leiche, allerdings war diese
verbrannt
und nicht identifizierbar. Mit Ausnahme der Leiche von Nilüfer Alcan,
wiesen
alle Leichen 15-20 cm große, tiefe Wunden an verschiedenen Stellen des
Körpers auf, und es steht immer noch nicht fest, um welche Art der
Verletzung es
sich dabei handelt.

Es wird berichtet, daß sich bei der Leiche von Nilüfer Alcan lediglich
eine Brandspur am Bein befinde, daß dies aber nicht die Todesursache
sein
könne, sondern, daß sie möglicherweise erwürgt worden ist.

Daraus läßt sich schließen, daß man an den Gefangenen jegliche Form der
Brutalität, wie verbrennen, anschießen und erwürgen, geübt hat.

DIESES MASSAKER WIRD DER REGIERUNG ZUR LAST FALLEN!

DER TODESFASTENWIDERSTAND GEHT IN DEN KRANKENHÄUSERN UND IN DEN F-TYP
ZELLEN WEITER!

21. Dezember 2000

HÖP - Haklar ve Özgürlükler Platformu

Plattform für Rechte und Freiheiten




Nachricht aus der Türkei
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From: OEKOLI_Wien@gmx.net



Wir bekamen folgendes mail von einer Freundin aus der Türkei, die in
der
Linken der ÖDP aktiv ist und die Ereignisse der letzten Tage noch vor
der
Erstürmung des letzten Gefängnisses in Istanbul kurz schildert:
--------------------------
finaly the goverment refused to talk and make
aggrement with the political prisoners and started
operations in 20 prisons, where there were hunger
strikes.... the official number of death is 17, but we
are quite sure it is more than 30. the police entered
the prisons, destroying the buildings, using guns,
gas and everything to kill people inside. this is the
biggest crime made to the left in turkish history. we
are trying to organize street meetings everyday, but
the right wing of our party and other leftish
parties don't want to join. police is very hard and
they attack in every meeting. there is only one prison
left, in which people are fighting against the
police........
hard, bad days...............

--
Ökologische Linke (ÖKOLI)
Postfach 28
A-1153 Wien
e-milio: oekoli_wien@gmx.net
Visite our Website: http://www.oekoli.cjb.net




Keine Amnestie für politische Gefangene
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From: ro te  siyahkedi@gmx.at 


Das türkische Parlament stimmte unterdessen am Donnerstag erneut dem
umstrittenen
     Amnestiegesetz zu. Sobald Präsident Ahmet Necdet Sezer das Gesetz
unterschrieben
     hat, kann die Hälfte der rund 72 000 Gefangenen freigelassen
werden.
Politische
     Häftlinge sind im Gegensatz zu Mördern und Räubern von der
entsprechenden
     Amnestieregelung allerdings ausgenommen.





Besetzung der ÖVP-Zentrale gegen Massaker in der Türkei
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From: "Antiimp Koord"  aik@beam.at 



   Am Donnerstag den 21. Dezember haben etwa 20 Aktivistinnen und
Aktivisten aus Protest gegen das Massaker der türkischen Regierung an
den
politischen Gefangenen in der Türkei, die Zentrale der ÖVP in der
Lichtenfelsgasse besetzt. Vor der Zentrale drückten ca. 100
DemonstrantInnen  ihre Solidarität mit den Besetzern aus. Die Besetzung
begann gegen 15:10 Uhr und  wurde gegen 19h friedlich beendet. Nach
unseren
Informationen kam es dabei zu  keinen Verhaftungen.
   Der Grund für diese Besetzung war das skandalöse  Verhalten der
europäischen Regierungen zur Menschenrechtslage in der Türkei im
allgemeinen und zur Lage der politischen Gefangenen im Besonderen. Bei
der
Europa Konferenz in Nizza, bei der die Türkei anwesend war, wurden
diese
Fragen  in keinster Weise angesprochen. Gegen den Sturm auf die
Gefängnisse
durch die  Polizei gab es kaum offizielle Proteste.  Auf Grund dieses
Verhaltens ist  eine Aktion wie die heutige mehr als gerechtfertigt.
    Den Besetzerinnen und Besetzern wurde  zugesichert, dass das
Außenministerium offiziell gegen die Massaker in der  Türkei vorgehen
wird.
Falls das nicht passiert, kann sich die  österreichische Regierung
sicher
sein, dass es zu weiteren Aktionen  kommt.
Hoch die internationale Solidarität!

***

Demo



Samstag 23.12. 14Uhr



Treffpunkt Westbahnhof



*********************************
Antiimperialistische  Koordination
Pf. 23, 1040 Wien, Austria
Tel&Fax: ++43 1 504 00  10
aik@beam.at
www.antiimperialista.com





Demo-Aufruf
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From: "Kommunistische Aktion"  komakwien@hotmail.com 



Der faschistische t¸rkische Staat
          massakriert die revolution"ren Gefangenen!

----------------------------------------------------------------

          Aufruf zur DEMONSTRATION gegen die Massaker:
  Samstag, 23.12.2000, 14.00 Uhr, Wien Westbahnhof, Europaplatz

----------------------------------------------------------------

Am 20. Oktober 2000 traten revolution"re Gefangene in der
T¸rkei/Nordkurdistan in einen unbefristeten Hungerstreik um gegen die
vom
faschistischen t¸rkischen Staat geplanten Verlegungen in sogenannte
?F-Typ?-Zellen, also Isolationshaftzellen, Widerstand zu leisten.

Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, wandelten die Gefangenen
die
Hungerstreiks bald in ein Todesfasten um. Damit setzten sie ihr Leben
im
Kampf um bessere Haftbedingungen ein.

Der faschistische t¸rkische Staat antwortete darauf mit einer schier
unglaublichen Medienhetze gegen die Gefangenen und setzte seinen
gesamten
Propaganda-Apparat ein, um Solidarit"t mit den revolution"ren
Gefagenen zu
verhindern. Trotz alledem traten in ganz EUropa andere politische und
soziale Gefangene ebenfalls in Hungerstreik, um den Kampf in der
T¸rkei zu
unterst¸tzen. Dem schlossen sich auch zahlreiche t¸rkische und
kurdische
Migrant/innen an. Auch in Wien gab es am Stephansplatz einen
-ffentlichen
Solidarit"tshungerstreik. Es er¸brigt sich, darauf hinzuweisen, daþ die
b¸rgerlichen -sterreichischen Medien tunlichst jede Information ¸ber
diese
und andere Solidarit"tsaktionen unterdr¸ckten.

Am 18.12.2000, dem 60. Tag des Todesfastens, begannen t¸rkische
Polizei- und
Sondereinsatzgruppen Journalist/innen vor den Gef"ngnissen zu
vertreiben und
die Gef"ngnisse hermetisch abzuriegeln. Gleichzeitig wurden die
Krankenh"user angewiesen, Betten frei zu machen und sich in
Bereitschaft zu
halten. Es zeichnete sich ab, daþ der faschistische t¸rkische Staat ein
Massaker an den Gefangenen vorbereitete.

Am 19.12.2000, um 4 Uhr fr¸h, begann der Angriff. Milit"r und
Sonderpolizei,
bewaffnet mit Kn¸ppeln, Gewehren und Granaten drangen in 20 Gef"ngnisse
gleichzeitig ein. Dabei gingen sie mit "uþerster Brutalit"t gegen die
revolution"ren Gefangenen vor. Augenzeug/innen berichteten von
gezielten
Todessch¸ssen, mehrere Gefangene wurden von eindringenden
faschistischen
Einsatzkr"ften in Brand gesetzt. W"hrend in den Gef"ngnissen die K"mpfe
immer heftiger wurden und sich die revolution"ren Gefangenen mit allen
ihnen
zur Verf¸gung stehenden Mitteln verteidigten, begannen sich auch
auþerhalb
der Gef"ngisse Proteste gegen diese Massaker zu formieren. Auch gegen
diese
Proteste ging die Polizei mit Gewalt vor. In Nurtepe schoþ die Polizei
in
eine spontane Demonstration, ein 17j"hriger wurde dabei schwer
verletzt.

Mittlerweile ist auch bekannt, daþ die ¸berlebenden Todesfastenden in
die
bereits vorher vorbereiteten und abgeschotteten Krankenh"user
zwangsverlegt
wurden und auch die ersten Ðberstellungen der Gefangenen in
?F-Typ?-Gef"ngnisse begonnen haben. Es ist zu bef¸rchten, daþ die
Massaker
¸ber 100 Tote gefordert haben, die Zahl der Verletzten und
Verst¸mmelten
kann noch nicht einmal gesch"tzt werden.

Ziel der Isolationshaft ist es, den Widerstand der politischen
Gefangenen zu
brechen, sie v-llig zu vereinzeln, ihnen ihre Identit"t zu rauben. Die
Revolution"r/innen in den Gef"ngnissen haben aber mit ihrem
Hungerstreik und
sp"ter mit dem Todesfasten gegen diese Vorgangsweise gek"mpft und
haben klar
gemacht, daþ sie sich nicht brechen lassen. Deshalb ist der
faschistische
t¸rkische Staat nun dazu ¸bergegangen, sie physisch zu vernichten. F¸r
alle
Revolution"r/innen, Antifaschist/innen, Demokrat/innen und
fortschrittlichen
Menschen besteht nunmehr die besondere Verpflichtung, den Kampf der
politischen Gefangenen in der T¸rkei/Nordkurdistan zu unterst¸tzen!

Die Veranwortlichen f¸r die Massaker m¸ssen bestraft werden! Sofortiger
Stopp der Verlegungen in die Isolationshaftgef"ngnisse! Freiheit f¸r
alle
politischen Gefangenen! Nieder mit dem faschistischen t¸rkischen Staat!

------------------------------------------------------------------

            Aufruf zur DEMONSTRATION gegen die Massaker:
   Samstag, 23.12.2000, 14.00 Uhr, Wien Westbahnhof, Europaplatz

====================================

Kommunistische Aktion
Stiftgasse 8, A-1070 Wien,
E-Mail: KomAkWien@hotmail.com
http://www.geocities.com/komak_wien/

Die Kommunistische Aktion ist Mitglied
der Revolution"ren Plattform






antwort auf HAUTVERKAUF
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From: Karin König  k.koenig@wif.wien.at 


Sehr geehrtes Redaktionsteam, Herr Heinz Nessizius, verantwortlicher
Tagesredakteur für MUND, 20.12.00

Zunächst möchten wir Euch für Euer Bemühen und Engagement, einen
medienunabhängigen Nachrichtendienst einzurichten und zu betreiben
unsere
Anerkennung aussprechen. Auch der Versuch, dies in möglichst
unzensurierter
Form zu tun bzw. eine Art zu finden, wie eine Zensur möglichst
transparent
und demokratisch erfolgen kann, ist interessant und diskussionswürdig.

Die völlig unkommentierte bzw. unzensurierte Veröffentlichung des
Beitrags
HAUTVERKAUF hat uns jedoch sehr betroffen gemacht und befremdet. Sie
stimmt
unseres Erachtens mit den von Euch im Editorial genannten Ansprüchen
nicht
überein. Auch ohne inhaltliches Wissen über die Hintergründe bzw.
inhaltliche Fundiertheit der Aussagen sind diese klar als persönliche
Beschimpfungen und Beleidigungen erkennbar, die sich mit der Arbeit
einer
Institution auf unfaire und destruktive Art und Weise
auseinandersetzen,
ganz abgesehen von inhaltlichen Unrichtigkeiten und Verdrehungen der
Fakten. Wir sind als Institution sehr wohl offen für Kritik, sie sollte
jedoch offen und fair sein, dieser Beitrag richtet sich durch seine
Art der
Aussagen selbst.

Unseres Erachtens wäre der Beitrag der Rubrik "persönlich" zuzuordnen
gewesen, da sich die Beschimpfung gegen Personen richtet, auch wenn
diese
nicht genannt sind, und wäre daher nicht im MUND zu veröffentlichen
gewesen.

Falls Ihr der Meinung seid, dass es bei Institutionen keine
persönlichen
Beleidigungen geben kann, erwarten wir im Falle der Veröffentlichung
solcher Beiträge zumindest, dass Ihr der angesprochenen Institution die
Gelegenheit gebt, in derselben Ausgabe eine Stellungnahme dazu
abzugeben,
wie Ihr das etwa jüngst bei Reaktionen von SOS Mitmensch
Oberösterreich auf
 Asyl in Not gemacht habt. Wir erwarten, als halböffentliche
 Institution in
diesem Nachrichtendienst ebenso fair wie nichtstaatliche Organisationen
behandelt zu werden.

Mit der Bitte um Veröffentlichung und künftige Vorgangsweise in diesem
Sinne.
Mit freundlichen Grüßen
 
Andrea Eckhart, Karin König




Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit richtet Focal Point ein
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From: "Focal Point"  focalpoint@oeaw.ac.at 


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe KollegInnen!

Die Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit (EUMC) hat als eine ihrer vorrangigen Aufgaben die
Bildung eines EU-weiten Netzwerkes (RAXEN) zwischen staatlichen und
nichtstaatlichen Organisationen sowie Forschungseinrichtungen
definiert.
Als Knotenpunkte dieses Netzwerkes agieren in den einzelnen
Mitgliedsstaaten die sogenannten "Focal Points".
Hiermit möchten wir uns Ihnen als österreichischer Focal Point
vorstellen:
Für Österreich wurde eine Kooperation von drei Forschungseinrichtungen
zum
Focal Point bestellt. Diese besteht aus:
. dem Forschungsschwerpunkt "Diskurs, Politik, Identität" der
österreichischen Akademie der Wissenschaften
. dem Institut für Konfliktforschung und
. dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte
Der österreichische Focal Point hat seinen Sitz in den Räumlichkeiten
der
Akademie der Wissenschaften in der

Bäckerstraße 20, 2. Stock
1010 Wien
Tel:. 01/51581 DW 611, 612 oder 613
Bürozeiten: Mo, Di, Do, Fr 10-12 und 13-17 Uhr
e-mail: focalpoint@assoc.oeaw.ac.at

Was sind die Aufgaben des Focal Points?

Der Focal Point fungiert als Dreh- und Angelpunkt des europäischen
Informationsnetzes RAXEN, das Informationen über Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit sammelt, verarbeitet und weiterleitet. Der Focal
Point
koordiniert den Informationsaustausch sowohl zwischen der Europäischen
Beobachtungsstelle und den auf einzelstaatlicher Ebene agierenden
spezialisierten Institutionen (den "key players") als auch zwischen den
"key players" untereinander. Insbesondere der transnationale
Informationsfluß zwischen den verschiedenen sogenannten "key players"
soll
durch die Tätigkeit der Focal Points erleichtert und gefördert werden.
Die Focal Points sollen ein wichtiges Werkzeug des RAXEN-Netzwerkes
sein
und dieses zu einer umfangreichen Quelle verlässlicher und
vergleichbarer
Daten über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sowie über deren
Bekämpfung
in der Europäischen Union machen.




RECHTSEXTREMISMUS - Starke Hand gesucht
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From: Angelo Lucifero angelo.lucifero@hbv-th.de


  R E C H T S E X T R E M I S M U S
 
  Starke Hand gesucht
 
  Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung belegt: Autoritäre
  Einstellungen und Angst vor den Fremden stecken auch in den Köpfen
  der
  bürgerlichen Mitte
 
  Von Gunter Hofmann
 
  Berlin
 
  Entspringt der Rechtsextremismus in der "Mitte der Gesellschaft"?
  Vielen gilt diese These als Wahnidee von links. Doch die jüngste
  Studie über die "gesellschaftliche Akzeptanz von Rechtsextremismus
  und
  Gewalt", geschrieben im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, belegt
  diesen Befund. Es handelt sich um eine breit angelegte
  Repräsentativbefragung aus dem Münchner Institut polis, ergänzt um
  Gruppendiskussionen in Erfurt, Leipzig, Bochum und München. Sie
  untermauert die Annahme, dass in der Bundesrepublik nach wie vor eine
  stark autoritäre Mentalität zu Hause ist - im Osten und im Westen, in
  Unter-, Mittel- und Oberschichten.
 
  Dem Satz, dass "Recht und Ordnung in Deutschland in Gefahr sind",
  stimmen im Osten 26 und im Westen 21 Prozent "voll und ganz zu".
  Infolgedessen wird nach einer "starken Hand" für Deutschland gerufen.
  Ein Fünftel fordert sie uneingeschränkt, weitere 44 Prozent (West: 39
  Prozent) tendenziell. Eine Mehrheit der Deutschen glaubt, "nur einer,
  der durchgreift und eine starke Partei im Rücken hat, kann es
  schaffen, die gegenwärtigen Probleme in den Griff zu kriegen". Diese
  autoritären Einstellungen werden überdurchschnittlich stark von
  Älteren, geringer Gebildeten mit eher niedrigem
  Haushalts-Nettoeinkommen sowie in Ostdeutschland vertreten. Auch hier
  gilt: Die Anhänger von SPD und CDU stimmen gleich häufig zu, die
  Grünen heben sich von solchen Denkmustern allerdings positiv ab.
 
  Unverändert wird der Anteil von Ausländern an der Gesamtbevölkerung
  dramatisch überschätzt. 10 Prozent glauben, er bewege sich
  zwischen 31
  und 45 Prozent, 15 Prozent nehmen 21 bis 30 Prozent an, 36 Prozent
  schätzen, dass er zwischen 11 und 20 Prozent liege - in Wahrheit sind
  es bundesweit knapp 9 Prozent.
 
  42 Prozent derjenigen, die mit dem politischen System unzufrieden
  sind, stimmen dem Urteil zu, dass "ausländische Männer deutsche
  Frauen
  und Mädchen anmachen, und zwar mehr als deutsche Männer". 34 Prozent
  sagen, "die Ausländer nehmen uns die Arbeit und Wohnungen weg".
  Immerhin 12 Prozent zeigen "Verständnis" für Leute, die Gewalt gegen
  Ausländer verüben, und 15 Prozent finden "Aktionen gegen Ausländer in
  Ordnung, denn irgendwer muss doch was tun". Zum Vergleich: 18 Prozent
  derjenigen, die mit dem politischen System zufrieden sind, und 27
  Prozent der Unzufriedenen unterschreiben den Satz: "Ich kann
  verstehen, dass die Jugendlichen immer gewalttätiger werden - sie
  müssen sich wehren."
 
  "Ausländer provozieren durch ihr Verhalten selbst die
  Ausländerfeindlichkeit": 48 Prozent der Zufriedenen, 54 Prozent der
  Unzufriedenen stimmen dem Satz zu. Und 32 Prozent (bei den
  Unzufriedenen gar 41 Prozent) erklären: "Deutsche Frauen sollten
  keine
  Ausländer heiraten."
 
  Feine, aber wichtige Unterschiede zwischen Ost und West zeigen sich,
  fragt man die Bürger nach Erklärungen für die steigende Gewalt gegen
  Fremde. In den alten Ländern, fanden die Forscher heraus, wird an der
  These gezweifelt, dass Ausländer den Deutschen die Arbeitsplätze
  wegnehmen, und hinzugefügt, "dass die gewalttätigen Jugendlichen dies
  aber glauben". In den neuen Ländern seien die Menschen hingegen von
  einem Verdrängungswettbewerb auf dem Arbeitsmarkt im Großen und
  Ganzen
  überzeugt.
 
  In den alten Ländern wird der wachsende Fremdenhass darauf
   zurückgeführt, dass die Fähigkeit der Gesellschaft erschöpft
   sei, die
  Einwanderer zu integrieren. In Gegenden mit hohem Ausländeranteil wie
  dem Ruhrgebiet stört man sich an deren "aggressivem Auftreten". Hier
  beschwere man sich zum Teil sehr emotional darüber, dass die
  "Ausländerfrage tabuisiert" werde: "Ich war eigentlich immer ein
  Liberaler, aber man muss auch sehen, dass die permanente Tabuisierung
  der Ausländerfrage zu einer Aggressivität führt, die zwar nicht
  gewollt ist, die man aber auch verstehen muss" (Angestellter, 35
  Jahre).
 
  In den neuen Ländern diagnostizierten die Meinungsforscher eine
  "Urangst" vor den Fremden. Dort sei man aus DDR-Zeiten den Umgang mit
  Ausländern nicht gewohnt, weil es sie kaum gab und sie völlig
  isoliert
  lebten. Fremde hätten heute die Funktion übernommen, die früher der
  Klassenfeind hatte: "Wenn du ein Feindbild gehabt hast, dann brauchst
  du einfach eines. Das ist in den DDR-Bürgern ganz fest und ganz tief
  drin. Das zieht sich durch sämtliche Altersgruppen und durch
  sämtliche
  soziale Schichten" (Frührentner, 55 Jahre). Die Mehrzahl der
  Teilnehmer an den Gruppendiskussionen glaubt nicht an ein stringentes
  rechtsextremes Weltbild jugendlicher Gewalttäter. "Die haben so viel
  im Kopf wie auf dem Kopf" (Lehrer, 32 Jahre).
 
  Einer weiteren Zuwanderung, so lautet in Ost und West das Fazit,
  stehen die Deutschen überwiegend ablehnend gegenüber. Der Tenor: Es
  reicht. Die Anzahl der Zuwanderer müsse gesteuert und begrenzt, eine
  gerechtere Verteilung auf Europa gewährleistet werden.
 
  Die Seelenlage der Deutschen, betrachtet durch das Okular der
  Demoskopen: Das allgemeine Lebensgefühl in Ost wie West mag sich
  angenähert haben. Das Wertgefüge deckt sich, glückliches
  Familienleben, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Sicherheit (auch
  finanzielle) stehen obenan, nur "Freiheit" und der "Glaube an Gott"
  gelten im Westen spürbar mehr. Demgegenüber ist im Osten das Gefühl
  der Orientierungslosigkeit verbreiteter, das "Angstniveau" liegt
  höher
  als im Westen. Die Grundhaltung bei fast der Hälfte: fatalistisch.
  Insgesamt ergibt sich das Bild einer Gesellschaft, die beunruhigt auf
  die Realitäten reagiert. Darin zeigt sich ein Versagen der Politik:
  Sie wagte sträflich lange nicht zu vermitteln, dass die
  Bundesrepublik
  ein Einwanderungsland ist - und mehr noch, dass sie Zuwanderung
  braucht.
 
  Was die latent autoritären Einstellungen angeht, ähneln die
  Ergebnisse
  erstaunlich denen der Sinus-Studie aus dem Frühjahr 1981, die lange
  vor der Wiedervereinigung im Auftrag des Kanzleramts "rechtsextreme
  politische Einstellungen" erforschte. Das löste damals heftige
  Abwehrreaktionen aus: Das deutsche Volk werde beleidigt. 13 Prozent
  der Wahlbevölkerung, hatte das Sinus-Institut seinerzeit ermittelt,
  hätten ein "ideologisch geschlossenes rechtsextremes Weltbild". Noch
  heftiger wurde der andere Befund befehdet: Das autoritär gestimmte
  Potenzial belaufe sich auf 37 Prozent. Und: Über alle Parteien sei es
  ziemlich gleichmäßig verteilt. Das verstieß gegen die vorherrschende
  Meinung, im Unterschied zum Linksextremismus sei der
  Rechtsextremismus
  ein Randproblem. Nein, es gebe sie immer noch, und noch immer sei sie
  weit verbreitet, die "autoritäre Persönlichkeit", von der Theodor W.
  Adorno in seiner legendären Untersuchung Anfang der vierziger Jahre
  gesprochen hatte: So lautete damals die alarmierende und verstörende
  Diagnose der deutschen Seelenlage.
 
  Sie verstört heute vermutlich kaum weniger. Rechtsextremismus ist bei
  denen, die sozial schlechter gestellt sind, besonders verbreitet,
  aber
  er ist beileibe kein reines Unterschichtenphänomen. Und erst recht
  sind die autoritären Einstellungen dahinter ein Problem der
  bürgerlichen Mitte geblieben, die sich bereitwillig zur staatlichen
  Protestkundgebung gegen den Rechtsextremismus versammelt, die NPD
  verbieten möchte, mit dem Finger auf ein paar Außenseiter am Rande
  zeigt und guten Gewissens unverändert die Reflexion über ihre eigenen
  Widersprüche, Ängste und Ressentiments abwehrt.
 
  Hat Kurt Biedenkopf nicht soeben die These stark gemacht, der "Fall
  Sebnitz" belege, wie eine "neue Mauer" zwischen Ost und West
  entstehe,
  wenn Medien und Politik fahrlässig mit Mutmaßungen über den Osten
  umgingen? In seinem Sachsen jedenfalls gebe es diesen Hass, solche
  Auswüchse, Morde an Fremden nicht. Biedenkopf irrt. Ein
  differenziertes Bild der Mentalität in der "Mitte" offenbart anderes
  und hat sich mit dem Verweis auf "Sebnitz" auch nicht erledigt: "Das
  wird von einer Generation an die nächste weitergegeben. Viele denken
  so" (Angestellte, 34 Jahre); "diese national befreiten Zonen
  können ja
  nur stattfinden, weil alle so denken" (Kindergärtnerin/Ost).
 
  (c) DIE ZEIT   52/2000
 
 








Akubuo aus Haft entlassen - Ihm droht weiter die Abschiebung!
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From: "fewor-netbase"  fewor@no-racism.net 


Akubuo aus Haft entlassen - Ihm droht weiter die Abschiebung!
from: www.humanrights.de


Am Freitag, den 15.12.00 wurde Akubuo aus der Haft entlassen. Das Land-
gericht Rostock erklärte zuvor die Verlängerung der Abschiebehaft für
nicht
rechtskräftig.
Nach seiner Entlassung kam Akubuo für einige Tage in ein Krankenhaus.
Seit Dienstag, den 19.12.00 befindet er sich in der evangelischen
Versöhnungsgemeinde in Schwerin, wo ihm ein Raum der Ruhe gegeben wird.
An Akubuos Abschiebung wird weiterhin festgehalten!


Weitere Informationen:
http://www.humanrights.de/






Karlsruhe: Polizeiüberfall auf das Wohnprojekt Schwarzwaldstr. 79
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From: abcibk@hushmail.com



Presseerklärung vom 16.12.2000

Polizeiüberfall auf das Wohnprojekt Schwarzwaldstr. 79

Am Samstagmorgen 8 Uhr überfielen mindestens 2 Hundertschaften
einschließlich Sondereinsatzkommando einen Teil unseres Hauses. Mit
schwerem Räumgerät und freundlicher Unterstützung der Feuerwehr und
der Stadtwerke, stürmten und verwüsteten diese einen Teilbereich
unseres Hauses. Nach ca. 4 Stunden war endlich alles von den
höchstmotivierten Einsatzkräften komplett zerstört und unbewohnbar
gemacht, ein bestes Beispiel für Polizeistaatsmethoden und
Staaatsterrorismus!
Jeder Mensch kann sich selbst davon überzeugen!!!

Und was ist der Anlaß?
Wie wohl bekannt sein dürfte zogen die Steffi-BewohnerInnen am
01.10.97 in die Schwarzwaldstr.79, nachdem die Stadt Karlsruhe uns
dies als Mietobjekt zur Verfügung stellte und gleichzeitig mit einer
großangelegten Räumung der Stephanienstraße 60-64 drohte. Obwohl nur
die Hälfte von uns in diesen zu kleinen Räumlichkeiten in der
Schwarzwaldstr.79 unterkam, gleichzeitig der HFG-Flügel aber ungenutzt
im selben Haus existierte, ließen wir uns trotzdem darauf ein und
organisieren seit dem weiterhin unser Sozial-  und Kulturprojekt.

In unserem Mietvertrag mit der Stadt steht übrigens:
"Bei Freiwerden des derzeit noch von der Staatlichen Hochschule für
Gestaltung genutzten Gebäudeteils in der Schwarzwaldstr. 79 nimmt die
Stadt wegen einer Überlassung zuerst mit dem Nutzer entsprechende
Verhandlungen auf."  (§1, Absatz 4)
Seit 3 Jahren wurde registriert, daß sich in den Räumlichkeiten der
HFG nichts tut und diese hat uns sogar über Ihren Auszug aufgrund
mangelnder Nutzung Ende November 2000 unterichtet. Bevor wir mit der
Stadt in Verhandlungen treten konnten, um den Wohnraum sinnvoll zu
nutzen, veranlaßte diese stattdessen einen Polizeiüberfall. Obwohl
Verhandlungen über ein neues Ersatzprojekt schon am Laufen waren, da
ja angeblich alle Künstlerateliers inklusive unser Haus zum Abriß
freigegeben werden sollen, wurde mit Steuergeldern ein Teil unseres
Wohnhauses systematisch zerstört; Fenster wurden gerade jetzt im
Winter alle Fenster ausgebaut oder eingeschlagen ebenso Sanitär- und
Heizanlagen.

Nach vielen Gesprächen liegt auf der Hand, daß es keinen Investor für
das Gelände Hauptbahnhof Süd gibt und somit keinen Grund die Ateliers
der Künstler und unser Haus abzureißen. Dieser Polizeiüberfall hat so
nun den einzigen Sinn unser Haus unbewohnbar zu machen, daß dann Ende
des Winters die Bausubstanz in Frage gestellt werden kann und somit
doch noch ein Abriß möglich erscheint.

Dieses Verhalten der Stadt zeigt eindeutig, daß Sie unser Sozial- und
Kulturprojekt systematisch zerstören will. Machtdemonstrationen wie
dieser lächerliche, völlig unbegründete Polizeieinsatz sollen uns
einschüchtern??? So wird hier Sozial- und Kulturarbeit honoriert!

ORGANISIERT DEN AUFSTAND DER ANSTÄNDIGEN !!!

STEHT STÄNDIG AUF !!!

EX-Steffi
Autonomes Wohn-/Kulturzentrum
Schwarzwaldstraße 79
76137 Karlsruhe
Tel/Fax : 0721 / 937723-5 /-6
E-Mail : steffi@ilk.de
www.exsteffi.de

*********************************************
Text verbreitet von Anarchist Black Cross Innsbruck:

LOM
Postlagernd
6024 Innsbruck
Austria

e-mail: abcibk@hushmail.com
http://www.freespeech.org/entfesselt



Anarchist Black Cross Innsbruck - deutschsprachiger E-Mail-Verteiler
mit
Infos über Repressionen und politische Gefangene.

Zum Anmelden ein leeres E-Mail an folgende Adresse schicken:
abcibk_d-subscribe@egroups.com
Zum Abmelden ein leeres E-Mail an folgende Adresse schicken:
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Karlsruhe: Stop zerstörende Baumaßnahmen in der Schwarzwaldstr. 79
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From: "fewor-netbase"  fewor@no-racism.net 


Karlsruhe: Stop zerstörende  Baumaßnahmen in der Schwarzwaldstr. 79
From:
"steffi"  steffi@ilk.de 

Subject: Presserklärung 20.12.00: Karlsruhe -  Sofortiger Stop der
zerstörenden Baumaßnahmen!
Date: Thu, 21 Dec  2000


Presseerklärung   Sofortiger Stop der zerstörenden  Baumaßnahmen

Nachdem am Samstag, den 16.12.2000, zwei Hundertschaften 
einschließlich
vermummter Sondereinsatzkommandos den leerstehenden Teil des  Hauses
Schwarzwaldstr. 79 gründlich zerstörten, beginnt nun die zweite
Zerstörungswelle durch Bauarbeiten seitens der Stadt. Und dies unter
Ausschluss  des Gemeinderates!

Erst wurde trotz vertraglich zugesicherter  Verhandlungen über die
Räumlichkeiten der HFG (unser Mietvertrag § 1 Absatz  4), über unsere
seit
3 Jahren andauernde Verhandlungsbereitschaft  hinweggegangen. Seit Ende
November stehen diese 18 Räume leer, Türe und zwei  Fenster im EG waren
offen. Diese Wohnungen waren also mangelhaft gesichert  leerstehend, so
dass sie von Unbekannten hätten zerstört werden können. Dies  stellt
eine
Ordnungswidrigkeit da (OLG Frankfurt NJW 78, 957; WM 78, 220). Da 
schon
ein paar Matratzen im HFG - Flügel entdeckt wurden und die Gefahr eines
rechtsradikalen Anschlages jederzeit besteht, wurde die Eingangstür
unseres

Teilgebäudes gesichert und die Rolläden im EG geschlossen. Zur
Information
hingen wir sogar eine Nachricht an diese Haustür, falls jemand noch
die HFG
-  Räumlichkeiten betreten wollte, er sich doch an die Bewohner der
Schwarzwaldstr.  79 wenden möge. Dies kann ein Hausmeister der HFG
bestätigen. Einige Tage später  wollten wir mit Verhandlungen beginnen.
Doch dann kam der völlig übertriebene  Polizeiüberfall, um angeblich
eine
Besetzung und somit einen rechtsfreien Raum  zu verhindern. Da wir aber
seit 3 Jahren uns in Verhandlungen mit der Stadt  Karlsruhe befinden
(letzter Termin 27.7.00) ist das Gerede von einer Besetzung  völlig
unsinnig, verlogen
und falsch.

Die HFG - Räumlichkeiten wurden  erst vor 3 Jahren renoviert, somit
handelte es sich um gehobenen Wohnraum, der  von Gastprofessoren
genutzt
werden konnte.

OB Fenrich hat die Vernichtung  städtischen Eigentums zu verantworten,
ebenso die Verschwendung öffentlicher  Gelder, was den Vorwurf der
Untreue
untermauert.

"Als Zweckentfremdung  ist es anzusehen, wenn Wohnraum vernichtet,
unbrauchbar gemacht oder längere  Zeit unbenutzt gelassen wird, um
einen
erstrebten Abbruch oder Umbau des Hauses  zu erleichtern oder zu
ermöglichen." (OVG Münster ZMR 77,92; OFG Berlin WM 76,  211; uvm.)

Somit ist das Verhalten der Stadt eindeutig rechtswidrig. Seit  dem
19.12.00 werden nun alle von den Polizeikräften zerstörten Fenster und
Türen  zugemauert, so dass eine zukünftige Nutzung der 18 Zimmer
unmöglich
ist. Diese  zweite Zerstörungswelle im Auftrag der Stadt Karlsruhe ist
ebenso rechtswidrig  und muss sofort eingestellt werden!!!!!!

Wir als anerkanntes  Kulturprojekt (unser Mietvertrag §1 Absatz 1)
konnten
bisher nur beschränkt  aufgrund von Platzmangel tätig sein, Büro und
Proberäume werden dringend  benötigt, damit auch andere alternative,
kulturelle Gruppen eine Möglichkeit zu  ihrer Entfaltung haben.

Zur Förderung von Kultur muss es im Interesse der  Stadtplanungspolitik
sein, die Ateliers der Künstler und unser selbstverwaltetes  Kultur-
und
Wohnprojekt im Bereich Hauptbahnhof Süd zu erhalten.

Wir  fordern:

- Wiederherstellung des HFG - Flügels in den ursprünglichen  Zustand!

- Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Nutzung der uns 
versprochenen
HFG - Räume!

- Sofortiger Stop der zerstörenden  Baumaßnahmen!

Die BewohnerInnen der Schwarzwaldstr. 79 Kontakt:
Schwarzwaldstr.79
76137  Karlsruhe
Tel: 0721 / 9377235
Fax: 0721 /  9377236






NEWS from the indymedia newswire 1
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From: fkhan_1@yahoo.ca




Story from the indymedia newswire

Checkout independent media coverage of politics, protest, and life
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Comments:

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Article by: Faiqa Khan
Sunday 17 Dec 2000

Email: fkhan_1@yahoo.ca

Summary:The upcoming Y2k+1 Anti-Corruption Protest (from Dec. 30, 2000
to
Jan. 2, 2001) will be taking place worldwide with people organizing
locally
and networking internationally. There is still time to get more people
involved to make this a succesfull event!

Article:
This December 30th 2000 to January 2nd 2001, the Y2K+1 Anti-Corruption
Protest will be happening. Activists will be protesting, marching and
shouting against the corruption by authority and capitalism. It\'s an
international protest defined - \'Organizing Locally, Networking
Globally\'. A Free Speech Festival will also be held where people will
express their views through music, dances, poetry, art, street
theatres,
giant puppets, etc. On New Year\'s Eve and New Year\'s Day, the New
Year\'s
Activist Party will take place from morning till afternoon (maybe
longer)to
spur radical action since the first anniversary of Seattle\'s protest.

Essentially, this protest is more like a \'carnival\' against
capitalism
where we not only show our ways of protesting but also aim to create
awareness for the general public.

So far, we have organizers in Denver-Metro, Colorado; Austin, Texas;
Charlotte; Philadelphia; Hartford, Conneticut; Southampton (United
Kingdom); Cincinnati; Columbus; Chicago and more. We wish to get more
on
this list to join our fellow comrades around the world in solidarity
and
show the rich fascists that we are sick of them.

The 5 W\'s and H of the protest in summary:

Who - Anarchists/Libertarian Socialists and all those who are against
capitalism and the corporations\'/governments\' evil work will (and are
encouraged to) take part.

What - the Y2K+1 Anti-Corruption protest (dedicated to the first
anniversary of the Battle of Seattle).

When - protest is being held worldwide from Dec. 30, 2000 - Jan. 2,
2001.

Where - cities where people, affinity groups, etc..are willing to hold
this
protest.

Why - we are protesting the corruption that capitalism and authority
put on
the environment, the workers, the peasants, the soldiers, the human
spirit,
and all people world wide.

How - this will be done by means of organizing locally and networking
internationally well enough and in time for the protest.

If you or your collective/affinity groups are interested in holding
one in
your area or wish to go, please contact us as soon as possible so we
can
declare which cities will be taking part. Hopefully, if there is a
response, it may be possible for more cities to be hosting in their
areas
and we will invite all groups interested to join our email network
list to
get in touch with local activists. If any additional information is
required, please don\'t hesitate to contact us. It would be very
helpful
and much appreciated if you could spread the word to other comrades
who may
be interested as well.

We will be getting our website up soon which will be published at a
later
date.

In Solidarity,
Y2K+1 Anti-Corruption organizing group





NEWS from the indymedia newswire 2
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From: lsyxx@hotmail.com


Article by: Revolutionary Socialist
Thursday 21 Dec 2000

Email:

Summary:20th december. London has been hit by a series of parallel
actions,
which although not directly connected or co- ordinated, succeeded in
bringing about the most exciting day here since Mayday

Article:
Four actions were reported and there may have been more.

Firstly, about 1- 2000 farmers laid blockade to the House of Commons,
protesting about their perilous financial situation (about 300 farms
are
being bankrupted per month now), forcing Blair to enter the parliament
via
a back door under police escort.Police lines were torn down, riot
squad &
cavalry deployed and a BBC agricultural TV presenter, Robin Page,
appears
to have been arrested. The government have made clear their intentions
to
smash the farmers like Thatcher did the miners in 1984.

Meanwhile... public sector workers in Hackney, a bitterly poor suburb
of
London, just north of the City, ( the richest area in Britain) went on
strike aginst the appalling financial mismanagement of the Labour local
government, which they intend to pay for with job and services cuts.
Hackney was the scene of a riot two months ago on the same matter.

Meanwhile... 5o Turkish socialists occupied two compartments of the
Millennium ferris wheel (The London Eye, owned by British Airways) just
opposite the parliament. Protesting about the Turkish regime\'s
storming of
20 prisons where radicals of all types were on hunger strike against
the
new \"F\" type isolation cells, they brought the machine to a halt for
the
rest of the day. All fifty have been arrested for allegedly
threatening to
damage the wheel. They also occupied the HQ of the European commission
in
London and succeeded in disrupting the parliamentary debate on
agriculture.
Turkish socialists were among the most active of the London Mayday
demonstrators.

Meanwhile... angry underground rail travellers found out that the
management were holding an awards and plaque unveiling ceremony in
Westminster tube station (right under the parliament building). In
front of
TV cameras, they burst in, demanding better safety standards,
punctuality
and at least an end to the congratulations until an explanation was
given
concernng the dangerous atate of Britains rail network.

This \"parallel action\" is the way forward here for the foreseeable
future. It is right that all people express their concerns in as
effective
a way as possible, and working together, even when not directly
connected,
is still multiplying the effect. Bankrupt farmers, urban workers, tube
travellers and Turkish socialists seem to make a good team, even though
they dont know it !

Fairly disconcerted by the days events,Blair ended by retorting that he
hoped the police would stop and search as many people as possible over
christmas. Merry christmas, Mr Blair ?

A happy revolutionary socialist new year to you all !





NEWS from the indymedia newswire 3
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From: apache@sacco.indymedia.org news from the indymedia newswire Checkout independent 
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Article by: Swingkid Friday 22 Dec 2000 Email: Summary: Both CNN and ABC News reported minutes ago that Peltier would not be granted clemency before Clinton leaves office. Article: Clinton expected to issue first round of pardons today (22-Dec-00) WASHINGTON (CNN) - Sources tell CNN President Clinton will issue pardonson Friday, but will not include anyone convicted of crimes associated with theWhitewater investigation, nor will he pardon Leonard Peltier, a Native American convicted of the murder of two FBI agents.


Redaktionsschluss: Samstag, 23. Dezember 2000, 22.30 Uhr, br






Fehler möge frau/man mir nachsehen!