Dienstag 26. Dezember 2000


keil1.gif(893 Byte) Info Metin Alav - "Revolution ist meine Würde"

keil1.gif(893 Byte) Erklärung von Rainer Dittrich und Mehmet Karsli - Lage in der Türkei

keil1.gif(893 Byte) Stoppt die Greueltaten des türkischen Staates gegen die Gefangenen

keil1.gif(893 Byte) Vorbereitungstreffen - 1. Jahr Regierung = 1. Jahr WIDERSTAND

keil1.gif(893 Byte) Neue Petitionen

keil1.gif(893 Byte) Schubhäftling drohte sich in Eisenstadt von Dach zu stürzen

keil1.gif(893 Byte) Haider.Vatikan.Stephansdom.Krumpendorf

keil1.gif(893 Byte) Keine Trennung von Staat und Religion

keil1.gif(893 Byte) Indonesischer Religionskrieg eskaliert

keil1.gif(893 Byte) Soli-Aktion für den politischen Gefangenen Romaine "Chip" Fitzgerald

keil1.gif(893 Byte) Situation in Turkey

 

Diese Ausgabe hat János Fehérváry (janos@CHiLLi.cc) zusammengestellt.

 


 


Wie der MUND entsteht ....

Schickt uns bitte eure Nachrichten, Meldungen und Ideen.

E-Mail-Adresse der Redaktion:

widerstand@no-racism.net




La Repubblica: Proteste gegen Haiders Baumaufstellung




Quelle: www.popo.at



Und für's nächstemal:
Das Rechtshilfe-Manual


...und was mache ich eigentlich gegen rassisten?

online-diskussion


Drahdiwaberl



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Editorial
Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Die Beiträge werden von verschiedenen Redaktionsteams zusammengestellt.

Bitte weitersagen:
Für Personen ohne Internetzugang gibt es aktuelle Terminankündigungen
unter der Rufnummer 589 30 22 12 (Demoforum)

 


 



Info Metin Alav - "Revolution ist meine Würde"
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Gepostet von: viybasin@hotmail.com, fiona.canina@aon.at,
gemeinsam@action.at, aik@beam.at, OEKOLI_Wien@gmx.net

"Revolution ist meine Würde"

Unser Freund und Genosse Metin Alavi (Mete) hat sich am 15. Dezember 2000
um 18.00 Uhr am Stefansplatz vor dem Solidaritätszelt mit den politischen
Gefangenen in der Türkei verbrannt. Er starb heute am 24. Dezember 2000 um
10.00 Uhr im AKH Wien.

Mete hat sich schon im Alter von 14 Jahren zum revolutionären Kampf
entschlossen. Sein Motto war: "Revolution ist meine Würde!" In der Türkei
wurde er oft von der Polizei festgenommen und gefoltert. Im Folterzentrum
hat er immer seine revolutionäre Würde verteidigt. Als er in der Türkei
nicht mehr legal leben konnte, flüchtete er nach Österreich. Auch hier
setzte er seinen revolutionären Kampf fort. Er war führender Aktivist
einer Organisation aus der Türkei. Er verwendete seine Mühe und seine
Energie für die Revolution und für den Sozialismus. 1990 entschied er sich
gegen den Reformismus seiner damaligen Organisation und wechselte zur TIKB
(Türkiye Ihtilalci Komünistler Birligi - Revolutionäre Kommunistische Liga
der Türkei. Dort führte er lange Jahre die SympathisantInnen der TIKB in
Österreich. Obwohl er sich in den letzten Jahren von der organisierten
Arbeit zurückzog, unterstützte er die TIKB auch weiterhin als
Sympathisant. Der Weg zur Revolution ist lang. Auf diesem Weg können
Menschen führen aber auch etwas zurückfallen. Doch im Gegensatz zu vielen
anderen hat Mete diesen Weg niemals verlassen.

"Das Feuer der Revolution brennt noch immer in meinem Herzen!"

Die Diktatur der Bourgeoisie hat immer die Schwäche der Menschen
ausgenützt. Die Bourgeoisie konnte mit ihrer Unterdrückung, mit Folter und
Massaker den revolutionären Kampf nicht vernichten. Darum versucht sie
immer wieder, schwach gewordene Menschen als Agenten auszunützen um die
Revolution von innen zu zerschlagen. Die ganze Welt kennt dieses
schmutzigen Praktiken der europäischen Polizei. Die österreichische
Polizei versuchte die letzten eineinhalb Jahre, unseren Genossen Metin
Alevi als Spitzel anzuwerben. Mete hat diesen Verrat immer verweigert und
seine GenossInnen davon informiert. Während die Polizei ihn unter Druck
setzte, hat Mete hat immer betont daß er dem revolutionären Kampf nie
Schaden wird. In den letzten zwei Monaten verstärkte die österreichische
Polizei den Druck, obwohl sie wußte, daß Mete nicht mehr politisch aktiv
war. Mete hat seinen GenossInnen auch davon berichtet. Als der Druck der
Polizei zu stark wurde, sah er keinen anderen Ausweg. Er hat den Verrat
verweigert und wollte sein Leben mit einer revolutionären Aktion beenden.
Als er sich selbst verbrannte, rief er in mehreren Sprachen Parolen gegen
die F-Typ-Gefängnisse, für die Gefangenen im Hungerstreik und Todesfasten,
gegen die mörderischen Angriffe des türkischen Staates, gegen den Verrat
und gegen die Methoden der österreichischen Polizei.

Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Wir werden für Mete´s Tod zur Rechenschaft fordern!
Nein zum Verrat, ja zum Sozialismus!

Familie, GenossInnen und FreundInnen




Erklärung von Rainer Dittrich und Mehmet Karsli - Lage in der Türkei
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Gepostet von: abcibk@hushmail.com

Erklärung von Rainer Dittrich und Mehmet Karsli (Knast Lübeck) zur
Verschärfung ihrer HS-Kette zur Unterstützung der kämpfenden politischen
Gefangenen in der Türkei

Erklärung

Seit dem morgen des heutigen Dienstag, 19. Dezember 2000, setzt die
faschistische Regierung der Tuerkei sein Militär und die Todesschwadrone
der Sondereinheiten seiner Polizei gegen die sich seit zwei Monaten im
Hungerstreik und seit dem 19.November 2000 auch im todesfasten befindenden
Gefangenen sowie gegen die Protestierenden  Angehörigen und
UnterstützerInnen ein.

Der legitimierte Widerstand der Gefangenen soll ein für allemal gebrochen
werden.

Die Informationslage in der BRD und jene in den Knästen im besonderen ist
durch das Verhalten der Medienverantwortlichen hier nur als katastrophal
zu bezeichnen. Die versammelte Medienwirtschaft hat sich im verlauf dieses
kKampfes  der Gefangenen in den türkischen Knästen und an den Orten der
internationalen Solidarität als hörige und willfährige Erfüllungsgehilfen
der türkischen Verantwortlichen für die Ursachen des seit nunmehr zwei
Monaten laufenden Kampfes offenbart und macht damit deutlich, dass sie
ihre Aufgaben im Verbund der imperialistsichen Staaten bis zuletzt zu
erfüllen gedenkt.

Diese erneuten Erfahrungen haben innerhalb der sich gegen einen
staatlichen Terrorismus wie dem türkischen und deutschen aktuell wendenden
Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen zu Konsequenzen zu führen.

Ecevit als einer der Verantwortlichen für das angelaufene Massaker stellt
sich vor die Kameras und Mikrofone und erklärt, dass "...die Terroristen
auch vor sich selbst geschützt werden mussten" und unter anderem aus
diesem Grund der Hungertsreik der Gefangenen gebrochen worden sei.

Die Worte dieses Faschisten und Zöglings deutscher Politik sehe und höre
ich grade in Kurznachrichten im TV.

Doch Ecevit irrt.

Zwar hat die türkische Regierung in einer offenen kriegerischen Handlung
unter Generalstabsplanung bislang 20 der fast 50 Knäste angegriffen, aber
den Kampf der Gefangenen nicht brechen koennen. Dies hier und jetzt zu
behaupten ist eine durchsichtige Lüge.

Im Augenblick ist die Information übers Radio, dass die Gefangenen des
istanbuler Knastes bis jetzt alle Angriffe erfolgreich zurückschlagen
konnten. Die hochgerüsteten Militärs und Todesschwadronen sind trotz
Einsatz schwersten Geräts wie Panzer, Bulldozer und so weiter seit den
frühen Morgenstunden nicht in der Lage, an die um ihre Rechte kämpfenden
Gefangenen heranzukommen.

Auch die Gefangenen, die nach härtestem Widerstand aus den angegriffenen
Knästen verschleppt werden konnten setzen ihren Widerstand
selbstverständlich fort und wehren sich gegen die kommende Zwangsernährung.

Glaubt also den Lügen der Mörder und Folterer nicht. Nicht jenen in
türkischer Verantwortung. Nicht jenen in deutscher Verantwortung. Der
deutsche Staat und mit ihm die amtierende Regierung der Sozialdemokratie
und der Bündnisgrünen stehen in direkter Verantwortung auch und gerade für
das jetzt laufende Massaker in der Tuerkei.

Aus diesem Land, unter Federführung der deutschen Strategen der
Vernichtung von politischen Fundamentaloppositionellen durch das Mittel
der Haft, kamen die Planungen, Vorbereitungen zum Bau der Knäste des
F-Typs nach Stammheimer Muster und auch die logistischen
Weiterentwicklungen waährend des Errichten dieser Folterkeller.

Das immer mehr unter öffentlichen Druck geratene System der Folter nach
bisherigen Maßgaben hatte modifiziert zu werden, um es einem
"europäischen Standard" anzupassen. Vorbild und angestrebtes Muster war
und ist hier das System der so genannten "weißen Folter" in der BRD.

Die Integration der faschistischen Türkei in die Europäische Union soll
über diesen Weg nicht länger in Frage gestellt werden können.

Dass diese gemeinsame Strategie insbesondere in der Türkei und der BRD
effizient in die Tat umgesetzt wird, ist erkennbar an den Äußerungen des
jetzigen Außenminister Fischer. Ebenso an dem engsten Zusammenwirken der
Fachministerien des Innern und der Justiz beider Staaten.

Die Architekten dieser  "intergrationsfaähigen" Folter sind in den
deutschen Regierungen und ihren Institutionen zu finden. In seltener
Offenheit erklärte einer der maßgeblichen Verantwortlichen für das
entwickeln und anwenden systematischer "weißer Folter" in der BRD,
Generalbundesanwalt Nehm, anlässlich des in 1999 in der Türkei
stattfindenden so genannten "Anti-Terror-Gipfels" auf die Frage eines
anwesenden Journalisten;
Frage: "Wie werden sie gegen den Terror vorgehen?"
Folterstratege Nehm : "Wir machen es nicht wie ihr (er bezog sich damit
auf die extralegalen Hinrichtungen und Massaker in der Türkei). Wir
stecken die Terroristen lebenslang ins Gefängnis. Wenn sie rauskommen,
denken sie nicht einmal im Traum daran, damit weiterzumachen."

Der 28 April 1978 ist aktueller denn je.

An diesem Tag traf sich ein späterer Kanzlerkandidat der BRD mit dem
Führer der faschistischen "Grauen Wölfe", Alparsan Türkesch, zu einem
"...freundschaftlichen gespraech".

Die Nähe deutscher Verfassungsorgane zu Faschisten in aller Welt und in
der Türkei im besonderen ist keine persoenliche Schwäche einzelner
politisch verantwortlicher. Diese Nähe ist Konzept.

Rotterdam und der dort von  "Grauen Wölfen" unter Duldung der dortigen
Polizei ermordete hungerstreikende ist direkt zurueckzuühren auf das von
Deutschland ausgehende Klima der politischen Akzeptanz von Folter und
Mord. Wie berechtigt diese Erkenntnis ist, zeigt sich am jetzigen
Schweigen der Verantwortlichen in Berlin.

Die politische Maxime Deutscher Regierungen, welche Adenauer auf einer
Wahlkundgebung Anfang Juni 1958 in Düsseldorf vorgegeben  hatte, gilt ohne
jeden Abstrich bis auf den heutigen Tag und in zynischer
Selbstverständlichkeit für die amtierende regierung der Sozialdemokratie
und der Bündnisgrünen:

"Sorgen wir dafür, dass wir die Mehrheit bekommen, damit wir machen
können, was wir wollen."

Diesem menschenverachtenden Willen der Verantwortlichen in Berlin und
Ankara haben wir entgegenzutreten. Ihr dort draußen und wir Gefangene in
den Knästen.

In Konsequenz der anhaltenden Massaker in der Türkei und des zustimmenden
schweigens der politisch Verantwortlichen hier in der BRD verschärfen wir
Gefangene im Lübecker Knast unseren Hungerstreik.

Ab dem 27.12.2000 wird die Hungerstreikkette verändert.
Die fünf Tage Streikphase bleiben bestehen, aber die Ruhephasen
verkürzen wir auf nur noch drei Tage statt der bisherigen 5 Tage;
das bedeutet, dass wir gemeinsam beide Phasen in Angriff nehmen.




Stoppt die Greueltaten des türkischen Staates gegen die Gefangenen
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Gepostet von: abcibk@hushmail.com

Stoppt die Greueltaten des türkischen Staates gegen die Gefangenen

Seit mehr als zwei Monaten (Mitte Oktober) befinden sich unzählige
Gefangene in der Türkei und auch viele UnterstützerInnen weltweit im
Hungerstreik, und seit einiger Zeit etliche sogar im Todesfasten. Sie
wollen auf diese Weise gegen die Einführung der F-Zellen (nach dem
Stammheim-Modell aus der BRD) in den türkischen Knästen protestieren,
deren einziges Ziel die Zerstörung und Eliminierung von "unliebsamen"
Menschen ist.

Seit etwa einer Woche (Mitte Dezember) geht die türkische Staatsmacht mit
unerbittlicher Brutalität und Gewalt gegen die protestierenden Gefangenen
vor. Mittlerweile wurden 20 der 50 Knäste von Polizei und Militär
angegriffen, und es hat schon mehrere Tote auf Seiten der Gefangenen
gegeben. Die türkischen Militärs sind gewillt den Widerstand gegen die
berüchtigten F-Isolationszellen mit aller Gewalt und allen Mitteln zu
brechen. Koste was es wolle! Dagegen müssen wir uns mit allen Mitteln
wehren! Lassen wir die Gefangenen und ihre UnterstützerInnen nicht alleine
in ihrem Kampf gegen das ausbeuterische und zerstörerische System!

Auf folgender Homepage könnt ihr sehr rasch und einfach einen Protestbrief
gegen die repressiven Massnahme der türkischen Autoritäten abschicken. Es
kostet euch nur einige Sekunden:
http://www.ippnw.de

Weitere, aktülle Infos gibt es auf folgenden Homepages:
http://www.nadir.org/nadir/aktüll/schwerpunkte/no_isolation.html
http://www.linkeseite.de/dhkc.htm
http://www.noisolation.de
http://www.sooderso.de
http://www.libertad.de





Vorbereitungstreffen - 1. Jahr Regierung = 1. Jahr WIDERSTAND
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Gepostet von: ursula.napravnik@aon.at

Für das gemeinsame Vorbereitungstreffen am Freitag 5.1.2001 um 18 Uhr im
Depot wurden eingeladen: Rosa-Flieder, Brücken für den Frieden, KPÖ, Gegen
Schwarz-Blau, AUGE/UG, APFL, ATTAC, Botschaft der besorgten BürgerInnen,
Demokratische Offensive, SOS-Mitmensch, ÖGB, SLP, GRAS, VSSTÖ, Volxstanz,
gettoattack, Antifa, Oekoli, Die Grünen, SJ,Beigewum, Awarness, Echo,
Frauenhetz, Checkpoint Austria, SPÖ, GPA-Frauen, Depot, VSSTÖ, und und und
und Jede/r ist selbstverständlich Willkommen




Neue Petitionen
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Gepostet von: Sabine, no.conditions@teleweb.at

Liebe Freunde !

Auch zu Weihnachten brauche ich eure Hilfe. Es gibt zwei neue
Petitionen.

Petition Nummer eins:
Edwin Smith war dafür bekannt, der einzige Seelsorger im Todestrakt zu
sein, der gegen die Todesstrafe ist. Deshalb wollte man ihn loswerden und
wurde man ihn los. Jetzt darf Edwin Smith weder "seine Gefangenen"
betreuen, noch darf er sie im normalen Besucherraum besuchen (dies nach
einem interview mit einer amerikanischen Tageszeitung). Die petition setzt
sich dafür ein, dass Edwin Smith wieder als seelsorger im Todestrakt von
Texas arbeiten darf, wo ihn manche Gefangenen "dad"
nennen:
http://www.petitiononline.com/010701/petition.html

Petition Nummer zwei:
Timothy McVeigh ist als Oklahoma-Bomber bekannt. Beinahe zweihundert
Menschen starben, als er eine Bombe in einem Bundesgebäude in
Oklahoma-City zündete. Die Petition spricht sich gegen den Rachegedanken
hinter einer Hinrichtung von Timothy McVeigh aus:
http://www.123petitions.com/cgi-bin/system/sign1.cgi?id=anoama@aol.com$2

Liebe Grüße und Frohes Fest

Sabine




Schubhäftling drohte sich in Eisenstadt von Dach zu stürzen
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Gepostet von: blumchenblau@hotmail.com, OEKOLI_Wien@gmx.net

25.12.2000 14:12 MEZ, Quelle: APA

Schubhäftling drohte sich in Eisenstadt von Dach zu stürzen

Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei

Eisenstadt - Ein Schubhäftling drohte am frühen Nachmittag des Christtages
damit, sich vom Dach des Quartieres in Eisenstadt zu stürzen. Der Mann war
unter noch nicht näher bekannten Umständen auf das in etwa acht Meter Höhe
befindliche Giebeldach gelangt.

Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei war am Nachmittag am Ort des
Geschehens. Zuletzt versuchte ein Exekutivbeamter, der über eine Leiter
nach oben gestiegen war, den Schubhäftling zum Aufgeben zu überreden. Die
Feuerwehr hatte in der Zwischenzeit ein Sprungkissen in Stellung gebracht.

Tel.Nr. Polizeigefangenenhaus Eisenstadt: 02682-701-0
Tel.Nr. Bundesasylamt Eisenstadt: 02682 606-0
Fax Bundesasylamt Eisenstadt: 02682 606-2888




Haider.Vatikan.Stephansdom.Krumpendorf
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Gepostet von: Klara Moser, krumpendorf@hotmail.com

Presseaussendung/Haider.Vatikan.Stephansdom.Krumpendorf/25.12.00

In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2000 habe ich eines der
Ortsschilder von Krumpendorf auf der Fassade des Stephansdoms mit
Kunstharzkleber angebracht!
Weihnachtsgrüsße von
Klara Moser

http://home.graffiti.net/krumpendorf
mailto: krumpendorf@hotmail.com





Keine Trennung von Staat und Religion
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Gepostet von: dieter.ratz@chello.at

"Dom Camillo und Peppone" krachen sich um Weihnachtskrippe

Rom, 24. Dezember (AFP) - "Don Camillo und Peppone" aus dem gleichnamigen
Film hätten ihren Spaß an ihren Nachfolgern gehabt: In dem kleinen Dorf
Serrone bei Rom hat die Frage nach dem besten Platz für die
Weihnachtskrippe einen hochpolitischen Streit zwischen Bürgermeister und
Priester ausgelöst. Während der linksgerichtete Dorfvorsteher Tommao
Damizia die Krippe wie gehabt im alten Dorfteil aufstellen wollte, hatte
sie Pater Don Davide Solano bereits der Präfektur von Frosinone, dem
Hauptort der Region, versprochen. Wie die italienische Nachrichtenagentur
Ansa am Sonntag berichtete, eskalierte der Disput schon nach kurzer Zeit.
In aller áffentlichkeit beschwerte sich Bürgermeister Damizia über die
kulturelle Vereinigung, die für die Aufstellung der Krippen zuständig ist:
Völlig eigenmächtig bestimme sie über die Gelder des Rathauses und der
Bürger, ohne vom offiziellen Weihnachtsausschuss des Dorfes dazu
beauftragt worden zu sein. Don Davide schwang sich umgehend zum
Verteidiger der Vereinigung auf. In der Lokalzeitung warf er dem
Bürgermeister vor, sich post-elektoraler Rankünen hinzugeben. Nicht einmal
Weihnachten habe seine Gefühle beschwichtigen können, sagte Davide. Wo die
Krippe schließlich an Weihnachten stand, war zunächst nicht zu erfahren.




Indonesischer Religionskrieg eskaliert
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Gepostet von: dieter.ratz@chello.at

Serie von Bombenexplosionen in indonesischen Kirchen

Jakarta (dpa) - In mehreren Kirchen Indonesiens sind am Sonntag
Sprengsätze detoniert, wobei eine Person getötet und etwa 30 Autos
zerstört wurden. Das berichteten Augenzeugen am Heiligabend. Allein in der
Hauptstadt Jakarta gingen in mindestens drei Kirchen Bomben hoch, darunter
auch in der Hauptkathedrale in der Innenstadt. Auf verschiedenen Inseln
der indonesischen Molukken, insbesondere auf Ambon, war es in der
Vergangenheit zu schweren Zusammenstößen zwischen Christen und Moslems
gekommen.




Soli-Aktion für den politischen Gefangenen Romaine "Chip" Fitzgerald
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Gepostet von: abcibk@hushmail.com

Soli-Aktion fuer den politischen Gefangenen Romaine "Chip" Fitzgerald

Genosse Romaine Chip" Fitzgerald benötigt dringend eine
physisch-medizinische Therapie, die ihm aber gezielt vorenthalten wird.
Chip ist ein ehemaliger Aktivist der Black Panther Party und wurde zu
einer Haftstrafe von 32 Jahren verurteilt. Trotz schwerster Erkrankungen
wurde die Verlegung in einen medizinischen Gefängnistrakt verweigert. Dies
zusammen mit der Tatsache, dass Chip 90 Prozent der Zeit in Isolation
sitzt führen zu massiven Verschlechterung seiner Gesundheit.

Aus diesem Grund bitten wir euch Protestbriefe zu schreiben, um so Chips
Verlegung in eine Klinik zu erwirken, wo er endlich die noetige Behandlung
erhalten kann.

Bitte schreibt an die Autoritäten der Haftanstalt:

Chief Medical Examiner
Salinas Valley State Prison
P.O. Box 1020
Soledad, CA 93960-1020
USA

Für mehr Infos oder Kontakt zu Chip:

Romaine Fitzgerald, B27527, Salinas Valley State Prison, B2115 P.O. Box
1040, Soledad, VA 93960-1040, USA

Black Panther Party Alumni Committee
Attn: Billy X
P.O. Box 221100
Sacramento, CA 95822
USA
Email: BillyX@juno.com

Dare to struggle, We will win!


Musterbeispiel fuer ein Protestschreiben:

Datum:

Chief Medical Examiner
Salinas Valley State Prison
P.O. Box 1020
Soledad, CA 93960-1020
USA

Dear Chief Medical Examiner,

I am contacting you in regard to inmate Romaine Fitzgerald, #B27527 at the
Salinas Valley State Prison. I am requesting that Mr. Fitzgerald be
transferred to a medical facility in order for him to receive physical
therapy. Since his institution stays on lock-down 90% of the time, this
aggravates his condition. He was sentenced, and time was given to him; he
has not been a problem inmate, and his sentencing description did not say
that he must suffer. Please take the necessary steps to allow Mr.
Fitzgerald to receive proper physical therapy on a daily basis. Please be
responsive in this matter. Thanks in advance.




Situation in Turkey
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Gepostet von: dieter.ratz@chello.at


Date: December 23, 2000
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Statement: 136 Those who are uttering victory chants over our dead bodies
are rejoicing in vain

YOU ARE NOT THE ONES WHO HAVE FINISHED ANYONE OR CAN DEFEAT ANYONE!

The authorities are celebrating over our dead bodies. Before the eyes of
the entire world, our country has witnessed one of the most comprehensive
attacks in its history. We are replying to this attack with one of the
biggest acts of resistance in our history. Thousands of revolutionary
prisoners and every single one of our comrades in the wrote pages in the
history books on December 19. Hundreds wrote their heroic names in the
legend of the December 19 resistance. Tens of thousands of soldiers and
police, equipped with heavy weaponry as though they were launching a
military operation against the beaches of Cyprus, killed, threw people in
cells but did not make people surrender. Victory is ours from this day
forward. With something like 30 martyrs, hundreds wounded and on the 65th
day of hunger, we are continuing our march towards death and victory, with
hundreds more resisting the murderous attack by starting hunger strikes
and Death Fasts. The massacre was not just directed at the prisoners but
at the whole people. The resistance which began on October 20 as an
Indefinite Hunger Strike and was converted into a Death Fast followed all
the classical patterns since that time that are characteristic of such
actions. The authorities, who do everything on the orders of the
imperialist monopolies, who take on new roles in the Middle East, Balkans
and Caucasus in the name of imperialism, want to create an environment in
which the imperialists and monopolies can easily engage in plunder, and
this cannot be done without defeating the opposition forces. The
opposition which is part of the system was not a problem for them, in the
final analysis. So it was the revolutionary and democratic opposition
which had to be annihilated. The prisons were always a priority target for
having a special place in the material and moral conception of our
revolutionary struggle. The prisoners from our front gave the appropriate
response to this attack. The resistance was started on October 20, the
announcement of the Death Fast by 100 Free Captives on November 19 marked
a new escalation in the resistance. In connection with this we saw the
democratic opposition grow step by step. This was the point at which the
plans of the imperialists and the oligarchy came to nothing. The
resistance had spread beyond being a prison resistance, and people were
starting to say "the system is disintegrating". The oligarchy, to get back
the initiative, prepared for a massacre and began to play games about
intervening. They tried to create conditions for this with propaganda
about "pressure from organisations". At this point, from trade union
confederations to legal political parties, various democratic associations
said "Quit," not to the authorities but to the revolutionaries, and they
tried to create "pressure from public opinion" so the situation was such
that the authorities could intervene. In this way the authorities found
the circumstances needed to carry out an intervention and massacre. They
saved the day for themselves today, but tomorrow belongs to those who have
resisted. On December 19 the authorities went over to the attack and
carried out the most comprehensive prison operation in the history of the
Republic of Turkey. The state behaved with insane boldness in massacring
hundreds of prisoners. We were up against a government that can runnothing
and has no authority anywhere but wants to prove itself by carrying out a
slaughter. It burned, destroyed and killed. The authorities showed their
true face. However, they showed that they can conduct bans, repressions,
slaughter and violence. They tore down andburned their own prisons,
saying, "I made them surrender, I conquered." Is this anything other than
an image of powerlessness? What could besimpler than slaughtering human
beings who were already behind the four walls of prisons? The authorities
are shouting their victory chants. True, if destroying their own prisons
is a victory, they won a victory. True, if slaughtering dozens of
prisoners behind prison walls is avictory, they won a major victory. But
this is not a victory that any governmentcan profit from. Today they saved
themselves, tomorrow they will lose. The revolutionaries were right. Today
everyone is admitting that the revolutionaries turned out to be right.
They were right. Because they recognise this government for what it is.
From life, they recognise those who have worked to organise the people's
fight for liberation. They know that in this country there is fascism,
both secret and open. Various mass organisations, trade unions, chambers
and intellectual circles have erredor simply been deceived into not
recognising this reality, or despite knowing that this is the truth, they
have worked to protect the status quo. Everyone who has lived through the
events of October 20 to the present,day by day, hour by hour, has been
able to scrutinise them. The authorities are working to deceive public
opinion. They are trying to deceive by a policy of saying, "Look at the
good intentions of the state." Closing their ears to all warnings, those
who told the hunger strikers to "quit" were being used. The prisoners from
the point of view of ideology and politics, are clearand correct. Their
strength and their rightness come from this. Those who said "Quit", still
cannot stand up straight in the face of their own bourgeoisie. This is not
democracy or revolutionism. They must think about how they were made use
of and how they came to such a pass. And they must take a stand. It was
not just the prisoners, not just the revolutionaries who were repressed,
but human rights associations, intellectuals, even doctors whom they tried
to silence; through the terrorism of arrests they sought to deny the
"right to protest", and today they want to eliminate all the democratic
forces, so it is time for those who are for democracy, rights and freedoms
and the right to life to standon their feet and be counted. Everyone must
stop and think: we lay down to die for our beliefs, we were slaughtered
for the sake of our right to resist. Our prisoners alsoreckoned with the
possibility that there might be an intervention. They resolutely put their
lives on the line, saying "If you have courage, then come on."In a regime
where those responsible for prisoners' lives murder them and itis obvious
to the whole world that this is a regime that does not keep its word, how
can a prisoner seek what is right? By laying down to die. It was necessary
to put our lives forward for the sake of our thoughts,for the sake of
living. The authorities say no, you have no right to resist. Those who
have been developing philosophies about death are running away from this
truth. Those who say, "Death is not a matter of politics," must think
about this: why is this a country in which such an act of resistance is
possible? They must ask themselves: when and how did this turn into a
country wherepeople die and kill like that? Did we kill, did we make
executions a daily event in this country? Without examining this aspect,
you cannot think realistically. While dying, we are also resisting the
oligarchy's ideology and culture.The type of person the system wants will
not be able to discuss anything, will not question anything, will not
read, will be ignorant about the world,will resist nothing, and will say
nothing about freedom and what is right. Society will be reduced to
nothing more than a magazine colour supplement. The talk shows are running
their programmes over our dead bodies. But our deaths and our resistance
are also striking the greatest blow at this culture. We are shaking the
minds of those who were narrow-minded, thosewho used not to ask any
questions. We are making them think and making them start to ask
questions. We say we are dying for the country, for the people, for
democracy, for honour and freedom. A government has come which has
condemned 70 million people to poverty, turned the country into a lake of
blood and does noteven heed those who cry out from on top of the ruins.
This is a regime whichhas placed itself under the arbitration of the IMF,
and which even obtainedits designs for prisons from the USA. It is the
revolutionaries who do not accept this. The revolutionaries who struggle
against this. Those who say "do not die" are those who have surrendered to
this tableau of dependence, poverty and tyranny, and they also want us to
surrender like they have. The defenders of the 'F' Type prisons and those
who defended their ownwork to bring about the 'F' Type prisons are
responsible for burning, riddling our dead bodies with bullets and tearing
them apart. The people thatdefend the 'F' Types are responsible for all
the torture, murder and harassment that is happening in the 'F' Type
prisons right now. With this murderous attack, the prisoners were
tortured, killed, then the survivors brought to the 'F' Types and tortured
again. The hair of the prisoners was shaved. In the cells they were not
given clothes or any belongings. On December 22, during the visit by
lawyers, they only had a sheet to cover themselves. The heating system of
the prison was not switched on. Amid enormous harassment, they are kept
hungry, thirsty and naked. The defenders of the'F ' Types - come and see
how contemporary, modern and humane your prisonsare! See this and say
sorry to the people and to the revolutionary prisoners.You will give a
self-criticism or else you will render an account. You cannot say that
yes, we defended the 'F' Types but we did not want anyone to be killed
like that. "The 'F' Types mean a massacre," "Intervention means a
massacre," we said this for months and months before this happened. You,
justice minister, for months you presented the 'F'Types as being humane.
Now show openly what the 'F' Type prisons are reallylike. Reveal openly
what kind of harassment you engaged in there. Open them so everyone can
see your role as dungeon-keeper, open them so people can see how persons
in isolation cells are resisting. These bloody pages, these pages of
harassment are yours. But these pagesof resistance are ours. You cannot
defeat us, you cannot wipe us out. The 'F' Type prisons toowill not make
us surrender. You will see. They are saying that "we dispersed their
bases," "we finished them." You could not finish off anything. Wewill show
you. On March 12 and September 12, they said the same things. Still, they
are having to deal with us. In this country, still, there are two
mainpowers - the state and ourselves. The people who say "we finished
them" have no connection with science and have no information about the
country. "Since 1991." they are continuing to yap and snap at one another
likedogs. In every period that we were in prison, with our ideas and our
values, we continued to exist. Even the September 12 military coup could
not prevent this. We will be everywhere and we will defend our beliefs.
They said, we dispersed their bases. Every cell will be our headquarters.
They could not finish anything with the 'F' Types. The 'F' Types will also
be a centre of resistance. We will continue our education, we willcontinue
to be organised. The basis of the 'F' policy is to turn therevolutionaries
into persons without an organisation and "rehabilitate" them into the kind
of people who defend the Susurluk state. They cannot succeed in this. The
defenders of the 'F' Types will only find a place in history as
perpetrators of massacres. We are fighting an enemy who is without ethics
and morals. This unethical enemy seeks to use the media to transmit this
lack of ethics to thepeople. The media is giving disinformation for the
state and is transmitting information without value. Since the first days
that Death Fast started, they engaged in a great deal of speculation, we
called them many times, we said, "Go and speak with the prisoners," but
they did not, because they feared to confront reality. We can discuss with
everyone what is "pressure from organisations", what "death" is, what the
relations of life and death are. Those whose own ideas are eclectic and
stolen from all over the place cannot give advice to our prisoners. Stop
engaging in speculation in your newspaper headlines, stop slandering the
prisoners, give ear to the prisoners who are in the cells and the
hospitals still continuing theDeath Fast. If you have any honour, if you
have any objectivity at all, you have to show society the reality. Then
your readers can make decisions. Youlove to say things like, "Our readers
will decide." The media is actually in a rush to try to prove that the
massacre was justified. It is a massive slandering machine. Everything is
in a rush, everything is screaming, they are trying to hide the fact that
the government cannot rule. Every one of our comrades who was massacred or
died in the Death Fast or will die in the coming days was killed by the
government and thegovernment' s collaborators. The government rushes to
say, "I didn't kill, they burned themselves," but the witnesses to this
massacre are still alive. Nobodycan cover up this massacre. They cannot do
it. It is the government that is responsible for every death. Our
prisoners' organisation had declared on December 17 that "Every kind of
attack on the Death Fast resisters WILLTURN OUR BODIES INTO TORCHES OF
REVOLUTION, WHEREVER WE ARE!" With this aim in mind, during the attacks to
massacre them, some comrades responded byindeed turning their own bodies
into torches. When we receive all theinformation, we will clarify what
actually happened in this regard. At this point the oligarchy's attitude
to carrying out a massacre is becoming more and more clear - despite the
declaration by our prisoners, they still launchedtheir attack. The state
used this declaration to cover up their own massacre plans. That is why
they massacred many of our comrades by burning them. It is certain that
six women prisoners were burned alive in BayrampasaPrison. In Umraniye,
our comrade Ahmet Ibili turned his body into a torch against the
murderers, and even then they shot him dead. The tyranny could not find
fear in our eyes. The Free Prisoners could notbe made to surrender. For
the last two days the world's television watchedthe massacre, as our
comrades continued to shout our slogans against the hundreds and hundreds
of torturers and murderers. They are shouting out their resistance during
an atmosphere of tyranny. History records allthis. They are releasing in
the media all these things in order to intimidatethe people, but these
tactics are counter-productive. It will rebound on them! Every second or
centimetre of the attacks met with resistance. There is a heroism and
courage that is taking a weapon from the hands of a government that can
only succeed by killing. Neither the Justice Minister, nor the
intelligentsia which has no idea about real life because they are cowards
who have no real aim in their life can comprehend this heroism. At the end
of the day the Justice Minister had to say that if the prisoners used this
energy and determination for the homeland, it would be much better. We say
to him, do not worry - our comrade's energy and beliefs are already
usedfor the benefit of our people. If in the midst of this poverty and
tyranny, there is still hope and resistance, this is because of their
beliefs and energy, efforts and courage. Despite dozens of martyrs, they
showed thatthe government cannot do everything they want. Because of their
ideological superiority and power of their beliefs, they resisted. They
showedeverybody the reality of Turkey in the manner of their deaths. In
dying, theyeducated everyone in how to win rights and freedoms in the
struggle for democracy. The people who are trying to give "our young
people in the prisons" condescending advice must understand. The prisoners
are ideologically and culturally the most experienced section of people in
the country. They are not "young people in prisons, or children", but are
those who want power. Why are they so determined? This is the answer!
Because they are personsin a movement whose purpose is to gain power. This
is why they are so determined and serious. They are not playing around.
They are not on an adventure. They are fighting the government to become
the government. They are fighting to win democracy, justice and law for
this country. The Free Prisoners are our honour, our future and our
tomorrow. They are themanagers of the country's future. The people who do
not have any single opportunity behind four walls have nonetheless left
the oligarchy in a very poor condition. Their power, creativity and
determination cannot be disputed. This belief and determination will
direct this country. The resistance will carry on as the resistance of
democratic powers, but under worse conditions. The authorities showed that
they are not rescuers, but murderers. Today, they admitted that they want
to make the democratic opposition surrender. It came out that the massacre
was not to "save"lives. About 30 prisoners were massacred by their
"rescuers". The Death Fast also continues. Who did you save? You managed
to massacre but saved nobody. If somebody believes in the comedy the
authorities are playing, they havea mental problem, or they are
collaborators who believe everything they are told in the most cowardly
fashion. After two days everybody understoodthat the demagogy of "saving"
them and "returning them to life" was merelymeant to cushion what they
were actually doing. They attacked the Death Fast because, as the Justice
Minister said, this resistance was growing greater and greater as part of
a hotbed of the struggle for democracy. Theyattacked the Death Fast
because, as the gendarme commander said, the 'F' Typeswould remove terror
from the agenda of the country. They are continuingtyrannical attacks
outside the prisons to make democratic organisations surrender. After the
December 19 resistance, we are entering a period that will be harder than
the December 19 resistance itself. It means we will pay ahigher price. The
resistance is carrying on in new areas and new conditions. The government
wants to put an end to the struggle of the democraticopposition and the
struggle for rights and freedoms by means of the December 19 massacre and
the opening of the 'F' Type prisons. Right now the resistance mainly comes
at this point. The content of the resistance is itsconversion into the
resistance of all sections more than was the case previously, the
resistance of those who live in this country and demand rights, liberties
and freedoms. The dividing line between those who support the state or
not, support fascism or not, will be more clear. Our resistance that
started on October 20 and ended on December 22 gave dozens of martyrs and
is continuing in the cells, is a world-wide resistance. Lies and
censorship, cells and forced feeding will be destroyed by thepower of the
Death Fast resistance. Everybody will start to speak of the Death Fast
action again, and we will emerge from the struggle with victory. WE WILL
SMASH TYRANNY INTO THE GROUND WITH THE POWER OF OUR BELIEFS! THE
GOVERNMENT AND ALL ITS COLLABORATORS WILL RENDER AN ACCOUNT FOR THEIR
MASSACRE! DEVRIMCI HALK KURTULUS CEPHESI(REVOLUTIONARY PEOPLE'S LIBERATION
FRONT)

 


Redaktionsschluss: Montag, 25. Dezember 2000, 21:30, jf.


Das Wort zum Dienstag:
"Shoot for the moon. Even if you miss it you will land among the stars"
(Les Brown)


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