Montag 8. Januar 2001

 

keil1.gif(893 Byte) TRENDWENDE: 355,- öS MONATLICH FÜR ZIVILDIENER

keil1.gif(893 Byte) moderne protestformen II

keil1.gif(893 Byte) Faschismustheorie und Gesellschaftskritik

keil1.gif(893 Byte) neu auf kultur.at

keil1.gif(893 Byte) Aufruf 17.1.01

keil1.gif(893 Byte) Israeli Military uses DU-shells (I)

keil1.gif(893 Byte) Israeli Military uses DU-shells (II)

keil1.gif(893 Byte) Türkei-Zs.fassung/Folter

keil1.gif(893 Byte) Leonard Peltier

keil1.gif(893 Byte) radioactivity in Kosovo

keil1.gif(893 Byte) Health problems of the Bulgarian Soldiers in Kosovo

keil1.gif(893 Byte) The GW Bush Gang: IG Farben

keil1.gif(893 Byte) http://www.terrorism.com/index.shtml

keil1.gif(893 Byte) FREE RADICAL: CHRONICLE OF THE NEW UNREST

keil1.gif(893 Byte) Who controls proprietary electronic vote-counting systems?

keil1.gif(893 Byte) from the indymedia newswire

 

 



Diese Ausgabe hat Christian Apl (a9503809@unet.univie.ac.at) zusammengestellt.

 

 

 

 


 

Wie der MUND entsteht ....

Schickt uns bitte eure Nachrichten, Meldungen und Ideen.

E-Mail-Adresse der Redaktion:

widerstand@no-racism.net




La Repubblica: Proteste gegen Haiders Baumaufstellung




Quelle: www.popo.at



Und für's nächstemal:
Das Rechtshilfe-Manual


...und was mache ich eigentlich gegen rassisten?

online-diskussion


Drahdiwaberl



MP3 Download



Editorial
Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Die Beiträge werden von verschiedenen Redaktionsteams zusammengestellt.

Bitte weitersagen:
Für Personen ohne Internetzugang gibt es aktuelle Terminankündigungen
unter der Rufnummer 589 30 22 12 (Demoforum)

 




TRENDWENDE: 355,- öS MONATLICH FÜR ZIVILDIENER
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        From: Feedback Zivildienst (CT)  feedback@zivildienst.at 


und so wird im neuen Jahr weiterhin am Rücken der Zivildiener wendig
getrendet. Zwei Beispiele:

1.) " ... Heute bekam ich meinen letzten Sklavenlohn für Jänner 2001 per
Postanweisung ausbezahlt, jedoch oh Schreck nur mehr 355 ATS anstatt von
4003,-- ATS (3648 ATS + Fahrtkosten 355 ATS). Bezahlt uns der Staat nur mehr
355 ATS/Monat ab Jänner 2001?  Bitte informiert mich! "

2.) "... Bis jetzt haben wir nämlich noch gar kein Geld bekommen. Wenn ich
schon nur 2.400,- bekommen soll, dann will ich sie wenigstens zu dem Termin
haben an dem ich es gewohnt bin."

3.) "... Denn jene 2535 Schilling Verpflegungsgeld pro Monat (entspricht
einem täglichen Verpflegungsgeld von ATS 81,77), die zusammen mit der
monatlichen Zivildiener-Grundpauschale am 4.1.2001 von der Caritas der
Diözese Graz-Seckau überwiesen wurden, reichen nicht aus, um sich
"angemessen" verpflegen zu können."

###########################################
Seit 01.01.01. ist es traurige Wahrheit geworden:
"Es gibt Zivildiener, die weder ihre von 3.648,- auf 2.400,- reduzierte
Pauschale noch irgendeine Verpflegung erhalten. Sie "leben" von dem
monatlichen Fahrkostenzuschuss in der Höhe von 355,- öS!"
###############################################

WAS KANN MAN DAGEGEN TUN?

1.) BERICHT AN UNS
Leider sind dies keine Einzelfälle. Bitte schickt uns weitere Berichte über
Eure Situation betreffs Pauschale und/oder "angemessener" Verpflegung mit
Angabe eurer ZDE zu.
Fragt auch nach, ob und wieviel Ihr im Falles des Krankenstandes und des
"Urlaubes" bekommt!(feedback@zivildienst.at ; Postfach 438, 1171 Wien)

Wir wollen zwar ALLE negativ Beispiele erfassen, ABER sehr wohl auch die
ZDEs herausstreichen, die 2.400,- Pauschale und 155,- Verpflegung pro Tag
zahlen!!!

2.) TREFFEN-WIEN
Kommt selber oder schickt Euren Vertrauensmann zum ZiviTREFF am Dienstag den
09.01.01 um 19.30 Uhr in die Sauterg. 21, 1160 Wien

3.) ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Wir planen eine Presseaussendung und möglicherweise eine Pressekonferenz, wo
wir Eure Berichte zusammenfassen und - wenn gewünscht mit Namen, ansonsten
anonymisiert - den Medien zur Verfügung stellen.

4.) NOTWENDIGER BEHÖRDENWEG GEMÄß ZD-GESETZ
Wir glauben, daß es leider wieder Zeit ist, zumindest beim Volksanwalt
vorzusprechen. Wenn Ihr diese traurige Notwendigkeit auch seht, so tragt
Euch bitte in unserem SMS/Email-Verteiler ein:
http://www.zivildienst.at/sms.html

5.) KLAGEN
Wer seit 1. Jänner keine Pauschale erhält und/oder nicht in natura
vollverpflegt wird und/oder weniger als 155 S pro Tag bei Krankenstand,
Urlaub, dienstlich unterwegs, keine Küche, ... erhält, soll seine
Einrichtung klagen!

Ein Vorgesetzter meinte: An eurer Stelle würde ich auch klagen.

Interessenten melden sich ab 17.oo Uhr beim stv. Bundessprecher der
Zivildiener Mag. Wolfgang Thill, Tel. 0 676 / 777 01 95 oder per Email:
bundessprecher@zivildienst.at.(mehr dazu siehe unten: Das war erst der Sturm
...)

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INHALTSVERZEICHNIS
+++++++++++++++++++++++

Nur mehr 355,- ös monatlich?
Überhaupt kein Geld
Strasser meint im Interview mit SCOPE (zeitschrift der öh)
Die Zivi-Zitrone
ZiviTROIKA HILFT:
+ Das war erst der Sturm, jetzt kommt der Orkan
+ und "angemessene" Verpflegung einmahnen
:-) Gipfelbuch Peilstein :-)
UNSUBSCRIBE

################################################
Nur mehr 355,- ös monatlich?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Werte Kollegen,
ich bedanke mich für Eure gute Homepage, insbesondere für Eure wertvolle
engagierte Arbeit.
Auch ich bin zur Zeit Zivildiener im 11. Monat und konnte als Vertrauensmann
für mich sowie meine Kollegen von meiner Einrichtung eine freiwillige
Zuzahlung erkämpfen.
Heute bekam ich meinen letzten Sklavenlohn für Jänner 2001 per Postanweisung
ausbezahlt, jedoch oh Schreck nur mehr 355 ATS anstatt von 4003,-- ATS (3648
ATS + Fahrtkosten 355 ATS).
Bezahlt uns der Staat nur mehr 355 ATS/Monat ab Jänner 2001?
Bitte informiert mich!
Herzlichen Dank für Eure geschätzten Bemühungen

H. L.


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Überhaupt kein Geld
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Sehr geehrte Damen und Herrn,

bitte schickt mir dringend Informationen über die neue Zivildienst-Novelle.
Als Zivildienst-Vertrauensmann möchte ich auch etwas bescheid wissen. Bei
uns herscht große Ungewissheit da man sich bei der ZDE XXXXX in O.Ö. absolut
nicht sicher ist, was "angemessen" bedeutet. Bis jetzt haben wir nämlich
noch gar kein Geld bekommen. Wenn ich schon nur 2.400,- bekommen soll dann
will ich sie wenigstens zu dem Termin haben an dem ich es gewohnt bin.

mit besten Dank im voraus

V-Mann H.S.

########################################################
Strasser meint im Interview mit SCOPE (zeitschrift der öh):
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

scope: was spricht denn eigentlich gegen eine herabsetzung auf 8 monate?

strasser: diese sache steht überhaupt nicht zur debatte, weil ich sie auch
nicht in begutachtung geschickt habe. ich wüsste kein argument, warum das
sein sollte. (*)

scope: anläßlich der debatte um die 43 schilling versorgungsgeld - wie wird
nun die versorgung der zivildiener geregelt werden?

strasser: die betreffende zivildienstorganisation übernimmt die volle
versorgung ihrer zivildiener. ich NEHMA AN, daß sind drei mahlzeiten
täglich.

na denn, wohl bekomms!
Alexander Neunherz
Plattform-Salzburg
salzburg@zivildienst.at

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(*) Redaktion:
zB um die 17.000 wartenden Zivildiener abzubauen, darunter auch
Computerspezialisten, die ohne abgeleiteten Zivildienst keinen Job bekommen!
Herr Minister: Wie steht es so mit dem hausgemachten Facharbeitermangel?
Momentan bräuchte man dafür nämlich 17 Jahre, da maximal 9.000 jährlich
eingesetzt werden können, aber - trotz allem -  gleichzeitig 8.000 neue
Zivildienstanwärter dazukommen!

########################################################
Die Zivi-Zitrone
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Wir haben es endlich geschafft, nach einer Menge von \"Bewerbern\" für die
ZiZi haben wir einige ausgewählt.
Die Abstimmung hat begonnen!!!!

Zeigt eure Meinung auf: http://www.zivildienst.at/zizi.php

Gebt Saures!!!

Euer webmaster@zivildienst.at

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ZiviTROIKA HILFT
Das war erst der Sturm, jetzt kommt der Orkan
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

In den USA entscheiden derzeit nicht demokratische Instanzen, sondern
Gerichte darüber, wer Präsident wird. In Österreich entscheiden Gerichte
darüber, wie es mit dem Zivildienst weiter geht.
Im Dezember oder Jänner wird der Verfassungsgerichtshof das letzte Wort
sprechen, ob die Zivildienst-Reform 2000 verfassungswidrig ist. Die Chancen,
daß wir gewinnen, stehen gut. Die Entscheidung des VfGH wird jedoch nicht
das große reinigende Gewitter sein, sondern erst der Auftakt zu einer in der
Geschichte des Zivildienstes einmaligen Klagswelle. Ab 1. Jänner, wenn jeder
Zivildiener in der Verpflegungsfrage und Pauschalvergütung hilflos seiner
Einrichtung ausgeliefert sein wird, wird geklagt, daß sich die Balken
biegen. Die Verfassungsklage im heurigen Jahr war der Sturm, jetzt kommt der
Orkan.

Man fragt sich ja, warum ein Ministerium Stellungnahmen zu einem
Gesetzesentwurf einholt, wenn diese nicht einmal ignoriert werden. Das BMI
meint offensichtlich, nun sei das Nirwana des Zivildienstes angebrochen,
wenn jeder Zivi "angemessen" verpflegt werden muß. Daß die
Nicht-Präzisierung des Begriffes "angemessen" wahrscheinlich schon wieder
verfassungswidrig ist (mangelnde Determiniertheit, Art 18 B-VG), ist dem BMI
egal. Verfassungswidrige Gesetze werden einfach durchgepeitscht, und wenn
man verliert, hat man als Regierung eben Pech gehabt. "Speed kills" in
diesem Fall die Verfassungskonformität von Gesetzen. (Der oberste
"Speedkiller" bezeichnet sich selbst übrigens als "gelernten
Verfassungsjuristen").

Wir werden aus der Not eine Tugend machen und etwas tun, was nicht besonders
schön ist, aber es gibt keine Alternative. Wir werden den Einrichtungen die
Hosen ausziehen. Sorry, aber es geht nicht anders. Einrichtungen, die ihre
Zivis nicht 7 Tage in der Woche vollverpflegen oder ihnen auch nicht
mindestens 155 S Essensgeld pro Tag auszahlen, werden einfach geklagt. Wir
verstehen unter einer angemessenen Verpflegung eine solche wie beim
Bundesheer, das heißt 155 S pro Tag, wenn der Zivi unfreiwillig nicht an der
Verpflegung teilnimmt (z.b. weil es keine Verpflegung gibt oder er mit dem
Rettungsauto unterwegs ist). Wir werden die Frage, welche Geldbeträge einem
Zivi für die Ernährung zustehen, einfach von den Gerichten entscheiden
lassen. Die Politik gibt das Heft aus der Hand und überläßt die Entscheidung
der Judikatur. Wir sind über diese Situation nicht begeistert, aber wir
können damit leben und werden sie ausnützen.

Von einer Gleichstellung von Zivil- und Präsenzdienern ab 1. Jänner 2001
sind wir weiter denn je entfernt. Ein Präsenzdiener bekommt sein Essensgeld
Cash auf die Kralle, ein Zivi muß jahrelang darum prozessieren und die
Einrichtung klagen, die darüber nicht erfreut sein wird und ihn daher auch
nicht besonders liebenswürdig behandeln wird. Gedient ist mit der
Nicht-Beantwortung der Verpflegungsfrage seitens des BMI niemandem. Der Zivi
steht gegenüber seiner Einrichtung schlechter da als je zuvor
(Erpreßbarkeit, brutale Junktimierungen nach dem Motto: wer auch am Sonntag
"freiwillig" zum Häuslputzen herkommt, bekommt halt ein etwas höheres
Essensgeld). Und den Einrichtungen, die ihre Zivis nicht "angemessen"
verpflegen, drohen Verwaltungsstrafen, wobei niemand weiß, wann das der Fall
sein wird. Motto: ich als Staat drohe dir, liebe Einrichtung, mit einer
Strafe, sage aber nicht dazu, in welchem Fall genau du bestraft wirst. Wir
sind da schon fairer: wir klagen jede Einrichtung, die weniger als 155 S
zahlt.

Wer seit 1. Jänner keine Pauschale erhält und nicht in natura vollverpflegt
wird und weniger als 155 S pro Tag erhaltet, soll seine Einrichtung klagen.
Interessenten melden sich beim stv. Bundessprecher der Zivildiener Mag.
Wolfgang Thill, Tel. 0 676 / 777 01 95 oder per Email:
bundessprecher@zivildienst.at.

Wolfgang Thill
Zivitroika

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und "angemessene" Verpflegung einmahnen
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Herwig G. Höller
Dominikanergasse 2
8020 Graz
hoeller@gewi.kfunigraz.ac.at
Bis zum 31.1.01 Zivildiener
bei der Caritas Diözese Graz-Seckau

Graz, am 6.1.01


Betr.: Zivildienstgesetz-Novelle 2001, Handhabung von § 28 (1)
bei der Caritas der Diözese Graz-Seckau


Sehr geehrte Damen und Herren!

Wie Ihnen bekannt sein dürfte, ist mit 1.1.2001 die
Zivildienstgesetz-Novelle 2001 (BGBl. I Nr. 133/2000) in Kraft getreten.
In § 25 (1a) des neuen und geltenden Zivildienstgesetzes heißt es, "Der
Zivildienstleistende hat Anspruch auf Verpflegung (§ 28 Abs. 1).", § 28
(1) sieht vor, dass "die Rechtsträger der Einrichtungen dafür Sorge zu
tragen haben, dass die Zivildienstleistenden angemessen verpflegt werden,
[...]".

Somit sind die Rechtsträger aller österreichischer
Zivildiensteinrichtungen verpflichtet, die Zivildienstleistenden
_angemessen_ zu verpflegen, eine Pflicht, welche vom Rechtsträger der
Einrichtung, an der ich Zivildienst leiste - der Caritas der Diözese
Graz-Seckau - _nicht_ erfüllt wird. Denn jene 2535 Schilling
Verpflegungsgeld pro Monat (entspricht einem täglichen Verpflegungsgeld
von ATS 81,77), die zusammen mit der monatlichen
Zivildiener-Grundpauschale am 4.1.2001 von der Caritas der Diözese
Graz-Seckau überwiesen wurden, reichen nicht aus, um sich _angemessen_
verpflegen zu können.

Abgesehen von der alltäglichen Praxis eines durchschnittlichen
Österreichers spricht noch ein weiteres Indiz sehr deutlich für die
Unangemessenheit des von der Caritas der Diözese Graz-Seckau vorgesehenen
Verpflegungsgeldes: ATS 81,77 liegen deutlich unter jenen ATS 155,- die
solange es mit § 28 im Zivildienstgesetz 1986 einen gesetzlichen Anspruch
auf Kostgeld (BGBl.Nr. 679/1986) gab - also bis zum Inkrafttreten der
Zivildienstgesetz-Novelle 2000 (BGBl. I Nr. 28/2000) am 1.6.2000 - für die
tägliche Verpflegung eines Zivildienstleistenden vorgesehen waren.

Ich verbleibe mit der Bitte an die zuständigen Behörden die aus § 28 (1)
resultierende gesetzliche Verpflichtung der Caritas der Diözese
Graz-Seckau auf _angemessene_ Verpflegung ihrer Zivildienstleistenden
einzumahnen.

Herwig G. Höller

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ergeht an:
Bundesministerium für Inneres, Abteilung IV/3, Herrengasse 7, 1014 Wien
(zivildienst@bmi.gv.at)

sowie die für den Zivildienst zuständige Überwachungsbehörde

Magistrat Graz, Personenstands-, Kultus- und Standesamt, Amtshaus, 8010
Graz

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Durchschläge zur freundlichen Kenntnisnahme ergehen an:

Abteilunsleiter Gerd Koch, Caritas Graz-Seckau, Raimundgasse 16, 8010 Graz
(gerd.koch@caritas-graz.at)

Direktor Franz Küberl, Caritas Graz-Seckau, Raimundgasse 16, 8010 Graz
(franz.kueberl@caritas-graz.at)

Dr. Johann Weber, Bischof der Diözese Graz-Seckau, Bischöfliches
Ordinariat, Bischofplatz 4, 8010 Graz (ordinariat@kath-kirche-graz.at)

Zivildiener-Bundessprecher Rainer Sittenthaler
(bundessprecher@zivildienst.at)

Plattform für Zivildiener (feedback@zivildienst.at)

Diskussionsliste "zivildienst" (zivildienst@egroups.com)

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:-) Gipfelbuch Peilstein :-)
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Folgende eintragung steht im gipfelbuch des kleinen peilstein auf 1024m
seehoehe:

Österreich - 01. Juli 2000
Die seit 1.6.2000 gültige Zivildienstnovelle zeigt die ersten furchtbaren
Auswirkungen:
"Beim Anstig auf meinen Hausberg, wo ich zwecks Deckung der vom Institut für
Ernährungswissenschaften der Universität Wien empfohlenen Menge an
Nährstoffen regelmäßig nach Beeren und knackigen Insekten suche, sowie nach
frischen, saftigen Wurzeln grabe, habe ich durch meine enorme Schwächung den
Halt verloren und bin rücklings den Hang runtergekugelt" schildert der
betroffene Zivildiener. Dabei hat er eine Bundesheerpatrouille mitgerissen,
die durch diesen Vorfall im Heeresspital reanimiert werden muß. "Im Zuge
dieses schrecklichen Zwischenfalles wurden nicht nur die verunfallten
Heeresangehörigen schwer in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch deren
Puffen sind jetzt hinig und wir tun uns jetzt sicher voll schwer, wenn der
Feind kommt" bedauerte ein Offizier und merkte an, dass "der Innenminister
Strasser das Zivildienstgesetz dem Khol und Hojac - äh Westentaler um den
Schädel hauen soll und diese Sauerei sofort zurückgenommen gehört! Diese
armen Zivis gefärden beim Suchen nach ihrem Essen massiv die Aktivität
meiner zackigen Burschen und ich hab jetzt soviel Angst vor dem Feind!".


###########################################################
UNSUBSCRIBE

Christopher Temt
NG@ - Plattform für Zivildiener
Postfach 438, 1171 Wien
Handy: 0664 / 12 53 53 1
feedback@zivildienst.at
----------------------------------------------------------
Melde Dich an und nutze das ZiviWEB:
http://www.zivildienst.at/sms.html
----------------------------------------------------------





moderne protestformen II
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        From: Christian Apl  a9503809@unet.univie.ac.at 


Hi Leute,

Dank an Kurto für die Ausführungen zu den Tutte Bianches! Tatsächlich haben wir
mit den wöchentlichen Demos eigentlich ein breites Experimentierfeld, wo wir
Verschiedenstes ausprobieren könnten.

Ein kleiner Brainstorming-Beitrag:

Wir könnten z.B. mit Körpereinsatz ganze Texte auf dem HeldInnenplatz stellen.
Mit etwa 6000 Personen (bei durchschnittlich 100 Personen pro Buchstaben) ließe
sich beispielsweise folgender Text aufstellen:

WIR WOLLEN EINE REGIERUNG,
DIE WIR VOR UNSEREN ENKELN
VERANTWORTEN KÖNNEN!

Was gäbe das für ein Bild! Richtig mediengerecht und dementsprechend -wirksam!
Und welche Entschlossenheit könnte damit zum Ausdruck gebracht werden.
Es käme damit auch die Botschaft rüber: wenn es sein muss, können wir uns sehr
wohl organisieren...

Verstärken könnte mensch das noch durch chorische Effekte: z.B. könnten alle,
die im "WIR" stehen, dieses auch rufen, danach alle die im "WOLLEN" stehen usw.
Eigentlich müsste die Regierung ein bisserl blass werden, wenn der 
Souverän, auf
den sie sich immer wieder berufen, plötzlich zu sprechen beginnt und sagt, was
er eigentlich wirklich will...

bis bald, Christian






Faschismustheorie und Gesellschaftskritik
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        From:  OEKOLI_Wien@gmx.net 


Die Protestbewegung gegen schwarzblau ist auch ein Jahr nach der
Machtübernahme einer Koalition unter Einschluß der FPÖ weitgehend jeder
Beschäftigung
mit Faschismustheorien aus dem Weg gegangen. Mit dem Erscheinen eines
zusammenfassenden Einführungswerkes aus dem Unrast-Verlag wird es nun jedoch
auch "EinsteigerInnen" erleichtert, aus der Theorie des Faschismus eine Kritik
der Gesellschaft zu formulieren, bzw. die Aktualität von Faschismustheorien
für aktuelle Gesellschaftskritik zu erarbeiten.

Der Großteil der in diesem Band gesammelten Beiträge wurde im Rahmen einer
Veranstaltungsreihe der jour fixe initiative berlin als Referat in Berlin
gehalten und stellt bewußt die behandelten Theorien so vor, daß sie ohne
spezifische Vorkenntnis oder Lektüre der Originaltexte verständlich bleiben. In
so fern stellt das Buch auch eine ideale Einführungslektüre für LeserInnen
dar, die sich erstmals mit Faschismustheorien beschäftigen wollen.

Besonders interessant ist dabei für uns die Kurzdarstellung der Studien
der Kritischen Theorie zum autoritären Charakter, die bereits in der Ära des
Bewegungsfaschismus, der sich zumindest in Deutschland noch nicht an der
Macht befand, enstanden sind, insbesondere von Theodor W. Adorno aber auch nach
der Schoa weiter ausgebaut wurden. Adorno betrachtet faschistische
Einstellungen dabei weniger als rationale Ideologie, sondern als Folge eines
autoritären Charakters des einzelnen Faschisten. Für den autoritären Charakter
eines
schwachen Ichs wird dabei eine Radfahrernatur als charakteristisch gesehen,
die aus Nach-oben-strampeln und Nach-unten-treten besteht. Zugleich
existiert ein ausgeprägter Wunsch nach Unterwerfung, so wie Agression gegen
Schwächere. Statt gegen die eigenen Autoritäten zu rebellieren, kompensiert das
von
der patriarchalen Familie geprägte schwache Ich seine Unfähigkeit, eine
selbstbestimmte Persönlichkeit zu entwickeln, durch eine konformistische
Rebellion und ein Aufgehen in einem bestimmenden Kollektiv, im Volk oder der
Nation. Jeder "kleine Mann" kann sich so, sei er auch noch so klein, als
Mitglied
eines geschichtsmächtigen Kollektivs betrachten, das auch noch einen
Schuldigen für alle negativen Entwicklungen, die über dieses Kollektiv
hereinbrechen, findet. Das eigene geschichtsmächtige Kollektiv 
benötigt geradezu
den
Gegner, den Schuldigen, das Gegenkollektiv, um sich überhaupt zu
konstituieren.
Der ambivalente Wunsch des autoritären Charakters, sich gleichzeitig einer
Autorität unterwerfen zu können und dieser anzugehören, führt dazu, daß das
schwache Ich seine Agressionen gegen Fremdgruppen richten muss, weil es
nicht in der Lage ist, sie gegen Autoritäten der eigenen Gruppe zu richten.
Adorno legt schließlich auch Wert darauf, daß die strukturellen
Bedingungen, die Auschwitz ermöglicht haben, nicht aus der Welt geschafft
wurden.
Auschwitz wird im Allgemeinen als historischer Rückfall in die 
Barbarei gesehen.
Adorno betont aber, daß diese Möglichkeit des Rückfalls in die Barbarei, da
sie sich historisch zugetragen hat, als chronische Möglichkeit einer
Wiederkehr nicht mehr wegzudenken wäre. Adorno spitzte dies im Satz 
"Deutschland
denken heißt Auschwitz denken!" zu. Antinationale
DonnerstagsdemonstrantInnen, die diesen Satz auch auf Österreich bezogen haben
und ein Transparent mit
der Aufschrift "Österreich denken heißt Auschwitz denken" mit sich trugen,
wurde von vielen anderen DemonstrantInnen Unverständnis, teilweise sogar
Agression entgegengebracht. Schließlich geht es vielen
DonnerstagsdemonstrantInnen längst viel mehr um den Erhalt des Sozialstaates,
denn um die Beteiligung
einer Partei mit dem ideologischen Hintergrund der FPÖ.

Neben den Faschismustheorien der Frankfurter Schule werden im Sammelband
"Theorie des Faschismus - Kritik der Gesellschaft" aber durchaus auch
Theorien behandelt, die in vielem widersprüchlich sind und in der Linken auch
auf
Widerspruch stoßen müssen. Stefan Vogt sucht in einem Beitrag nach einem
"kritischen Totalitarismusbegriff" bei Hannah Arendt, Franz Neumann und Max
Horkheimer.
Elfriede Müller schreibt über Republikanischen Nationalismus und
Faschismus in Frankreich und Jochen Baumann macht sich Gedanken über
Produktivität
und Vernichtung im Nationalsozialismus. Dazu ergänzen noch eine Reihe weiterer
Aufsätze das gut lesbare, aber trotzdem anspruchsvolle Buch. Diese sind
durchaus unterschiedlich und teilweise widersprüchlich, legen aber wert auf die
aktuelle gesellschaftliche Relevanz der behandelten Faschismustheorien.

Gerade wenn die FPÖ auf den Donnerstagsdemos immer wieder als faschistisch
charakterisiert wird, allerdings durch die Klagspolitik dieser
Regierungspartei im Inland niemand mehr dies zu schreiben wagt, wäre es für die
gesamte
Protestbewegung, die seit Februar 2000 jede Woche auf die Straße geht, um
ihre Ablehnung eben dieser FPÖ kundzutun, von großem Interesse, sich einmal
die in diesem Buch versammelten Aufsätze anzusehen. So heterogen diese
Protestbewegung nämlich ist, so verschieden sind auch die darin vorgestellten
und
behandelten faschismustheoretischen Ansätze.

jour fixe-initiative berlin (Hg.):
Theorie des Faschismus - Kritik der Gesellschaft
Münster, 2000
ISBN 3-89771-401-9


--
Ökologische Linke (ÖKOLI)
Schottengasse 3a/1/4/59
A-1010 Wien
e-milio: oekoli_wien@gmx.net
Visite our Website: http://www.oekoli.cjb.net

Wenn ihr an unseren spanischen/französischen/englischen Aussendungen
interessiert seid, um Infos weiterzuverbreiten, meldet euch!
*******************************************************************
don't forget to say hello to echelon:
abhoermethoden, bombe, cia ,datenklau, echelon, freak, grundrecht,
hacking, iridium, joint, kommunismus, lauschangriff, mailbombing,
oecalan, pgp, querulant, rasterfahndung, besetzung, behörde
shell, tristero, urheberrechtsverletzung, wanze, geld, asyl,
ausländer, zukunft, nigeria, ahim, widerstand
                   LEAVE BUSINESS AND JOIN DEMONSTRATION





neu auf kultur.at
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        From: Martin Krusche  krusche@van.at 



#################### neu auf kultur.at

POLIT(E) ART
politische karikaturen
von joseph schützenhöfer
http://www.kultur.at/level5/polite/

...im rahmen von [house] erzählungen:
http://www.kultur.at/level5/core.htm

und ein weiterer beitrag zu
HEIMAT: BLUTET DER BODEN?
http://www.kultur.at/heimat/blut/

:-))
martin
_______________
Das kulturelle Terrain: http://www.kultur.at





Aufruf 17.1.01
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        From: soli mexiko  mexiko-plattform@gmx.at 


Liebe Freunde!

Als attachment der Aufruf zur und das Infoblatt für die Demo am 17.1.2001
gegen die "School of the Americas". Beim vorgestrigen Treffen beschlossen
wir (Antiimperialistische Koordination, EKH, Linkswende, Mexiko-Plattform und
Versöhnungsbund) eine Kundgebung und einen Marsch von der Kolumbianischen
Botschaft zur US-Botschaft. In der Schottenpassage werden wir ab 10.Uhr in
mehreren Teams einen Infotisch bis 17.Uhr betreuen und uns dann der
Demonstration anschliessen.
Für die Demo (Treffpunkt 16.Uhr, Stadiongasse 6, 1010) sind spektakuläre
Aktionen in Militäuniformen geplant.

Wir hoffen auf eure zahlreiche Teilnahme und Unterstützung bei diesem
internationalen Protesttag.
 Der Aufruf ist zum Kopieren und Verteilen gedacht.
Mobilisiert möglichst viele Menschen!!
Muévete y ponte las pilas!!

Sylvia und Manfred
für die oben genannten Organisationen.



SCHULE DER MÖRDER

DEMONSTRATION AM 17.JÄNNER 2001
Treffpunkt: 16:00 Kolumbianische Botschaft, 1., Stadiong.6 (neben Parlament)

Am 17. Jänner werden Menschen in der ganzen Welt Mahnwachen und Demonstrationen
veranstalten und sich an Aktionen gewaltfreien zivilen Widerstands gegen die
"Schule der Mörder" beteiligen. Dieses Datum markiert den Tag, an dem 
die SOA in
"Institut für Sicherheitskooperation in der Westlichen Hemisphäre" umbenannt
werden wird.

Die U.S. Militärschule "School Of The Americas" (SOA) bildet Soldaten aus
Lateinamerika aus um die Interessen der U.S. Konzerne zu  schützen und den
wirtschaftlichen Status Quo für die wenigen
Reichen und Mächtigen aufrechtzuerhalten.

Während ihrer 54 jährigen Geschichte hat die SOA mehr als 60 000
lateinamerikanische Soldaten trainiert. Die von der SOA ausgebildeten Soldaten
haben jedes Land, in welches sie zurückgekehrt sind, mit einer Spur 
von Blut und
Leiden durchzogen.

In einem 1996 erstellten Bericht gesteht das Weisse Haus die Existenz von SOA
Ausbildungshandbücher ein, die zu Folter, Exekutionen und 
Erpressungen anleiten.
(http://www.soaw.org/soam.html)

SOA ausgebildete Truppen haben diese Fähigkeiten eingesetzt um Krieg gegen ihr
eigenes Volk zu führen, mit katastrophalen Konsequenzen. Hunderttausende
LateinamerikanerInnen wurden
von den Absolventen der "Schule der Assassins" gefoltert, vergewaltigt,
ermordet, "verschwunden", massakriert, und zur Flucht gezwungen.


SCHOOL OF THE AMERICAS -
SCHLIESST DIE SCHULE DER MÖRDER!

In den letzten zehn Jahren hat sich der Widerstand gegen die School of the
Americas in den Vereinigten Staaten zu einer beachtlichen Größe entwickelt. Die
U.S. Army School of the Americas (SOA) ist eine Militärschule auf dem Gelände
der U.S. Army Basis Fort Benning in Columbus/Georgia. In ihrer 53 jährigen
Geschichte hat SOA mehr als 60.000 Soldaten aus Lateinamerika in
Aufstandsbekämpfungstechniken, für Kommandooperationen, Spionage und
psychologische Kriegführung ausgebildet. Unter den Absolventen befinden sich
berüchtigte Namen wie Hugo Bánzer, Manuel Noriega, Leopoldo Galtieri, Roberto
D'Aubuisson.  (Hugo Bánzer - zwischen 1971 und 1978 Militärdiktator 
in Bolivien,
seit 1997 gewählter Präsident; Manuel Noriega - zwischen 1983 und 1989
Militärdiktator in Panama; Leopoldo Galtieri - Chef der argentinischen
Militärjunta zur Zeit des Falkland-Kriegs; Roberto D'Aubuisson - Militär und
rechtsgerichteter Politiker in El Salvador).
1996 kam durch einen Untersuchungsbericht des Weißen Hauses an die
Öffentlichkeit, dass mindestens bis 1991 an der SOA Ausbildungsmaterialien
verwendet wurden, in denen Folter- und Exekutionstechniken vermittelt werden.
Auch die "feindlichen Ziele" sind in diesen Anleitungen klar definiert.
Angewendet werden sollen die an der SOA erlernten Techniken demzufolge gegen
Menschen, die:
· Gewerkschaften organisieren oder für Gewerkschaften rekrutieren
· Propaganda verteilen, die sich für ArbeiterInneninteressen ausspricht
· mit Demonstrationen oder Streiks sympathisieren
· Aussagen machen, dass die Regierung bei der Befriedigung der Grundbedürfnisse
des Volkes versagt hat.
In der SOA ausgebildete Soldaten führen in ihren Heimatländern einen 
Krieg gegen
das eigene Volk. Hunderttausende wurden von SOA-Absolventen gefoltert,
vergewaltigt, zum "Verschwinden" gebracht, massakriert oder zur Flucht
getrieben. In jedem Menschenrechtsreport zu Südamerika führen Absolventen der
SOA die Liste der Verbrecher an.
Als zum Beispiel 1993 der Bericht der Wahrheitskommission der 
Vereinten Nationen
über El Salvador veröffentlicht wurde, glichen AktivistInnen von SOA Watch die
Listen der für Verbrechen während des Bürgerkrieges verantwortlichen Militärs
mit den Namen der in der SOA ausgebildeten Soldaten ab. Mehr als zwei Drittel
waren Absolventen der SOA. 1980 hielt Bischof Oscar Romero eine Ansprache, als
in El Salvador Todesschwadronen jede Nacht an die 50 Menschen umbrachten. Die
Rede ist ein flammender Appell an die Männer der Armee, die Repression
einzustellen. Einen Tag nach der Ansprache fiel Romero - während er seine Messe
hielt - einem Attentat zum Opfer. Nach dem Bericht der UN Wahrheitskommission
waren 2 der 3 in das Attentat verwickelten salvadorianischen Armeeangehörigen
Absolventen der SOA.

Einige Beispiele aus dem Bericht:
Mord an Gewerkschaftern: Drei Gewerkschaftsführer fielen im Sheraton 
Hotel einem
Attentat von Mitgliedern der salvadorianischen Nationalgarde zum Opfer. Alle
drei Täter waren nach Angaben des UN Reports Ehemalige der SOA.
Mord an US-Kirchenfrauen: Drei Nonnen und eine Missionarin aus den Vereinigten
Staaten wurden von Angehörigen der salvadorianischen Nationalgarde auf der
Straße gestoppt, vergewaltigt und anschließend getötet. Drei der fünf 
mit diesem
Verbrechen in Verbindung gebrachten Soldaten wurden an der SOA ausgebildet. Ein
anderer trat an der SOA als Gastdozent auf. Zwei der Täter leben heute in
Florida in den USA.
Massaker an Jesuiten: Sechs jesuitische Priester, ihre Haushälterin und deren
13jährige Tochter wurden in der Unterkunft der Priester auf dem Gelände der
University of Central America in San Salvador massakriert. Von den 26 Tätern
wurden 19 an der SOA ausgebildet.
Im April 1999 wurde unter der Leitung von Bischof Juan Geradi der offizielle
Bericht des Menschenrechtsbüros der Erzdiözese Guatemalas mit dem Titel "Never
again" veröffentlicht. In ihm zeichnen SOA-Absolventen verantwortlich für eine
Reihe von Verbrechen wie u.a. den Mord an Myrna Mack und die Vertuschung des
Mordes an Michael DeVine. Der Bericht zeigt außerdem, dass SOA-Absolventen
Spitzenpositionen im militärischen Geheimdienst von Guatemala innehatten und
eine zentrale Rolle bei der Ausführung von militärischen Operationen spielten,
die Massaker, Exekutionen und Folter beinhalteten. Zwei Tage nach
Veröffentlichung des Berichtes fiel Bischof Geradi einem Attentat zum Opfer. Am
21. Januar dieses Jahres wurde Colonel Lima Estrada zusammen mit 
seinem Sohn für
diesen Mord verhaftet. Einem freigegebenen US-Geheimdienstdokument zufolge
absolvierte Lima Estrada eine Militärpolizeiausbildung an der School of the
Americas. Anschließend stieg er auf in die Leitung des guatemaltekischen
Militärgeheimdienstes.

Der Protest gegen die SOA formiert sich
1983 organisierte der zur Ausreise aus El Salvador gezwungene Jesuitenpater Roy
Bourgeois Protestaktionen gegen die SOA in den USA. Seither wurde er bei
Protestaktionen in den USA viermal verhaftet und verbrachte fast vier Jahre in
Bundesgefängnissen. Während des Novemberprotestes 1996 versammelten sich 500
Menschen vor der Militärbasis und gedachten der Opfer der SOA. 60 
Menschen zogen
in einer stillen Trauerprozession mit weißen Kreuzen mit den Namen von Opfern
auf das Militärgelände bis sie von der Militärpolizei gestoppt und festgenommen
wurden. Im November 1997 waren es 2.000 Menschen, die sich 
versammelten, und 600
davon drangen bis auf des Militärgelände vor. 25 AktivistInnen, die bereits an
der Prozession im Vorjahr teilgenommen hatten, wurden aus der Gruppe der 600
ausgesondert und vor Gericht gestellt. Das Urteil fiel mit sechs Monaten Haft
für unbefugtes Betreten unerwartet hart aus. Es war darauf angelegt, die
Bewegung einzuschüchtern und zu zerbrechen. Tatsächlich aber führte dies dazu,
dass sich viele Menschen neu in der Bewegung engagierten, wodurch es 
gelang, die
Organisationsstrukturen aufrechtzuerhalten.
1998 standen schon 7.000 Menschen vor den Toren Fort Bennings und forderten die
Schließung der SOA. Im November 1999 protestierten 12.000, und 4.408 gingen in
dem Trauerzug zur SOA auf das Gelände.

Der Kongress schließt die Schule nicht
Im August 1998 brachte der demokratische Abgeordnete Joseph Moakley 
einen Antrag
in der Haushaltsdebatte um die Ausgaben für Operationen im Ausland im
US-Repräsentantenhaus zur Abstimmung. Dieser Antrag sah vor, alle aus diesem
Bereich kommenden Subventionen für die SOA, die etwa zehn Prozent des
20-Millionen-USD-Etats ausmachen, ersatzlos zu streichen. Selbst zur
Überraschung vieler Anti-SOA-AktivistInnen wurde der Antrag mit 230:197 Stimmen
angenommen. Im Vermittlungsausschuss zwischen dem Repräsentantenhaus und dem
Senat wurde die Streichung der Gelder jedoch nach einer 8:7 Abstimmung wieder
rückgängig gemacht. Das Pentagon nahm diese Wahl als einen Warnschuss 
und begann
eine Public-Relations-Kampagne, um die Fortführung der SOA zu sichern. So wird
u. a. vorgegeben, dass die SOA gebraucht werde, um den "Krieg gegen die Drogen"
gewinnen zu können. So verweisen Pentagon-Offizielle diesbezüglich 
gerne auf den
rapiden Anstieg mexikanischer Soldaten an der SOA - der interessanterweise
einsetzte, nachdem die Rufe nach sozialer Gerechtigkeit durch das Auftreten der
Zapatisten in Chiapas lauter geworden waren. Die Wahrheit ist, dass 1997 nur 10
Prozent der mexikanischen Soldaten die Anti-Drogen-Kurse belegt hat, 1998 und
1999 nicht ein einziger. 40 Soldaten absolvierten einen
Militärgeheimdienst-Kurs. Wenigstens 18 Top-Militärs, die 
Schlüsselrollen in der
in Mexiko praktizierten "Kriegführung niedriger Intensität" gegen die indigene
Bevölkerung gespielt haben, wurden an der SOA ausgebildet.
Im Mai dieses Jahres wurde dann vom Pentagon der neue Verteidigungshaushalt
vorgelegt.Um der Kritik im Kongress Rechnung zu tragen, enthält er einen
"Reformplan". Diese Plan sieht vor, die SOA zu schließen, aber umgehend eine
neue Militärschule zu eröffnen. Diese "neue" Schule wird in Fort Benning
stationiert sein und Soldaten aus Lateinamerika ausbilden. Im Großen und Ganzen
beschränkt sich die "Reform" auf die Namensänderung. Ein Antrag von
SOA-GegnerInnen im Repräsentantenhaus wurde eingebracht, welcher die SOA
schließen und die Eröffnung einer neuen Militärschule unterbinden würde.
Geplant war, einen Untersuchungsausschuss einzurichten, welcher sich mit den
fatalen Folgen der US-Militärausbildung ausländischer Soldaten 
auseinander hätte
setzen sollen.
Die höchsten Ränge der U.S.-Army und des Verteidigungsministeriums sprachen
daraufhin persönlich bei den Abgeordneten vor, und selbst Madeleine Albright
schaltete sich ein und ließ den Mitgliedern des Repräsentantenhauses 
einen Brief
zukommen, in dem diese aufgefordert wurden, nicht gegen die SOA zu stimmen. Die
folgende Abstimmung ging mit 204 : 214 denkbar knapp für die 
GegnerInnen der SOA
verloren. SOA-GegnerInnen beantworteten die Namensänderung mit vielfältigen
Aktionen.
 Aus: illoyal - Journal für Antimilitarismus Nr. 12 Sommer 2000

Der Widerstand gegen den Imperialismus und die globalisierte 
Ausbeutung hat sich
längst internationalisiert. Nach den massiven Protesten gegen die
internationalen Wirtschaftsinstitutionen Weltbank, IWF und WTO in 
Seattle, Prag,
Melbourne und Nizza internationalisiert sich zunehmend auch der 
Widerstand gegen
die militärischen Institutionen des Imperialismus.

GLOBAL DENKEN - LOKAL HANDELN!
SCHLIESST EUCH UNSEREM WIDERSTAND AN!





Israeli Military uses DU-shells (I)
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        From: Matthias Reichl  mareichl@ping.at 


Ein weiterer Bericht aus der internationalen Info-Liste von
Anti-Atomspezialisten  du-list@egroups.com . Einzelne Beiträge daraus (zu
Balkan-/ Golf-Kriegsopfern und aus anderen Gegenden) versende auch ich -
seit 1999! - über einen Verteiler. Wer daran interessiert ist, soll sich
melden.
Zur gleichen Zeit kam eine Meldung aus den USA, daß erneut die
"Weiterverbreitung" von schwachradioaktiven Metallen in Gegenständen des
täglichen Gebrauchs gefördert werden soll. (Versuchen gab es auch schon in
Frankreich u. anderen Ländern.) Also breitet sich der - militärische und
zivile - Prozess einer weitgestreuten Atommüllagerung (nicht nur in
generischen Zonen) mit aller institutionellen Gewalt aus!
M.R.

The speculation about Israel's current use of DU raised by John
Catalinotto and Sara Flounders:
There are many activists in Israel and Palestine who are already very aware
of the DU issue.  There are some people I've had the opportunity to speak
with and share lots of written material with while there on behalf of
Mordechai Vanunu (imprisoned nuclear whistleblower) and for demonstrations
at the Dimona nuclear facility.  When I was there in May, there were
speakers about DU at both the Dimona demonstration and an anti-nuclear
panel discussion at the Knesset in observance of the International Women's
Day of Disarmament.  I've checked recently with some of the Israeli
activists I know, including someone who works for a Knesset member, and
none of them report hearing of any suspicions about possible DU use in the
West Bank and Gaza.  One pointed out that due to the settlements in the
West Bank, Israel would not only be using DU against the Palestinians but
against the settlers as well...
Peace,
Felice Cohen-Joppa

---
    M. Reichl, Begegnungszentrum fuer aktive Gewaltlosigkeit
          Center for Encounter and active Non-Violence
Wolfgangerstr.26, A-4820 Bad Ischl, Austria  fon/fax: +43 6132 24590





Israeli Military uses DU-shells (II)
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        From: trustram/ernstbrunner  hx65@dial.pipex.com 


Zu den Berichten von Dai Williams im MUND vom 7.1. und dem Beitrag von Matthias
Reichl:

An ersterem Bericht hegte ich gewisse Zweifel, da mir der Einsatz von DU in
dieser Situation völlig sinnlos erscheint. Ich habe daher an Dai W. folgende
Nachfrage gerichtet:

"Dear Dai Williams,

I've just picked up the story (via an Austrian network) about alleged use of DU
in Israel/Palestine by the IDF. How credible is this? It seems scarcely
believable that the IDF would use DU ammunition in this situation:

Firstly because (as you yourself point out) the land (some of which they would
wish to use in future) would be severely contaminated (cleanups are of course
possible, given large resources - conceivably available in this case);

secondly because the normal reasons for using DU (armour-piercing, i.e. mainly
as an anti-tank weapon) don't seem to apply (the other side have no 
armour to be
pierced).

So at first sight this looks like a typical atrocity story disseminated as part
of the propaganda war. On the other hand there is this alleged quotation from
the Jerusalem Post; but if Israel has already admitted the use of DU, 
what's the
point of taking spent ammo from outside observers? Particularly as you can't
really hide the effects, the radiation being easily detectable on the ground.

Two questions therefore:

1. Is that quote from the Jerusalem Post authentic? Ideally, do you have the
full text?

2. What independent confirmation exists of the use of DU by the IDF?

Kind regards

Edgar Ernstbrunner
Stockport, Ches"

Darauf hat er mir wie folgt geantwortet:

"Dear Edgar

Thank you for your questions. I am seeking much the same answers.
Please let me know you interests in the DU issue. I can offer the
following information and tentative conclusions so far.

1) Source(s)
------------
A link to the quote is available on the Jerusalem Post website
19 December edition,. bottom right in Mideast Notes
"Palestinian Hiroshima" at:
http://www.jpost.com/Editions/2000/12/19/

I also attach a copy of the report itself (JPost DU2.htm).
To be more precise it is a translation by Jerusalem Post staff
from an Arab newspaper "Al-Hayat Al-Jadidah" in Ramallah
published on 15 December (not available on line).
It indicates that Dr Abu-Safieh is the Interior Minister (I
presume for Arafat)..

There was an earlier report on 26 November that a
Palestinian Human Rights Organisation had written a complaint to
the Israeli Government about the use of DU munitions. I do not
have the text of this.

It is curious that the Jerusalem Post report this item without comment
or denial. If not true they could have denied it or simply not reported it.

Perhaps one clue is a report on the same day (main page)
that the IDF were running low on munitions due to embargoes
on weapons by 20 countries. The final paragraph threatens use of
more lethal weapons (unspecified).

2) Independent confirmation
----------------------------
The primary source for this topic was from a team from the
IAC (International Action Centre, New York) who visited
the region and witnessed helicopter attacks at Ramallah on
1-2 Nov. Their report indicates that they suspected the use
of DU. See their two reports on the IAC website at::
http://www.iacenter.org/israel_du.htm
They must have discussed this concern with Palestinian
contacts. The shell fragments they collected were
confiscated before they returned to the US.

This report addressed some of the same questions you ask
e.g. why bother against mostly non-armoured targets?
Their assessment makes sense in the context of many
reports I have read on DU websites and discussion with
ex US military personnel responsible for DU testing
during the Gulf War.

 From my own enquiries during and since the Balkans war
I see several significant factors:

a) psychologically the tendency of political and
military leaders to make serious strategic errors and commit
atrocities in the high stress of military conflict. (e.g. the
decision by the US President, supported by the UK Prime
Minister, to use cruise missiles against what was later
proved to be a civilian target in Sudan in response to the
bin Lardin terrorist attacks in August 98).

b) Long term considerations are usually irrelevant in tactical
situations (based on a discussion I had with a Jane's defence
analyst in 1999). The only radiation hazards that concern them are
the immediate ones from nuclear weapons. On a scale of
importance long term health threats are irrelevant compared
to immediate death risks, and justified in military minds
by the greatly superior tactical effectiveness (penetration)
of DU munitions.  Though designed for armour it is probably
more effective than tungsten on stone buildings due to far
higher mass and kinetic energy for the same size shell.

c) The Alpha radiation from DU oxide is extremely difficult
to measure except with specially calibrated equipment. Its
Alpha radiation is high energy but very short range,
measured in millimetres. Measurement of DU has to be taken
very close to contaminated samples (e.g. analysis of DU dust
found in Holland after the El Al crash). Presumably the
UN teams in Kosovo have equipment specially calibrated
for Alpha radiation. Refer Doug Rokke's reports of how
his team took weeks to realise the DU radiation hazard when
salvaging friendly fire damaged US tanks in the Gulf War.

d) Israel's main military advisers are likely to be from the US.
The US DOD (and UK MOD) have convinced themselves
that DU is 100% safe both in metal and oxide form.
To do otherwise renders them liable to immense damage
claims, potential war crimes action (e.g. for Iraq) and the
problem of disposing of 100,000's tonnes of stockpiled
DU waste from nuclear fuel production.  The same advice
would undoubtedly be given to the IDF.  This is not just a
secrecy cover-up. From multiple US Govt reports I am
sure they believe it.

==

Given this context the risks of long term DU contamination
to densely populated, largely agricultural communities in an
arid region is likely to be given minimal attention by the
Israel Government and military unless there is an international
warning that will reach the wider Israeli population.

Perhaps the new furore about long term effects of DU in
Europe may be sufficient to send a powerful and urgent warning
of the potential long term hazards to Israeli and Arab communities
alike.

==

On the reports available so far I conclude that, even if DU has
not been used in Israel yet, there seems to be a very high risk
that it could be used at any time now, with potentially disastrous
long term effects.

This immediate risk needs to the highest priority now for all
concerned in the ongoing campaign for a global ban on DU munitions.

If the UK and US governments are too locked into saving
face on past DU use then at the least international media
employers,  aid and peaceworking organisations have an
immediate responsibility to the safety of their own personnel
as well as local communities.  These personnel also offer
the best chance of identifying DU use (from penetrator
fragments) in the current situation.

Another route would be to ask the UN DU survey project in
Kosovo to send a monitoring team to the West Bank now.
But would they given access by the Israeli Government?
Like the team now in Kosovo they probably will get there
one day.  The evidence in contaminated areas is likely to
be permanent.

=

I would appreciate any further information that you or any
other DU researchers can offer so that appeals can be made
to all relevant organisations, and so that appropriate warnings
and advice can be given to workers and communities in
(potential) target areas..

Yours in concern for peace and communities

Dai Williams
Woking, Surrey UK
eosuk@btinternet.com"

Dazu ist Folgendes zu sagen: Der Artikel in der "Jerusalem Post" bestätigt den
Einsatz von DU keineswegs, sondern gibt nur eine Behauptung wieder.

Andererseits ist das Argument, daß die extreme Kurzsichtigkeit der Militärs den
taktischen Einsatz
von DU (besonders wenn ihnen die normale Munition kanpp wird) doch zuließe, vor
allem wenn DU
offiziell als harmlos gilt, nicht ganz von der Hand zu weisen.

Daß man sich dabei ins eigene Fleisch schnitte, wäre dann nur ein weiterer Teil
der Tragödie.

Also wären weitere Informationen zu sammeln und vor allem Regierungen und NGOs
dazu zu drängen, entsprechend geschulte und ausgerüstete Beobachter zu
entsenden.

Edgar Ernstbrunner
Stockport, GB





Türkei-Zs.fassung/Folter
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        From: Aktivistin Menschenrechte  pwi_wien@gmx.at 


PRISON WATCH INTERNATIONAL -WIEN
Stiftg.8
1070 Wien
Tel.: 0699/ 100 68 641
E-Mail:info@pwi.action.at

Betrifft: türkische Gefängnisse - Zusammenfassung/ TAYAD:Folter

Wien, 7.Jänner 2001

Sehr geehrte Damen und Herren!

In den frühen Morgenstunden des 19. Dezembers 2000 wurden in 20
Gefängnissen der Türkei über 1000 politische Gefangene von Polizei,
Spezialeinheiten
und Militär angegriffen. Der türkische Staat versuchte damit den seit dem 20.
Oktober laufenden Hungerstreik der Gefangenen gegen die Einführung der
Isolationsgefängnisse zu brechen.

In der Türkei gibt es 72.000 Gefangene, davon sind ca. 12.000 aus
politischen Gründen verurteilt. Die immer wieder blutige und tödliche türkische
Gefängnisrealität entspricht nicht dem europäischen Standard. Laut TAYAD, einer
Gefangenenhilfsorganisation, sind zwischen 1980 und 2000 dort 62 Häftlinge
in Folge der Übergriffe der Sicherheitskräfte, 25 in Folge der Hungerstreiks
und Todesfasten als Reaktion gegen Massaker, 68 auf Grund unterlassener
medizinischer Hilfe, 20 aus Protest gegen die Folter durch Selbstmord und 28
Häftlinge aus "ungeklärten" Gründen umgekommen.
Erinnern wir uns an die Massaker durch Gefängnispersonal, Polizei und
Militär im Gefängnis von Buca (Izmir) 1995 mit 3 Toten, im Gefängnis 
in Ümraniye
(Istanbul) 1996 mit 4 Toten, im Gefängnis von Diyarbakir 1996 mit 11 Toten,
im Gefängnis von Ulucanlar (Ankara) 1999 mit 10 Toten!  Es genügt zu sagen,
dass die Türkei hinsichtlich Verletzungen der Menschenrechte von allen
Staaten der Welt am häufigsten vor Gericht gebracht wird.

Bei dem Angriff auf die Gefangenen vom 19. bis 22.12. werden momentan 28
getötete Menschen
gezählt, 4 weitere Gefangene sind seit Ende der Regierungsoperation
entweder wegen Zwangsernährungsmaßnahmen oder an Schußverletzungen verstorben.
Entgegen den staatlichen Verlautbarungen haben laut Bestätigung des IHDs
(größter türkischer Menschenrechtsverein) nur zwei Gefangene sich selbst in
Brand gesetzt, alle anderen wurden durch Schüsse, Gas - und Brandbomben oder
vorsätzliche Inbrandsetzung durch die Sicherheitskräfte
exekutiert.Derbelgische Arzt, Geert Von Moorter, Mitglied einer von People's
Right Watch Belgium
organisierten Delegation,bestätigte ebenfalls nach Untersuchung 2er
Leichname in der Gerichtsmedizin, dass durch Benzin oder Eau de 
Cologne (wie bei
Selbstverbrennung verwendet) entzündete Körper anders aussehen würden.Es wird
Napalm oder anderes von der türkischen Armee benütztes Material vermutet.
An die 1000 Gefangene wurden umgehend in Militärkrankenhäuser oder direkt
in 3 neue Isolationsgefängnisse (sog. F-Typ-Zellen) nach Edirne, Kocaeli
(bei Izmit) und Sincan( Ankara) gebracht. Über 50 Gefangene sind laut Angaben
des IHDs und des TAYADs aber bis jetzt "verschwunden", ihr Schicksal
betreffend wird Schlimmstes vermutet!

Anwälte, die in der vergangenen Woche ihre Mandanten in den umstrittenen
F-Typ-Gefängnissen sprechen konnten, erklärten, dass die Inhaftierten bei der
Militäroperation offensichtlich schwer mißhandelt worden sind. Die Zeitung
Yeni Gündem zitiert den Istanbuler Rechtsanwalt Ercan Kanar, wonach die
Gefangenen »beschämender, unmenschlicher Behandlung ausgesetzt« worden seien.
Kommandanten der Jandarma hätten während des Transports auf die Gefangenen
uriniert, man habe sie gezwungen, die dreckigen Stiefel der Polizisten zu
küssen. Auf einer Pressekonferenz in Ankara sprach auch der IHD-Vorsitzende
Hüsnü
Öndül von »Folter in den F-Typ-Gefängnissen«. Er verglich die Angriffe auf
die Gefangenen mit der Zeit des Militärputsches im September 1980. Der
Parlamentsabgeordnete Mehmet Bekaroglu, Mitglied der Menschenrechtskommission
des
türkischen Parlaments erklärte nach einem Besuch im F-Typ-Gefängnis von
Sincan:"...Unverletzte gibt es so gut wie gar nicht... Die Gefängnisoperation
wurde mit dem Ziel durchgeführt, die todesfastenden Gefangenen ins Leben
zurückzuholen. Nach meinen Beobachtungen kann davon jedoch nicht die Rede sein.
Das Todesfasten geht unter noch grösserer Beteiligung weiter. Der
Gesundheitszustand der Todesfastenden hat sich noch verschlechtert. Wenn die
Operation
jedoch durchgeführt wurde, um die Verlegungen in die F-Typ-Gefängnisse
durchzusetzen, dann war sie erfolgreich und hat ihren Zweck erfüllt."

Ca.2000 Gefangenen haben entgegen den offiziellen Regierungsmeldungen
beschlossen, das Todesfasten bzw. den Hungerstreik auch unter diesen Umständen
weiter zu führen.

Der türkische Staat - vornehmlich in der Person des Justizministers Hikmet
Sami Türk - hat bereits vor Tagen  der Operation "Zurück zum Leben"
angekündigt, daß der Staat "keine toten Gefangenen erlauben" werde. 
Eine Aussage
des Justizministers, die im Zusammenhang der Vermittlungsrunden mit einem
Intellektuellenkreis und verschiedenen Berufsverbänden getätigt wurde, wonach
die Verlegung der Gefangenen auf unbestimmte Zeit verschoben werden solle,
erwies sich als Lüge. In der türkischen Presse wurde von Regierungsvertretern
geäußert, dass der Angriff auf die Gefängnisse seit einem Jahr vorbereitet
worden war.

Der Bau von Isolationsgefängnissen war schon länger geplant, u.zw. hatte
am 28. Februar 1997 das Justizministerium auf Anordnung des Nationalen
Sicherheitsrates (MGK) begonnen den Bau von Isolations- und Einzelzellen
voranzutreiben. Im offiziellen Bericht an die 12. Konferenz der
Gefängnisdirektoren
Europas (Straßburg, 1997) bedauerte die Türkei die Existenz des
Großzellensystems, da es "ein förderliches Klima für Straftaten politischer
Gefangener
biete".
Auf einer anschließenden Pressekonferenz gab das Justizministerium die
Ausarbeitung "spezieller psychologischer Erziehungsprogramme" bekannt. Am 6.
Januar 2000 kündigte das Justizministerium mit dem F-Typ-Dekret an, binnen der
nächsten Monate die Verlegung zu vollziehen.
Im Mai legte der IHD-Menschenrechtsverein seinen Report "Lautlose Schreie:
Zellen" vor. Danach sind von den geplanten 11 Isolationsgefängnissen
(F-Typ) bereits sechs fertig gestellt. Weiters wurden bislang in insgesamt 57
Spezialgefängnissen Abteilungen in Einzelzellen umgewandelt.


MASSIVE FOLTER AN GEFANGENEN IM TODESFASTEN

Wir schicken Ihnen dazu diese TAYAD Erklärung:

4. JANUAR 2001
Ausgabe: 8

DAS TODESFASTEN SETZT SICH AM 77. TAG IN DEN ISOLATIONSZELLEN UND
KRANKENHÄUSERN FORT... WER BEHAUPTET, ES GÄBE IN DEN ZELLEN UND IN DEN
KRANKENHÄUSERN KEINE FOLTER, DER LÜGT.

DIE FOLTER SETZT SICH IN DEN ISOLATIONSZELLEN IM NAMEN DER "LEBENSRETTUNG"
FORT!...

Wir befinden uns heute am 77. Tag des Todesfastens. Unsere Angehörigen
befinden sich an der Todesgrenze.

Es verbleiben noch Tage und Stunden. Es sind nur noch Sekunden bis zum
Tod.

Die Einlenkungen gegen Todesfastende dauern an. Mit dem Vorwand der
Lebensrettung werden unsere Angehörigen mit Gewalt zum Krankenhaus 
transportiert
und einem Zwangseingriff unterzogen. Diese
Eingriffe zielen darauf, bleibende körperliche Schäden zu verursachen und
zu ermorden. Alles wird zur Folter umgewandelt. Diejenigen, die sagen, es
existiert keine Folter, lügen. Öffnet doch
die Zellentüren!... Warum zeigt ihr nicht, daß in den Zellen, die ihr mit
Luxushotels vergleicht die Folter weitergeht? Beweist doch, daß es keine
Folter gibt. Ist dies auch eine Lüge!...

Und ist es ebenfalls eine Lüge, daß ihr während des Besuchs vor den Augen
der Mütter ihre Kinder geprügelt habt? Unsere Angehörigen im Gefängnis von
Kütahya sind bereits an der Todesgrenze
angelangt. Bei allen ist Bewußtseinsverlust aufgetreten, sie können nicht
hören. Ihre Forderungen sind, die Todesfastenteilnehmerin Semra Askeri, die
zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht
worden ist, ins Gefängnis zurückzubringen, die Verletzten und die Schuß-
und Brandwunden im Beisein eines Arztes der Türkischen ÄrztInnenvereinigung
zu behandeln und der Folter ein Ende zu
setzen. Aus diesem Grunde verweigern sie seit ungefähr 5 Tagen die
Aufnahme von Wasser, Salz und Zucker. Ayþe Baþtimur und Fatma Ersoy haben
bereits
die Todesgrenze im Todesfasten erreicht.
Abgesehen davon, daß man die Übergabe der von BesucherInnen mitgebrachten
Kleidung und Vitamin B1 Tabletten ablehnt; wird gesagt, daß die Verwundeten
erst dann behandelt werden würden, wenn
sie das Todesfasten beenden. Es wird desweiteren gesagt, daß nichts
anderes ins Gefängnis zugelassen wird, als die von ihren eigenen ÄrztInnen
verschriebenen Medikamente. Mit dem Vorwand des
Zählappells werden die an der Todesgrenze befindlichen Gefangenen
aufgefordert aufzustehen und es wird alles zum Folterwerkzeug gemacht. Im
allgemeinen wird bei unseren, in allen Gefängnissen
befindlichen Angehörigen, insofern sie die Behandlung nicht akzeptieren,
ein Zwangseingriff vorgenommen und dafür gesorgt, daß sie bleibende
Körperschäden davontragen. Abgesehen davon, daß
man unsere verletzten und sich in kritischem Zustand befindlichen
Angehörigen in den Krankenhäusern nicht mit den Familien sprechen läßt, werden
ihre
Bedürfnisse nicht erfüllt.

Die Forderungen der Angehörigen sind die gleichen wie die ihrer Kinder.

Die Folter in den Zellen muß beendet und die Verletzten und Verbrennungen,
Brüche, Verrenkungen und Schußwunden müssen behandelt werden.

TAYAD FAMILIEN





Leonard Peltier
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        From: pcl@post9.tele.dk


Liebe Chiapas98-Empfaenger, auch wenn Leonard Peltier nicht in Mexico im
Gefaengnis sitzt, so ist er doch ein Indigena genauer gesagt ein Oglala. Hier
ist nicht der Raum, um einen Abriss der Geschichte Leonard Peltiers zu geben,
dessen Situation der von Nelson Mandela (als er auf Robben Island eingekerkert
war) gleicht. Da die Aussichten auf eine Begnadigung mit der Amtsuebernahme von
Bush gegen 0 tendieren, ist die nachstehend erbetene Anstrengungen durchaus von
Bedeutung. Bitte erwaegt Eure Teilnahme !!!

ZUR BEACHTUNG: AUF DER HOMEPAGE VOTE.COM WIRD MAN NACH EINEM 
US-ZIP-CODE GEFRAGT
UND SOLLTE VERNUEFTIGERWEISE IRGENDEINE 5-stellige ZAHL PARAT HABEN (DIE
ABKUERZUNG DES BETREFFENDEN BUNDESSTAATES NICHT MIT EINGEBEN)

Mit freundlichen Gruessen,
Peter.

####################################
----- Original Message -----
From: clarazet@gmx.de
Sent: Thursday, January 04, 2001 1:07 PM
Subject: Fwd: WG: Leonard Peltier, Umfrage im Netz
_ Schon wieder eine Petition:_ 'Sollte Präsident Clinton Leonard Peltier, der
wegen Mord an zwei_ FBI-Agenten verurteilt wurde, begnadigen' heißt die Frage
auf der_ Webseite http://www.vote.com_ Zur Zeit führt das FBI mit 6.500
Nein-Stimmen gegen 350 Ja- Stimmen, DAS KÖNNEN WIR ÄNDERN!!! Für jede 
abgegebene
Stimme wird eine eMail an Clinton verschickt. 'Vote.com'_ wurde von Clintons
Wahlkampagnenleiter in 1996, Dick Morris, gegründet._ ********_ _ 
Dear friends,_
_ The website http://www.vote.com has a poll up with the question_ "Should
President Clinton Pardon Leonard Peltier, Who Was Convicted Of Killing Two FBI
Agents?" The current total is about 6,500 votes no and 350 votes yes. Clearly
the FBI found out about the poll before we did, but we can fix that!_ 
_ For each
person that votes, "vote.com" sends an email to President Clinton, telling him
how he/she voted. _ [Vote.com was created by Dick Morris (who was President
Clinton's chief strategist and advisor in the 1996 campaign. He's now a
commentator on the Fox News Channel and writes a weekly column in the New York
Post) and Eileen McGann is an attorney and former public interest lobbyist.]_ _
We are asking all Peltier supporters to go to this website an vote in_ support
for Clemency for Leonard Peltier._ _ In solidarity,_ _ --- LPDC





radioactivity in Kosovo
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Article by: Associated Press
Saturday 06 Jan 2001

Email:

Summary:Evidence of radioactivity at eight Kosovo sites bombed with NATO
depleted nuclear ammunition has been found by a United Nations\' team. The U.S.
Defense Department said it had no plans to suspend use of the tank-piercing
shells but would co-operate with any NATO study into mystery illnesses.

Article:


January 5, 2001
Web posted at: 10:04 p.m. EST (0304 GMT)

UNITED NATIONS -- Evidence of radioactivity at eight Kosovo sites bombed with
NATO depleted nuclear ammunition has been found by a United Nations\' team.

The results from 11 tests released on Friday in a preliminary report for the
U.N. Environment Programme (UNEP) add weight to concerns that the NATO weapons
could have caused illness among peacekeeping troops.

NATO has come under pressure from several European governments over so-called
\"Balkans syndrome\" after six Italian soldiers who served in Kosovo and Bosnia
died of leukaemia.

On Friday, the European Commission stood by warnings from its president, Romano
Prodi, about the potential dangers of uranium-tipped shells amid competing
claims about the health risks to troops using the controversial ammunition.

\"We want the whole truth to be known,\" Portuguese Prime Minister Antonio
Guterres said Friday. \"This is something that must also be done at an
international level.\"

The U.S. Defense Department said it had no plans to suspend use of the
tank-piercing shells but would co-operate with any NATO study into mystery
illnesses.

The discovery of radioactivity at the sites tested by the U.N. was the first
results of testing still underway at laboratories in Sweden, 
Switzerland, Italy,
Britain and Austria by UNEP.

\"The final results will only be known when the UNEP report is published in
2001, but there is enough preliminary evidence to call for precautions when
dealing with used depleted uranium or with sites where such ammunition might be
present,\" spokesman Stephane Dujarric said.

A U.N. report in May had warned that much of Kosovo\'s water could be so
contaminated as to be unfit to drink, and that a clean-up of the province could
cost billions of dollars.

It warned U.N. staff not to approach any target that might have been hit by a
depleted uranium weapon.

The 11 sites tested by the UNEP team were among 112 in Kosovo hit by weapons
containing depleted uranium according to a NATO map.

The UNEP report also recommended that health checks be carried out on residents
of the immediate area.

Chorus of concern

On Friday, Russia added its voice to a growing chorus of European concern over
the weapons saying it was in favour of international investigations into the
issue.

\"The problem of the consequences of NATO\'s use of depleted uranium ammunition
is real and apparently needs to be evaluated by international experts,\"
Russia\'s Foreign Ministry spokesman Alexander Yakovenko told Ekho 
Moskvy radio.

Moscow has sent 3,000 peacekeepers to Kosovo but fiercely opposed NATO\'s 1999
bombing campaign to drive Serb forces out of Kosovo.

Russian peacekeepers are also deployed in Bosnia, where U.S. warplanes used
depleted uranium weapons against Serbian armour in the mid-1990s.

France confirmed on Thursday that four of its soldiers had contracted leukaemia
after working in the Balkans.

France has joined several countries backing Italy\'s call for NATO to examine
the claims, and Portugal has now begun testing 10,000 military and civilian
personnel who had served in the Balkans.

\"The Italian request is justified,\" French Foreign Ministry spokesman Bernard
Valero said, adding that France would \"provide its partners with all the
information they needed.\"

NATO said the Italian request would be examined by the North Atlantic Council
next Tuesday.

NATO\'s Secretary-General Lord Robertson told Italy the alliance will discuss
more open and effective ways of exchanging information on health risks in
conflict areas, Italy\'s defence ministry said on Friday.

On Friday, Italian Under Secretary of Defense Marco Minniti visited Kosovo to
reassure troops that it is doing everything possible to investigate the claims.

The deputy head of Germany\'s Radiation Safety Committee, has now backed a ban
on the use of depleted uranium in peacekeeping operations.

\"It is high time to demand a stop to these tank-penetrating weapons, because
they hurt not only soldiers but also a large bulk of the population,\" Wolfgang
Koehnlein said.

Norway\'s military said on Friday it will send letters asking soldiers who
served in the Balkans to report any illness that could be related to depleted
uranium ammunition.

In Athens, about 500 protesters marched to demand the return of Greek troops
from Bosnia and Kosovo due to the health concerns.

Britain said it had no evidence NATO\'s use of the munitions adversely affected
British peacekeepers in the Balkans and had no plans to screen soldiers who
served in Kosovo and Bosnia.

Turkey and Yugoslavia found no cases of radiation exposure among their troops,
and the International Committee of the Red Cross disclosed that tests 
on over 30
staff deployed during the 1999 Kosovo war showed no traces of depleted uranium.

U.S. attack jets fired some 31,000 rounds of depleted uranium 
ammunition against
Serbian targets during NATO\'s 1999 campaign to drive the Yugoslav army out of
Kosovo.

Some 10,000 rounds were also fired in neighbouring Bosnia in 1994-5.





Health problems of the Bulgarian Soldiers in Kosovo
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Article by: Translations from Bulgarian media
Saturday 06 Jan 2001

Email: vjara2810@excite.com

Summary: Health problems of the Bulgarian Soldiers in Kosovo

Article:
DU and the Bulgarian Soldiers in Kosovo
(where they should not be!)

"24 Chasa", Bulg. Daily, Jan. 5, p. 2; "SEGA", Bulg. Daily, Jan. 5, 01, p. 2;
"Monitor", Bulg. Daily, Jan. 5, p. 3; TV Channel 1, TV "DEN".

The Victims

1/ Sergeant Danail Danailov from the German KFOR quota
He has stayed first in the German Hospital in Prisren.
He leaves the hospital with diagnosis "rhabdomyolisis" (? = progressive muscle
deformation).

He comes to Sofia and goes to the Bulgarian Army Medical Academy.

The doctors there declare 1/ the diagnosis false, 2/ Danailov healthy 
and fit to
go back to Kosovo.

A day later Danailov goes back to the Bulgarian Army Medical Academy with acute
renal insufficiency (insufficienta renalis).

After some days he again has been declared healthy and fit.

The Bulgarian Doctors from the Bulgarian Army Medical Academy all of them with
Army rank) have kept receiving and getting him out from the BAMA clinics for
several weeks. (I.e., they behaved re Danailov as if they have been 
dealing with
a particularly HOT potato!)

Besides they obstinately have tried to manipulate Danailov into believing that
he is healthy and fit.

But Danailov's complaints have kept worsening.

Danailov's complaints
- He gets tired very quickly
- He has incessant muscle pain in the waist and chest;
- His hair is getting down;
- His skin is covered with rash;
- Lately his fingers are getting strangely twisted.

Danailov made the round of 4 BAMA clinics from spring till autumn 2000.

At last he has been sent to the specialized Institute for Doctors 
Qualification.
And Dr. Ishpekova there confirmed her German colleagues' diagnosis.

BAMA doctors consultation discussed Danailov's condition on Oct 11, 2000, and
recommended a check-up abroad.

Bulgarian First NATOist, Solomon Passi, the Atlantic (he is a president of the
Atlantic Club in Bulgaria?!) comes out with the idea that Danailov should go to
Germany.

But the Bulgarian Ministry of Defense could not find time to send a letter to
Berlin asking for help. The employees there justified themselves with the lack
of full agreement among the doctors.

Just before the Catholic Christmas an unofficial information came: the State
Secretary of the German Army Administration is willing to sign an application
from the part of the Bulgarians for medical check-up and eventual treatment in
the German Army hospital in the town of Ulm.

There is no official confirmation from Berlin till Jan. 5.

Danailov is at his home in the town of Svistov and his mother is looking after
him. She very often cannot go to work because he needs her at home. 
His medicine
is very expensive (mainly vitamins and bio-stimulating drugs) - about 200 leva
while his salary as a sergeant is a little above a 100 leva. He has 
not received
for 4 months his additional payment in hard currency for his work in Kosovo.

Defense Minister Boiko Noev (Bulgarian NATOist 2) declares cheerfully that the
Ministry of Defense is in contact with their German colleagues, and, 
eventually,
they will send Sergeant Danailov to Germany. (Meanwhile they are 
content to wait
patiently for his death here.)

Ministry of Defense trust their doctors from the Bulgarian Army Medical Academy
(yesterday evening, Jan. 5., one of their BAMA doctors, General Zlatev, filled
up my TV screen with his fat, mean, mercenary face to assure us all that:
1/ Depleted Uranium is as innocent as mother's milk: it cannot cause any
diseases - God forbid!
2/ The Bulgarian soldiers in Kosovo are healthy and fit as a fiddle.
3/ Sergeant Danailov is healthy and fit as two fiddles!

The Ministry of Defense, Bulgarian NATOist Nr. 2, says they are 
waiting only for
the German doctors' conclusion to send Danailov there.

(What conclusion? The German doctors from the Prisren German hospital had given
their conclusion long ago!

Minister Noev the NATOist surely wants to say that they are IMpatiently waiting
Mrs. Danailova, the victim's mother, to stop fighting, and to get resign to her
son's coming death - just as he himself seems already quite resigned.

(Their Masters from the Pentagon and NATO have surely demanded from 
them to keep
bury Danailov's case as deep as it is possible!)

TV channel "DEN" has broadcast a report from the town of Svistov.

Danail looked almost transparent, young and vulnerable - like a lost 15-year
boy...

Tired. Betrayed.

The journalist asked him is he in contact with his colleagues in Kosovo and if
they had some complaints too.

He answered some of them have complaints but they do not dare to tell 
about them
out of fear they will be kicked out of the army.

His mother was as thin as he was, and as pale. But there was 
vitality, there was
anger in her one does not feel anymore in her son...

Emil Ivanov

Danailov's colleague in Kosovo with similar symptoms.
He has been sent for medical check-up but the results, apparently, have been
classified: nobody has seen them till that moment!

On the top of Danailov's and Ivanov's cases (plus 13 more soldiers with strange
health problems!) the Bulgarian Ministry of Defense insists that there are no
health problems among the Bulgarian soldiers in Kosovo!

Alexander Vassilev (26)
(Bulgarian Volunteer in the Yugoslavian Army during the US-NATO War)
He had been in Kosovo during the bombing.

Vassilev complaints of:
- general weakness;
- bad cough;
- pain in the eyes.
 He was told he had cataracta in both eyes - very amazing at his age, 
the doctor
had said.

80% of his Army friends - both Bulgarian and Serbs - have the same complaints.

A friend of his from Belgrade has to resort to spectacles only a 
month after the
war.  At the same time a tumor appeared on his neck and he could not move his
shoulder and arm. When they talked last he informed Vassilev that the doctors
insist on operating him.

Vassilev has no news from him since.

Another of his friends from Nis has told him for reports on the Serb TV (before
the October CIA coup in Belgrade) about babies born with deformities.

Yugoslavian chemical army subdivisions had come to Kosovo to check soil and air
there during the bombing.

A captain from these subdivisions had told him confidentially that 
the situation
in Kosovo (at that moment) was catastrophically disastrous.

Vassilev has a baby son. The bay has some problems with his penis, 
and has to be
operated.

The baby son has also a very bad persistent cough, easily falls ill and need a
month to recover.

The Bulgarian media announces also that a special medical team will be -0 is
sent - to Kosovo to carry out medical checks on the Bulgarian soldiers there.

Medical team of doctors with military ranks who will say what they are ordered
to!

By the way, Danailov thinks he is poisoned. They even quote the poison to blame
used for treating the timber with which he has been working.
(The timber has come from Kosovo.)

Bulgarian media from Jan. 6, 2001
Novinar, Bulg. Daily, Jan. 6, p. 1

14 types of poisons are found in the organisms of all the Bulgarian 
rangers, who
have been in Kosovo according to checks carried by the Bulgarian Army Medical
Academy in September 2000.

A second Bulgarian soldier has come from Kosovo with Danailov's diagnosis:
Sergeant Emil Ivanov.

The additional checks at the Bulgarian Army Medical Academy have shown that
Sergeant Ivanov is heallthy.

Danailov and Ivanov had muscle complaints because of the flu many of the
Bulgarian soldiers had last winter.

Danailov had been sent back to Bulgaria in spring 2000 with muscle deformation
as a result of acute intoxication.

(I wonder when at last they will come to an agreement what exactly to 
say in the
public space. Is Danailov's muscle deformation due to a flu? Or, 
maybe, to acute
intoxication?
At that moment we only know that his condition has NOTHING to do with the
Depleted Uranium - There Is No Doubt About It!)

"Novinar" informs us that the Bulgarian rangers might be withdrawn from Kosovo
because of the poisons (?) there.


 (Translations from the Bulgarian media on Jan. 5-6, 2001 by Bl. Doncheva with
some comments.)





The GW Bush Gang: IG Farben
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Article by: Robert Lederman
Saturday 06 Jan 2001

Email:

Summary:According to former US Justice Dept. Nazi War Crimes
prosecutor John Loftus-who is today the director of the Florida
Holocaust Museum-\"The Bush family fortune came from the
Third Reich,\"-Sarasota Herald-Tribune 11/11/2000

http://www.newscoast.com/headlinesstory2.cfm?ID=35115

For other Robert Lederman articles:

http://Baltech.org/lederman/spray/


Article:
The GW Bush Gang: IG Farben
2001 by Robert Lederman

\"What my cabinet shows is that I am not afraid to surround
myself with strong and competent people...a good executive is
one that understands how to recruit people and how to delegate
authority and responsibility.\"-GW Bush 1/2/2001

As promised GW Bush has recruited competent and
experienced advisors. Despite their seeming diversity however
they have a common denominator. The America they reflect is
the oil, pharmaceutical, armament, Wall Street and eugenics
interests long associated with the Bush family.

Seventy years ago a similar configuration of oil,
pharmaceutical, chemical, military supply and eugenics
interests were organized by Wall Street into IG Farben/Standard
Oil-Hitler\'s industrial powerhouse. To grasp the real significance
of what GW Bush\'s cabinet has been brought together to
accomplish it is essential to understand the history of IG Farben,
its relationship with American corporations and how together
they applied modern technology to the task of eugenics or
scientific racism.

According to former US Justice Dept. Nazi War Crimes
prosecutor John Loftus-who is today the director of the Florida
Holocaust Museum-\"The Bush family fortune came from the
Third Reich,\"-Sarasota Herald-Tribune 11/11/2000

http://www.newscoast.com/headlinesstory2.cfm?ID=35115

Along with the Rockefellers (Standard Oil, Chase
Manhattan Bank), Mellons (Gulf Oil, Alcoa Aluminum), DuPonts
(DuPont Chemicals), General Motors and Henry Ford, banks and
shipping companies operated by the Bush family were crucial
players in setting up the industrial power behind the Third Reich.
These companies poured hundreds of millions of dollars into IG
Farben and provided it with technology for tactically-essential
synthetic materials-while withholding the same materials and
patents from the US government.

The Rockefeller family, long aligned with the Bushes, owned
Standard Oil. Through a stock transfer they became half owners
of Germany\'s IG Farben with Farben likewise owning almost half
of Standard Oil. According to the Encyclopedia Brittanica, IG
Farben built and operated more than 40 concentration camps in
Nazi-occupied Europe, including Auschwitz.

At their slave labor/factory/death camps chemicals, weapons,
drugs, synthetic fuels and other materials vital to the Nazi war
effort were manufactured. In addition, eugenicists like Dr. Josef
Mengele used the human subjects in the camps for experiments
the data from which are today the basis for many drugs
marketed by the pharmaceutical industry-not too surprising in
light of the fact that more Americans die from prescription drugs
than from any other single cause.

At the end of WWII the allies split up IG Farben
into companies that are now the top pharmaceutical concerns
on earth among them Bayer, Hoescht, BASF, the Agfa-Gevaert
Group and Cassella AG. Many of Wall Streets favorite
pharmaceutical/chemical companies behind the proliferation of
genetically-altered foods, transgenic animals, human cloning,
dangerous psychiatric drugs, deadly vaccines and
pesticides-such as Aventis-are subsidiaries of these same
companies.


War provides the necessary medium in which this
witches brew of oil, eugenics, pharmaceuticals, munitions and
Wall Street investing can reach maximum growth. Likewise, war
is also the essential frame of reference for the newly formed GW
Bush administration.

The high-profile minorities who are working as Bush advisors
have been hand-picked, funded and carefully cultivated by right
wing think tanks and conservative foundations with a white
supremacist philosophy in order to provide cover for their
anti-poor, anti-minority eugenics agenda.

For those who scoff at the validity of comparing the Bush
administration to the Nazis and IG Farben please note the
following. I\'m not suggesting that GW Bush is a literal Nazi nor
am I implying that everyone who is an oil or pharmaceutical
company executive automatically deserves to be linked to IG
Farben. That the Bush wealth and prominence in American
politics is derived from Prescott Bush and George Herbert
Walker\'s support of Hitler is a historical fact. If the connection
ended in 1945 with the destruction of Nazi Germany that might
have been the end of it-it didn\'t end there however.

Not only has the eugenics agenda continued but many of the top
Nazis who were advancing it during WWII were brought to the US
after the war and installed in academia, the media, government
research institutions and the CIA-by the same American officials
who worked with the Bush family to build up Nazi Germany in the
first place. Their ideas formed the basis for much of the agenda
promoted by this nation\'s most influential right-wing think
tanks-the same think tanks that are the sponsors of GW Bush
and virtually every one of his appointees.

Why is it significant that many of Bush\'s staff and cabinet
appointees are former pharmaceutical company executives as
was GW\'s father, former President George Bush? These
corporations are voraciously patenting the earth\'s life forms-its
plants, bacteria, viruses, animals and even human genetic
lineages. Reproduction of plants, animals and humans may
eventually be totally controlled by these corporations,
genetically-altered, recombined into chimeric life forms and
exploited for profit.

The Human Genome Project, as it admits on the very first page
of its website   http://vector.cshl.org/eugenics.html  , is derived
from the eugenics movement in the US and Nazi Germany
during the first half of the 20th century. The Eugenics Records
Office at Cold Springs Harbor NY-where American eugenics
started-was built by the Harriman family-the Bushes\' Wall Street
business partners in funding Hitler. This is the new frontier of
colonialism in the 21st century-the total domination and
exploitation of the earth and everything on it-the New World Order
both former President Bush and Adolf Hitler so frequently called
for.

While my writings focus on the Republican aspect of this agenda
there is no question that many Democrats are participants and
that none of these things could be accomplished without the full
\"bipartisan support\" we hear about each and every day.

Some of the men and women who do the thinking for GW Bush:

-Vice President, Dick Cheney, arguably the real
President-elect, was one of papa Bush\'s top advisors. His
company, Haliburton, is one of the nation\'s largest recipients of
government contracts, supplying military equipment, oil services
and infrastructure. Cheney epitomizes corporate-welfare and like
most of Bush\'s appointees is a multi-millionaire who will receive
huge financial benefits from the administrations\' policies and
any wars it manages to get the US into.

-Secretary of Labor Linda Chavez-who is outspokenly
anti-union-was a research fellow at the CIA\'s Manhattan Institute
during 1993 and 1994 and has received almost $200,000 in
grants from the John M. Olin Foundation, a notorious right-wing
fund derived from a family business in munitions and chemicals
with roots in white supremacy. Despite her Hispanic surname
she is an outspoken advocate for the English First Movement.
Chavez is president of the Center for Equal Opportunity, based in
Washington, D.C. an organization dedicated to eliminating
affirmative action. On their website Chavez quotes Charles
Murray, author of The Bell Curve, a classic of modern racial
eugenics which has become the \"bible\" for the anti-welfare
anti-affirmative action movement.

-Secretary of Health and Human Services, Wisconsin Gov.
Tommy G. Thompson, is known for his controversial welfare
reforms-based in large part on two books by Charles Murray,
Losing Ground and The Bell Curve. Murray was a consultant for
the Wisconsin welfare reform program. Thompson\'s protege,
Jason Turner, was later brought to NYC where he has run Mayor
Giuliani\'s characteristically brutal welfare elimination program.
Turner became notorious for quoting the motto on the gates over
Auschwitz- \"Arbeit Macht Frei-work shall make you free\". He is
frequently a guest with Charles Murray in panel discussions at
the CIA\'s Manhattan Institute and other Bush-connected think
tanks. Murray wrote the Bell Curve while a fellow at the
Manhattan Institute where his pseudo-scientific research on the
genetic inferiority of African Americans was primarily financed by
the Pioneer Fund. Since 1937 the Pioneer Fund has promoted
eugenics and the ideology of white racial superiority.

-Secretary of Energy, Spencer Abraham, who served as Vice
President Dan Quale\'s chief of staff, spent years trying to abolish
the very agency he will now head. His legislative positions
include being against higher fuel efficiency standards for cars,
being against government regulations for industry and support
for opening up national parklands to oil drilling. He is a recipient
of oil company contributions totaling more than $221,000
according to the NY Times. The American Petroleum Institute
has said it looks forward to working with Abraham. Abraham
helped found the conservative law group the Federalist Society
which specializes in eliminating social programs, affirmative
action, welfare and bilingual education. The society is funded by
the John M. Olin Foundation, the Sarah Scaife Foundation, the
Bradley Foundation, and the Lilly Endowment-America\'s leading
far right think tanks. Among its most prominent members are
Supreme Court Justices Scalia and Thomas whose
questionable election ruling gave Bush his illegitimate
Presidency. Spokespersons for the Federalist Society include
Bell Curve author Charles Murray, Manhattan Institute fellow
Abigail Thernstrom, and Dinesh dâ?TSouza of the American
Enterprise Institute.

-Secretary of Education, Rod Paige, the latest
African American Bush appointee, is a conservative public
schools administrator in Texas and decades-long crony of the
Bush family who supports vouchers, tying teacher pay directly to
test scores and school privatization-all of which will negatively
impact African American students by destroying public
education.

-Secretary of Defense, Donald H. Rumsfeld was
Secretary of Defense under President Ford. Rumsfeld like
Powell, Cheney, Rice and numerous other Bush administration
officials is a salesman for the Star Wars Missile Defense Shield.
He served four terms in the US Congress where he voted
against Medicare, anti-poverty programs like Headstart, food
stamps and various healthcare proposals. Rumsfeld, who
formerly headed Searle Pharmaceuticals, is part of the drug
company axis within the Bush administration. Former President
Bush was director of Eli Lilly, OMB head Mitchell E. Daniels was
also senior executive of Eli Lilly and AG John Ashcroft is known
as a lobbyist for pharmaceutical companies. Dr. Gail R.
Wilensky-one of numerous John M. Olin grant recipients
attached to Bush-is the principal author of GW\'s Medicare plan.
Wilensky serves on the boards of eight health care companies in
which she owns more than $12 million in stock.

-Secretary of State, Colin Powell is a lifelong
operative of the CIA/military-industrial complex. While working for
the Pentagon he earned his present stature by helping cover up
the Mai Lai massacre, the contra/arms-cocaine deal and Gulf
War Syndrome. Powell\'s reputation as a hero derives from
presiding over a war in which US troops were used as guinea
pigs for drug companies\' experimental vaccines so that they
could \"safely\" fight George Bush\'s friend Sadamn Hussein-who
had been supplied with chemical and biological weapons by the
Bush administration. Unlike most of GW\'s appointees of color,
Powell proudly admits he owes his career to affirmative action
yet willingly joins an administration that considers ending
affirmative action a top priority.

-Secretary of the Treasury, Paul H. O\'Neill is the chairman of
Alcoa Aluminum, one of the world\'s worst polluters and a leading
corporate supporter of Nazi Germany and eugenics. O\'Neill
owns 1.6 million shares of Alcoa, worth more than $50 million.
During WWII Alcoa negotiated a deal with the Nazis and IG
Farben to supply Germany\'s war machine rather than the US
military with aluminum. \"If America loses this war,\" said then
Secretary of the Interior Harold Ickes on June 26,
1941, \"it can thank the Aluminum Corporation of America
[ALCOA].\" Alcoa produces hundreds of millions of tons of
fluoride. This highly toxic waste byproduct of aluminum has been
linked in thousands of medical studies to cancer and other
degenerative diseases. In the 1950\'s Alcoa arranged to have it
added to our nation\'s drinking water rather than disposed of as
toxic waste. During WWII in IG Farben\'s slave labor camps Nazis
scientists discovered that by adding fluoride to the drinking water
they could make prisoners more submissive to authority. .O\'Neill
is a fellow at the RAND Corporation and American Enterprise
Institute, two more extreme right-wing think tanks.

-Attorney General John Ashcroft is a self-styled
moral crusader as strongly anti-abortion as he is enthusiastic
about the death penalty. Last year, Ashcroft received an honorary
degree from Bob Jones University. He is closely aligned with the
Christian Coalition, Pat Robertson and Southern heritage
groups which admire the Confederacy and defend the institution
of slavery as practiced in the South. He is known among
lobbyists as an advocate for drug companies and the automotive
industry and for preventing consumers from suing HMO\'s. The
furor over Ashcroft\'s anti-abortion views is being played out
exactly as planned by Team Bush. Not only will the Bush
administration never make abortions illegal, if anything the
eugenics agenda that underlies the Bush family history
guarantees that abortion, sterilization and other technologies
intended to limit population-including war, chemical exposure,
pesticide use in urban areas, genetically-altered foods and
vaccines-will proceed at an unprecedented level. The Bush gang
are delighted to see Democrats, women\'s rights advocates and
the left focusing on Ashcroft while virtually ignoring the other
Bush appointees.

-Secretary of Commerce Donald L. Evans is an insider in the
Texas \"oil mafia\" and is GW\'s closest friend and confidant. He\'s
also friend, confidant and contributor to one of America\'s biggest
recipients of government contacts, Halliburton\'s Dick Cheney.

-Office of Management and Budget Director Mitchell E. Daniels
Jr., was senior executive of the Eli Lilly drug company and was
previously the president of the arch-conservative Hudson
Institute. Daniels, who advocates strict enforcement of laws
against casual drug users, was busted for drugs in
1970.

Bush and Eugenics links
http://www.padrak.com/alt/BUSHBOOK_INDEX.html

http://www.geocities.com/alanjpakula/triplecrown.html
http://www.shorejournal.com/elkhorn/
http://www.bartcop.com/nazigop.htm

Past articles by Robert Lederman about West Nile
Virus, Bush, Giuliani, Manhattan Institute and Eugenics can be
found at: http://Baltech.org/lederman/spray/

Robert Lederman, President of A.R.T.I.S.T.
(Artists Response To Illegal State Tactics) ARTISTpres@a...
(718) 743-3722





http://www.terrorism.com/index.shtml
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Article by: random
Saturday 06 Jan 2001

Email:

Summary:The Terrorism Research Center is dedicated to identifying and 
presenting
information on what they call terrorist groups but others might call
revolutionary groups.  You decide.   visit the website






FREE RADICAL: CHRONICLE OF THE NEW UNREST
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Article by: L.A. Kauffman
Friday 05 Jan 2001

Email: lak@free-radical.org

Summary:A comprehensive guide to the scenario and cast of characters for the
January 20 inauguration protests, from L.A. Kauffman\'s FREE RADICAL column

Article:
FREE RADICAL: CHRONICLE OF THE NEW UNREST
    an online column by L.A. KAUFFMAN
          www.free-radical.org
--------------------------------------------------------
[to subscribe, write freeradical-request@lists.riseup.net
with the word subscribe in the email subject or body]

INAUGURATION SPECIAL . . . . . . . . . . . . .Issue #14

Many are calling 2000 the \"year of the protest,\"
after people took to the streets from Seattle to
Belgrade and beyond to demand fundamental change.
Now, in the United States at least, the year 2001
promises to begin with an outright insurrection.

The upcoming demonstrations against the inauguration
of GOP coup leader George W. Bush will bring together
an unprecedented mix of movements-on-the-rise,
heralding yet another surge in activism in this
already volatile time.

Public outrage over the Republican theft of
America\'s presidential election and the systematic
denial of African-American voting rights has sparked
a vast array of organizing efforts by everyone from
revolutionary anarchists opposing \"the entire state
system\" to Democratic voters questioning the fairness
of American democracy for the first time. Most
significantly, Bush\'s coronation is sparking a
revival of grassroots organizing by the black
civil rights movement.

The players in the unfolding inauguration drama
are so numerous and varied, and the pace of
preparations so harried, that it hasn\'t been easy
to get a handle on what will go down on January 20.
Here, then, is a guide to the scenario and
cast of characters for the inauguration protests.


SCENARIO

Many of the details concerning the actual Inauguration,
like the exact parade route, have yet to be announced,
but the basic outline of the day is set. The
swearing-in ceremony will take place on the west side
of the U.S. Capitol building beginning at 11:30 AM.
Bush is scheduled to take the oath of office at noon.
The ceremony will be followed by the traditional
inaugural parade, which begins at 2:00 PM.

For more information on official preparations,
see the official web site,  www.inauguration-2001.org.
Other good resources are  www.presidential-inaugural.com
and  the Armed Forces Inaugural Committee\'s \"frequently
asked questions\" page:  www.afic.army.mil/FAQs/FAQs_page1.htm.
If you\'ve got many hundreds of dollars to spare,
you can buy a scalped ticket to one or more
inaugural events, from the swearing-in ceremony to
various inaugural balls; one source for these is
www.inauguralevents.com.

There are three different announced meeting points
and times for anti-inaugural protests.

1) At 10:00 AM, people will meet at Dupont Circle
for the Voter March rally and protest (www.votermarch.org),
which will culminate in a march to the Supreme Court.
The organizers of this event, which has a moderate tone
and good-government agenda, have received a permit
from the D.C. police.

2) Also at 10:00 AM, folks of a more radical disposition
will meet at Pennsylvania Avenue and 14th Street,
responding to calls put out by the socialist
International Action Center (www.iacenter.org) and the
anarchist Revolutionary Anti-Authoritarian Block
(www.infoshop.org/coronation.html). The anarchists will
meet beneath a \"Class War\" banner. Presumably this march
will also go to the Supreme Court, though there\'s been
no public announcement of the route.

3) At noon, the Reverend Al Sharpton, with the support
of other African-American leaders, has called for people
to meet at Stanton Park, at 4th and Maryland. From there,
there will be a march to the Supreme Court for a \"Shadow
Inauguration,\" in which Sharpton will administer a
\"Citizen\'s Oath\" pledging action to safeguard voting rights.

But these are not the only protest plans. Many
direct-action-oriented activists organized into small
groups hope to jeer and/or disrupt inaugural events
including the 2:00 parade.

The Partnership for Civil Justice is strongly urging
protesters to form into groups of no more than 25 people.
The group\'s guide to the inauguration protests -
essential reading for anyone who will be out on
the streets - explains:

\"Demonstrations in groups of 25 people or less may be held without
a permit on Pennsylvania Avenue or other federal land subject
to the jurisdiction of the National Park Service. See, 36 C.F.R.
Section(s) 7.96(g)(2)(i). Based on this provision, the U.S. Circuit
Court for the District of Columbia has ruled that it is unlawful
for the U.S. Government to fine or arrest Inaugural protesters
in groups of 25 or less on the asserted grounds that such protesters
are demonstrating without a permit.\"
(www.InaugurAuction.org/training.asp)

As it happens, this regulation dovetails perfectly with
the way that direct action protests are organized these days.

The groups behind the rallies and marches, the anarchists
excepted, favor an old-style mass mobilization model.
In this type of protest, people attend as bodies in a
crowd, individuals in a mass. Sometimes they form contingents
based on shared identity or membership in an organization
(like \"gays against Bush\" or \"schoolteachers for democracy\"
or \"National Organization for Women\"). Everyone follows
the direction of the protest leadership, whether that\'s a
prominent individual like Reverend Sharpton, or a
behind-the-scenes group of organizers, like the folks
from VoterMarch who are making their event happen.

Direct-action radicals - like the people who shut down
the WTO meetings in Seattle - organize themselves
quite differently. They often view themselves as \"anti-mass\"
(www.spunk.org/library/misc/sp001304.txt), and generally
take part in large actions as members of \"affinity groups,\"
small assemblages of like-minded folks who act and make
decisions collectively (see
www.actupny.org/documents/CDdocuments/Affinity.html).

There is much less coordination among direct actionists
for the inauguration than there was in Seattle or during
the April 2000 protests against the World Bank and
International Monetary Fund in D.C.  The Justice Action
Movement (JAM), www.j20.org, is arranging nonviolence
trainings, legal support, and other key matters to the
extent it can, given the severe time constraints.

So the bottom line is, affinity groups are pretty much
going to have to figure out for themselves what to do.
Most will focus on finding creative, in-your-face ways
of expressing their dissent, from street theater to
colorful signs and banners (check the protest guide,
www.InaugurAuction.org/training.asp for details about
what size these must be according to federal regulations).

There are no plans for large-scale civil disobedience,
at least as far as I know. There\'s some talk of people
doing sit-ins in the path of the inaugural parade, but
it\'s not clear whether that will even be physically
possible, given the massive police presence that\'s
expected.

Then too, the parade route will also be lined with
Republicans, including many of the budding right-wing
street activists who staged their own in-your-face
protests against the Florida recount. In fact, January 20
will also witness a scary \"Patriot\'s March on D.C.:
Celebrating Constitutional Victory,\" which begins
in front of the Supreme Court at 9:00 AM
(www.loudcitizen.com/million/index.asp). One organizer told
The Washington Times, \"I think we will present a real
contrast from a bunch of kids all dressed in black
who dislike America, what the country stands for,
and are waving big puppets.\"
www.washtimes.com/metro/default-20011422140.htm

The D.C. police have been making menacing pronouncements
about their preparations. (www.commondreams.org/headlines/121300-02.htm)
If the recent past is a guide, there will be a huge
law enforcement presence, and the real possibility
of police violence against protesters. Be aware that
you run some risk of arrest if you attend any of
these protests, except perhaps the permitted Voter March.
There\'s also a chance that you will encounter
pepper spray or other chemical weapons; prepare yourself
by reading an excellent guide on the subject from the
current Earth First! Journal
(www.indymedia.org/display.php3?article_id=16539).


CAST OF CHARACTERS

1. Black Civil Rights Activists

The centerpiece of the Bush campaign\'s theft of the
2000 election was an organized effort to deny voting
rights to blacks throughout Florida - and no aspect of
the inauguration protests is more important than the
African-American mobilizations that are taking place.
Civil rights leaders are terming the election a
\"wake-up call\" and pledging renewed grassroots
activism by African Americans.
www.dailynews.yahoo.com/h/ap/20010104/el/black_voters_1.html

Ron Daniels, a respected scholar and activist who is
executive director of the Center for Constitutional
Rights (CCR), was among the first to issue a call to
protest the inauguration, in two of his syndicated columns:
www.tbwt.com/views/rd/rd_12-14-00.asp
www.tbwt.com/views/rd/rd_12-29-00.asp

At a January 2 press conference organized by Daniels
and the CCR, the Reverend Al Sharpton announced his
plans for a Shadow Inauguration:
www.dailynews.yahoo.com/h/ap/20010102/el/election_black_voters_1.html
www.workingforchange.com/article.cfm?ItemId=10483
www.sinkers.org/NPCForumJan0201

Reverend Sharpton has still not completely lived down
his role in the 1987 Tawana Brawley affair, in which he
vociferously backed a young African-American woman who
claimed she had been the victim of a hideous racial assault,
which a grand jury later declared to be a hoax. But even
many of Sharpton\'s former detractors have expressed
admiration for his organizing in the wake of the
1999 killing of unarmed immigrant Amadou Diallo in
New York City, including a sustained multiracial civil
disobedience campaign that led to more than 1000 arrests.

The Kensington Welfare Rights Union (www.kwru.org),
a Philadelphia-based multiracial organization of the poor,
which has an impressive track record of successful
direct action, recently announced that it will be mobilizing
for January 20. The International Action Center\'s march
has been endorsed by a number of prominent African-American
groups including the National Coalition of Blacks for
Reparations in America (www.ncobra.com). Other people of color
efforts for the inauguration include a Puerto Rican contingent
organized by activists who have been fighting the
U.S. Navy bombing of Vieques (palfrente.tripod.com).

However, the most famous civil rights activist in
America, the Reverend Jesse Jackson, leader of the
Rainbow PUSH Coalition (www.rainbowpush.org), won\'t
be at the inauguration protests in D.C. on January 20.
Instead, he will participate in a march in Tallahassee,
the capital of Florida.

Jackson\'s distance from the main action is not only
geographical. On the night that the U.S. Supreme Court
handed victory to Bush, Jackson declared he would
\"take to the streets . . . delegitimize Bush, discredit
him, do whatever. But never accept him.\"

The next day, however, Jackson made a sudden turnabout
and telephoned Bush. \"I called him to congratulate him
as our next president and say it\'s time to engage in
meaningful dialogue so we can start the process of
uniting and healing our nation,\" Jackson said to
The New York Post. \"I told him that he would have my
support.\" (www.workingforchange.com/article.cfm?ItemId=10377)

According to an article in the Village Voice by Peter
Noel (www.villagevoice.com/issues/0052/noel.shtml), Jackson\'s
flip-flop came at the behest of the big-money moguls who
have been financing Jackson\'s Wall Street Project, an
effort to increase investment in minority-owned businesses.
Noel quotes a \"financial insider\" who claims, \"These
contributors told Reverend Jackson, \'You better hold
this down because we won\'t back you anymore if you are
adverse to the new administration in Washington.\'\"

To the general public, Jesse Jackson is progressive
activism embodied, but those familiar with his
grassroots track record aren\'t shocked by this turn
of events: Jackson has a long history of placing his
personal access to power over the issues he claims to
champion. Many will never forgive him for undercutting
the Rainbow Coalition back in 1988, when it held the
promise of becoming a vibrant, multiracial, multi-issue
grassroots movement with an agenda broader than Jackson\'s
electoral aspirations. Jackson pushed through a set of
by-law changes that greatly expanded his authority over
the coalition and nipped independent organizing efforts
in the bud.


2.  Angry Democrats and Independents

The election of 2000 is inspiring all kinds of first-time
protesters to take to the streets. Several websites reflect
the extent of spontaneous grassroots activism that is taking
place:
www.votermarch.org
www.countercoup.org
www.trustthepeople.com
www.democracymarch.org

Also check out an account by Zack Exley, creator of the
CounterCoup site, of how Internet organizing against
the stolen election took off:
www.mojones.com/reality_check/countercoup.html

To get a sense of the mood of this wild-card group of
protesters, check out the Voter March listserv - but
subscribe and read it on the web, unless you want your
inbox deluged:
www.egroups.com/group/voter


3. Direct Action Radicals

The Justice Action Movement (www.j20.org) is bringing
together many of the forces that fought the WTO in Seattle
and have been actively organizing ever since, including
at the Republican and Democratic Party Conventions
last summer. These include various groups affiliated
with the Direct Action Network (www.directactionnetwork.org).

For many of these folks, including me, the pre-election
debate was between voting for Ralph Nader or not voting
at all. Most of us have little or no faith in the
American electoral system to begin with, given its
domination by big money and corporate interests, and
see the choice between Republicans and Democrats as
one between two wings of the same business party.
The problem with the presidential vote, in this view,
goes far deeper than inaccurate counting or even
African-American disenfranchisement, to a system
based on corporate power and white supremacy.

So there\'s a certain amount of irony in our presence
at the inauguration protests - we\'d have been inclined
to protest even if Gore had won. There have been a few
flame wars on the inauguration listservs between direct
action types and more politically conventional folks,
sparked either by condescension from the former or
efforts by the latter to distance themselves from
the rabble rousers.


 4. The Black Bloc

The inauguration protests are also drawing a fair number
of revolutionary anarchists, who are completely opposed
to electoral politics and think the government should be
abolished. One group, the Barricada Collective, has issued
a call for a Black Bloc on January 20 (www.infoshop.org/coronation.html).

Black Blocs became world famous after the one at the
Seattle WTO protests engaged in organized property
destruction, but they are often more about group
solidarity than the use of any particular tactic.
For example, the Black Bloc at the April 2000 D.C.
protests against the IMF and World Bank pledged to
uphold the larger direct action campaign\'s nonviolence
code. Instead of smashing windows, they acted to draw
police attention away from locked-down protesters and
to reinforce weak points in the direct-action blockade.

The inauguration Black Bloc has officially disassociated
itself from the Justice Action Movement because JAM held
a pre-action meeting with police. If anyone is planning
to engage in property destruction, they haven\'t been stupid
enough to announce those intentions publicly, so it\'s hard
to say what the Black Bloc will do on J20. Dressing in
Black Bloc costume will make you a police magnet;
at past protests, the cops have either beaten or preemptively
arrested anyone who \"looks like an anarchist.\" Some activists
are responding by dressing like mainstream protesters while
using more militant tactics.


5. International Action Center

The International Action Center (www. iacenter.org) is doing
a vast amount of organizing work for the J20 protests,
emphasizing the issues of black disenfranchisement and
criminal injustice. The group has long experience with
big national mobilizations; for this one, it\'s created a
network of regional \"organizing centers\" that are both
spreading the word and handling key logistical details
like chartering buses.

The IAC was founded after the Persian Gulf War of 1991
by former U.S. Attorney General Ramsey Clark. It\'s a
front group for the Workers World Party (www.workers.org),
a four-decade-old socialist organization with some
super-creepy politics. Workers World applauded the
Soviet invasion of Czechoslovakia in 1968, supported
the murderous regime of Romania dictator Nicolae Ceausescu,
and caused a major and ridiculous split in the antiwar
movement during the Gulf War by refusing to criticize
the Iraqi regime of Saddam Hussein.

Many activists I know - some of them anti-authoritarian
to the core -- cut the IAC a fair amount of slack, because
the group boasts many skilled organizers and mobilizes
a lot of people. I\'ve been impressed with the size of
their contingents at police brutality marches in New York
and the protests outside the Republican Convention in
Philadelphia. They do a great job organizing logistics
like chartering buses - visit their site if you need
transportation. But at the risk of being called a
red-baiter, I\'ve got to say that the IAC gives me
the whim-whams.


ADDITIONAL LINKS

To keep up with protest plans, check www.infoshop.org/news.html
and www.dc.indymedia.org regularly.

Great posters for the Inauguration protests: www.bradkayal.com/i20

Coming up the weekend after the inauguration is the
Conference on Organized Resistance www.organizedresistance.org


**********************************************************
FREE RADICAL is an online column on the current upsurge in
activism, written by L.A. Kauffman (lak@free-radical.org).
It appears once every three or four weeks, more often if
circumstances warrant.

Back issues are on the web at www.free-radical.org

This issue is archived at
http://www.free-radical.org/issue14.shtml

************
ABOUT THE AUTHOR
L.A. Kauffman (lak@free-radical.org) is currently writing
DIRECT ACTION: RADICALISM IN OUR TIME, a history of
U.S. activism since 1970. A longtime radical journalist
and organizer, she is active in a number of New York City
direct action campaigns. Her work has appeared in the
Village Voice, The Nation, The Progressive, Spin,
Mother Jones, Salon.com, and numerous other publications.

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Who controls proprietary electronic vote-counting systems?
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Comments:

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Article by: Boston-Cambridge Greens
Friday 05 Jan 2001

Email: boston-cambridge-greens@usa.net

Summary:Will the corporate-controlled Democrats \"save the day\" at the last
minute, installing the handsome Gore puppet instead of the ugly Bush puppet?
What\'s Big Brother\'s message to the American people?  Perhaps: \"No
third-party candidates allowed, or we\'ll give you Bush!\"

Article:
Who controls proprietary electronic vote-counting systems?

Why is the media focusing on Florida when voting fraud was
rampant throughout the US?

Is the corporate media intentionally discrediting the simple,
decentralized, manual-count election systems used in more
genuine democracies such as Canada?

Isn\'t this whole Bush vs. Gore show still nothing more than
it was from the beginning?

Is Bush\'s obviously fraudulent \"victory\" meant to scare Americans
away from voting for someone they really want to win?

Will the corporate-controlled Democrats \"save the day\" at the
last minute, installing the handsome Gore puppet instead of the
ugly Bush puppet?

What\'s Big Brother\'s message to the American people?  Perhaps:
\"No third-party candidates allowed, or we\'ll give you Bush!\"

Maybe it\'s time for the American Greens to awaken from hippie-
dippy naïveté and pay attention to the realities of money and
power.

\"Those who cast the vote decide nothing;
Those who count the vote decide everything.\"
- Joseph Stalin


Lisa Williams
B-C Greens

(As some potheads presume, Lisa Williams, Jon Chance and the
dozen or so low-profile members of the Boston-Cambridge Greens
do not really exist.  We\'re just a figment of several drug
addicts\' collective hallucination.  We\'ve nothing against drug
use, but drug abuse - especially mixed with MKULTRA-style
politics - really sucks.)


HOW SAFE ARE OUR VOTING MACHINES?

Rage Against the Machine

by Ronnie Dugger

http://www.afd-online.org

Post date 11.22.00 | Issue date 12.04.00

The Bush campaign has made a lot of questionable assertions in
the last two weeks: about the authority of the Florida
secretary of state, about the propriety of hand counts, about
the need for \"finality.\" But one claim that probably struck
most people as incontrovertible was James Baker\'s statement
that \"[m]achines are neither Republicans nor Democrats and
therefore can be neither consciously nor unconsciously biased.\"

Literally speaking, of course, he\'s right: Machines don\'t have
political beliefs. But computer programmers do. Just as a
dishonest and determined vote inspector can claim to see a
hanging chad where none exists, so can a dishonest and
determined vote-counting-machine programmer add votes to a
candidate\'s total, transfer votes from one candidate to
another, or determine an outcome with a specified percentage
spread.

Voting machines, in other words, can be as \"biased\" as their
human masters want them to be. And when they are it\'s a lot
harder to detect. To steal votes in the South Florida hand
recounts, you\'d have to escape the eyes of an army of
bipartisan observers and reporters. Stealing votes by
reprogramming the voting machines, by contrast, would take
place deep within the zeros and ones of computer code,
invisible to public officials or suspicious candidates.
Indeed, even the software\'s own designers admit that without
security checks on the process and a hand count as a fallback,
we\'d have no way to know whether such fraud had taken place.

Although Baker has called ballot computers \"precision
machines,\" there are plenty of documented cases of machine
errors. In Missoula County, Montana, in 1968, machines counted
ballots cast for Richard Nixon as votes for Hubert Humphrey,
and vice versa. In 1978, a candidate for comptroller in
Illinois successfully reversed the outcome of an election in
one county because the computer had \"flipped\" the results.
Computers in Orange County, California, in 1980 gave about
15,000 Democratic-primary votes for Jimmy Carter or Edward
Kennedy to Lyndon LaRouche or Jerry Brown. That same year, in
San Antonio, computers were unable to count more than 9,000
votes for any office on the ballot, depriving Ronald Reagan
and other candidates of votes.

Most of these problems resulted from faulty equipment or
programming errors.

But fraud can occur, too. The nation\'s more than 10,000 voting
jurisdictions buy their computer equipment from privately owned
companies. The companies write the basic \"source code\" on which
the machines operate, but those codes must then be customized
for each jurisdiction. Sometimes the companies do this
customizing themselves. Often, though, local election districts
bring in their own outside computer specialists to do the work
--creating additional opportunity for foul play.

In fact, it would be relatively easy for somebody with
programming knowledge to instruct a computer to add extra votes
or to discount some--and to do so in a way that would escape
notice. \"There are at least a half-dozen places, maybe a few
less, where you could lay in a Trojan horse [for instance, a
secret vote-counting control algorithm] in that source code
--lay in routines to do whatever you wanted to in an election,\"
Wayne Nunn, a computer specialist who examined the source code
in a contested West Virginia election, once told me.
(Then, to prove his point, he sat down at his computer while we
were talking and, within ten minutes, had rewritten code so the
computer made two and two add up to five.) \"I have no
question,\" says Randall H. Erben, President Reagan\'s special
counsel for ballot integrity, \"that somebody who\'s smart enough
with a computer could probably rig it to mistabulate.... It\'s
going to be virtually undetectable if it\'s done correctly.\"

Election officials insist that they run \"logic and accuracy
tests\" to prevent tampering. But these tests are often woefully
inadequate. Dr. Peter Neumann, a senior computer specialist at
SRI International in Menlo Park, California, says a skilled
user of a conventional computer system can \"do almost anything
he wants and leave no trace.... You effectively have to trust
the entire staff of the corporation that is producing your
software. Every single member has to be trusted.\" Because of
poor security controls in many election districts, Neumann
says, it is \"relatively easy\" to start the counting with, say,
3,000 votes for one candidate and zero for the other, even
though the counters would indicate zero for both. \"I program
it,\" he explains, \"so that, after the test is run ... it
simply adds thousands of votes.\"

And there\'s another impediment to safeguarding software against
manipulation:  The election companies consider their codes
private property and are willing to go to court, citing
intellectual property laws, to keep candidates or public
officials from looking at it. This is precisely what happened
in--you guessed it--Florida twelve years ago, when Democrat
Buddy MacKay lost his Senate bid to Republican Connie Mack by
a razor-thin margin after a recount. Immediately after the
election, suspicious of \"a problem in the software,\" MacKay
asked to examine the vote-counting computer codes in three of
the very same predominantly Democratic counties at the center
of the current battle. But those counties (and two others)
refused, saying the codes were the private property of the
vote-counting companies involved. Discouraged, MacKay gave up.

\"My understanding is that it\'s possible to program a computer
for it to count wrong for a while and then straighten itself
out,\" MacKay says. \"Now that I realize the level of
sophistication, I realize how easy it would be for somebody
to, in effect, rewire that program for a brief period of time
and then have it straighten itself out. I don\'t know how anybody
could prove that.\"

None of this means Mack or his supporters stole the election
through software sabotage--any more than it means somebody in
the Bush camp (or, for that matter, the Gore camp) stole votes
this year. The point is less that fraud has occurred than that
it could--and we might never know. \"Of course, it would have to
be a national election,\" mused David Dunbar, former president
of Computer Election Systems, the company that built the
Votomatic punch-card machines on which the ballots of 37
percent of American voters are still counted. \"You\'d have to
concentrate on a few states and counties and precincts that
you\'d need. It isn\'t a matter of millions of votes. You\'d need
ten votes in this precinct, 50 there, 100 there.... You\'d have
to be careful about the politics and the precincts. You\'d have
to rifle in on the ones that were crucial. From there on it
would be easy.\"

Dunbar told me he has lost sleep worrying that someone might
bribe his programmers. So should the rest of us. If the Florida
fiasco is going to prompt a national reexamination of the way
America runs elections, that reexamination should start with a
recognition that the machines that count our votes are not
today--and probably never will be--completely safe. It\'s just
one more reason that counting ballots the old-fashioned way,
by hand, is still the best guarantee that the voters\' will is
observed. No matter what James Baker says.

RONNIE DUGGER is completing a book on the history of voting.




\"The only true aging is the erosion of one\'s ideals.
They\'re people of increasingly low expectations.
That\'s the definition of a frightened liberal.\"
- Ralph Nader

http://www.greens.org - Globalize Democracy.

http://www.votenader.org - Run with Ralph.

http://www.bfi.org - Utopia or Oblivion?

http://www.tompaine.com - Common Sense.

http://www.futurenet.org - Yes! Positive Futures.

http://www.indymedia.org - Independent Media Center.

http://www.transaction.net - What is Money?

http://www.grb.net - Global Currency for the 21st Century.

http://www.cinetopia.net - The Power of Light.

http://www.freespeech.org - Share Your Mind.


Redaktionsschluss: Sonntag, 4.Jänner 2001, 22 Uhr




Fehler möge frau/man mir nachsehen!