Donnerstag, 01.05.2003

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01 ai zum Internationalen Tag der Arbeit, dem 1. Mai!
Von: <michaela.klement@amnesty.at>
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02 Maiaufruf der KPÖ Steiermark
Von: KPÖ Steiermark
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03 maiaufruf der al
Von: almail@gmx.net
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04 Der erste Mai 2003
Von: DHKC Amsterdam enformasyon bürosu
<cephe@xs4all.nl>
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05 Primo Maggio
Von: Collettivo Bellaciao IT1
<collectifbellaciao@fromru.com>
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1. MAI SOUNDTRACK
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06 A-Teich-Hymne für gemischten Chor
Von: eva d.¥
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AKTIONEN UND ANKüNDIGUNGEN
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07 1. Mai / Schulstreik 6.5. / Mauthausenfeier
Von: al_newsletter-owner@yahoogroups.com
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08 Injustice - Ist May 2003
Von: info@injusticefilm.co.uk
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09 Regenbogenparade 2003
Von: Grüne Andersrum
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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10 Pensionsraub bei gleichzeitigem Ankauf der Abfangjäger
Von: Parteder Franz
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11 Pensionsraub zeigt Schubumkehr in der Sozialpolitik
Von: GLB Steiermark
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12 Evian
Von: gipfelsoli@nadir.org
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13 Deutschland: Abtreibung darf 'neuer Holocaust'
genannt werden
Von: abtreibung@gmx.at
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REDAKTIONELLES:
ich hoffe, die lesas begehen den kampftag der arbeiterklasse
würdevoll und pflichtbewut und ludern nicht nur als
sinnentleerte freizeitkonsumenten herum.
für diese ausgabe nicht aufgenommen:
spam, artikel mit anhang -
ein möglicherweise kontroverser artikel über
henri curiel zwecks klärung zurückgestellt

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Im MUND findet Ihr eine Rubrik, die eine Konsequenz aus der redaktionsinternen Debatte um die Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, einerseits, die Problematik von Zensur andererseits versucht: unter "B) Eingelangt, aber nicht aufgenommen" wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge hingewiesen und eine kurze Begründung der/des Tagesredaktuers für die Nichtaufnahme geliefert. Die AbsenderInnen werden hiervon informiert.
Ihr könnt Euch die Beiträge extra schicken lassen:
Mail an widerstand@no-racism.net genügt.

 




Quelle: www.popo.at


Und für nächsten Donnerstag:
Das Rechtshilfe-Manual
...und was mache ich eigentlich gegen rassisten?
online-diskussion

Editorial
Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Die Beiträge werden von verschiedenen Redaktionsteams zusammengestellt.

Bitte weitersagen:
Für Personen ohne Internetzugang gibt es aktuelle Terminankündigungen
unter der Rufnummer 589 30 22 12 (Demoforum)
 


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01 ai zum Internationalen Tag der Arbeit, dem 1. Mai!
Von: <michaela.klement@amnesty.at>
================================================ai zum Internationalen Tag der Arbeit:
Kolumbien: Im vergangenen Jahr über 180 Gewerkschafter ermordet
Wien, 30. April 2003- ‹ber 180 Gewerkschafter sind nach Informationen von
amnesty international (ai) im vergangenen Jahr in Kolumbien ermordet
worden. ai sind Hunderte Fälle von verfolgten Gewerkschaftern bekannt. Zum
Internationalen Tag der Arbeit fordert ai die kolumbianische Regierung auf,
eine unabhängige Untersuchungskommission einzurichten, die begangene
Menschenrechtsverletzungen aufarbeitet und effektive Manahmen zum Schutz
von Gewerkschaftern entwickelt.
Die Mehrzahl der ‹bergriffe auf Gewerkschafter wird von paramilitärischen
Gruppen verübt. Die kolumbianischen Sicherheitskräfte lassen die
Paramilitärs dabei fast immer frei gewähren. "In Kolumbien ist es
lebensgefährlich, ein aktives Gewerkschaftsmitglied zu sein - und Schutz
vom Staat ist kaum zu erwarten", so Heinz Patzelt, Generalsekretär von
ai-Österreich. Besonders gefährdet sind organisierte Arbeiter des
öffentlichen Sektors und der wirtschaftsstrategisch wichtigen Branchen Öl,
Bergbau und Energieversorgung.
Gewerkschafter geraten in Kolumbien immer wieder zwischen die Fronten des
schon Jahrzehnte andauernden Bürgerkriegs. "Wer sich für bessere
Arbeitsbedingungen einsetzt, wird schnell verdächtigt, mit linken
Guerillagruppen unter einer Decke zu stecken. Dieser Pauschalverdacht kommt
in Kolumbien einem Todesurteil gleich", sagt Heinz Patzelt. In dem von der
Öffentlichkeit kaum beachteten Bürgerkrieg sterben täglich mehr Menschen
als im Nahostkonflikt. Täter können weitgehend mit Straffreiheit rechnen.Für alle weiteren Informationen wenden Sie sich bitte an:
Mag. Michaela Klement - Pressesprecherin - 01/78008-24 oder 0664/400 10 56

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02 Maiaufruf der KPÖ Steiermark
Von: KPÖ Steiermark <kpoe_stmk@hotmail.com>
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KPÖ Steiermark
Lagergasse 98a
8020 Graz


Maiaufruf der steirischen KPÖ
Der steirische KPÖ-Vorsitzende Franz Stephan Parteder veröffentlichte heute folgenden Aufruf zum 1. Mai 2003:
Warum gehen wir am 1. Mai auf die Strae?
∞ Österreich steht vor einem tiefgreifenden sozialen Kahlschlag:
∞ Der Sozialstaat wird abgebaut. Die Regierung plant
∞ Pensionskürzungen
in zweistelliger, prozentueller Höhe
∞ die Einschränkung des Zugangs zu medizinischen Leistungen (Selbstbehalte)
∞ die Bestrafung von Arbeitslosen, indem die Notstandshilfe abgeschafft wird
∞ weitere Erhöhungen bei Massensteuern (z.B.: Mineralölsteuer)
∞ Das Universitätsgesetz macht Bildung zu einer Ware, die sich nur mehr Reiche leisten können.
∞ Die Regierung kauft neue Kampfflugzeuge. Der Eurofighter ist auch eine Vorleistung für die
im Aufbau befindliche EU-Armee.
∞ Inder Steiermark sind 38.823 Menschen als arbeitslos vorgemerkt..
∞ Betriebe werden zugesperrt, Beschäftigte gekündigt.
∞ Voest-Alpine, Böhler-Uddeholm, VA-Technik und Post sollen privatisiert werden
∞ GATS führt zur Verschleuderung des öffentlichen Eigentums.
Wie die Welt ist, so kann sie nicht bleiben:
∞ Nach dem Angriff auf den Irak werden Krieg und Terror zum Alltag.
∞ Hunger, Unterernährung, Analphabetentum, Krankheit prägen das Leben von Milliarden Menschen.
∞ Nach wie vor werden Frauen weltweit unterdrückt.
∞ Die Umweltzerstörung geht weiter.
∞ Der Rechtsextremismus wird salonfähig gemacht.

Der Kapitalismus ist ein weltweites System der Ausbeutung und Unterdrückung.
In diesem System spielt die EU eine bedeutende Rolle.
Sie ist ein System von Verträgen, Richtlinien und Institutionen, deren Hauptzweck
die Schaffung einer militärischen Gromacht, die politische Hierarchisierung des Kontinents
und die Einzementierung einer autoritär neoliberalen Binnenverfassung ist
Die arbeitenden Menschen sind Schachfiguren in einem globalen Spiel von Profitgier, Rüstung und Krieg.
Erst wenn sie beginnen, für ihre berechtigten Forderungen gemeinsam und solidarisch einzutreten,
kann diesem Spiel Einhalt geboten werden.KPÖ-Steiermark
Lagergasse 98 a
8020 Graz
Tel.: 0316 71 24 36
Fax 0316 71 62 91
email: kp.stmk@kpoe-graz.at; kpoe_stmk@hotmail.com

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03 maiaufruf der al
Von: almail@gmx.net <almail@gmx.net>
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MAIAUFRUF DER AL - Antifaschistische LinkeÖsterreich steht an diesem 1. Mai 2003 vor der gröten Steikbewegung seit
1950. Während für den Aufbau der österreichischen Luftwaffe das Beste gerade
gut genug ist, haben Schüssel & Co. mit dem gröten Raubzug in der
Geschichte der 2. Republik begonnen - der Pensions"reform" 2003. Kernpunkte
dabei sind die Harmonisierung der Pensionssysteme auf das niedrigste Niveau
(d. h. dass erkämpfte Rechte einzelner Berufsgruppen entsorgt werden
sollen), die Anhebung des Pensionsantrittsalters der Frauen auf jenes der
Männer mit 65 Jahren, eine niedrigere Inflationsabgeltung für die Einkommen
vergangener Jahre sowie die Verlängerung des für die Ermittlung der
Pensionshöhe mageblichen Durchrechnungszeitraums von dzt. 15 Jahren auf das
gesamte Erwerbsleben. Insgesamt wird es nach den Plänen der Bundesregierung
zu einer durchschnittlichen Pensionskürzung von 38 % kommen, wobei 25 % der
Rentenreduktion auf die Verlängerung des Durchrechnungszeitraums
zurückzuführen sein wird..
Doch nicht nur die Bundes-SPÖ ist mit von der Partie, wenn es um
fundamentale Verschlechterungen der Lebensbedingungen der österreichischen
ArbeiterInnenklasse geht. Im angeblich so anderen und besseren Wien
erhielten die KundInnen der von der SPÖ-Rathausmehrheit in eine Holding
ausgegliederte Wien-Gas vor wenigen Tagen ein Schreiben, wonach der
Gasgrundpreis aufgrund der bevorstehenden Marktliberalisierung erhöht wird.
Nach Berechnungen der Wr. Arbeiterkammer bedeutet das für einen
durchschnittlichen Haushalt eine jährliche Mehrbelastung von EUR 35. Dass
die SPÖ nicht bereit ist, dem von den Institutionen des internationalen
Grokapitals verordneten Privatisierungswahn Einhalt zu gebieten und Wien
zur GATS-freien Stadt zu erklären, zeigt einmal mehr, auf welcher Seite die
österreichische Sozialdemokratie steht - auf der Seite der internationalen
AusbeuterInnenklasse.
Das Fatale an der gegenwärtigen Situation um die Pensionsdiskussion ist,
dass es keine relevante politische Kraft in Österreich gibt, die die
Notwendigkeit dieser "Reform" grundsätzlich in Frage stellt. So ist auch im
Pensionsmodell der SPÖ die Verlängerung des Durchrechnungszeitraums auf das
gesamte Berufsleben ein Kernpunkt der "Reform". Einerseits wettert die SPÖ
und der von ihr dominierte ÖGB gegen die schrittweise Verlagerung des
staatlichen Pensionssystems auf private Anbieter, andererseits hat die SPÖ
keinerlei Skrupel, im parteieigenen "Wiener Bezirksblatt" eine Einschaltung
einer Grobank abdrucken zu lassen, in der ganzseitig für eine private
Pensionsvorsorge geworben wird.
Weltweit steht der 1. Mai 2003 im Zeichen einer noch nie dagewesenen
‹berlegenheit einer imperialistischen Macht - der USA. Dabei wird
augenfällig, dass diese mit immer gröerer Unverfrorenheit Kolonialismus in
Reinkultur betreibt. Das angebliche Arsenal an bakteriologischen und
chemischen Waffen des Irak ist offensichtlich nicht existent. Während die
USA über das gröte Militärpotenzial und die meisten
Massenvernichtungswaffen der Erde verfügt und ihr Potential skrupellos
einsetzt, werden Staaten unter dem Vorwand, Massenvernichtungswaffen zu
besitzen, angegriffen, sobald ihre Politik im Widerspruch zu den Interessen
des Imperialismus steht.
Mit dem von den ImperialistInnen erhofften raschen Sieg gegen die Völker des
Irak sind auch die Hoffnungen auf eine rasche Durchsetzung des
Selbstbestimmungsrechtes des kurdischen sowie des palästinensischen Volkes
zunichte gemacht worden. Darüber hinaus ist der Ausgang des Irakkrieges
nicht nur eine Niederlage für die Befreiungsbestrebungen der unterdrückten
Völker sowie der Halbkolonien des Nahen Ostens sondern auch für das gesamte
Weltproletariat. Gleichzeitig wird in Europa der imperialistische Block
alles daran setzen, einen militärischen Gleichstand mit den USA zu
erreichen, um die Chancen der EU-Staaten unter der Führung Deutschlands und
Frankreichs im Kampf um die Weltherrschaft zu verbessern. Auch in Österreich
ist die schwarzblaue Bundesregierung eifrigst darum bemüht, den rotweiroten
Beitrag zu einer dem US-Imperialismus ebenbürtigen Euro-Armee sicher zu
stellen.
Das immer ungeniertere Vorgehen des entfesselten Imperialismus und das
Versagen der Sozialdemokratie machen deutlich, wie notwendig in Österreich
und weltweit der Aufbau eigenständiger Organisationen ist - wir brauchen
Strukturen, mit Hilfe derer es gelingen wird, unseren Planeten endgültig vom
‹bel des Kapitalismus - der Ursache von Ausbeutung und Unterdrückung - zu
befreien.
Es lebe der 1. Mai!
Hoch die internationale Solidarität!
--
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AL - Antifaschistische Linke
netz: www.sozialismus.at, almail@gmx.net
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post: AL c/o Amerlinghaus, Stiftg. 8, A-1070 Wien

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04 Der erste Mai 2003
Von: DHKC Amsterdam enformasyon bürosu <cephe@xs4all.nl>
================================================AM INTERNATIONALEN WIDERSTANDSTAG DEM ERSTEN MAI SOLLTEN WIR UNSERE
PAROLEN GEGEN KRIEGE, BESETZUNGEN, TERRORLISTEN, GEFÄNGNISSE DIE AN
KZ-LAGER ERINNERN AUSRUFENAUF DER SEITE DES IMPERIALISMUS
Im letzten Jahr hat der Imperialismus, die kollaborierenden faschistischen
Regierungen und die paramilitärischen Kollaborateure den Angriff gegen die
Völker dieser Erde verstärkt.
Ihre Angriffe gegen die Völker kannten keinerlei moralische und juristische
Grenzen. Bomben wurden abgeworfen auf Millionen von Menschen, es wurde ein
Massenmord durchgeführt.
Neben den Massakern haben sie mit den schwarzen Listen, den KZ-Gefängnissen
von den F-Typen bis Guantanamo alle gewonnenen demokratischen Rechte
eingeschränkt.
AUF DER SEITE DER VÖLKER
Im letzten Jahr haben die Menschen auf der ganzen Welt gegen die
imperialistischen Angriffe, Kriege, Besetzungen und die Einschränkung
der demokratischen Rechte mit allen möglichen demokratischen und
legitimen Mitteln Widerstand geleistet.
Auf der ganzen Welt sind Hunderte Millionen von Menschen auf die Strae
gegangen.
Mit allen möglichen Aktionen wie Demonstrationen, Protestaktionen,
Streiks, Barrikaden usw. haben sie ihre Solidarität mit den Völkern
dieser Erde gezeigt.
Bei jeder Aktion, jeder Parole wurde herausgeschrien, dass die
unterdrückten Völker gegen die Barbarei des Imperialismus nicht alleine
dastehen.DER ANGRIFF DES IMPERIALISMUS IST GLOBAL.
LASST UNS DEMENTSPRECHEND AUCH DEN KAMPF GEGEN DIESE ANGRIFFE
GLOBALISIEREN.
Sie wollen die Länder mit Kriegen und Besetzungen erobern und ein
Weltimperium gründen.
Mit den Terrorlisten versucht man allen voran systemkonträre und
revolutionäre Organisationen, das Organisationsrecht der Menschen zu
eliminieren.
Mit Gefängnissen und Isolationszellen möchte man politische Gedanken, die
sich gegen den Imperialismus, Ungerechtigkeit, Armut und Hunger aussprechen
zum Schweigen bringen.
Krieg und Besetzung, Terrorlisten, Verbote, Gefängnisse und
Isolationszellen stellen eine Gesamtpolitik des Krieges und des Terrors auf
Seiten des Imperialismus gegen den Kampf der Völker dar.
Wir als die Völker dieser Erde müssen gegen diese Angriffspolitik
Widerstand leisten.
‹berall auf der Welt haben Hunderte Millionen von Menschen sich gegen die
Massakrierung des irakischen Volkes und die Vernichtung ihrer Souveränität
ausgesprochen.
Weltweit haben dagegen zahlreiche Organisationen eine politische Stellung
bezogen.
Obwohl von Zeit zu Zeit weltweit, gleichartige Aktionen durchgeführt
wurden, konnte keine gemeinsame politische Stellung bezogen und dadurch
verhindert werden, dass verbotene Bomben auf das unterdrückte irakische
Volk abgefeuert wurden.
Es ist heute wichtiger denn je, gegen die Politiken des Imperialismus
vorgehen zu können, allen voran gegen den US-Imperialismus, weltweit
gemeinsame politische Stellung zu beziehen, Bündnisse einzugehen.
LASST UNS GEGEN DEN IMPERIALISMUS, DIE GRAUSAMKEIT, KRIEGE,
BESETZUNGEN, TERRORLISTEN, ISOLATIONSZELLEN VEREINIGEN, KÄMPFEN UND
SIEGEN.
LASST UNS DEM GEIST DES ERSTEN MAI LEBEN SCHENKEN
28 April 2003
DHKC International

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05 Primo Maggio
Von: Collettivo Bellaciao IT1 <collectifbellaciao@fromru.com>
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LETTERA D'INFORMAZIONE DEL COLLETTIVO BELLACIAO
Per non piš ricevere la lettera d'informazione : desinscription@bellaciao.org
[ Per tenere il contatto : collectifbellaciao@front.ru" ]
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IN RICORDO DELLE VITTIME DEL RAZZISMO
Brahim Bouarram, un giovane d'origine marocchina, il primo maggio 1995
cammina a Parigi, vicino alla Senna. Per sfortuna degli skinheads, che
tornavano da una manifestazione del Front nazional di Jean-Marie le
PEN, lo notano. I militanti razzisti si avvicinano, lo insultano, lo
picchiano a morte prima di gettarlo nel fiume che attraversa Parigi.
Aveva soltanto trentadue anni.
Piš che mai, dobbiamo rimanere vigilanti contro il razzismo immondo.
Alla memoria delle vittime delle violenze razziale e dei discorsi
reazionari, chiamiamo tutti i democratici a trovarci, nello stesso
luogo e alla stessa ora del crimine: Il primo Maggio 2003 alle 11 Pont
du Carrousel (lato Louvre) una placca commemorativa sara' scoperta dal
sindaco di Parigi.
PRIMO MAGGIO A PARIGI
Cari compagni e compagne anche noi qui a Parigi saremo in piazza, il
primo maggio, ma non per festeggiare ma per manifestare la nostra
collera contro l'occupazione in Irak. Ancora oggi altri civili sono
stati assassinati dalle truppe d'occupazione americane.
Manifestazione 1er MAI Paris: 15 h tra RÈpublique et Nation rdv nel
corteo davanti la LCR. (nessun riferimento a quest'organizzazione
soltanto per specificare dove saremo piazzati nel corteo)
Abbiamo fatto un documento sulla storia del primo maggio in Francia
che potrete consultarlo a quest'indirizzo:
http://www.bellaciao.org/collectif/1mai.php
Un altro documento sul 25 aprile a quest'indirizzo:
http://www.bellaciao.org/collectif/25.04.2003.php
Un altro documento su Marzabotto a quest'indirizzo:
http://www.bellaciao.org/collectif/marzabotto.php
Infine un documento su TCHERNOBYL a quest'indirizzo:
http://www.bellaciao.org
Abbiamo aperto delle nuove sezioni:
Cultura: http://www.bellaciao.org/culture
G8: http://www.bellaciao.org/g8evian
SFE: http://www.bellaciao.org/fse
Un saluto parigino
Collettivo Bellaciao
http://www.bellaciao.org


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COLLETTIVO BELLACIAO S'ispira, praticandoli, ai valori della
Resistenza italiana ed europea, cioÈ quelli dell'antifascismo, della
democrazia diretta, del diritto all'indipendenza dei popoli da ogni
sfruttamento coloniale e neocoloniale, nel rispetto dell'uguaglianza
fra etnie, religioni e culture diverse e del rifiuto della guerra per
risolvere le controversie internazionali (...)
LETTERA D'INFORMAZIONE :
- Per non piš ricevere la lettera d'informazione : desinscription@bellaciao.org
- Per cambiare formato ( txt o html ) : format@bellaciao.org
LISTA DI DIFFUSIONE :
- Per iscriversi: collectif-bellaciao-subscribe@yahoogroupes.fr

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1. MAI SOUNDTRACK
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06 A-Teich-Hymne für gemischten Chor
Von: eva d.¥
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liebe leute,
zum ausdrucken, einstudieren und singen zu jeder gelegenheit empfohlen!!!
A-Teich-Hymne für gemischten Chor
Text: KünstlerInnengruppe TEICH.seit 2001.KUNST. SiebensternGALERIE
Musik: angeblich Wolferl Amadeus (Schlusschor Freimaurerkantate...)*

Land der soziialen Kluuften
trennen uns, diie für Dich schuuften. !!
Frauën, Migranten oohne Recht.
Heimat nuur für reichee Söhne,
kürzen unsere mageren Löhne.
Alles für das Öööster-reich
nichts bleibt für das Öööster-arm

Hei umfehdeet, wild umstriitten,
sind bei uns nur die andern Siitten,
'Tschuschen', die nicht aangepasst.
Damit sind wir dann sehr beeschäftigt,
Während ihr uns verarscht gaanz kräftigst.
ihr, das mächtíge Öööster-reich,
wir, das wütende Öööster-arm

Mutig in diie neuen Zeiten,
sollín als gläubige Schafë wir schreiten
arbeitsfroh, betriiebsblind gleich
sollen wir in Brüdeerchören,
Heimatlaand Dir Treuee schwören.
Alles für das Öööster-reich,
nichts bleibt für das Öööster-arm.

Zensur braucht¥s nicht iin unserm Laande
was nicht entspricht vegetiert am Raande
gekürzt, gestrichen, uumbesetzt.
Solidaarität muu weichen
für¥dWirtschaft geeht man übeer Leichen
Schaust anders aus und spuuurst nicht gleich
bist heimatlos, iin Öööster-reich.

Land vom Musiiikantenstaaadel
und der Trachtenpärchenwaaaadel
Land der Quoten oohnegleich
Heimat biist du wahreer Helden
welche Geeist und Kunst aabmelden
vielbestauntes Öster-reich/vielbestauntes Öster-reich.

Land der Burscheen, Land der Knaaben
Land der Frauen, diediese laaben
einem hehren Auftrag gleich
die seit aalt und neueen Zeiten
dieseFürsorg allein beestreiten
vielbeweintes Öster-reich/vielbeweintes Öster-reich.

Pensionist-In sein, iin diesem Laande,
Ist fürwahr diie reinste Schaande
abgekanzlert, weeggepackt.
Beraubet iihrer Menscheenwürde,
fristen als Bettler-Innen die letzte Hürde
in diesem Wohlstands-Öööster-reich,
aufgebaut von Öööster-arm.

Land der Wähleer, die's nicht schnaallen
Reiche, die siich alles kraallen
Sozial-abbau ist eerntereich.
Einig laasst uns endliich sagen:
dieses Paack gilts wegzuujagen
Oh, du armes Öööster-reich,oh, du armes Öööster-reich!!!zum original: * Österreichische Bundeshymne. Melodie und Text wurden im
Rahmen eines Preisausschreibens 1946 vom Österreichischen Ministerrat zur
Bundeshymne erklärt. Es wurde zuerst die Melodie festgelegt, die sich als
Schluchor in der von Wolfgang Amadeus Mozarts komponierten
Freimaurerkantate 'Laut verkünde unsre Freude' findet - die Autorschaft
Mozarts gerade für diesen Schluchor wird jedoch angezweifelt. Durch ein
Preisausschreiben entstand zu dieser Melodie der Text der katholischen
Lyrikerin und Erzählerin Paula von Preradovic (1887-1951). Aus: 'Die
schönsten Lieder Österreichs'.
in diesem sinne, 'mutig in die neuen zeiten...'!
die eva d.¥


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AKTIONEN UND ANKüNDIGUNGEN
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07 1. Mai / Schulstreik 6.5. / Mauthausenfeier
Von: al_newsletter-owner@yahoogroups.com
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1. 1. Mai
2. Schulstreik am 6. Mai
3. Mauthausenbefreiungsfeier am 11. Mai
--- 1. Treffpunkte der AL für den 1. Mai ---
# Wien: 10:30, Albertina, Infotisch der AL ab 9:30 U-Bahn/Volkstheater/Ring
# Salzburg: 11:00, Bahnhofsvorplatz
# Graz: 10:30, Südtirolerplatz
--- 2. Schulstreik am 6. Mai ---
In Unterstützung des ÖGB Streiks findet am 6.5. auch ein SchülerInnenstreik
statt. Treffpunkt der AL ist 10:30 Westbahnhof. Falls Du bei der
Organisierung in Deiner Schule Hilfe oder Material brauchst, melde Dich
unter almail@gmx.net bei uns. Am Samstag, dem 3.5., findet ab 13:00 ein
Vorbereitungstreffen im Amerlinghaus (Stiftgasse 8, 1070 Wien, U3
Neubaugasse, Ausgang Stiftgasse) statt, zu dem Du herzlich eingeladen bist.
Mehr Informationen zum Streik, zur Route, zum Ablauf, ... findest Du unter
www.sozialismus.at.
--- 3. Mauthausen - Befreiungsfeier am 11. Mai ---
Am Sonntag, dem 11. Mai, findet im ehemaligen KZ Mauthausen die alljährliche
Befreiungsfeier statt. Die AL organisiert von Wien einen Bus, eine Karte
kostet 7,-. Der Bus fährt um 7:00 von Wien/Westbahnhof ab, zusteigen in
St.Pölten ist möglich. Falls Du mitfahren möchtest, bitte melde Dich bis 4.
Mai bei uns unter almail@gmx.net an. Die Anmeldung gilt, sobald der Betrag
auf unser BA/CA Konto 106 366 040 00 (Böhm) überwiesen ist. Du kannst die
Karte auch bei unseren Veranstaltungen der nächsten Tage kaufen. Mehr
Informationen zum Ablauf der Feier und Details zur Fahrt findest Du unter
www.sozialismus.at.
Eine Adresse kann per Mail an al_newsletter-subscribe@yahoogroups
com eingetragen werden.

AL - Antifaschistische Linke
netz: www.sozialismus.at, almail@gmx.net
tel.: +43 (0) 699 10 934 921
post: AL c/o Amerlinghaus, Stiftg. 8, A-1070 Wien

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08 Injustice - Ist May 2003
Von: info@injusticefilm.co.uk
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PRESS RELEASEPROTEST AGAINST CHANNEL FOUR'S CENSORSHIP OF 'INJUSTICE'

Channel Four are refusing to show Injustice. Injustice will therefore
be projected onto the Channel Four building on: 9.00 pm THURSDAY 1st
MAY 2003. Families of those who have died in police custody will be in
attendance.
Ken Fero the films director/producer says:
"Injustice exposes a number of human rights abuses that have taken
place in the UK over the past 30 years and which successive
governments, including the present one, have been responsible for. We
have a Prime Minister who champions human rights and freedom of
expression abroad and yet will not confront the same issue at home.
As journalists we are concerned with lives that have been lost in
violent circumstances at the hands of the state, whether it is the UK
or Iraq. Deaths in police custody are a shame on our country. The film
shines a light on those who have committed these crimes as well as
those who protect them. It is a matter of public interest that
Injustice is broadcast in this country."
Tariq Mehmood co director says:
"Injustice is an award winning film that has been critically acclaimed
and has been seen across the world. But Channel Four still refuse to
broadcast the film on the grounds that they won't take on the possible
litigation by the Police Federation. C4 are not only banning the film
they are telling the police 'It's ok to kill, we won't turn our
cameras on you'. "
Myrna Simpson, mother of Joy Gardner who died in July 1993 when police
officers bound and gagged her says:
"All these years I have been struggling to get justice for my
daughter. What the police did to Joy is inhuman. I have campaigned
endlessly and I will never stop until the officers responsible for my
daughters death are convicted for their crime. Channel Four should
show this film to let people in this country know what is going on"
Brenda Weinberg, sister of Brian Douglas who died in 1995 as a result
of a blow from a police baton: "Dead is dead itπs permanent, itπs
forever and wanting justice for that death is also forever. I canπt
grieve, I canπt put Brian to rest ever, if I know someoneπs walking
around out there responsible for his death and they havenπt been
brought to justice. Our family demands the prosecution and conviction
of the police officers who killed my brother. Many families around the
country who have lost loved ones at the hands of the police share this
view. This country should be ashamed not only of these crimes but also
of the refusal of our government to deal with them and of our media to
broadcast them."

Injustice will be projected onto the Channel Four building on: 9.00 pm THURSDAY 1st MAY 2003
Venue: Channel Four Television, 124 Horseferry Road, London, SW1P.
Tube:St.James Park.
The event has been organised by Friends of Injustice
Press contact: 07770 432 439If you can't make the protest and wish to contact Channel Four
directly about their refusal to broadcast Injustice their main
telephone number is 020 7396 4444 or 020 7306 8314 for the
Documentaries Department
www.injusticefilm.co.uk

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09 Regenbogenparade 2003
Von: Grüne Andersrum
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Liebe Freundinnen und Freunde der Regenbogen Parade,
am 28. Juni wird in diesem Jahr die Regenbogen Parade über die Wiener Ringstrae
ziehen.
Der CSD Wien ist in diesem Jahr aus personellen und finanziellen Gründen
nicht in der Lage, die Organisation und Durchführung der Regenbogen Parade zu
übernehmen.
Die Regenbogen Parade verfügt damit wie bei der ersten Parade 1996 über
keine Finanzmittel. Dass auch unter diesen Bedingungen die Parade ein Erfolg
werden kann, hat eben diese Parade 1996 gezeigt. Damit die Regenbogen Parade 2003
jedoch gut gelingt, ist jetzt die Aktivität und das Engagement Aller
dringender
gefordert denn je.
Erste Aktivitäten für die diesjährige Parade wurden bereits unabhängig vom
CSD Wien in die Wege geleitet, Stichwort Schlusskundgebung, Abschussparties, die
meisten Gruppen, die jedes Jahr an der Parade teilnehmen, haben bereits ihre
Vorbereitungen weit voran getrieben. Es bleiben gleichwohl noch etliche
Dinge zu organisieren.
Wir bitten daher alle an der Regenbogen Parade Interessierte, am 13. Mai um
20 Uhr zu einem ersten Treffen ins CafÈ Berg zu kommen. Sowohl Privatpersonen,
die die Parade mit organisieren wollen, als auch Gruppen, die an der Parade
teilnehmen wollen, sind zu diesem Treffen aufgerufen.

Bitte verbreitet diesen Brief über alle Euch zur Verfügung stehende
Verteiler, damit die nötigen Vorbereitungen rasch getroffen werden.
Der Vorstand des CSD Wien
Bitte weiterleiten!
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Die superüberdrübergrüne LesBiSchwule- & TransGender-Organisation
http://wien.gruene.at/andersrum/
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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10 Pensionsraub bei gleichzeitigem Ankauf der Abfangjäger
Von: Parteder Franz
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Pensionsraub bei gleichzeitigem Ankauf der Abfangjäger
Regierung zeigt soziale Kälte
Am selben Tag hat die blau-schwarze Regierung im Ministerrat sowohl den
Ankauf der Abfangjäger, als auch den Raubzug gegen die Pensionen beschlossen
Damit hat diese Regierung einmal mehr bewiesen wofür sie steht, nämlich für
einen radikalen Sozialabbau bei einem gleichzeitigen Anstieg der
Rüstungsausgaben.
Länger arbeiten für bedeutend weniger Geld, extreme Ungerechtigkeiten, vor
allem gegenüber Frauen und ein weiterer Rückzug des Staates aus dem
Sozialsystem, das sind die Pläne der Regierung. Während gleichzeitig die
Lüge von der Unfinanzierbarkeit unserer Pensionen verbreitet wird, werden
zur selben Zeit Milliarden Euro für den Kauf von Kriegsflugzeugen
beschlossen. Diese Vorgangsweise zeigt den inneren Zusammenhang zwischen
Sozialabbau und Rüstung.
Zynischerweise ist laut Pressemeldungen die Vertragsunterzeichnung für den
Ankauf der Abfangjäger im Rahmen der Flugschau "Airpower" Ende Juni in
Zeltweg geplant. Damit bestätigt sich, worauf Gegner der Flugschauen schon
immer hingewiesen haben: Diese Flugschauen dienen nur dazu, um mit Hilfe der
Faszination der Technik und durch Veranstaltung eines groen Spektakels
Kriegsgerät zu verharmlosen und Stimmung für den Ankauf von Kriegsflugzeugen
zu machen.

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11 Pensionsraub zeigt Schubumkehr in der Sozialpolitik
Von: GLB Steiermark
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PRESSEMITTEILUNG DES GEWERKSCHAFTLICHEN LINKSBLOCKS (GLB) STEIERMARK
Mittwoch, 30. April 2003
Pensionsraub zeigt Schubumkehr in der SozialpolitikDer 1. Mai hat als Kampftag der arbeitenden Menschen eine groe Bedeutung.
Das beweist gerade in diesen Tagen die Auseinandersetzung um die geplanten
Pensionskürzungen durch die Regierung. Das erklärte der Arbeiterkammerrat
des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB) Peter Scherz am Mittwoch.
Peter Scherz: "Als kleine Fraktion tragen wir den einstimmigen
Streikbeschluss des ÖGB solidarisch und aktiv mit. Die provokante Politik
einer Regierung, die in einem Atemzug Pensionen kürzt und den Kauf von
Abfangjägern beschliet, zwingt die arbeitenden Menschen zu dieser Antwort.
Auch die sogenannten Abfederungen sind eine Verarschung der Arbeitnehmer.
Wir erleben eine Schubumkehr in der Sozialpolitik, die demagogisch gut
verpackt ist. Statt um eine Sicherung der Pensionen und des Gesundheits- und
Sozialsystems geht es der Regierung um die Schleifung der letzten Bastionen.
Dabei will man die Generationen gegeneinander ausspielen und redet kein Wort
von der Verantwortung der Unternehmer: Gewinne aus Aktienspekulationen und
Pensionsverträge von Supermanagern sind anscheinend Heiligtümer, für die
alle Menschen, die ihre Arbeitskraft verkaufen, ein Opfer nach dem anderen
bringen müssen."

Rückfragen: 0316/404 5233
KPÖ-Steiermark
Lagergasse 98 a
8020 Graz
Tel.: 0316 71 24 36
Fax 0316 71 62 91
email: kp.stmk@kpoe-graz.at; kpoe_stmk@hotmail.com

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12 Evian
Von: gipfelsoli@nadir.org <gipfelsoli@nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
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- Days of resistance to the G8
- Mobilisation contre le G8, informations pratiques
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Days of resistance to the G8 ... and your best chance
to get Bush's autograph...
The G8 meets from Sunday 1st of June till Tuesday 3rd of June in Evian, France,
on the shore of Lake Leman opposite Switzerland. This small city and 10
kilometers around it will be a militarized "exclusion zone" (entry only with
badges), however most of the some 10,000 people involved (advisors, support,
journalists, technicians, translators, etc., plus the ministers of 20 vassal
countries) will have to be lodged in a radius of 40 kilometers (Geneva, Lausanne
and the French mountain resorts of Haute Savoie south of Evian).
There is thus the possibility of perturbing the summit by blocking entries
and/or exits to the zone. Most participants will normally enter and exit via
ferries between Evian and Lausanne, where two smaller exclusion zones will
protect the landing zone of the ferries and two of the largest hotels in the
center of Lausanne. Two thousand five star hotel rooms have been reserved in
Geneva. These people will normally also cross the lake to Lausanne and continue
to Geneva by the Swiss turnpike on the North side of the lake (The hotels and
airport are all on the north side of Geneva - ie, the right bank of the river).
However, if the ferry is blocked, they would also have the option of going West
along the South side of the lake from Evian to Geneva, or if necessary going
East from Evian to the other border with Switzerland at St-Gingolphe and from
there going all around the lake with the turnpike (see maps www.swissgeo.ch).
Support people will be arriving in the hotels by Thursday 29th of May. Bush was
planning to land for an official reception at Geneva airport at 4pm on Sunday
1st of June, then on (by helicopter) to open the G8 in Evian at around 7pm.
However, popular indignation, the opposition of all the left parties and the
fear of uncontrollable protests finally brought the authorities of the Canton of
Geneva to publically oppose this plan, which has been officially cancelled. Bush
will land in secret, like the criminal he is, perhaps at Geneva, but possibly
also at Zurich or elsewhere. Participants will probably be trying to return to
their hotels from about 9pm on.
On Monday and Tuesday other protests and blockades will no doubt continue...
Four anti-G8 coordinations (Lausanne, Geneva, Haute Savoie and Paris) are
jointly providing a political umbrella for various events of particular
organisations and groupings:
* Alternative villages (each for a few thousand people), all more or less on the
Strasbourg No Border camp model (self-organisation, debates, horizontality), are
being set up in Lausanne, and Geneva, plus two at Annemasse (a French suburb of
Geneva), one anti-authoritarian <www.vaaag.org> and one of diverse groups and
individuals <www.g8-illegal.org>. The villages open the 28th of May.
* Thursday 29th of May: demos
Lausanne : demo around the hotels to say "Not Welcome!" to the G8 participants
in a colorful, musical way.
Chamonix, France : demo at the Mont Blanc tunnel for liberty of movement and
against truck transport. Annemasse, France : a festive, out-reaching demo to
thank the inhabitants hosting the "villagers" and reclaim public space.
Note: The general tone of G8 demos will be determined but humorous, musical and
open. The local organizers want the G8 to be the occasion to widen the movement
and comprehension of the issues not be seen as a "foreign invasion"!
* Friday 30th of May
An instructive tour of Geneva's international institutions: against "free" trade
and for free movement of humans.
* Friday and Saturday
Various countersummit events of NGOs, ATTAC, CADTM, etc. Debates are planned in
several villages and at the University of Geneva concerning "commons" as an
alternative to private and state control of education, land, culture, etc...
Arrival of late-coming thousands, organization of affinity groups, etc., for the
grand opening of the tomorrow...
* Saturday night
"Fires on the lake", about 50 huge fires will be lit in localities all around
the lake encircling the G8. An occasion to mix with the locals who may or may
not fancy demonstrating the next day (Groups invited by local communities to a
particular fire might well have less problems at the frontier, Contact
www.evlan.org).
* Sunday 1st of June
Mass demo: (100 thousand? Two? More?) between Annemasse and Geneva (about 6
kilometers), starting at 9 or 10am. Part of the demo will start from the French
side (the French "villages" and campsite, the station in Annemasse and the
turnpike junction) and march towards Geneva along the Route de ChÍne. Others
will leave the lakeside in Geneva to meet them along the same route. After the
junction, marchers will return to their starting points via the Route de
Malagnou parallel to it. For maps, see <www.swissgeo.ch>. This demo and a
simultaneous one in Lausanne will be in effect blocades as they will paralyse
all trafic in the area (Geneva's population = 300,000!)
Blocades: Demos will be completed by blocades and encerclements around the
exclusion zones of Lausanne and roads leading to Geneva hotels.
KEY APPOINTMENTS
As early as possible Sunday morning at the Lausanne village and by the lake (the
park called Jardin Anglais) in Geneva. Monday and Tuesday, more civil
disobedience, fun and games ...
France
Convergence
Annemasse airport, Info-point and campings, etc.
Two villages (also beside Annemasse airport)
The Village Alternatif Anticapitaliste Antiguerre <www.vaaag.org> and the
Village InterGalactique <www.g8-illegal.org>. The two villages are open to all.
See websites for objectives, principles and organisation.
Access
Vehicles can park at the airport except on 1st of June. There will be an
info-point at the Annemasse railway station (about 2 kils. away)
Geneva
Convergence
l'Usine, Place des Volontaires
Info-points
Info-Bus opposite the railway station; l'Usine, Place des Volontaires;
University, UNI-Bastions, Rue de Candolle and Maison des Associations, Rue des
Savoises
Village ZAAGE <zaage.lautre.net>
Stade du Bout du Monde, Carouge
Campings
Stade du Bout du Monde, Carouge and Parc des Bastions, UNI-Bastions
Lausanne
Convergence
Village C'VILLAGE (www.squat.net/contre-attaque) and Campings to the Parc de Vidy
Info-points
Maison du Peuple, Place Chaudron and Tir GroupÈ, Place du Ch‚teau
General practical infos
* Frontiers, control and repression: Gas masks and helmets are considered arms
and an excuse for immediate expulsion. Frontier controls will be reestablished
all around France, plus controls on accesses to the region (railway stations
such as Lyon or Valence, turnpike booths, etc...). The Swiss government admits
to having "black lists" of people present in previous demos. Frontier controls
with Italy will be shifted south of the alpine tunnels (eg Domodossola) to
permit mass exclusions...
* Be prepared to be as autonomous and mobile as possible: camping and cooking
material, including some food imagine shopping on Ascension weekend in a
besieged provincial city...; as many bicycles, rollers, etc., as possible; bring
a small radio, special broadcasts are planned.
CONSULT http://squat.net/contre-attaque/ AND OTHER SITES FOR DETAILS, MAPS AND
HIGHLY PROBABLE LAST MINUTE CHANGES !!!
Please let us know if you are coming ! It is soon and we have no idea on who or
how many....!

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Mobilisation contre le G8, informations pratiques
Le G8 se rÈunira du 1 au 3 juin ‡ Evian (France), sur la rive du lac LÈman
opposÈ ‡ la suisse. Un pÈrimËtre de sÈcuritÈ de dix kilomËtres autour de cette
petite ville d'Evian transformera cette rÈgion en une zone militarisÈe
impÈnÈtrable. NÈanmoins, plus de 10 000 personnes impliquÈes dans l'organisation
et le dÈroulement de ce G8 (technicienEs, journalistes, traductrices-teurs,
conseillers etc... ainsi que les ministres de 20 pays vassaux des 8) seront
logÈs dans un rayon de 40 kilomËtres autour d'Evian dans les villes de GenËve et
Lausanne (suisse) ainsi que dans les vallÈes franÁaises au sud d'Evian.
C'est par le blocage de ces personnes que nous aurons la possibilitÈ de
perturber concrËtement et efficacement la tenue de ce G8. Beaucoup de
participant-es vont emprunter les ferries entre Lausanne et Evian. A Lausanne,
deux zones d'exclusion protËgent les embarcadËres et les principaux palaces.
Deux mille chambres d'hÙtels on ÈtÈ rÈservÈes sur GenËve. Les dÈlÈgations
logÈes sur GenËve, utiliseront la route jusqu'‡ Lausanne pour se rendre ‡ Evian
par bateau. Si le ferry est bloquÈ, les notables pourront toujours faire le tour
du lac par St-Gingolf pour rejoindre leurs hÙtels. Tous ces collabos arriveront
dËs le 29 mai. Bush prÈvoit d'atterrir ‡ GenËve le 1 juin et sera reÁu par le
prÈsident suisse, pour ensuite se rendre ‡ Evian pour la cÈrÈmonie d'ouverture
du G8 qui se dÈroulera vers 19 h. Les donnÈes sur l'arrivÈ de bush peuvent
encore changer.
Infos pratiques sur la France
Lieu de convergence
AÈrodrome d'Annemasse : point d'infos, stands de ravitaillement, campings, etc...
Les 2 villages alternatifs
le VAAAG (Village Alternatif Anticapitaliste Antiguerre, http://www.vaaag.org)
et le Village InterGalactique (voir http://g8illegal.lautre.net/) se tiendront a
proximitÈ de l'aÈrodrome d'Annemasse et seront ouverts ‡ tous et toutes. Ils
seront opÈrationnels dËs le 28 juin et resteront actifs durant toute la durÈe
des manifestations anti-G8. Leurs principes de fonctionnements et leurs
objectifs politique et sociaux sont dÈcrits sur les sites web respectifs.
AccËs
Voiture ou camion : en dehors du 1 juin, il sera possible de se garer sur
l'aÈrodrome d'Annemasse.
Train : gare d'Annemasse, oš un centre d'accueil vous donnera les informations
pratiques et les programmes des diffÈrentes manifs, activitÈs etc...
Infos pratiques pour GenËve
Lieu de convergence et points Infos
l'Usine (4, place des Volontaires) et le site de l'UniversitÈ (uni-Bastions, rue
de Candolle)
Points Infos
Maison des Associations, rue des Savoises et Bus en face de la gare ferroviaire
Village ZAAGE (http://zaage.lautre.net) : stade du "Bout du Monde", Carouge
Campings
Stade du "Bout du Monde" ‡ Carouge, parc Lagrange aux Eaux-Vives et parc des
Bastions
Infos pratiques pour Lausanne
Lieu de convergence et points Infos
Espace autogÈrÈ (CÈsar-Roux 30), Tir GroupÈ (‡ confirmer)
Village alternatif et campings
C'VILLAGE (http://www.squat.net/contre-attaque) et camping au parc de Vidy
Agenda provisoire
Jeudi 29
Annemasse
Manif festive et communicative s'adressant aux habitantEs qui nous accueillent
dans leur ville. Reprise de l'espace public
Lausanne
G8 malvenu Chamonix (France), manif au tunnel du Mont-Blanc contre le transport
international routier et pour la libertÈ de circulation des personnes
Vendredi 30
Actions ‡ GenËve sur la base de la plate-forme No Borders
Samedi 31
Feu au lac et diverses fÍtes
FrontiËres, contrÙles et rÈpression :
* Les masques ‡ gaz, casques et autres ustensiles de survie seront considÈrÈs
comme des armes, toutes personnes prises en possession de ce matÈriel seront
arrÍtÈes et expulsÈes vers leur pays d'origine.
* Les contrÙles aux frontiËres franÁaises seront rÈtablis et renforcÈs ‡
l'intÈrieur du pays sur les axes d'accËs ‡ la ville d'Annemasse (gares Valence,
Lyon, pÈages autoroutiers ...).
* Les autoritÈs suisses disposent de "listes noires".
* La frontiËre avec l'Italie est dÈplacÈe ‡ Domodossola.Infos diverses :
PrÈvoir d'Ítre le plus autonome possible (matÈriel de camping, ustensiles de
cuisine, quelques rÈserves de nourriture dans ce contexte de jours fÈriÈs, vÈlo
et autres objets roulants !) PrÈvoir un rÈcepteur radio, la transmission d'infos
est prÈvue par Èmetteur FM. PrÈvoir une lampe de poche.
Pour plus de dÈtails, les donnÈes gÈographiques, les cartes de dÈtails rÈgionaux
et les probables changements de derniËre minute, consultez les sites :
http://www.claaacg8.org
http://www.squat.net/contre-attaque
http://www.antig8.org
http://www.evian-g8.org (cartes ‡ la page
http://www.evian-g8.org/article.php3?id_article=40)

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gipfelsoli infogruppe
Die AutorInnen der Beiträge, so sie nicht von uns verfasst sind, sind mit
eckigen Klammern versehen. Wir können leider keine Verantwortung für die
Richtigkeit der Beiträge übernehmen. Auch geben die Beiträge nicht zwangsläufig
unsere Meinung wieder.
Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli@nadir.org
gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe
https://lists.nadir.org/cgi-bin/mailman/listinfo/gipfelsoli-l
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13 Deutschland: Abtreibung darf 'neuer Holocaust' genannt werden
Von: abtreibung@gmx.at <abtreibung@gmx.at>
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Deutschland: Abtreibung darf \'neuer Holocaust\' genannt werden.
So titelt eine Geschichte auf der Hardcore-Katholensite im Web: auf
www.kath.net (nachzulesen unter http://www.kath.net/detail.php?id=4955 )
In den USA haben die Morde an Klinikärzten und -personal auch so angefangen.
Zuerst findet das Schüren statt: Schuld am gröten Holocaust aller Zeiten,
der Abtreibung, seien in erster Linie jüdische Ärzte und jüdische
Feministinnen.... und dann ging die Post ab. Die ermordeten Ärzte waren überwiegend
jüdische Leute. Der Hetzer war der Gründer von Human Life International, Paul
Marx, ein bekannter Antisemit, Moslemfeind, Frauenfeind und Homosexuellenhasser.
Seine besten Freunde und Anti-Abtreibungs-Allies in Deutschland sind bekannte
Neo- und Altnazis wie Siegfried Ernst und Wolfgang Borowsky.
So gesehen trägt HLI selbstverständlich Schuld an den Morden an Ärzten, die
von fanatischen "Lebens"schützern im Namen Gottes abgeknallt wurden. Nach
wie vor werden diese Morde von den Tätern und ihren Verbündeten in aller
Öffentlichkeit als gerecht(fertigt) hingestellt.
Human Life ist in Österreich unter HLI, Ja zum Leben bekannt und
frauenverachtend vor den Abtreibungskliniken und Spitälern zunehmend tätig.
Unterstützung bekommen diese Leute nun mehr und mehr öffentlich von Bischof Laun,
Bischof Eder und Kardinal Schönborn.
Das fundamentalistische Propagandamedium dazu ist Kath.net, ein dort
verlinktes Projekt ist die "Jugend für das Leben" - welche überall eine
Jugendorganisation von HLI ist, nur in Österreich halten die sich sehr bedeckt. Lediglich
Personalallianzen von Unterstützern, wie z.B. Bischof Laun, Dietmar Fischer,
etc. zeigen die Verquickungen. Das hat wohl einen triftigen Grund, denn
sonst würde Fischer in seiner Geltungssucht wohl mehr darüber berichten, wie sehr
die Jugendlichen ihn unterstützen.
Es ist zu hoffen, dass sich die höchsten Gerichte in einem Land wie
Deutschland, mitsamt seiner Vergangenheit, doch noch anders besinnen und diesen
Terror rechter, gröenwahnsinniger Kleriker und AktivistInnen einbremsen.Widerstand dazu ist auch in Österreich wichtiger denn je - aber weit und
breit nicht wirklich in Sicht!
--
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mehr Infos unter http://www.die-abtreibung.at.tf
die Seiten für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
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Redaktionsschluss: 30. April 2003, 23.00 Uhr
Diese Ausgabe hat Heinz Nessizius widerstand@no-racism.net
zusammengestellt



Fehler möge frau/man mir nachsehen!