Sonntag, 19. November 2000

keil1.gif(893 Byte) LSV-NEWSLETTER: 4. DEZEMBER AKTIONSTAG AN WIENER SCHULEN

keil1.gif(893 Byte) Die bildungspolitische Frostzeit hat begonnen/

keil1.gif(893 Byte) 183 bunte Sessel zum Menschenrechtstag am 10.12.

keil1.gif(893 Byte) Coca-Cola zahlt drei Milliarden Schilling wegen

keil1.gif(893 Byte) - A die lügen der ökoli (zu Mock in "Zur Zeit")

keil1.gif(893 Byte) - B Korrektur zum Mail über Mock in "Zur Zeit"

keil1.gif(893 Byte) ASt zu Antisemitismus-Debatte im MUND

keil1.gif(893 Byte) Hintergründe zu den Verhaftungen in Chiapas (spanisch)

keil1.gif(893 Byte) Pressezusammenfassung des Zapatistakollektivs

Diese Ausgabe hat Brigitte Rapp (br@xpoint.at) zusammengestellt.



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Wie der MUND entsteht ....




Was auf der letzten Drahdiwaberl CD
von EMI zensuriert wurde

"Schulterschluss"
(Österreich ist kein Naziland....)
mit Hubsi Kramar

Saugt euch die MP3







LSV-NEWSLETTER: 4. DEZEMBER AKTIONSTAG AN WIENER SCHULEN
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From: "Martin Binder-Blumenthal" 



Seit dem 11. Oktober ist einige Zeit vergangen. Zeit die wir nutzten um
gemeinsam mit den LehrerInnen ein Konzept für Informations- und
Diskussionsveranstaltungen an den Schulen zu planen.

Angesichts der starrsinnigen Haltung seitens der Bundesregierung und
Ministerin Gehrers, die in allen unseren Gesprächen keinen Millimeter von
ihren Vorhaben abwich, sahen wir die Notwendigkeit unseren Forderung
nochmals Nachdruck zu verleihen.

Das Ausmaß der Einsparungen - und des damit verbundenen Qualitätsverlusts
an unseren Schulen - ist weitaus höher, als vor dem 11. Oktober abzusehen
war.
Es ist daher dringend notwendig  die SchülerInnen über das bevorstehende
Belastungspaket zu informieren und sie über dessen tatsächliches Ausmaß in
Kenntnis zu setzen. Zu diesem Zweck wurde der zum Informationstag "Kein
Krampus für die Bildung" erklärt, an dem an sämtlichen Wiener Schulen
Informations- und Diskussionsveranstaltungen zum bevorstehenden
Belastungspaket, in Zusammenarbeit mit den LehrerInnen stattfinden sollen.

Rechtlich ist dies unbedenklich, da jederzeit Informations-,
Diskussionsveranstaltungen zu bildungspolitischen Themen an den Schulen
stattfinden können und somit der Regelunterricht entfällt. Für die
Diskussionen wäre es natürlich sinnvoll und notwendig verantwortliche
Politiker (FPÖVP), z.B. Nationalratsabgeordnete aus Wien, einzuladen und
somit alle zu Wort kommen zu lassen. Weiters wäre es gut StudentInnen
einzuladen, um sie über die Zustände an den Unis zu befragen und einen
Eindruck von der katastrophalen Situation an den Unis zu bekommen.

Je nach Schulstandort ist es dann möglich die Veranstaltungen nach einem
Tag für beendet zu erklären oder als Zeichen, daß einem seine Bildung so
viel mehr wert ist, daß man freiwillig länger in der Schule bleibt, als
eigentlich vorgesehen, zu verlängern. Wenn also SchülerInnen und Lehrer
das Verlangen haben sollten ihrem Protest Nachdruck zu verleihen, ist es
sehr gut vorsellbar, daß die Veranstaltungen innerhalb des Schulgebäudes
etwas länger oder gar unbefristet und über nacht andauern.
In jedem Fall sollte dies aber in Koordination mit den LehrerInnen
erfolgen.

Am 6. Dezember wird das Budget in zweiter Lesung verabschiedet werden und
der Anfang vom Ende des freien Bildungszugangs eingeläutet. Ein
gemeinsames und geschlossenes Auftreten an diesem Tag ist umso wichtiger.
An diesen Tagen ist auch gleichzeitig Krampus und Nikolo, was mit etwas
Aktionismus die Proteste nocheinmal plakativ macht. Der Kreativität vor
Ort sind keine Grenzen gesetzt.

Kooperation und Vernetzung vor Ort an den Schulen zwischen SchülerInnen
und LehrerInnen ist wesentlich, um den Protesten eine weitergehende
Perspektive zu geben.

Nächste Woche am Mittwoch wird es ein Koordinationstreffen geben, zu dem
alle SchulsprecherInnen und SchülerInnen eingeladen sind.

Bei Rückfragen:
+43 1 715 8 715
+43 1 523 12 43
oder +43 699 11 333 027 (martin)






Die bildungspolitische Frostzeit hat begonnen/
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Aktionstag am 4. Dezember
From: "Martin Binder-Blumenthal" martin@schulsprecher.at




1. Stellungnahme der LSV-Wien zu den Einsparungen im Bildungsbereich:
    Die bildungspolitische Frostzeit hat begonnen

2. Aktionstag am 4. Dezember


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1. Stellungnahme der LSV-Wien zu den Einsparungen im Bildungsbereich:
    Die bildungspolitische Frostzeit hat begonnen
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Die bildungspolitische Frostzeit hat begonnen

Studiengebühren, Erhöhung der KlassenschülerInnenhöchstzahl und Streichung
von Lehrposten versetzen Österreichs Bildung zurück in die Eiszeit.
"Vorhaben und Förderungsprojekte an den Schulen werden eingefroren, um das
Budgetziel zu erreichen.", meinte Gehrer im letzten Monat und traf den
Nagel auf den Kopf. Wer auf der Strecke bleibt sind Efrierungsopfer dieser
bildungspolitischen Eiszeit. Diejenigen, die es sich nicht leisten können
10. 000 pro Jahr zu berappen, weil sie ohnehin schon damit zu kämpfen
haben über die Runden zu kommen und ihre Wohnung, ihr tägliches Essen -
ihr Leben zu finanzieren. Die geplanten Einsparungen an den Schulen
bewirken abermals überfüllte Klasse, gefrustete Lehrer und keine
Perspektive auf kreative und zeitgemäßen Unterrichtsformen. In den kalten
Klassenräumen der Zukunft sollten die Schüler besser warm angezogen sein,
da die Heizkosten zu hoch liegen, als daß sie vom Staat getragen werden
könnten. Die Entscheidung fällt dann den Eltern zu, ob sie ihre Kinder mit
Winterkleidung und warmen Pelz in die Schule schicken und ihnen somit
einen warmen Aufentahlt in der Schule ermöglichen oder sie wie bisher, in
Vertrauen auf die Schulbehörde mit normaler Kleidung ausgestattet, in die
Schule schicken. Aber was ist mit denen, die keine Wahl haben, die es sich
nicht leisten können ihre Kinder mit warmer Kleidung in die Schule zu
schicken? Eine Frage die Ministerin Gehrer nicht beantworten kann, da sie
leider nach wie vor der Auffassung ist, daß alles was nichts kostet -
nichts wert ist. Schön wenn man so leichtfertig über die Zukunft der
anderen entscheiden kann, ohne sich Gedanken machen zu müssen, wie es mit
denen aussieht, die es nicht so warm haben wie man selbst. Doch unsere
Zukunft ist uns SchülerInnen mehr wert, als hohle Versprechungen und die
Gleichgültigkeit einer Ministerin. Deswegen werden wir unsere Zukunft
selbst anpacken, um zu verhindern, daß wir zum Opfer der eiskalten
Sparpläne und um unsere Zukunft betrogen werden. Für einen
bildungspolitischen Frühling und gegen eine Eiszeit an den Schulen.

Martin Binder
Landesschulsprecher Wien


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2. Aktionstag am 4. Dezember
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Seit dem 11. Oktober ist einige Zeit vergangen. Zeit die wir nutzten um
gemeinsam mit den LehrerInnen ein Konzept für Informations- und
Diskussionsveranstaltungen an den Schulen zu planen.

Angesichts der starrsinnigen Haltung seitens der Bundesregierung und
Ministerin Gehrers, die in allen unseren Gesprächen keinen Millimeter von
ihren Vorhaben abwich, sahen wir die Notwendigkeit unseren Forderung
nochmals Nachdruck zu verleihen.

Das Ausmaß der Einsparungen - und des damit verbundenen Qualitätsverlusts
an unseren Schulen - ist weitaus höher, als vor dem 11. Oktober abzusehen
war.
Es ist daher dringend notwendig  die SchülerInnen über das bevorstehende
Belastungspaket zu informieren und sie über dessen tatsächliches Ausmaß in
Kenntnis zu setzen. Zu diesem Zweck wurde der zum Informationstag "Kein
Krampus für die Bildung" erklärt, an dem an sämtlichen Wiener Schulen
Informations- und Diskussionsveranstaltungen zum bevorstehenden
Belastungspaket, in Zusammenarbeit mit den LehrerInnen stattfinden sollen.

Rechtlich ist dies unbedenklich, da jederzeit Informations-,
Diskussionsveranstaltungen zu bildungspolitischen Themen an den Schulen
stattfinden können und somit der Regelunterricht entfällt. Für die
Diskussionen wäre es natürlich sinnvoll und notwendig verantwortliche
Politiker (FPÖVP), z.B. Nationalratsabgeordnete aus Wien, einzuladen und
somit alle zu Wort kommen zu lassen. Weiters wäre es gut StudentInnen
einzuladen, um sie über die Zustände an den Unis zu befragen und einen
Eindruck von der katastrophalen Situation an den Unis zu bekommen.

Je nach Schulstandort ist es dann möglich die Veranstaltungen nach einem
Tag für beendet zu erklären oder als Zeichen, daß einem seine Bildung so
viel mehr wert ist, daß man freiwillig länger in der Schule bleibt, als
eigentlich vorgesehen, zu verlängern. Wenn also SchülerInnen und Lehrer
das Verlangen haben sollten ihrem Protest Nachdruck zu verleihen, ist es
sehr gut vorsellbar, daß die Veranstaltungen innerhalb des Schulgebäudes
etwas länger oder gar unbefristet und über nacht andauern.
In jedem Fall sollte dies aber in Koordination mit den LehrerInnen
erfolgen.

Am 6. Dezember wird das Budget in zweiter Lesung verabschiedet werden und
der Anfang vom Ende des freien Bildungszugangs eingeläutet. Ein
gemeinsames und geschlossenes Auftreten an diesem Tag ist umso wichtiger.
An diesen Tagen ist auch gleichzeitig Krampus und Nikolo, was mit etwas
Aktionismus die Proteste nocheinmal plakativ macht. Der Kreativität vor
Ort sind keine Grenzen gesetzt.

Kooperation und Vernetzung vor Ort an den Schulen zwischen SchülerInnen
und LehrerInnen ist wesentlich, um den Protesten eine weitergehende
Perspektive zu geben.

Nächste Woche am Mittwoch wird es ein Koordinationstreffen geben, zu dem
alle SchulsprecherInnen und SchülerInnen eingeladen sind.

Bei Rückfragen:
+43 1 715 8 715
+43 1 523 12 43
oder +43 699 11 333 027 (martin)





183 bunte Sessel zum Menschenrechtstag am 10.12.
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From: Harald Frassine 


10.12.2000 menschenrechtstag

Wien 1., Parlament
183 bunte Sessel

liebe leute,
anlässlich des menschenrechtstages am 10.12.2000 findet auch heuer
wieder "coloured chairs"- ein demokratisches gesamtkunstwerk- vor dem
parlament statt. (gleichzeitig in strassburg und anderen europäischen
städten).

motto:

"nimm deinen sessel, streiche ihn bunt und stell ihn vors parlament.
wer einen sitz hat hat eine stimme und wer eine stimme hat soll sie
erheben wenn es um die einhaltung von menschenrechten geht."

wir fordern die österreichische bundesregierung auf, den die
menschgenrechte zu achten und in ihrem sinne zu handeln.

der artikel 1 der menschenrechtskonvention (ist am hauptportal des
parlamentes in stein gemeißelt) und lautet:

"alle menschen sind frei und gleich an rechten und w¸rde geboren. sie
sind mit vernunft und gewissen begabt und sollen einander im geist der
geschwisterlichekeit begegnen."

zur verbreitung des aufrufes und zustandekommen des kunstwerkesist eure
mitarbeit gefordert:

- fordert per e-mail ( tripolt@tripoint.co.at oder
bunte-sessel@blackbox.net ) brosch¸ren, flyer und plakate an
und verteilt diese an bekannte, in schulen, NGO`s, Cafehäusern... und
alle interessierte leute.

- helft uns bei der medienarbeit und informiert befreundete zeitungen,
radio- und fernsehstationen. "coloured chairs" gibt es auch als song
auf CD , performed by LA MADRUGADA.

Informationen und gästebuch unter:
http://www.183bunte-sessel.at oder
http://www.colouredchairs.net






Coca-Cola zahlt drei Milliarden Schilling wegen
Zurück
Rassendiskriminierung
From: Alev Korun 



   Atlanta - Der amerikanische Getränkeriese Coca-Cola zahlt mehr als
drei Milliarden Schilling an mehrere hundert afroamerikanische
Mitarbeiter, um eine Klage wegen Diskriminierung abzuwenden. Die
Beschäftigten hatten dem Konzern vorgeworfen, sie in der Bezahlung
und bei Beförderungen gegenüber weißen Mitarbeitern zu
benachteiligen. Die Summe ist die höchste, die ein US-Unternehmen
wegen des Vorwurfs der Rassendiskriminierung bisher bezahlt hat.
(733)

Mag. Alev Korun
Referentin für Migrations- und Menschenrechtspolitik
Grüner Parlamentsklub
Tel:  +43 1 40 110 6696
Fax: +43 1 40 110 6793
www.gruene.at






- A die lügen der ökoli (zu Mock in "Zur Zeit")
Zurück
From: Fiona Canina fiona.canina@aon.at


(Dieser Beitrag wurde von gestern verschoben - sh. "Gläserne Zensur")

zum mund vom 17.11.:

>04    Mock in Zur Zeit: Österreich erstes NS-Opfer
>        From: 
>
>Auch Mock meint, daß Österreich erstes Opfer der Nazis war
>
>Der Alt- und Ehrenobmann der ÖVP Alois Mock meint in der jüngsten Ausgabe
>der regierungsnahen Wochenzeitung Zur Zeit, die aus dem österreichischen
>Ableger der rechtsextremen Wochenzeitung "Junge Welt" hervorgegangen ist,
>(...)

gratuliere!
durch ihre schonungslose aufdeckungsarbeit hat die ökoli schon
wieder "rechtsextreme" in der linken gefunden! wir danken der
ökoli für ihre fundierte einschätzung der österreichischen
und deutschen medienszene...

"zur zeit" ist also blos "regierungsnah" - sie und ihr
chefredakteur andreas mölzer haben doch niiiiiieeeee was mit
rechtsextemismus, faschismus und deutschdümmelei,... zu tun.
aber die "junge welt" ist laut ökoli eindeutig "rechtsextrem".
dieser vorwurf muss anscheinend nicht mal begründet werden,
ein nebensatz reicht...

schön langsam muss mensch sich die frage stellen, für wen die
ökoli arbeitet...

zur information:
1. die junge welt ist eine der wenigen deutschsprachigen
   sozialistischen tageszeitungen.
   weitere infos: http://www.jungewelt.de - empfehlenswert!
2. die rechtsextreme wochenzeitung nennt sich "junge freiheit"
   (http://www.jungefreiheit.de)

konsequenz daraus: ökoli, verpisst euch endlich mit euren lügen!

x.





- B Korrektur zum Mail über Mock in "Zur Zeit"
Zurück
From: OEKOLI_Wien@gmx.net


Sorry liebe Leute! In der Eile hatten wir Donnerstag Nacht ein mail über
Mocks Äußerungen in der rechtsextremen Wochenzeitung "Zur Zeit" verschickt und
dabei geschrieben es handle sich dabei um einen Ableger der "Jungen Welt".
Da ist unserem Mailschreiber natürlich ein peinliches Mißgeschick passiert
und es müßte heißen "Junge Freiheit". Die "Junge Welt" ist die ehemalige
Zeitung des FDJ aus der DDR und erscheint heute noch als linke, PDS-nahe
Tageszeitung aus der ehemaligen DDR.
Entschuldigt bitte diese Schlamperei. Soll nicht wieder vorkommen und sei
hiermit korrigiert.

--
Ökologische Linke (ÖKOLI)
Postfach 28
A-1153 Wien
e-milio: oekoli_wien@gmx.net
Visite our Website: http://www.oekoli.cjb.net





ASt zu Antisemitismus-Debatte im MUND
Zurück
From: Michael Pröbsting 


ArbeiterInnenstandpunkt:
Eine abschließende Stellungnahme zur "Antisemitismus-Debatte" im MUND

Die im MUND dokumentierte (soweit nicht zensiert!) Debatte zur Frage des
Antisemitismus, der Linken und der Intifada und die teils wüsten
Denunziationen gegen den ArbeiterInnenstandpunkt, die SLP und andere
Linke hat mehreres gezeigt.

Was ist Antisemitismus?

Pro-zionistische Linke verwenden den Begriff "Antisemitismus" völlig
unwissenschaftlich und willkürlich. Antisemitismus wird nicht als eine
Form des Rassismus verstanden, der "den Juden" bestimmte, ihnen als
Gruppe angeblich eigene Eigenschaften andichtet und, als Konsequenz, zu
einer entsprechenden anti-jüdischen Politik führt - in seiner
bestialischsten Konsequenz der Auslöschung und des systematischen
Massenmordes.

Vielmehr akzeptieren diese Linke das zionistische Dogma, daß die
Interessen der Juden und Jüdinnen nur im Rahmen eines separaten Staates
Israel auf dem Territorium der PalästinenserInnen verteidigt werden
können. Von dieser reaktionären, zionistischen Logik aus betrachtet ist
es dann nur folgerichtig, daß auch die Ablehnung des Staates Israel
durch den ArbeiterInnenstandpunkt als "antisemitisch" denunziert wird.

AntisemitInnen und TrotzkistInnen gegen den Staat Israel?

Das Argument, auch FaschistInnen und islamistische AntisemitInnen sind
gegen den Staat Israel und deswegen bewege sich der marxistische
Antizionismus auf der gleichen Stufe, entbehrt jeglicher
wissenschaftlicher Grundlage. Mit der gleichen Logik könnte man
behaupten, die FPÖ und die Nazis waren in den letzten 15 Jahren gegen
die SPÖ/ÖVP-Regierung und deswegen dürften Linke nicht auch gegen sie
seien (viele linke SozialdemokratInnen verwendeten im übrigen auch diese
Argumentation in der Vergangenheit gegen uns TrotzkistInnen). Oder
verschiedenste reaktionäre, monarchistische Kräfte beteiligten sich am
Widerstand gegen die deutsche Wehrmacht in den besetzten Ländern des
Balkans, was die Linke selbstverständlich nicht davon abhielt, gegen den
gleichen Feind zu kämpfen.

Gegen den Staat Israel, damit das jüdische Volk endlich in Frieden leben
kann!

Unser internationale Tendenz - die Liga für eine
revolutionär-kommunistische Internationale (LRKI) - bekämpft den
Zionismus, weil die Existenz des Staates Israel nicht nur den Landraub
und die Vertreibung des palästinensischen Volkes bedeutet, sondern in
Wirklichkeit auch eine großes Ghetto für die jüdische Nation in Israel
darstellt. Aufgrund der historischen Gründe der Entstehung dieses
Staates ist Israel dazu verdammt, in einem faktisch permanenten
Kriegszustand mit seinen Nachbarvölkern zu leben. Erst die Überwindung
des Staates Israel und seine Ersetzung durch einen arabisch-jüdischen,
weltlichen Staat, in dem die ArbeiterInnen und Bauern das Sagen haben,
kann dieses Dilemma überwunden werden.

Wer heute die Existenz des Staates Israel als einen eigenen, jüdischen
Staat verteidigt (wie demokratisch oder "sozialistisch" auch immer
dieser sein mag), der unterstützt damit - gewollt oder ungewollt - die
Aufrechterhaltung der Vertreibung des palästinensischen Volkes und damit
die zentrale Ursache für den weitverbreiteten Haß, der in der arabischen
Bevölkerung gegen Israel und "die Juden" vorherrscht (und den
reaktionäre islamistische Kräfte für ihre antisemitische Ziele weidlich
ausnützen). ÖKOLI und andere stehen - unabhängig ihrer humanistischen
Phrasen und unabhängig von der Kritik am "übermäßigen
Schußwaffeneinsatz" der israelischen Armee - letztlich auf der gleichen
Seite wie die zionistischen Kräfte, die die PalästinenserInnen aus ihrer
Heimat "ethnisch säuberten". Wer heute nicht aufsteht und sich mit der
Intifada solidarisiert, steht auf der Seite des Staates Israel und damit
eines ebensolchen Rassismus wie der, gegen den wir hier in Österreich
kämpfen.

Die neue Intifada bietet in Wirklichkeit eine wichtige Chance, den
zionistischen Konsens in Israel aufzubrechen. Es ist längerfristig sehr
wohl möglich, die jüdische ArbeiterInnenklasse, die von den Herrschenden
als Stimmvieh und Kanonenfutter mißbraucht wird, für eine solche
internationalistische Perspektive zu gewinnen. Gerade in den 1990er
Jahren startete die israelische Bourgeoisie eine hemmungslose
neoliberale Offensive, die zu Privatisierungen und zu einem
Hinaufschnellen der Arbeitslosigkeit führte. Mehrere Generalstreiks und
die Entstehung einer ArbeiterInnenpartei waren die Antwort.

Heute steht die israelische ArbeiterInnenbewegung vor einem ähnlichen
Problem wie die serbische: So wie die serbische Tradition der nationalen
Unterdrückung der Kosovo-AlbanerInnen einen politischen Alp auf den
Schultern der serbischen ArbeiterInnenklasse darstellte, so verhält es
sich auch in Palästina. Unzweifelhaft sind die Kräfte, die heute in
Israel konsequent gegen den Zionismus argumentieren, klein. Aber eine
Verbindung der Unterstützung des Widerstandes gegen die sozialen
Angriffe der israelischen herrschenden Klasse mit der Unterstützung der
Intifada und des Rechtes aller PalästinenserInnen auf Rückkehr birgt die
einzige Möglichkeit in sich, eine Einheit der jüdischen und arabischen
ArbeiterInnen und Bauern herzustellen. Das ist die Perspektive, für die
wir von der LRKI die arabische und die jüdische Arbeiterklasse gewinnen
wollen. Denn Frieden kann für das jüdische Volk im Nahen Osten nur dann
geben, wenn sein Ghetto namens Israel, daß auch gleichzeitig die
nationale Unterdrückung für die PalästinenserInnen bedeutet, beseitigt
wird.

Internationalismus versus Nationalborniertheit

Pro-zionistische Linke sind in der Regel ziemlich national-borniert,
nach dem Motto "Der Nahe Osten ist weit weg und was können wir da schon
tun?" Aber so wie die schwarz-blaue Regierung in Österreich nicht ohne
die kapitalistische Globalisierung und die weltweite neoliberale
Offensive verstanden werden kann, so beeinflußt auch die Haltung der
österreichischen Linken zur Intifada ihre Glaubwürdigkeit. Wer aus einem
falsch verstandenen Widerstand gegen den Antisemitismus die Vertreibung
an den PalästinenserInnen zumindest entschuldigt ("nach dem Holocaust
muß man die Gründung des Staates Israel eben verstehen") der macht sich
zum Komplizen einer reaktionären Bewegung. Man kann nicht ein
historisches Verbrechen dadurch bekämpfen, indem man ein anderes
unterstützt oder zumindest entschuldigt. Wir können nur dann glaubwürdig
gegen den Antisemitismus kämpfen - und auch die arabische Bevölkerung
dafür gewinnen - wenn wir auch den Zionismus und die mit ihm verbundene
Vertreibung der PalästinenserInnen ablehnen.

Sowohl unser Kampf gegen den Antisemitismus als auch gegen den Zionismus
ist international. Zweifellos sind unsere Kräfte eingeschränkt, aber
auch heute gibt es die Möglichkeit, international aktiv zu werden. Die
Liga für eine revolutionär-kommunistische Internationale arbeitet mit
der Gruppe Abnaa el Balad in Israel zusammen - die sich für einen
bi-nationalen, weltlichen, demokratischen Staat in Palästina einsetzt -
und organisiert gegenwärtig eine Solidaritätskampagne für die
palästinensische Intifada. (siehe www.workerpower.com) Ebenso
unterstützten wir die Solidaritätskampagne des Funke mit einer Gruppe
palästinensischer sozialistischer StudentInnen (siehe
http://www.marxist.com).

Beschimpfung, Zensur und Diskussionsverweigerung

Pro-zionistischen Linken fehlt scheinbar das politische Selbstvertrauen,
mit marxistischen AntizionistInnen eine direkte Auseinandersetzung zu
führen. Daher beschränken sie sich auf so lächerlich martialische
Aussagen (natürlich aus der sicheren Distanz des e-mails) wie: "Mit
AntisemitInnen diskutieren wir nicht, wir bekämpfen sie." (siehe die
Stellungnahme von ÖKOLI in MUND 16.11.)

Mit der gleichen Logik hat sich das MUND geweigert, eine Resolution der
Liga für eine revolutionär-kommunistische Internationale zur Intifada
abzudrucken. Und aus welchen Gründen auch immer weigerte sich das MUND
die Veranstaltung "Marxismus 2000" des ArbeiterInnenstandpunkts im
Terminkalender anzukündigen, bei dem gerade das Thema Intifada,
Zionismus und Antisemitismus diskutiert wird.

Das Motto von ÖKOLI, MUND und anderen scheint zu sein: Wenn man keine
Argumente hat, geht man einer Diskussion aus dem Weg und beschränkt sich
auf Verdammungen und Zensur im Internet.

Die trotzkistische Bewegung hat - im Unterschied zu solch kurzlebigen
Phänomenen wie der ÖKOLI - eine lange Tradition des Kampfes gegen den
Antisemitismus. Die russischen Bolschewiki organisierten
Selbstverteidigungseinheiten zum Schutz jüdischer Viertel gegen
antisemitische Progrome. Es ist kein Zufall, daß reaktionäre Kräfte
immer wieder gegen den "jüdischen Bolschewismus" wetterten, ein Motto,
daß später auch der Stalinismus aufgriff und antisemitische
Ressentiments gegen Trotzki und die Linke Opposition
instrumentalisierte. Stalin entwickelte auch bereits vor der ÖKOLI die
Methode, die TrotzkistInnen mit dem Feind zu identifizieren. So wie in
der Logik der ÖKOLI der ArbeiterInnenstandpunkt zu "AntisemitInnen"
mutiert, so denunzierte das Stalin-Regime die TrotzkistInnen als
"Gestapo-Agenten" bzw. als "Agenten des britischen Imperialismus" (das
variierte je nachdem, mit welchen Regime Stalin gerade einen Pakt
abschloß).

In Wirklichkeit fanden unzählige TrotzkistInnen im Kampf gegen die Nazis
den Tod. Und unsere Bewegung kämpfte in den 1930er und 1940er Jahren
sowohl für die freie Einreise der jüdischen Menschen, die vor dem
Nazi-Terror flohen, in die USA und andere Länder. Ebenso lehnten sie
jedoch auch den zionistischen Kolonialismus und den Eroberungskrieg, der
die Gründung des Staates Israel begleitete, ab.

Wenn nun kleinbürgerliche Gruppen wie ÖKOLI der revolutionären
ArbeiterInnenbewegung nun ihre lange Tradition des Kampfes gegen den
Antisemitismus absprechen wollen, vergreifen sie sich schlicht an der
historischen Wahrheit.

In der Hoffnung, das dieser Betrag nicht der "gläsernen Zensur" des MUND
zum Opfer fällt.

18.11.2000 Michael Pröbsting (ArbeiterInnenstandpunkt)




Hintergründe zu den Verhaftungen in Chiapas (spanisch)
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From: soli mexiko 


Liebe Mexikointeressierte!
Der folgende Artikel ist eine interessante Analyse über die Hintergründe
warum die Regierung Zedillo überraschenderweise doch noch gegen die
paramilitärischen Truppen in Chiapas vorgeht. In den vergangenen Jahren hat die
Regierung die Existenz von paramilitärischen Truppen stets geleugnet, und wenn
sie die Entwaffnung ziviler Gruppen forderte, war immer die Guerilla gemeint.
Warum nimmt sie es nun selbst in die Hand gegen die paramitärischen Gruppen
vorzugehen, warum überliess sie diese Aufgabe nicht der kommenden Regierung
von Fox?

JUEVES 16 DE NOVIEMBRE DE 2000

¤ Octavio Rodríguez Araujo ¤

Chiapas en el cambio de gobierno

Hace seis años el presidente Zedillo aceptó e hizo suya la estrategia
militar de contrainsurgencia en Chiapas. Para guardar las
formas se expidió la ley que "garantizaba" al EZLN su existencia en una
lógica de diálogo con el gobierno, que si bien está
suspendido no se ha roto formalmente. Ambas formas, la contrainsurgente y
la de garantías para los zapatistas (que no para
otros grupos guerrilleros), se inclinaron con el tiempo a favor del cerco,

el terror, el enfrentamiento entre comunidades, los
desplazamientos forzados, la violación de los derechos humanos, matanzas
(Acteal de manera sobresaliente) y, desde luego, la
militarización de grupos civiles (priístas en su mayoría) conocidos como
paramilitares.

El gobierno de Zedillo, el Ejército Mexicano y el gobierno de Chiapas
negaron sistemáticamente que hubiera grupos
paramilitares, a pesar de las evidencias mostradas en diversos foros,
incluso en el Senado de la República. De golpe, a unos
días de terminar su gobierno, se reconoce la existencia de esos grupos
ampliamente denunciados y, para sorpresa de todos, se
instrumentó un operativo para combatirlos, prevenir sus acciones y
desarmarlos con el fin de garantizar la paz en Chiapas y de
hacer que se cumpla la ley. Intervino la Procuraduría General de la
República, ahora sin la famosa coadyuvancia del Ejército
(como ocurrió después del 8 de febrero de 1995), y tuvieron que frenar el
operativo, supuestamente para evitar mayores
derramamientos de sangre e inestabilidad. Frankenstein no pudo con su
propia creación, es la paradoja hasta el momento.

Santiago Creel, próximo secretario de Gobernación, nos ha explicado,
elípticamente y en una breve oración, por qué se llevó a
cabo el operativo del 12 de noviembre en Los Chorros, municipio de
Chenalhó. Dijo, según nota de Víctor Ballinas en este
diario, que el envío de judiciales "es algo que le toca decidir al
gobierno
en turno", es decir, al gobierno que auspició la
formación de los grupos paramilitares como parte de la estrategia de
contrainsurgencia en Chiapas. ¿Y por qué a este gobierno
y no al próximo? Porque parte de los acuerdos entre Fox y Zedillo para
tratar de reinstaurar la paz con justicia y dignidad y
restablecer el diálogo con el EZLN tiene que comenzar por el desarme de
los
grupos paramilitares y su consecuente castigo
legal. De otra manera no habría señales para, por lo menos, romper el
prudente y sabio silencio de los zapatistas, rompimiento
necesario para dialogar.

Se sobrentiende que antes del primero de diciembre, y especialmente antes
del 8 del mismo mes (tomas de posesión de Fox y
de Salazar Mendiguchía, respectivamente), los grupos paramilitares deberán

estar desarmados (y quizá sujetos a juicio) y que
en esos días, por orden del comandante supremo de las fuerzas armadas, el
Ejército deberá regresar a las posiciones por lo
menos anteriores al 9 de febrero de 1995. ¿Será?

Con independencia de las intenciones de Fox para Chiapas, incluso para
favorecer a los grupos que ha invitado a invertir en
ese estado, grupos que no necesariamente serían compatibles con los
intereses económicos tradicionales (ganaderos,
finqueros, auténticos coletos, etcétera), lo cierto es que el llamado
conflicto inaugurado por el EZLN en 1994 tiene que
resolverse en corto plazo. Y esta solución no puede ser mediante la misma
guerra de contrainsurgencia iniciada por Zedillo
(que por cierto no ha tenido éxito), ni con dádivas o acciones
madreteresianas, sino precisamente con una nueva estrategia
que, en la lógica y en el tiempo, tendría que comenzar por la desaparición

de los grupos paramilitares, la negociación con las
facciones parlamentarias para que acepten la propuesta de ley de la Cocopa

y que se apruebe el reconocimiento, por lo
mismo, de los acuerdos de San Andrés y, por supuesto, la desmilitarización

del estado. Todo esto como condición necesaria
para reanudar el diálogo con el EZLN y a partir de aquél construir una paz

duradera, digna y justa para todos en Chiapas. No
se ve otra salida. ¿Lo entenderán así Fox, Creel y quien resulte
secretario
de Defensa?


Col.lectiu de Solidaritat amb la Rebel.lio Zapatista
C/ de la Cera, 1 bis
08001 Barcelona
tel: 34-93-4422101 y 3290643
fax: 34-93-3290858
email: ellokal@pangea.org
NUEVA PAGINA ACTUALIZADA http://www.pangea.org/ellokal/chiapas






Pressezusammenfassung des Zapatistakollektivs
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in Barcelona (spanisch)
From: soli mexiko 


de noviembre de 2000

Reportan 159 casos de tortura
Miente el doctor José Luis Soberanes, cuando afirma y ratifica que las
cifras de la tortura han descendido en México, aseguró el Centro de
Derechos Humanos "Miguel Agustín Pro", al señalar que tan sólo en un año
documentó 179 casos y en la provincia se han reportado varios casos más,
que cita concretamente.

Indígenas cercan con alambre de púas campamento militar en San Andrés
Larráinzar
Cientos de indígenas tzotziles cercaron con alambre de púas y horcones de
madera un campamento militar en la aldea Jolnachój, en el alteño municipio
de San Andrés Larráinzar, bastión principal del Ejército Zapatista de
Liberación Nacional (EZLN).

2 de noviembre de 2000
Juicio a todos los involucrados en Paz y Justicia, exigen ONG
Diversas organizaciones de derechos humanos y de la sociedad civil
estimaron que la detención, el fin de semana, de 11 integrantes del grupo
paramilitar chiapaneco Paz y Justicia debe ser el comienzo de una amplia y
profunda investigación que enjuicie a los que han participado, entrenado y
colaborado con esa agrupación.

Militares y autoridades de Chiapas evitan detención de paramilitares
Angeles Mariscal y Elio Henríquez, corresponsales Existe en la
procuraduría de Justicia de Chiapas más de 30 órdenes de aprehensión en
contra de militantes de Paz y Justicia que no se han ejecutado por la
protección de que gozan los presuntos paramilitares, tanto de autoridades
estatales como de altos mandos militares, revelaron fuentes oficiales.

Militares y autoridades de Chiapas evitan detención de paramilitares
Existe en la procuraduría de Justicia de Chiapas más de 30 órdenes de
aprehensión en contra de militantes de Paz y Justicia que no se han
ejecutado por la protección de que gozan los presuntos paramilitares, tanto
de autoridades estatales como de altos mandos militares, revelaron fuentes
oficiales.

Aún nos persiguen, afirma desplazado de Chenalhó
José Vázquez, representante de la organización civil Las Abejas, de
Chenalhó, Chiapas, recuerda las promesas del presidente electo Vicente Fox
en el sentido de que en 15 minutos daría solución al conflicto en Chiapas.
Sonríe y suelta: "Eso nos admira mucho del señor Fox ¿quién puede hacer
algo en 15 minutos? No'más de engaño se puede hacer, porque para nosotros
como nativos de Chiapas es duro el conflicto".

Castillo Fernández Tiene Nexos con un Grupo Paramilitar: ONG
Unas 57 organizaciones no gubernamentales aseguraron ayer en forma conjunta
que cuentan con suficientes evidencias para demostrar que el general Mario
Renán Castillo Fernández, quien es uno de los candidatos para ocupar la
Secretaría de la Defensa Nacional para el próximo sexenio, tiene nexos con
el grupo paramilitar chiapaneco "Paz y Justicia" que de 1997 a la fecha ha
provocado la muerte de 46 inocentes.

Incluyen legisladores reforma sobre los derechos indígenas
El Senado de la República aprobó ayer una ambiciosa agenda legislativa para
los próximos 60 días, que restan del periodo ordinario de sesiones. Por
acuerdo de los legisladores de PRI, PAN y PRD se acordó incluir la reforma
constitucional en materia de Derechos y Cultura Indígenas, pendiente desde
hace dos años.

Otra emboscada en Chiapas: 3 heridos
Tres indígenas tzotziles heridos, uno de gravedad, dejó una nueva emboscada
en el poblado Pontehuitz en el alteño municipio de San Andrés Larráinzar,
que fue sede de las conversaciones entre la guerrilla y el gobierno federal
hasta agosto de 1996, confirmaron fuentes oficiales.

3 de noviembre de 2000
Niega Renán Castillo la existencia de grupos paramilitares en Chiapas
El general Mario Renán Castillo Fernández, ex comandante de la séptima
Región Militar (1995-1997), con sede en Tuxtla Gutiérrez, rechazó ayer que
el Ejército Mexicano arme a civiles o los adiestre en labores de
contrainsurgencia contra los zapatistas, y aseguró que en Chiapas no
existen grupos paramilitares.

Denuncian amenazas de "Paz y Justicia"
La Red de Defensores Comunitarios denunció este jueves que presuntos
integrantes de la organización "Paz y Justicia" realizaron apariciones con
armas de diversos calibres en las comunidades de Joshil, Paraíso y
Esperanza Taquinucum para amedrentar a indígenas choles que testificarían
contra los 11 integrantes de ese grupo recluidos en la prisión de Cerro Hueco.

Vemos un nuevo Chiapas: Senadores belgas
Luego de escuchar una amplia exposición del gobernador Roberto Albores
Guillén sobre las acciones emprendidas por su administración para lograr la
reconciliación entre los chiapanecos, el senador de Bélgica, Philippe
Mahoux, dijo que los miembros del Comité de Senadores del Partido
Socialista de su país, ven un nuevo Chiapas y están convencidos que el
conflicto surgido en 1994 se resolverá por la vía pacífica.

Preguntas a propósito de la detención de paramilitares
¿Por qué hasta ahora? ¿Quién los adiestró militarmente? ¿De dónde
proviene su financiamiento? ¿Quién les dio las armas? ¿Por qué no están con
ellos los asesinos de José Tila: Eulalio López García, Pablo López Pérez,
Mateo López Pérez, Plácido López Pérez, Juan José García Pérez, Salmón
López Pérez? ¿Cuándo van a indemnizar a las comunidades indígenas por los
miles de cabezas de ganado que han sido robadas por este grupo? ¿Cuándo
serán reubicadas los cientos de familias desplazadas? ¿Cuándo devolverán
las tierras despojadas?

Es pactada la detención de paramilitares: ONG
Organismos defensores de los derechos humanos alertaron al gobierno federal
de que los integrantes de Paz y Justicia y de otros grupos paramilitares
detenidos en las últimas semanas pretenden impulsar un proceso de amnistía
a su favor y, con ello, dejar impunes todas sus acciones. Exigieron que el
proceso en su contra continúe.

4 de noviembre de 2000
Exigen liberación de detenidos por emboscada
Después de la emboscada que sufrieron la organización de los comuneros de
la Casa del Pueblo por parte de la agrupación civil armada Alianza San
Bartolomé de los Llanos integrantes de esta organización exigieron la
pronta libertad de los detenidos.

Inician huelga de hambre presuntos paramilitares
Los internos en el penal de Cerro Hueco, pertenecientes al presunto grupo
paramilitar denominado Chinchulines, inició una huelga de hambre, para
demandas que se haga justicia, pues aclaran que ellos no son culpables como
se les sindica, señaló Victoria Estrada Vázquez.

En apoyo a Chinchulines presos
En apoyo a los diez presos integrantes del supuesto grupo paramilitares
chinchulines que iniciaron una huelga de hambre este viernes mujeres, niños
y familiares de estos se plantaron por tiempo indefinido a las afueras del
palacio de gobierno para exigir la pronta libertad de los recluidos de la
comunidad San Jerónimo Bachajón municipio de Chilón.

5 de noviembre de 2000
Renovada beligerancia de paramilitares
Las aguas paramilitares se están moviendo peligrosamente en el estado, a
pocas semanas del cambio de gobierno que convertirá al PRI en minoría
opositora. En Chenalhó, Yajalón, Tila, Venustiano Carranza y Ocosingo los
mensajes son elocuentes. La sorpresiva y quizás ''pactada'' aprehensión de
un grupo de dirigentes de Paz y Justicia, que aparentemente habrían caído
en desgracia, ha calentado el ambiente en la zona norte y los Altos, con
una renovada beligerancia de los distintos grupos armados que se vinculan
al oficialismo.

El apoyo oficial, detrás de Paz y Justicia
La PGR detuvo a 11 integrantes del grupo paramilitar Paz y Justicia el
pasado 27 de octubre. Estos detenidos son sólo un eslabón de una trama más
grande que involucra a funcionarios de los gobiernos estatal y federal, a
políticos del PRI y a mandos militares.

6 de noviembre de 2000
Profundizará Salazar indagatorias a paramilitares que operan en Chiapas
El gobernador electo de Chiapas, Pablo Salazar Mendiguchía, anunció que
durante su administración se profundizarán las investigaciones sobre la
presencia de paramilitares en la entidad, con la intención de evitar crear
chivos expiatorios, como lo serían algunos de los detenidos por el caso
Acteal.

Construirán en Chiapas otra base militar, acusan
La Secretaría de la Defensa Nacional (SDN) destinará las 3.5 hectáreas que
fueron expropiadas en el ejido Amador Hernández, en las inmediaciones de la
Biosfera de Montes Azules, para instalar una Compañía de Infantería No
Encuadrada (CINE), confirmaron fuentes castrenses.

7 de noviembre de 2000
Condecora EU a Cervantes por su labor en Chiapas
El ejército de Estados Unidos impuso ayer al secretario mexicano de la
Defensa, general Enrique Cervantes Aguirre, la condecoración de la Legión
al Mérito en Grado de Comandante, porque desde 1994 "logró en Chiapas
contener la ofensiva guerrillera, preservar la soberanía y el respeto a los
derechos humanos", además de los "invaluables servicios" prestados a las
autoridades estadunidenses en la lucha contra el narcotráfico.

Presuntos desertores zapatistas, en ayuno; ''el gobierno nos vio la cara''
''El gobierno nos vio la cara'', lamentó Porfirio Jiménez, presunto
desertor del Ejército Zapatista de Liberación Nacional (EZLN), al comenzar
junto con otras diez personas una huelga de hambre para exigir la entrega
de tierras y proyectos productivos a los que se comprometió el gobierno
estatal a cambio de su dimisión ''y armas''.

Paz y Justicia amenaza con quemar oficina de gobierno del estado
Miembros del grupo paramilitar Desarrollo Paz y Justicia de la comunidad
Lumilja, municipio de Tila mantienen armas de uso exclusivo del Ejército en
sus domicilios y amenazan con quemar la oficina de gobierno del estado del
municipio vecino de Yajalón.

Dos mil indígenas toman presidencia de Zinacantán
En demanda de la destitución del alcalde de este lugar, Andrés Sánchez
Pérez, unos dos mil indígenas se posesionaron esta mañana de la presidencia
municipal. Los manifestantes piden que se integre un consejo municipal.

Chinchulines, aún ignorados, denuncian cónyugues
Luego de ser utilizados durante más de una década por los gobiernos
priistas para procesos electorales y controlar la región, "los
chinchulines" presos son ignorados por la dirigencia estatal del PRI y el
último de los gobiernos estatales emanados de ese partido, afirmaron las
esposas de los integrantes de ese grupo calificado como paramilitar.

Desmantelan sede de acuerdo indígena
Fue desmantelado en recientes horas el espacio que utilizaron el gobierno
federal y la guerrilla zapatista para firmar el 16 de febrero de 1996 el
acuerdo en Derechos y Cultura Indígena, incumplimiento que derivó en la
suspensión de las pláticas entre las partes.
El indígena Manuel Hernández Díaz explicó que hace un par de días un grupo
de indígenas llegaron para colaborar en el retiro de materiales que "se
estaban cayendo", debido a que "ya estaban muy podridos".

Prevén violencia en los Chimalapas
Los indígenas zoques de San Miguel Chimalapa emplazaron a los pequeños
propietarios chiapanecos para que, a más tardar el 15 de este mes,
desalojen la región de La Hondonada, límites con Chiapas. En caso
contrario, advirtieron, serán expulsados por la fuerza.

8 de noviembre de 2000
Asesinan y degüellan a dos pro zapatistas en la selva Lacandona
Dos personas fueron asesinadas a machetazos y luego decapitadas en la
comunidad de Río Salina Cruz, en Marqués de Comillas, en la esquina extrema
de la selva Lacandona. Las víctimas, Manuel Méndez Sánchez y su hermana
Gloria, de 30 y 28 años, respectivamente, eran campesinos pro zapatistas en
dicha comunidad, chol y tzotzil, donde una parte de la población "apoya la
resistencia" y se define como pro zapatista, y la otra pertenece al MOCRI,
organización que a su vez se define perredista y pro salazarista, y que
participó en la Asamblea del Pueblo Chiapaneco y en el gobierno en rebeldía
de Amador Avendaño, hace cinco años.

Señales de que el Ejército no saldrá de predio expropiado
La expropiación de predios en este ejido por parte del Ejército federal "es
un mensaje para todos nosotros, de que el Ejército no se va a salir de
nuestras comunidades aunque llegue otro presidente de la República",
declara en entrevista Porfirio Encino, coordinador de la ARIC
independiente. Y agrega: "Nos preocupa qué pretende hacer el presidente
Ernesto Zedillo. La expropiación de estas tierras significa que su interés
no somos nosotros, los pobladores, pero tampoco la lucha para combatir el
narcotráfico o proteger la reserva de la biosfera".

Incesantes retenciones en región Altos
Por diversas causas, siguen registrándose las retenciones en la región
Altos de Chiapas. Tan sólo hoy se reportaron tres hechos, en lugares
diferentes, en los que hubieron retenciones, golpes y hasta vejaciones.

Ex zapatistas desconfían de promesas de subsecretario
A 24 horas de declararse en huelga de hambre, los ex militantes Ejército
Zapatista de Liberación Nacional (EZLN), desconfiaron de las promesas
planteadas por el subsecretario de Operación Regional, Juan Villafuerte
Monterrosa, en una reunión que duró más de cuatro horas. En conferencia de
prensa, Porfirio Jiménez Flores, ex subteniente Adolfo, manifestó que dudan
en la forma en que fueron atendidos por el funcionario antes mencionado,
pues que han hecho varias minutas y puras promesas incumplidas.

Desconocen lesgisladores Concejo de Zinacantán
Por ilegítimo, el Congreso del Estado desconoció el Concejo municipal de
Zinacantán que conformaron militantes del PRD y PT, luego de que tomaran la
presidencia municipal y acordaran mediante plebiscito la destitución del
alcalde priista Andrés Sánchez Pérez, acusado de malversación de fondos e
incumplimiento de obras.

Afectados por invasiones de tierras en Chiapas denuncian un desvío del
erario por 900 mdp
Ganaderos afectados por invasiones en unas 60 mil hectáreas de tierras
después de la irrupción del Ejército Zapatista de Liberación Nacional
(EZLN) en enero de 1994 en la ahora llamada zona de conflicto denunciaron
ayer el presunto desvío de más de 900 millones de pesos que les
correspondía por concepto de indemnización.

9 de noviembre de 2000
Alertan sobre posible levantamiento armado de grupos paramilitares
El grupo paramilitar Paz y Justicia estaría preparando un "levantamiento
armado" para los días 7, 8 o 9 de diciembre, con la intención de impedir o
desquiciar la toma de posesión de Pablo Salazar Mendiguchía como gobernador.
Según versiones difundidas por campesinos priístas que no están de acuerdo,
y por las reiteradas amenazas de miembros de Paz y Justicia en la zona
norte del estado, se planea una "revancha" por el encarcelamiento de 11
dirigentes y la derrota electoral que sufrió el PRI el 20 de agosto.

El repliegue militar en Chiapas, "posibilidad": Creel
El coordinador político del equipo de transición, Santiago Creel Miranda,
precisó ayer que todavía no hay una decisión tomada, en forma definitiva,
para retirar las tropas del Ejército Mexicano de las comunidades indígenas
de Chiapas.

Hoy quedará formalmente instalada la nueva Cocopa
Más de dos meses después de instalada la 58 Legislatura, el pleno del
Senado de la República integrará hoy la Comisión de Concordia y
Pacificación (Cocopa), la que, a decir de uno de sus integrantes, el
panista Felipe de Jesús Vicencio Alvarez, deberá dedicarse de lleno a
valorar el momento que atraviesa el conflicto en Chiapas.

10 de noviembre de 2000
Zozobra por sobrevuelo militar en comunidades indígenas
Zozobra hubo esta mañana cuando a eso de las diez un helicóptero militar
sobrevoló durante "20 minutos", a tan baja altura que casi tocaba los
techos de las casas y de la escuela. "Hoy las clases se suspendieron porque
los niños se echaron a correr para sus casas, todos asustados".
Zozobra similar hubo en el ejido Morelia, cuando un helicóptero (quizás el
mismo) pareció aterrizar en la explanada del Aguascalientes IV, también
esta mañana. Simultáneamente, 25 agentes de Seguridad Pública se apostaron
en las afueras de la comunidad, se metieron en el monte, y hasta las siete
de la noche de hoy no se habían retirado. Para mayor nerviosismo de la
gente, en Morelia hay apagón. Se "cortó" la energía eléctrica y los
pobladores no pueden irse a dormir de la preocupación. Ya tenía tiempo que
no sobrevolaban naves militares estas dos cabeceras municipales autónomas
(Moisés Gandhi, del municipio del mismo nombre, y Morelia, del 17 de
Noviembre).

CHIAPAS: SIGNOS DE INCENDIO
Conforme se acerca el cambio de gobernantes en la Federación y en Chiapas,
las tensiones en esa entidad crecen a ojos vistas, y se acentúan la
descomposición social y los síntomas de ingobernabilidad. Como se ha
documentado en estas páginas en días pasados, los conflictos y los factores
de desestabilización se han multiplicado en el territorio chiapaneco, hasta
el punto de poner en peligro una sucesión armónica y pacífica en el
Ejecutivo estatal.

Perredistas y priístas se mantienen armados con palos y machetes
Priístas y perredistas de Jitotol, quienes se disputan el inmueble que
alberga a la alcaldía, se mantienen apostados en la cabecera municipal
armados con palos y machetes.
Luego que los militantes del PRI tomaron el Palacio Municipal el pasado 3
de noviembre para exigir la destitución del alcalde Dionisio Pérez Pérez
-militante del PRD y de la Central Independiente de Obreros Agrícolas y
Campesinos (CIOAC)-, los simpatizantes del edil determinaron recuperar el
inmueble por la fuerza.

11 de noviembre de 200
Donan a la PGJE helicópteros
En lo que constituye un hecho inédito en este país, los empresarios
chiapanecos donaron hoy a la Procuraduría General de Justicia del Estado,
dos helicópteros con equipo sofisticado para el combate de la delincuencia
organizada.
Los helicópteros adquiridos son Bell L 1-II Long Ranger, con series 45385 y
45382, uno con equipo I.F.R. para vuelo por instrumentos en condiciones
diurnas y nocturnas

Alertan sobre esterilizaciones forzadas de mujeres indias
"No queremos más Progresa que presione, amenace y obligue a las mujeres a
someterse a operaciones de esterilización forzada y definitiva, para que no
pueden tener más hijos, a cambio de limosnas otorgadas por el gobierno
federal", asegura Cándida Jiménez indígena mixe de Oaxaca.

Hostigamiento creciente a comunidades de Chiapas
Ahora fue en San Manuel, a escasos kilómetros de la ciudad de Ocosingo, la
que sufrió una agresión de priístas, presuntamente miembros del grupo
armado MIRA.
Las autoridades del municipio autónomo Francisco Gómez denunciaron que un
grupo de paramilitares irrumpió ayer en la comunidad de San Manuel.
"Cortaron el alambre, quitaron los postes y luego arriaron su ganado y
caballos, lo metieron en la milpa de las bases de apoyo zapatistas y se
acabó todo".
En Moisés Gandhi, esta mañana las tropas del Ejército intentaron nuevamente
ingresar a la comunidad "para realizar prácticas", según dijeron a los
labriegos, que les cerraron el paso.
Por su parte, el comisariado ejidal de Roberto Barrios denunció hoy el
maltrato y las presiones a que son sometidos los indígenas en resistencia
en los retenes militares que padecen en sus trayectos a la ciudad de Palenque.

12 de noviembre de 2000
Operativo policiaco en Chiapas para desactivar la embestida paramilitar
Cerca de mil elementos de la Policía Judicial Federal y de la Policía
Federal Preventiva fueron movilizados ayer a los Altos de Chiapas para
desactivar a grupos paramilitares como Desarrollo, Paz y Justicia, Máscara
Roja, Los Chinchulines y el Movimiento Indígena Revolucionario
Antizapatista (MIRA), a fin de establecer las condiciones necesarias para
la toma de posesión del gobernador electo, Pablo Salazar Mendiguchía, el
próximo 8 de diciembre.
Según fuentes judiciales, uno de los principales objetivos del operativo
"de disuasión" es transportar con seguridad a los dirigentes paramilitares
al centro del país, para "desarmar" la ofensiva anunciada por Desarrollo,
Paz y Justicia con el fin de sacarlos del penal de Cerro Hueco, para que
sigan bajo proceso penal en una cárcel federal.

Sospechosas acciones oficiales contra el paramilitarismo
La detención de 11 miembros del grupo Paz y Justicia ha vuelto a reactivar
el tema de la paramilitarización del conflicto en Chiapas. En principio, el
hecho es positivo, pero quedan algunos cabos sueltos. Mucho se ha
especulado, por ejemplo, acerca de por qué a menos de un mes de concluir el
sexenio, la Procuraduría General de la República removió un asunto acerca
del cual el presidente Ernesto Zedillo y el alto mando castrense habían
mantenido una cerrazón que los hacía cómplices.

Documentan abusos militares en Chiapas
La Red de Defensores Comunitarios por los Derechos Humanos denunció que el
Ejército mantiene un "constante hostigamiento" en contra de la comunidad
indígena de Moisés Gandhi, ubicada en los límites de los municipios
constitucionales de Ocosingo y Altamirano.

Dota EU con armas a México
En el trienio 2000-2003 el gobierno mexicano y la cúpula castrense planean
adquirir entre 400 y 500 millones de dólares en equipo militar
estadounidense, para fortalecer la lucha contra el tráfico y la producción
de drogas, señaló Sergio Aguayo Quezada, especialista en temas de seguridad
nacional.
"Este aspecto no es nuevo en la relación bilateral con Estados Unidos, pues
entre 1996 y 1999 México compró a empresas de aquel país equipo militar por
451 millones de dólares."

13 de noviembre de 2000
Indígenas de Los Chorros frustran el operativo contra paramilitares
Los pobladores de esta comunidad priísta, perteneciente al municipio de
Chenalhó, impidieron a la Procuraduría General de la República (PGR)
concluir un amplio operativo emprendido esta madrugada para catear 22
viviendas, con el fin de buscar y, en su caso, asegurar armas de presuntos
paramilitares.
Casi todos pensaron que al abandonar la comunidad de Miguel Utrilla-Los
Chorros el operativo había concluido. Sin embargo, otra batalla estaba por
librarse, pues en el barrio de Majomut -un kilómetro antes de llegar a la
carretera regional- decenas de indígenas priístas, encabezados por el
síndico municipal de Chenalhó, Gilberto Pérez Pérez, tenían bloqueado el
camino con dos camiones pesados y piedras.

Las bases militares Cine llegaron para quedarse
La nueva base militar de Amador Hernández, comunidad emblemática en la
historia de la guerrilla en Chiapas, forma parte de la estrategia de lucha
contra grupos armados que desde hace cuatro años ha desarrollado el
Ejército Mexicano en todo el país. Ahí se construye la séptima Compañía de
Infantería no Encuadrada (Cine) de Chiapas, cuya principal característica
es la rápida movilidad para actuar en contra de los guerrilleros. De
acuerdo con información extraoficial, la unidad militar se quedará de
manera definitiva, a pesar de las protestas de los indígenas y
organizaciones de derechos humanos.

14 de noviembre de 2000
Detenido, ex diputado priísta vinculado con Los Chinchulines
En Tuxtla Gutiérrez, la madrugada de este lunes elementos de la Unidad
Especializada para la Atención de Delitos Cometidos por Probables Grupos de
Civiles Armados se presentaron en el domicilio de Rafael Cevallos Cancino,
ex legislador priísta y actual dirigente estatal de la Confederación
Nacional Campesina, como presunto responsable de proteger y financiar a
grupos paramilitares que operan en los municipios de Chilón, Nicolás Ruiz,
Yajalón y algunos otros de la zona Selva y norte de la entidad.

Pro zapatistas cierran el paso a militares en Gandhi
Pobladores del municipio autónomo zapatista Moisés Gandhi prohibieron a los
militares la entrada a las distintas comunidades que lo componen, como
resultado de las amenazas constantes que reciben de los efectivos
castrenses; por ello, ante un posible acto de represión en su contra,
exigen garantías de seguridad.

15 de noviembre
Liberan a dos priístas por ''falta de elementos''
El alcalde de Chenalhó, Chiapas, el priísta Antonio Pérez Arias, informó
que ''por falta de elementos'', la Procuraduría General de la República
(PGR) puso en libertad el pasado lunes al indígena José Santís López, quien
fue detenido en Miguel Utrilla Los Chorros durante el operativo realizado
el pasado domingo, al encontrársele un revólver calibre 38.

El operativo de Los Chorros, ''torpe e ineficaz'', afirman senadores
Ante el pleno del Senado, PRD y PAN exigieron que el procurador Jorge
Madrazo explique a ese órgano legislativo el objetivo y los resultados del
''torpe e ineficaz'' operativo policiaco en los Altos de Chiapas, que no
culminó con el desarme de paramilitares y lo único que logró es agravar la
tensión en la zona de conflicto.

El 31 de octubre, Zedillo visitó en secreto enclaves militares en Chiapas
El presidente Ernesto Zedillo visitó en secreto los cuarteles militares de
Guadalupe Tepeyac y de San Quintín, a unos pocos kilómetros de La Realidad,
conocido bastión del Ejército Zapatista de Liberación Nacional (EZLN).



Col.lectiu de Solidaritat amb la Rebel.lio Zapatista
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Redaktionsschluss: Samstag, 18. November 2000, ca. 22.30 Uhr
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