Montag, 9. Oktober 2000


keil1.gif(893 Byte) Jewish Internet Scout sagt dem Widerstand leise SERVUS

keil1.gif(893 Byte) Zum Nachdenken-Leonard Cohen-Who by Fire

keil1.gif(893 Byte) Kritik am Aufruf zu den Widerstandstagen in Kärnten

keil1.gif(893 Byte) schreckliches lied: "He, he, he Europa - Austria is in!"

keil1.gif(893 Byte) FPÖ dreht durch?

keil1.gif(893 Byte) THE CHILD IS DYING

keil1.gif(893 Byte) HumpiDumpi-Fest im Karl-Seitz-Hof in Floridsdorf/Jedlesee

keil1.gif(893 Byte) Aufruf: Videokameras und Fotoapparate mitnehmen!

keil1.gif(893 Byte) callprag.doc

 

Diese Ausgabe hat Christian Apl, a9503809@unet.univie.ac.at zusammengestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teil 2


keil1.gif(893 Byte) der tatblatt-bericht:
DONNERSTAGSDEMO 0510 & FACKELZUG

 


 



Zensuriert für Österreich

Was auf der letzten Drahdiwaberl CD
nicht drauf sein durfte

"Schulterschluss"
(Österreich ist kein Naziland....) mit Hubsi Kramar

Saugt euch die MP3



Fotoreportage: HumpDump over Favoriten

Teil II

 

 



 




Jewish Internet Scout sagt dem Widerstand leise SERVUS
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        From: Samuel Laster balticnewswatch@chello.at


Bis sich eine qualifizierte Mehrheit des "Widerstands"  gegen die antisemitsch
getönten
Aussagen gegen Israel gewandt haben wird, möchte ich mich verabschieden. Es ist
gut und wichtig, Israel zu kritisieren.
So  (AKIN..) bitte nicht. Die Steinewerfer gegen Synagogen , wie am Samstag in
Essen, sind wohl der "logische" nächste Schritt.
Es sollte die Courage reichen, gegen ROT-BRAUN wie RKL die Stimme zu erheben.

Samuel Laster
Jewish Internet Scout
www.meome.de/judentum





Zum Nachdenken-Leonard Cohen-Who by Fire
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        From: Samuel Laster balticnewswatch@chello.at


Heute abends mit Sonnenuntergang beginnt Jom Kippur.
Wieder gibt es Leute, die Juden ins Meer werfen wollen.
Sie sind mitten unter uns, gerieren sich als unsere "Freunde"
Steht jemand auf, um uns zu zeigen, daß wir nicht allein sind?

Samuel Laster
www.meome.de/judentum


WHO BY FIRE-Leonard Cohen
who by fire?
who by water?
who in the sunshine?
who in the night time?
who by high ordeal?
who by common trial?
who in your merry, merry month of May?
Who by very slow decay?
AND WHO SHALL I SAY IS CALLING?

Who in the lonely slip?
who by barbiturate?
who in this realms of love?
who by something blunt?
who by avalanche?
who by powder?
who for his greed?
who for his hunger?
WHO SHALL I SAY IS CALLING?

(c) 1974 Leonard Cohen Stranger Music (Bmi)






Kritik am Aufruf zu den Widerstandstagen in Kärnten
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        From: Hannes Dvorak hannesdvorak@hotmail.com


In der neuen Unitat (Zeitschrift des KSV), Nr. 2/2000, S.10 wurde ein Aufruf
zu den Widerstandstagen in Kaernten und zur Grossdemonstration am 28.10.2000
abgedruckt.
Treffend wird darin befuerchtet, dass die lokale Presse das Anliegen dieser
Aktionen, vor allem der Demo, mittels herbeigeschriebener, randalierender
Radikaler, denunzieren wird.
Bis jetzt kam aber die Hetze gegen gewaltaetige Radikalchaoten noch gar
nicht ins Rollen, folgen schon vorauseilende Distanzierungen: ChaotInnen
sind wir nicht, denn wir haben auch so angesehene StaatsbuergerInnen wie Max
Koch, Eva Rossmann uva. in unseren Reihen, lautet das erste Argument.
Dann steigert sich der Distanzierungswahn in konkrete
Handlungsanleitungen: "Die DemonstrantInnen aus ganz Europa sollten
Gaensebluemchen (sic!) und Gelassenheit mitbringen, um eventuelle Plaene der
FPOE, die angekuendigte Randale mit Provokateuren auch wirklich in Szene zu
setzen, ins Leere laufen zu lassen."

Mit welcher Stimmung die DemonstrantInnen kommen sollen, bestimmt die
Demoleitung, wer sich nicht dran haelt ist ein Provokateur im Auftrag der
FPOE. Es soll ja ein guter Eindruck hinterlassen werden in Kaernten, wie
schaut das denn aus, wenn da wieder "randaliert" wird in Kaernten?

Der linke, gewalttaetige und verlauste Berufsdemonstrant, in all seinen
Facetten, ist eine Projektion, ein Phantasma, welches real nicht existiert.
Es ist ein Erklaerungsmuster fuer gelernte OesterreicherInnen, die sich so
eine genauere Betrachtung von sozialen und politischen Protesten nicht mehr
einlassen muessen. Demonstrationen, egal welcher Art, werden und wurden
daher von der buergerlichen Presse oft als gewalttaetig, als stoerend, usw.
hingestellt.
Die Reaktion der Demonstrierenden ist meistens auch die gleiche: Wuetende
Distanzierungen von allen "GewalttaeterInnen", die zumeist (denn auch
liberale OesterreicherInnen sind oft ganz gut gelernte OesterreicherInnen)
links ausgemacht werden. Die AnarchistInnen und Radikalen, oder wer dafuer
gehalten wird, sind die Schuldigen. Die Protestbewegung braeuchte nach
dieser Logik nur von ebendiesen gesaeubert zu werden, schon wird die
buergerliche Presse nicht mehr so boese Sachen schreiben.
Nur so funktioniert das nicht. Denn erstens lassen wir uns nicht
wegsaeubern, von niemandem! Und zweitens ist die Bestaetigung dieses
Phantasmas kein Weg um dagegen anzugehen. Vorurteile gegen linke
AktivistInnen koennen nicht auf dem Weg der logischen Argumentation oder der
vorauseilenden Ueberaffirmation mittels Ausschluss aller nicht sauberen und
nicht ordentlichen DemonstrantInnen bekaempft werden, denn die
OesterreicherInnen WOLLEN an ihre Projektionen glauben, es sind die
identitaetsstiftenden Erklaerungsmuster des buergerlichen Subjektes,
oesterreichischer, postnationalsozialistischer Praegung.


Noch eine sinnvolle Parole fuer die, die den Artikel zu lange finden, und
nur am Ende schauen wer ihn verfasst hat:
Ob friedlich oder militant, wichtig ist der Widerstand!
Lassen wir uns nicht spalten!

PS: Nur 58% waehlten in Kaernten nicht fuer Haider (und nicht 70!), Gruene,
Liberale und Slowenische Gruppen schafften selbst im Buendnis nicht den
Einzug in den Kaerntner Landtag.






schreckliches lied: "He, he, he Europa - Austria is in!"
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        From: Matthias Köchl m1koechl@edu.uni-klu.ac.at


       gefunden unter: http://www.fpoe.at/kids_teens/young_new/chris.htm


            Auf Empfehlung von LH. Dr. Jörg Haider wurde Chris mit seinem Lied
zur Vizekanzlerin eingeladen und dieses zu präsentieren.
            Vor Vizekanzlerin Dr. Riess-Passer,  FBM Dr. Sickl,  BM  Dr.
Böhmdorfer, BM Scheibner, STS Maren Rossmann, GS Zierler und KO Westenthaler
wurde die CD vorgestellt. Alle  waren begeistert und Susanne Riess-Passer
versprach ihre volle Unterstützung in Bezug auf die Verbreitung der CD.

           "He, he, he Europa - Austria is in!" - so lautet der Titel des
melodischen Liedes, das eine Werbung für Kärnten und Österreich ist.
            Dieses Lied ist gleichzeitig auch ein musikalischer Hinweis an die
EU darauf, dass wir es als Österreicher nicht verdienen, so behandelt zu werden.

       Lied anhören

       Songtext:

      He, he, he, Europa - Austria is in!

      Refrain:
      He, he, he, Europa - Austria is in!
      He, he, he, Europa - Austria is in!
      He, he, he, Europa - Austria is in!
      He, he, he, Europa - Austria is in!

      Verse:
      1.
      Ich bin Chris aus Klagenfurt - und ich singe gern
      liebe meine Heimat sehr - und den Europa-Stern

      Was man jetzt mit uns macht - kann ich nicht verstehn
      kann man mit Europas Herz - so zu range gehen?

      2.
      Mozart - Strauss und Wiener Blut - Falcos music very good
      Hermann Maier Superstar - Niki Lauda wunderbar

      Wienerschnitzel very fine - Burgenländer super Wein
      Arnie kommt aus Styria - alles Made in Austria

      Refrain: He, he, he, Europa - Austria is in!...

      3.
      Was die alles machen wolln - ergibt doch keinen Sinn
      denn hört ein Herz zu schlagen auf - ist auch der Körper hin!

      Herrgott bring sie zur Vernunft - all die großen Herren
      dann wird die Zukunft sicherlich - für uns alle super werden

      4.
      Urlaub schifahrn hier bei uns - soll verboten sein?!
      Komisch was man alles sagt - das kann doch wohl nicht sein?!

      Wir sind frei ein tolles Land - und wollen es immer sein,
      stehn nicht so sehr auf Politik - doch muß auch dies wohl sein!

      Refrain: He, he, he Europa - Austria is in!...

      5.
      Sommer, Sonne - Wörthersee - und im Winter Pulverschnee
      gibt's bei uns zuhaus hurra - und alle lieben Austria

      Kommt doch her wie eh und je - wir tun doch wirklich keinem weh.
      Singt mit mir dies kleine Lied - das uns Freunde - Stärke gibt!

      Refrain: He, he, he, Europa - Austria is in!...


       Lebenslauf:

            Chris ist ein lustiger und fröhlicher Junge von 11 Jahren. Er kommt
aus Klagenfurt am Wörthersee und sein bürgerlicher Name ist Christopher Michele
Korsche (CMK).

            Er singt für sein Leben gerne und ist ein großer Fan der
Backstreet-Boys und von Britney Spears.

            Seine Leidenschaft zur Musik hat ihn auch dazu inspiriert, dass er
trotz seiner jungen Jahre schon selbst Lieder komponiert und textet.

            Vorbelastet durch seinen Vater, der Produzent, Komponist, Autor und
Sänger ist (Granny Turtleman) kam er schon sehr früh mit der Musik in Berührung.

      Machte schon beim ORF-TV-Kiddy Contest 1998 in Wien mit (Semifinale) und
war 1999 Gast beim Radio-ton-zdf-tabaluga tivi-Familienfest in Neckarsulm mit
großem Erfolg - und schrieb seine ersten Autogramme.

      Chris spielt gerne Fußball und ist ein super Tormann. Er ist schon ein
spitzen Slotcar-Fahrer und macht regelmäßig bei Rennen mit.
      Musikalisch hat Chris bereits 15 Titel aufgenommen und singt den Titelsong
"Margherita & Prosciutto" - The Pizza Puppy Family zum Projekt "Pizza from
Italia", wo seine erste CD-Single im Herbst 2000 auf den Markt kommen soll.

      Die Idee zum Lied "He, he, he Europa - Austria is in!", kam ihm beim
Radfahren mit seinem Daddy - und es wurde auch sofort mit der Arbeit begonnen,
den Titel zu realisieren. Denn Chris wollte einfach musikalisch darauf
hinweisen, dass wir es nicht verdienen, als Österreicher so behandelt zu
werden - wo Österreich doch wirklich das Herz Europas ist und unzählige
österreichische Künstler mit Kultur und Musik "Made in Austria" weltweit für
Furore und großen Erfolg sorgen.

      Was verbindet uns besser als die Musik? Dieses Lied soll ein kleiner
Beitrag zur noch besseren Völkerverbindung in Europa sein, denn "wo man singt,
da laß dich ruhig nieder", so sagt man hier bei uns Zuhause und mein Zuhause
ist - mein Österreich und mein Europa!

       Du erreichst uns über:

      Eddy Korsche
      A-9020 Klagenfurt, August-Jaksch-Straße 15.
      Tel: 0043/676/360 34 74







FPÖ dreht durch?
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        From: Eugene Sensenig-Dabbous sensenig@cyberia.net.lb


Grüße aus Libanon!
Im Folgenden sende ich Euch ein Beispiel von freiheitlicher
"Informations"politik.
In Wirklichkeit war der einzige Parteimitglied unserer Delegation ein
ÖVP-Funktionär des Seniorenbundes. Wir haben uns als Delegation
geeinigt, genauso die rassistische Politik der alten Großen Koalition
(z.B. Betriebsratsverbot, Ausgrenzung ausländischen Menschen mit
Behinderung, Ausländerverbot im Gemeindebau beim Sozialwohnbau in
den Bundesländern) wie die der Blau-Schwarzen. Bloß haben die Drei
Weisen von der fremdenfeindlichen Bestimmungen der 40er (gegen
volksdeutsche Heimatvertriebenen) bis 90er Jahren (gegen Albanern,
Kurden, Roma, Südslawen, Türken und Asylwerbern) nichts wissen wollen.
Cheers, Eugene

GenderLink DiversityCentre Beirut bureau
Dr. Eugene Sensenig-Dabbous & Dima Dabbous-Sensenig, MA
Mohammed el Hout Street, Al Jameel Bldg. No. 712, 3rd Floor
LB-Ras En Nabe'h, BEIRUT, Lebanon, fax: +961-1-705355
sensenig@cyberia.net.lb phone number: +961-1-664505
NB! Please send all snail-mail to: AMDabbous Trading Est., PO Box
11-3758, LB Beirut
(EU central bureau gender.link@magnet.at tel:+43-662-8866-3515 fax: -239)



Mainoni: Unfaire Bewertung beim Besuch der NGOs bei den drei Weisen

Wien, 2000-10-06 (fpd) - "Die Idee, NGOs die Möglichkeit zu geben, in
Heidelberg bei den ,drei Weisen' vorzusprechen und ihre Kommentare
über das angeblich ,wahre Wesen' der FPÖ abzugeben, war grundsätzlich
richtig," erklärte heute FPÖ-Abg. Eduard Mainoni, Mitglied des
Ausschusses für Innere Sicherheit im Parlament. ****

"Allerdings stellt sich der berechtigte Verdacht, daß der Weisenrat
bei seiner Auswahl an Gesprächspartnern nicht immer gut beraten
gewesen sein dürfte", so Mainoni weiter. Dies zeige sich einerseits
in der Tatsache, daß die ,drei Weisen' trotz wiederholter Einladung
und deutlich signalisierter Gesprächsbereitschaft nicht nach Kärnten
und zu Landeshauptmann Jörg Haider reisen wollten, andererseits aber
"den Besuch zweifelhafter NGOs wahrgenommen haben".

Am 8. September wurde der Weisenbericht in Paris veröffentlicht,
dessen letzte drei Seiten alle in Wien stattgefundenen Gespräche
auflistet. "Interessant ist dabei, daß sich die ,drei Weisen'
wirklich lückenlos mit allen Hauptakteuren der SPÖ unterhalten haben,
bei den Freiheitlichen aber nur mit einigen wenigen Kontakt aufnehmen
wollten. Eine Beseitigung dieses Versäumnisses hätte schon damals zur
Entwirrung der gespannten Verhältnisse beitragen können", meinte
Mainoni.

"Auf der letzten Seite des Weisenberichts", so Mainoni weiter,
"findet sich eine Liste vom 29. August. Hier wird der Besuch der NGOs
in Heidelberg chronologisch darstellt. Der erste auf der Liste ist
ein gewisser Eugene Sensenig-Dabbous, dem Bericht zufolge ein
unpolitischer Vertreter der GenderLink, Salzburg. Tatsächlich aber
ist Sensenig der Gestalter der Homepage der SPÖ-Salzburg, wo er unter
dem Titel ,rote links' ein digitales Bilderbuch zur bewegten
Sozialdemokratiegeschichte Salzburgs geschaffen hat. Sein
Nahverhältnis zum Forschungsfonds der SPÖ-Salzburg, dem sogenannten
Karl-Steinocher-Fonds, ist hinlänglich bekannt."

Mainoni sah in diesem Zusammenhang nicht nur die Bedeutung und die
,unpolitische Korrektheit' der Non-Govermental-Organisations in Frage
gestellt, sondern ortete auch einen weiteren Versuch der SPÖ, auf den
Bericht der drei EU-Weisen entscheidend Einfluß zu nehmen. "Das ist
ein Skandal sondergleichen; offenbar ist sich die SPÖ immer noch
nicht zu schade, beim Hintertürl hereinzukommen und gegen Österreich
und seine demokratischen Entscheidungen zu intrigieren", schloß
Mainoni. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
                  Tel.: (01) 40 110 /5491






THE CHILD IS DYING
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        From: Vdfp@aol.com


,,THE CHILD IS DYING, DO NOT SHOOT, THE CHILD,, these were the
words Mohammed's father was shouting.
The 12-year old Mohammed Al Dora was killed on 30th September in front of
the whole world - murdered by an Israeli Soldier, who had been given the order
to fire by his superiors.

I ask you to use your influence to call for an investigation by an
international commission in order to find the guilty parties and to make
sure that they get the punishment they deserve.

Please forward this email to everybody you Know and send your request to the
following address :

-UNICEF
Executive Director Carol Bellamy
UNICEF House
3 United Nations Plaza
New York, New York 10017
netmaster@unicef.org

-The Office of the High Commissioner for Humman Rights
Geneva,  Switzerland
OHCHR-UNOG
8-14    Avenue de la Paix
1211  Geneva 10, Switzerland
info@amnesty.com

-Israel Embassy in your Country
Botschaft des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland
Schinkelstraße 10
14193 Berlin
Telefon: (030) 890 45 300
Telefax: (030) 890 45 214
botschaft@israel.de

-U.N General Secretery
Kofi Annan
United Nations
New York, N.Y. 10017
U.S.A.
Tel.: 00012129631234
Fax:  0012129634416

-Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1, 10117 Berlin
Postanschrift: 11013 Berlin
Telefon 01888 / 17-0
Telefax 01888 / 17-3402
Joschka.Fischer@bundestag.de






HumpiDumpi-Fest im Karl-Seitz-Hof in Floridsdorf/Jedlesee
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        From: franz wagner transdanubiengegensb@yahoo.de


bericht über aktion transdanubiengegenschwarz/blau
Samstag, 7. Oktober


HumpiDumpi-Fest im Karl-Seitz-Hof in Floridsdorf/Jedlesee

Vor sehr kleinem Publikum, gerade mal 70 Leute -
FP-FunktionärInnen, eine Handvoll
RegierungsgegnerInnen und vermutlich auch
einige Staatsschutz-Beamte schon mitgezählt -, dafür
aber in ungewohnter Weise ungestört, präsentierten
sich Hilmar Kabas und Co.
bei einem FP-Fest im Karl-Seitz-Hof in Wien 21. Die
meisten Leute dürfte die Polizei mobilisiert haben:
Neben normaler
Sicherheitswache und Staatsschutz warteten auch
WEGA-Beamte im und rund um den Hof, bei allen Zugängen
und einer nahen
Bushaltestelle, auf RegierungsgegnerInnen. Dennoch
dürfte zumindest ein mutmaßlich Freiheitlicher dem
staatlichen Schutz immer
noch nur wenig vertraut haben. Er brachte zwei
Kampfhunde mit, die an einem Mistkübel angekettet, der
Dinge harren mussten, die
dann doch nicht kamen.
Anwesende "TransdanubierInnen gegen Schwarz-Blau"
(Kontakt: transdanubiengegensb@yahoo.de) beschränkten
sich darauf, zu
diskutieren und - zielgruppengerecht - Flugblätter an
jene zu verteilen, die aus gutem Grund größtteils
nicht an der FP-Veranstaltung
teilnahmen: die BewohnerInnen des Gemeindebaus. Diese
erhielten das regierungskritische Informationsmaterial
direkt an die
Wohnungstür geliefert.






Aufruf: Videokameras und Fotoapparate mitnehmen!
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        From: core.core@gmx.net


meine bitte:

              aufruf für alle an alle, denen es möglich ist,
              ihre VIDEOKAMERA geladen und einsatzbereit mitzunehmen...
              ist jetzt wohl an der zeit - findet ihr auch?

              auch gut finden wir den:
              aufruf kleine photoaparate mit blitz mitzutragen,
              z. b. einwegkamera mit blitz
              :ÖS 100,-bis 200.- im fachhandel

              im zeitalter der zugänglichkeit der medientechnik für den
              einzelnen darf
              es ja wohl nicht so sein, daß
              sich ähnliches wie in graz im größeren rahmen so einfach
              mirnixdirnix
              wiederholen darf - oder?

              ich glaube, je mehr teilnehmer diesermaßen mit der
              möglichkeit zur
              dokumentation ausgestattet sind,
              desto wahrscheinlicher wird es, das jeder
              einzelne
              teilnehmer wieder heil und unbeschadet
              nach Hause kommt.


              =:)........................frage: glaubt ihr, daß sich das
              verbreiten
              läßt, und das es eine positive veränderung
                                               mit sich bringt?

                                                   grüße
              core







callprag.doc
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        From: stop.repression@gmx.net

Activist from different countries who are still together in Prague send you this call for action to propose a global campaign against the criminalisation and repression that is affecting our movements all over the world. It is a long and dense document, but we think that it is important that it is distributed and discussed locally, and we hope that these discussions will result both in local actions and in collective reflexions about the consequences of different forms of action, in a context of increasing interdependency between autonomous collectives and activists. The introduction presents our perspective about the general process of criminalisation at a global level of our movements. The next paragraphs explain what has happened and is still happening in Prague, as an example of what we perceive as a long term strategy, similar to the one used against the countercultural movement about 30 years ago, and relating it to the increasingly hard context that affects those who cannot or do not want to participate in the dominant culture. Following that, and on that basis, we express in general terms the call for global action, and as part of that general formulation we clarify our opinion about 'violence'. The first part of this document finishes explaining what we see as the long term aim of this call. In the second part of the document we describe the concrete action proposals and the short and medium term objectives of the actions of civil disobedience that we will do in Prague. [Der vollständige Text kann beim Autor abgemailt werden]

 



FACKELZUG UND DONNERSTAGSDEMO 5.10.00
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FACKELZUG UND DONNERSTAGSDEMO 5.10.00

Bericht aus der TATblatt-"Chronologie des Widerstands gegen die
Rechts-Rechtsextrem-Koalition in Wien"
http://tatblatt.mediaweb.at/132chronologie-aktuell.htm


!!! UNKORRIGIERTE ERSTFASSUNG !!!
Allfällige Ergänzungen, Korrekturen etc. finden sich in der
"Chronologie" auf unserer Website.
http://tatblatt.mediaweb.at/132chronologie-aktuell.htm


Rund 1.500 (TATblatt-Zählung Schottengasse) folgten dem Aufruf der ÖH zu
einem Fackelzug gegen Studiengebühren zum Bildungsministerium am
Minoritenplatz. Zirka 2.300 (TATblatt-Zählungen Parlament und Alser
Straße) nahmen an der Donnerstagsdemo teil, die ebenfalls im Zeichen der
StudentInnenproteste stand, und zuerst unter anderem zur Uni Wien, dem
Uni-Campus im Alten AKH und der WU, später zur Kronen-Zeitung und
schließlich zurück in die Innenstadt führte.
Bei der Oper bereitete die Polizei kurz vor Mitternacht der Demonstration ein jähes Ende, als sie zwei Personen, welche sie verdächtigte, Filzstift-Bemalungen an der Fassade des Kronen-Zeitungs-Haus angebracht zu haben, brutal aus der Demo zerrte.


Einer der beiden Demonstranten wurde sofort wieder freigelassen, von dem
anderen wurden die Personalien aufgenommen, seine Taschen durchsucht und ihm eine Anzeige angekündigt, ehe auch er wieder gehen durfte. Eine weitere Personalienaufnahme gab es bereits zuvor direkt am Parkplatz des Kronen-Zeitungs-Hauses.

ÖH-FACKELZUG GEGEN STUDIENGEBÜHREN Zu Beginn erweckte der von der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) organisierte Fackelzug gegen Studiengebühren den Eindruck einer geschlossenen Veranstaltung der - sich zwar gegen Studiengebühren wendenden, sich von weiter gehender Regierungskritik jedoch distanzierenden - ÖVP-StudentInnenfraktion "Aktionsgemeinschaft (AG)". Nur rund 250 DemonstrantInnen, überwiegend in orangenen ÖH-Leiberln, zogen, begleitet von zahlreichen bezahlten ÖH-WU-Ordnern, kurz nach 17.00 Uhr von der Wirtschaftsuniversität (WU) los. Als die Demo gegen 18.30 Uhr zur Ringstraße kam, war sie jedoch bereits auf 400 TeilnehmerInnen angewachsen. Und ab der Hauptuni waren es schließlich rund 1.500, die da gegen Studiengebühren protestierten. (Alle TeilnehmerInnenangaben laut TATblatt-Zählung) Spätestens hier konnte vom Charakter einer AG-Veranstaltung keine Rede mehr sein. Waren bis dahin nur Parolen gegen Studiengebühren zu hören gewesen, wurde nun auch umfassendere Ablehnung der ÖVP-FPÖ-Regierung laut. Ziel des Fackelzugs war das Bildungsministerium am Minoritenplatz. Direkt vor das Ministerium konnten die DemonstrantInnen allerdings nicht ziehen. Eine Polizeisperre mit Tretgittern und einer Reihe BeamtInnen mit Schild, aber ohne Helm, schnitt den Weg ab, sodass sich die DemonstrantInnen bis weit in die Herrengasse zurück stauten. Gegen 20.00 Uhr machten sich viele Fackelzug-TeilnehmerInnen zum Ballhausplatz zur Donnerstagsdemo auf, und bewirkten das, was die AG befürchtet hatte: eine Durchmischung der beiden Demos. Dass sich die Donnerstagsdemo ebenfalls zum Minoritenplatz bewegt, sollte - offensichtlich - auf alle Fälle verhindert werden. Ein von Gendarmerie-Einheiten (!) unterstütztes Großaufgebot an Polizei und mehrere Reihen Tretgitter sperrten bis zum Ende der ÖH-Schlusskundgebung den Weg vom Ballhausplatz zum Minoritenplatz ab. Zum Ballhausplatz wurden die DemonstrantInnen aber durchgelassen. Route: WU - Liechtenwerder Platz (17.10 Uhr) - Liechtensteinstraße - Schottenring - Schottentor (Vereinigung mit DemonstrantInnen von der Haupt-Uni, zu denen sich zuvor auch ein kleiner Block von rund 30 DemonstrantInnen vom Juridikum gesellt hat) - Schottengasse - Herrengasse - Landhausgasse - Minoritenplatz (Ankunft 19.40 Uhr) DONNERSTAGSDEMO Die StudentInnenproteste gegen Studiengebühren prägten auch die Routenwahl zu Beginn der Donnerstagsdemo. Vom Ballhausplatz zogen rund 2.300 DemonstrantInnen (TATblatt-Zählung beim Parlament und in der Alser Straße; Schätzung des Aktionskomitees: 3.800; Polizeiangabe laut "Standard": ca. 2000) über die Uni-Wien zuerst zum Uni-Campus im alten AKH, dann zur WU, und anschließend auf der Brigittenauer Lände, einem Autobahnzubringer zur A22, ebenso symbolträchtig wie zufällig, Richtung Prag. Noch vor Beginn der Autobahn schwenkten die DemonstrantInnen aber ab und gingen zum Kronen-Zeitungs-Haus in der Gunoldstraße, wo sie u.A. gegen rassistische Medienberichterstattung protestierten. Mehrere SicherheitswachebeamtInnen, teilweise mit Helm und Schild, bewachten das Gebäude.

Eine Reihe BeamtInnen ohne Schild und Helm versperrte den Weg zum sonst frei zugänglichen Parkplatz. Als Teile der DemonstrantInnen bereits weiter zogen, öffnete die Polizei unerwarteter Weise diese Sperre, woraufhin mehr als 100 Leute auf den Parkplatz strömten, was zu einer kurzzeitigen Teilung der Demo führte. Am Parkplatz kam es zur ersten Personalienaufnahme an diesem Abend. Der betroffene Demonstrant durfte danach aber weitergehen. Die ParkplatzbesucherInnen versuchten anschließend, den Hauptteil der Demo wieder einzuholen. An irgendeiner Stelle des Kronen-Zeitungs-Hauses dürfte, wie die Polizei später angab, die Fassade mit einem Filzstift beschrieben worden sein. Auch einige Eier waren gegen das Zeitungsgebäude geflogen. Rund 350 DemonstrantInnen zogen noch zurück in die Innenstadt. Bei der S- und U-Bahn-Station Spittelau traten jedoch viele den Heimweg an. Andere machten sich mit der U-Bahn zum Schwedenplatz auf, von wo aus sie weiter demonstrieren wollten (über diese Demo-Abspaltung liegen uns bislang keine Informationen vor). Nur mehr knapp 200 demonstrierten von der Spittelau zu Fuß weiter in Richtung Innenstadt, zum Stephansplatz und weiter in die Kärntner Straße ... Hier ließ uns ein freundlicher Staatsschutz-Beamter ausrichten, dass wir doch bitte schreiben mögen, dass sich die FPÖ-Zentrale mittlerweile nicht mehr in der Kärntner Straße befindet, und dass wir das eigentlich wissen sollten. Dieser Aufforderung kommen wir hiermit beschämt nach: Die FPÖ-Zentrale befindet sich seit 2. Oktober in der Eßlinggasse, der die Donnerstagsdemo kurz zuvor aber ohnehin sehr nahe gekommen war. Nachdem die TeilnehmerInnenzahl bereits auf ungefähr 100 gesunken war und immer mehr SicherheitswachebeamtInnen mit Helmen die Demo begleitet hatten, erwarteten kurz nach 23.30 Uhr bei der Oper auch zahlreiche WEGA-Beamte in ihren neuen Kunststoff-Körperpanzern die DemonstrantInnen. Ohne Vorwarnung stürmten plötzlich mehrere Beamte mit gezückten Gummiknüppeln in die Demo, warfen zwei Demonstranten zu Boden und zerrten sie, mitunter begleitet von ein paar Schlägen, zu am Herbert-von-Karajan-Platz stehenden Polizeiautos. Sie wurden laut Aussage eines Beamten verdächtigt, für die Filzstift-Beschriftungen am Kronen-Zeitungs-Haus verantwortlich zu sein. Einer der weggezerrten Demonstranten wurde unverzüglich wieder frei gelassen, von dem anderen wurden die Personalien aufgenommen, die Taschen durchsucht und eine Anzeige angekündigt, ehe auch er wieder zurück zu den wartenden DemonstrantInnen durfte. Nach diesem Polizeieinsatz löste sich die Demonstration rasch auf. Um Punkt Mitternacht zog sich auch die Polizei zurück- Route: Ballhausplatz/Heldenplatz (Losziehen um ca. 20.00 Uhr) - Ring - Uni Wien - Universitätsstraße - Alser Straße - Uni-Campus im alten AKH (20.30 Uhr) - Spitalgasse - Währinger Straße - Gürtel - Heiligenstädter Straße - Liechtenwerder Platz (WU, 21.10 Uhr) - Josef-Holaubek-Platz - Nordberg-Brücke - Überplattung der Franz-Josefs-Bahn bei der Hst. Spittelau - FußgängerInnen- und RadfahrerInnen-Brücke entlang der U6 - Donaukanal Straße (B227 entlang Brigittenauer Lände bis in Höhe Forsthausgasse) -Brigittenauer Lände - Heiligenstädter Brücke - Gunoldstraße (ca. 22.00 Uhr: Kronen Zeitung; Aufspaltung in ca. 100 Leute auf Parkplatz, Rest weiter Gunoldstra0e; später kehren auch die Leute vom Parkplatz zum Hauptteil der Demo zurück) - Heiligenstädter Straße (22.20 Uhr: S/U-Bahn-Station Spittelau: Abspaltung eines Demo-Teils, der mit der U-Bahn zum Schwedenplatz fahren und dort weiter demonstrieren will) - Liechtenwerder Platz (WU) - Liechtensteinstraße - Schottenring - Börsegasse - Am Gestade - Salvatorgasse - Marc-Aurel-Straße - Tuchlauben - Brandstätte - Stephansplatz - Stock-im-Eisen-Platz - Kärntner Straße - Oper (23.38 Uhr Polizeieinsatz, Demo-Auflösung bis ca. 24.00 Uhr) !!! UNKORRIGIERTE ERSTFASSUNG !!! Allfällige Ergänzungen, Korrekturen etc. finden sich in der "Chronologie" auf unserer Website. http://tatblatt.mediaweb.at/132chronologie-aktuell.htm

 


Redaktionsschluß: Sonntag, 8. Oktober 2000, 22.00
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