Dienstag, 26. September 2000

keil1.gif(893 Byte) S26-Proteste in Prag

keil1.gif(893 Byte) oct 26-28: international antifascist resistance days in klagenfurt

keil1.gif(893 Byte) Klarstellung

keil1.gif(893 Byte) Graz/Stadtwerke/KPÖ/Positionspapier

keil1.gif(893 Byte) Weisenbericht, Liste-Fakten-Blauschwarz?

keil1.gif(893 Byte) Indymedia - lettre d'infos 25/09/00

keil1.gif(893 Byte) gemeinsamer widerstand - von göd & gpa bis öh & ag, ak

keil1.gif(893 Byte) Gefängnisse III

keil1.gif(893 Byte) Sparschweine lügen als Banner

keil1.gif(893 Byte) Studiengebühren/Sozialabbau

keil1.gif(893 Byte) Smash town IMF and Worldbank - ueber die Proteste in Prag

keil1.gif(893 Byte) video, audio und bilder zu prag

keil1.gif(893 Byte) The situation in Bolivia

keil1.gif(893 Byte) Sendungsankündigung - soziale Treffsicherheit

keil1.gif(893 Byte) Denk-Mal

keil1.gif(893 Byte) O-Ton der ÖVP Website: Tatblatt-Link der Grünen ist "undemokratisch"

keil1.gif(893 Byte) Wer, wenn nicht wir? wann wenn nicht jetzt?

keil1.gif(893 Byte) Hintergrundinformation zu Jugoslawien

keil1.gif(893 Byte) Kunstauktion für politische Flüchtlin ge

keil1.gif(893 Byte) Prague Radio-Web. Direct France-Prague

keil1.gif(893 Byte) Protokoll und Bericht

keil1.gif(893 Byte) Indymedia France. News letter 25/09/00. 2 ème édi"

keil1.gif(893 Byte) invitation 2 the S26 online demonstration (fwd)

keil1.gif(893 Byte) Demo auf den Philippinen

keil1.gif(893 Byte) thulenet

keil1.gif(893 Byte) Sondersitzung der ÖH - schwere Vorwürfe gegen Faißt

keil1.gif(893 Byte) OS-Prozeßberichte v.18.u.20.9.

 




WIDERSTAND IM BILD

 


email-adresse der Redaktion:
widerstand@no-racism.net
Bitte alle Nachrichten, Meldungen, Ideen ... an diese Adresse .

Bitte weitersagen: Für Personen ohne Internetzugang gibt es aktuelle Terminankündigungen unter der Rufnummer 589 30 22 12 (Demoforum)

Editorial

Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Die Beiträge werden von verschiedenen Redaktionsteams zusammengestellt.
Bei allfälligen Fragen oder Schwierigkeiten bitte zuerst das Editorial am Ende lesen!
Diese Ausgabe hat Janos Fehervary, janos@CHiLLi.cc zusammengestellt.

 




 

 



S26-Proteste in Prag
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From: gotos26@gmx.net


S26-Proteste in Prag

Folgender Nachtrag zum Eintrag im MUND vom 24.9. "s26 untersagt - email
protest an V. Havel - dringend!" erscheint uns wesentlich: die Proteste
werden auf jeden fall stattfinden!

gotos26@gmx.net

weitere Informationen entnehmt den webpages:
www.inpeg.org
www.prague.indymedia.org
www.inpeg.ecn.cz
rechtliches: www.oph.cz




oct 26-28: international antifascist resistance days in klagenfurt
Zurück
From: a8701463@unet.univie.ac.at


Let's go to Klagenfurt!

Open Carinthia - open Europe.

International Resistance Days in Klagenfurt between October 26th  - 28th
2000.

Many individuals and institutions in Austria and overseas are worried
about the participation of the FPÖ (Austrian Freedom party) in the
Austrian government and have begun to resist its policies and with good
reason:

Since February 2000 the political climate in Austria appears more
authoritarian and strict. Everyday racism is on the increase, the rights
of women are reduced and human rights ignored. Democratic structures are
undermined, social welfare is under attack and national populism is on the
increase.

We fear that the new Austrian model of government  - the coalition between
a conservative and extreme right wing party- could be a populist example
for other countries. This form of government was first formed in Carinthia
and is unacceptable in Europe.

A "national" party who is - as it is said in ist constitution and
manifesto - based on "echte Volksgemeinschaft", the priority of only
Austrian people, is the strongest party in the Carinthia. It is
represented by the regional governor: Jörg Haider. Klagenfurt is Freedom
Party´s strongest area - its capital - and the Austrian shadow chancellor
resides there.

What started recently in Carinthia´s political laboratory represents an
Austrian programme for today and could spread to a European dimensions
tomorrow. This is why we want to strengthen the resistance movement in
Carinthia. We call for the cooperation of all people and groups in Austria
and abroad who reject this new form of government. We aim to reclaim the
programme and exclude the freedom party from the government and destroy
this coalition.

We invite you to join the International days of resistance from 26th-28th
October in Klagenfurt. We ask NGO's, artists, social and political
organizations, individuals, parties and institutions to participate in and
help organize our events in Klagenfurt.

This claim is supported by:

Akin, Aktionskommitee gegen Schwarz-Blau, Mag.a Bettina Behr, Dr. Eva
Brenner, Uwe Bressnik, Susanne Dörfler, Anneliese Erdemil-Brandstätter,
Rosemarie Ertl, Klaus Filip, Waltraud Fox-Wallner, Kristian Franzil
(Partito della Rifondazione comunista del Friuli-Venezia Guilia), Grazer
Autorenversammlung, Beate Greiner, Dr. Hakan Gürses, Dr. Klaus Hamberger,
Mag.a. Ursula Hermann, Roland Hochstöger, Tina Hofstädter, Lieselotte und
Dr. Helmut Hromadnik, Bernhard Husar, IG-Kultur Tirol, Jasmina Jankovic,
Kulturverein Kanal, Walter Kanelutti (SOAL), Barbara Klein (Kosmos
Frauenraum), Max Koch (SOS Mitmensch), Matthias Köchl (Grüne & alternative
Studentinnen), Dr. Cornelia Kogoj (Initiative Minderheiten), Mag.a Gerda
Koszy, Hubsi Kramar, Johann Kresnik,  Thomas Langmann, Meike Lauggas, Ruth
Lerchster, Franz Josef Lesjak, Mag.a Eva Liegl, linkswende, Leo Lukas,
Gösta Maier, Dr. Janko Malle, Dr. Gerlinde Mauerer (Frauenhetz), Prof.
Janko Messner, Iris Meyer, Edda Pilgram-Hannesschläger, Thomas Phillipp (
Linke Liste/KSV Linz), Markus Orsini-Rosenberg, Ottakring gegen
Schwarz-Blau, Dr. Klaus Ottomeyer, Ingrid Piringer, Johann Potakowsky,
Thomas Randisek (Dachverband Salzburger Kulturstätten), Martin Reiter,
Initiative Rosa Flieder, Eva Rossmann, Dorothea Rüb, Dr. Maria
Schimpfössl, Richard Schadauer (Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie), Sabine Schebrak (WUK),  Mag.art Harald Schmutzhard
(Gemeinderat der Stadt Linz), Dr.Valentin Sima, Willi Stelzhammer
(Demokratische Offensive), Dr. Walter Till, Tiroler Kulturinitiative,
Lisbeth N.Trallori, Herwig Turk, Eva Ursprung, Dr. Vladimir Wakounig,  Dr.
Gottfried Wetzel, Ralph Wieser, Helmuth Zenker, uvam.

Program:

Thursday, 26th October:
A Congress on political developments in Austria and the Austrian
resistance movement.

Friday, 27th October:
Congress on right wing extremism in Europe and international cooperation
to prevent this.

Saturday, 28th October:
11a.m.-1p.m. Demonstration moving through Klagenfurt
2p.m.-00.oo pm. International cultural programme

Between the 6th and the 25th October there will be a cultural carnival
Moving through the cities and villages of Carinthia and Styria

Please sign this claim and send it to:

Plattform Offenes Kärnten/Koroska
Südbahngürtel 24
A-9020 Klagenfurt

Information: Tel: 0043-463-32154,  Fax: 0043-463-32154-17;
e-mail: info@offeneskaernten.cjb.net. Web: www.offeneskaernten.cjb.net
Spendenkonto: 74.472.011 bei PSK, BLZ  60.000.

short:

auf nach klagenfurt!
do klagenfurta!
up to klagenfurt!

grossdemo gegen rechtsextremismus in haiders hauptstadt
demonstrace proti pravicovemu extremismu v hlvnim meste haiderovy
grand demonstration against rightextremism in haiders capital city

28.10.2000

offenes kaernten - offenes europa
IKUC, tel: +43-463-32154
e-mail: office@ikuc.at
http://www.offeneskaernten.cjb.net




Klarstellung
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From: rosaflieder@hotmail.com

Klarstellung

Gestern ist im MUND ein (internes!) Rundmail von Projekt
Koordination/rosaflieder im Rahmen eines "Linkswende"-Flugblattes
erschienen.

Dazu stellen wir fest: Dieses Projekt will alle, die gegen diese Regierung
kämpfen wollen oder müssen - aus welchen Gründen auch immer -
koordinieren, damit wir eine Chance haben gegen die totalitären
Entwicklungen und diese Unrechts- und Überfallsregierung.

Aktiv dabei sind in der Mehrzahl Unorganisierte (und die werden ihre
Gründe  haben, nicht in einer Partei oder politischen Gruppierung zu
sein). Das politische Spektrum der beteiligten Organisation reichte von
Anfang an von Grün über Sozialdemokrat. Organisationen (im Juli noch
nicht) bis ganz links,  es arbeiten - ebenfalls von Beginn an - zahlreiche
ideologie- und  parteiunabhängige Initiativen z.B. Brücken für den Frieden
mit. Dem Projekt  ist es mit dem Treffen vom 9.9. und der Organisierung
der Böhmdorfer-Aktion gelungen, wieder mal an einen Tisch zu bringen, was
im Frühling ziemlich  zersplittert und zerstritten war. Es wurde
vereinbart, dass die beteiligten politischen Organisationen die Daten
(Adressen) nicht für eigne Interessen verwenden und dies hat jede
Organisation auch zugesagt. Weiters wurde vereinbart, dass auf den 
Flugblättern - auch wenn Grüne, Rote oder Sonstige sehr viel Arbeit 
reingesteckt haben - kein Gruppen- oder Parteilogo aufscheint, höchstens
in  10 Punkt (!), wers geschrieben hat. (Alles im Mund nachzulesen) Die
Aussendungen von rosaflieder gehen an Hunderte von Adressen, was für den 
öffentlichen Gebrauch ist, geht von der rosaflieder-mailadresse weg. Ich
geh mal davon aus, dass da im Überschwang einfach ein Fehler unterlaufen
ist, bitte aber darum, keinesfalls IRGENDETWAS von diesem Projekt ohne
klare Bezugsquelle zu veröffentlichen, schon gar nicht ein internes mail
im Rahmen einer Parteiaussendung. Danke rosa für Projekt
Koordination/rosaflieder

P.S.: Unser Beitrag für den gestrigen MUND wurde leider etwas zu spät
abgeschickt und erscheint hoffentlich heute.



Graz/Stadtwerke/KPÖ/Positionspapier
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From: Grazer KPÖ-Gemeinderatsklub, kp.stmk@magnet.at


PRESSEMITTEILUNG DES GRAZER KPÖ-GEMEINDERATSKLUBS

Montag, 25. September 2000

Am Freitag, dem 22 September führten der Verein für soziale
Stadtentwicklungund die KPÖ-Graz in der steirischen Landeshauptstadt eine
Fachtagung über die Zukunft der Stadtwerke in der EU durch. Am Abend fand
eine Podiumsdiskussion zum selben Thema statt. Referenten der Tagung waren
Rolf Kutzmutz (Mitglied des Bundestages, wirtschaftspolitischer Sprecher
der PDS-Bundestagsfraktion, Potsdam), Matthias Goldschmidt (PdA, Basel)
und Franz Stephan Parteder, (Steirischer KPÖ-Vorsitzender, Klubsekretär
der KPÖ-Graz). Univ. Prof. Dr. Walter Kosmus, Mitglied des Aufsichtsrates
der Grazer Stadtwerke AG, fasste die grundsätzlichen Positionen der
TagungsteilnehmerInnen wie folgt zusammen:

1.: Versorgung der Bevölkerung mit Wasser (das grundsätzlichste
Lebensmittel schlechthin), Sicherstellung der Mobilität (Verkehr),
Versorgung mit Energie, und der Freizeitbereich  (Stichwort Lebenswerte
Stadt) sind grundlegende Bedürfnisse, die kommunale Einrichtungen
sicherstellen sollen.

2.: Diese gesellschaftliche Aufgabe steht im Widerspruch zu den objektiven
Gesetzen der kapitalistischen Wirtschaft: Profitmaximierung und
Aktienwertsteigerung. Wenn diese Versorgungsgüter hundertprozentig zu
Waren transformiert und ausgetauscht werden, entstehen unweigerlich
Disproportionen und Ungerechtigkeiten. Der Zugang zur Versorgung wird
ungerecht (über den Preis bzw. das Angebot) verteilt.

3.: Ein grundlegendes Problem der Reform der Grazer Stadtwerke ist die
Querfinanzierung des öffentlichen Verkehrs. Mit Ausnahme des öffentlichen
Personennahverkehrs (GVB) sind die meisten anderen Bereiche aktiv. Diese
Quersubventionierung wird von der Grazer Bevölkerung getragen, kommt aber
allen Menschen zugute, die in Graz den öffentlichen Personennahverkehr
benutzen. Der öffentliche Verkehr müsste deshalb durch eine
Nahverkehrsabgabe der Unternehmer sowie durch Bundes- und Landesmittel
(z.B.: Mineralölsteuer) finanziert werden. Außerdem wäre es sinnvoll, den
ÖPNV von der Mineralölsteuer zu befreien. Außerdem könnte man von den
privaten Stromanbietern, die nach der völligen Liberalisierung dieses
Sektors auch auf die kommunalen Märkte drängen werden, eine gesetzliche
Ausgleichsabgabe verlangen, um damit Nachteile kommunaler
Energieunternehmen, die zugleich ÖPNV-Träger sind, gegenüber privaten
Energiekonzernen zu vermeiden. Das würde eine Senkung der Energiekosten in
Graz und gleichzeitig eine Verbesserung des Nahverkehrs möglich machen,
ohne die wirtschaftliche Basis der Grazer Stadtwerke zu gefährden.

4.: Die Richtlinien der EU zur Liberalisierung des Energiemarkts und zum
Öffentlichen Personennahverkehr sind Hindernisse für die eigenständige
Entwicklung der Stadtwerke und begünstigen den Zugriff internationaler
Konzerne auf Wasser, Energie und ÖPNV. Sie machen eine
gemeinwirtschaftliche Zukunft dieses Versorgungsbereichs aber nicht
unmöglich. Es ist sogar die Erschließung neuer Geschäftsfelder
(Kommunikation, Immobilienverwertung, Freizeitgestaltung) anzustreben.

5.: Eine machbare Alternative ist die der horizontale Zusammenschluss
österreichischer Stadtwerke, die in die Lage versetzt werden sollen, in
den Bereichen Versorgung mit Wasser und Energie sowie ÖPNV zukunftsfähig
zu werden. Dabei ist die innere Organisation von großer Bedeutung.
Parteipolitische Vergabe von Vorstandspositionen sollte strikt
ausgeschaltet werden.



Weisenbericht, Liste-Fakten-Blauschwarz?
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From: tobias hammerle, Tobias.Hammerle@sbg.ac.at


ich suche eine liste der bisherigen beschlüsse der blauschwarzen
regierung...
kultur-kürzungen des bundes, etc ...
speziell die NACHTEILIGEN natürlich.

könnt ihr mir weiterhelfen ?

vielen dank im voraus schon, 
tobias hammerle

webmaster
www.jusos.at

PS.:  gibt seit heut einen link auf euer hp, soviel ist sicher !

PS2.: seit heut im netz:
http://www.jusos.at/infos/waisenbericht.htm (ein "BEST OF")




Indymedia - lettre d'infos 25/09/00
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From: Indymedia-France-owner@egroups.fr


Bonjour à tous,

Les derniers correspondants d'Indymedia-France ont réussi à passer la
frontière austro-tchèque sans problème. Ce qui est un exploit  : plus de
200 personnes piétinent à la frontière interdit de séjours à Prague et un
train de 1 200 personnes venant d'Italie a été bloqué pendant plus de 10
heures àla frontière. Sans parler des arrestations arbitraires à Prague.

Le gouvernement tchèque semble adoucir un peu ses positions, mais il se
confirme que les polices européennes (+US) s'échangent des listes noires de
militants.

On rappelle que toutes les contre-manifestations à Prague sont festives et
non-violentes, en tout cas de la part des manifestants.

Toujours 20 000 policiers (officiellement), peut-être autant en civil et
des troupes sont en alarme. Tout cela pour 10 à 15 000 manifestants venus
de toute l'Europe.

Le FMI serait si fragile ?
Nous avons créer une page spéciale sur le site pour suivre l'actualité de
Prague.

Plusieurs événements sont en préparation : direct radio, direct vidéo. En
plus des reportages écrit, radio, et vidéo constamment mis en ligne.

Les reportages en MP3 sont téléchargeables et peuvent être repris par les
radios.

Nous rappelons que les articles sur Indymedia sont libre de droits pour
toute utilisation non-commerciale (sauf indication contraire dans le
résumé).

ATTENTION UNE CYBER MANIF (LA PREMIERE DU GENRE) EST EN PREPARATION POUR
DEMAIN. ON NE PEUT PAS EN DIRE PLUS POUR L'INSTANT MAIS ELLE PERMETTRA A
TOUTES ET TOUS CEUX QUI NE SONT PAS A PRAGUE DE PARTICIPER AUX
CONTRE-MANIFESTATIONS.

Si vous ne l'avez pas encore fait, envoyer la pétition que vous trouverez
sur le site pour soutenir les manifestations qui ont été interdites.

A TRÈS BIENTOT.

NB : Comme d'habitude merci de faire circuler ce mail autour de vous.

Indymedia france : http://france.indymedia.org




gemeinsamer widerstand - von göd & gpa bis öh & ag, ak
Zurück
From: mbotka@nethotels.com

hello leute!

folgende meldung über den stand der dinge bitte dringend an alle
weiterleiten, da die medien schweigen liegt es an uns für breitere
informationsverteilung zu sorgen.

widerstand

p.s. da nicht nur die menschen hier von der neoliberalen politik betroffen
sind ist internationaler widerstand dagegen unumgänglich in diesem sinne
auf nach prag! wir haben noch einige freie plätze - abfahr montag 20 uhr
schwedenplatz. bitte vorher unter 0664/1841289 reservieren.

HINTER DEM FASHISMUS STEHT DAS KAPITAL!
----- DER KAMPF UM BEFREIUNG IST INTERNATIONAL!!!

gemeinsamer WIDERSTAND - von göd & gpa bis öh & ag, aks, kunst &
kultur,...

Bei den Dienststellenversammlungen der GÖD wird  nicht nur über Streik
abgestimmt, sondern auch eingebracht, von der GÖD zu fordern, sich dem
AKTIONSTAG am 11. 10. (ÖH) anzuschließen, um angesichts des gegenwärtigen
Generalangriffs der Reg. gemeinsam

GEGEN SOZIAL- BILDUNGS- und DEMOKRATIEABBAU

zu demonstrieren. (wird von verschiedenen Fraktionen und Initiativen
getragen) Was beschlossen wird, wird sich natürlich erst zeigen. Aber: In
manchen Bundesländern gibt es schon Aktionseinheiten der Studenten mit GÖD
+ Parteien, In OÖ und Salzburg finden die Demos unter der Losung.

In der Polizei ist ein starker Stimmungsumschwung im Gang (nach der
anfänglichen Euphorie über die Reg.) auch Polizisten werden im eignen
Interesse über Streik und Demonstration beraten. Im Bundesh. Gibt es
Indignation über den geplante Waffenparade. Inzwischen sind auch die
Gewerkschaften Bau- Holz und Gastgewerbe im Alarmzustand. GPA kämpft um
den freien Sontag ... .

Schüler-Eltern-Lehrerkomitees sind in Bildung...(die Protestseite im
online-Standard nicht übersehen awahnsinn!!!)

Natürlich gibt es Stimmen und Argumente, jede Gruppe möge
ausschließlichihre eignen  Anliegen vertreten, die anderen mögen sie
unterstützen. Die haben entweder das Frühjahr nicht erlebt, wo genau das
gemacht wurde und die Regierung über einem nach dem andern drübergefahren
ist, oder sie wissen genau, was sie( im eignen Parteiinteresse) tun. Wer
heute für die eigne Gruppe ein Bröcklein rausreißt, (und mehr wird
ansichts dieser Regierung bei separatem Vorgehen nicht drinnen sein) ist
morgen unter anderem Titel getroffen.
Und der Demokratieabbau trifft die Gewerkschaften/ Kammern/Studenten
etc. sowieso.

Wir haben daher ein KOORDINATIONSTREFFEN eingeschoben: (über die letztes
mal Anwesenden hinaus haben bereits weitere Organisationen aus
verschiedenen politischen Lagern und gesellschaftlichen Bereichen ihr
Kommen zugesagt.)

DIENSTAG; 26. Sept. 19h15 Amerlinghaus

1. Berichte aus den verschiedenen Bereichen
(Dienststellenversammlungen!Studenten, Schüler..)u. Bundesländern,
Beratung und Einschätzung der Lage, Konsequenzen......
2. Kurzbericht Info-gruppe; wie weiter mit Projekt
Koordination/rosaflieder?

Das Treffen ist v.a. für Initiativen/Org/ Parteien/ Gew. und die bisher am
Projekt Koordination/rosaflieder aktiv Beteiligten.Bitte bringt BERICHTE
aus Euren Bereichen mit! An die Aktiven in den BUNDESLÄNDERN:  bitte bis
Dienstag 16h Berichte über die Entwicklungen bei Euch!

Unten das Flugblatt vom letzten Donnerstag, vielleicht könnt ihrs
brauchen (ist sowieso ohne Gruppenl/ParteiLogo) – wers formatiert
als word 7 oder 6 will bitte melden.

Für einen heißen Herbst
Lg rosa

Jetzt gemeinsam gegen Sozial-, Bildungs- und Demokratie-Abbau!

Geschlachtet wird einsam - Gewonnen wird gemeinsam

Die Verhängung der 5.000 Schilling Studiengebühren sind nur ein g(k)rasser
Ausdruck der gesamten Politik dieser Überfalls-Regierung. Erst vor kurzem
wurde ein Minus von für alle (verringerter Steuerabsetzbetrag)
beschlossen, der freie Sonntag der Handelsangestellten ist gefährdet,
Wartefrist bei Bezug des Arbeitslosengeldes wird ausgedehnt und das
Angebot der Regierung bei den GÖD-Gehaltsverhandlungen ist pure
Provokation. Würde man alle Verschlechterungen im Sozialbereich aufzählen,
eine Seite wäre lange nicht genug. Gerade die unteren Einkommensschichten
werden von allen bisher verhängten Maßnahmen besonders betroffen, und zwar
gleich mehrfach.

Die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit geht weiter. Neben den
bekannten Sammelklagen gegen Medien, Intellektuelle und KünstlerInnen, bis
zur Klage gegen LeserbriefschreiberInnen (durch die Ex-Kanzlei Böhmdorfer),
werden nun sogar gefälschte Flugblätter als Klagsgrund herangezogen
(mayday 2000graz). Die Kunst- und Kulturszene wird systematisch
ausgehungert und soll auf diese Art zum Schweigen gebracht werden.

Diese Regierung hat sich gebildet als Kampfansage an die
ArbeitnehmerInnen, ihre Vertreter und die Demokratie insgesamt. Sie
handelt entsprechend. Im Frühjahr hat sie mit ihrer erschlichenen
parlamentarischen Mehrheit ein Gesetz nach dem anderen einfach verhängt
erstmals in der zweiten Republik zahlreiche Sozialgesetze ohne Konsens mit
den Arbeitnehmern und ihren Vertretern, Kammern etc. .

Die Studenten haben den Kampf gegen die Studiengebühren aufgenommen und
für 11.10.einen nationalen Aktionstag angekündigt, die Gewerkschaft
öffentlicher Dienst ist im Kampfzustand und hat für 26. 9. in allen
Dienststellen Versammlungen einberufen. Die GPA mobilisiert gegen die
Änderung der Ladenöffnungszeiten. Die Zivildiner protestieren weiter, die
Frauen ebenso... .

Regionale und gewerkschaftliche Basisinitiativen haben sich gebildet. Das
LehrerInnen aktionskomitee Henriettenplatz (zahlreiche Schulen) setzt sich
für Streikmaßnahmen ein ...

In dieser Situation kann jede Gruppe versuchen, den Angriff auf ihre
Interessen alleine abzuwehren und auf das Floriani-Prinzip hoffen (zünd`s
Haus vom Nachbarn an). Daß das wenig Chancen auf Erfolg hat, zeigen die
bisherigen Monate dieser Regierung. Und: wer heute vielleicht eine kleine
Verbesserung rausreißt (weil die Regierung schließlich im Amt bleiben
will; Landtagswahlen etc) ist morgen unter einem anderen Titel betroffen.

Gegen diese Regierung und ihre Politik ist ein gemeinsames Vorgehen aller
Betroffenen und Empörten, der StudentInnen, der Gewerkschaften,
KünstlerInnen, SchülerInnen, Eltern ...  nötig und jetzt auch möglich!
Diese Regierung wurde nicht gewählt. sondern Parteien, die anderes
versprochen hatten. Sie hat jetzt einen schweren Fehler gemacht und zu
schnell zu viele gleichzeitig angegriffen. Nutzen wir ihn.

FPÖ RAUS AUS DER REGIERUNG!
DIESE REGIERUNG MUSS WEG!
SOFORTIGER RÜCKTRITT!

Projekt Koordiation/rosaflieder; Kontakt: rosaflieder@hotmail.com;
Reaktionen: widerstand@no-racism.net/MUND.




Gefängnisse III
Zurück
From: piitri@hotmail.com


GEFÄNGNISSE III

Ich war heute nun zum 3. mal im BBRC, dem Gefaengniss hier in Cebu City.
Nur diesmal ganz und gar wie eine normale Besucherin, also mit allen
Dingen die so fast dazugehoeren. Es oeffnet fuer BesucherInnen 9 Uhr
morgens. Es standen schon einige Leute da, aber voellig ungeordnet. Es ist
typisch filippino, dass sie auf einem Haufen stehen, jedeR moechte der/
die ersteR sein und wenn die Pforten geoeffnet werden stuermen sie mit
Ellenbogennutzung und relativ brutal rein. However, ich war mit Marc und
einem Collegen von ihm da. Er hat das Haus fuer die Strassenkiddies in
Lapu- Lapu city, aber kommt auch jede Woche einmal in das Gefaengnis um
dort den Kindern etwas zu essen zu bringen und sich um ihre faille auch
vor gericht zu kuemmern. Eigentlich sollte die UNICEF ja auch was tun, so
sagt sie jedenfalls, dass sie etwas tut, allerdings taucht sie nur einmal
im Jahr kurz vor Weihnachten auf und bringt ihnen ein Sueppchen. Das
war's. des weiteren treffen sich ihre Mitglieder des oefteren in Hotels
wie Shangri La oder Waterfront, die zu den Elitehotels gehoeren (Nix zu
tun mit Shangri La Flugvermittlung). Das zum Thema UNICEF. Auch das DSWD,
welches sich um streetkids kuemmert tut nicht das was sie tun sollten, und
so kommt Marc oefters her und schliesst so jede Woche 2 Faelle erfolgreich
ab und nimmt wieder welche auf. Natuerlich kann er nicht 120 Faelle auf
einmal aufnehmen, denn so viele Kiddies sind im Knast, bunt gemischt mit
den Erwachsenen. Im Fall von Shabu und Drogen laesst sich ihnen nicht viel
helfen, aber zum Beispiel ist ein Junge drin, welche ein Huehnchen gklaut
hat, da er hunger hatte und kein zu Hause. Er sitzt im Knast, so 6 Monate.
Und zum Beispiel ein Mann, welcher ein Haus bauen lassen hat, welches
eingestuerzt ist und 14 menschen dadurch getoetet hat, der bleibt frei und
bekommt nicht die alleinige Schuld, ect. Er gehoert zur Oberschicht. Das
kennen wir ja. Aber trotzdem der Junge sitzt mit Leuten zusammen, welche
Menschen getoetet  haben. Selbst wenn der Richter beschliesst zB bei
Drogenkiddies, das sie woanders hin kommen in eine Reha oder in ein Haus
fuer Strassenkiddies, zB nach Lapu Lapu, dort haben sie wirklich Freiheit,
aber dazu kommt spaeter ein bericht, die beamten sagen es ihm nicht und
das Kind sitzt dann weitere Monate im Knast ohne zu wissen dass es
eigentlich frei ist. Denn niemand kuemmert sich drum.

Siginalang, wir waren also im Eingangsbereich. Dort mussten wir unsere ID,
 also so was wie personalausweis abgeben und bekamen einen Stempel. Dann 
gings ein Stueck weiter und Taschen mussten abgegebn werden, zur Kontrolle
 und zur gleichen Zeit durften wir einen Raum betreten um uns durchsuchen
zu  lassen. Ich kann nun nur sagen wie es bei den Frauen war. Es war eine
Frau vor mir in der gleichen Kabine und deshalb kann ich sagen wie es
eigentlich ablaeuft. Sie musste ihre Oberbekleidung ausziehen, dann alle
ihre Hosen und Unterhosen runterlassen und sich hinhocken, dannach durte
sie sich wieder ankleiden. Ich brauchte mich "nur" abtasten zu lassen und
durfte nach dem ich erneut einen Stempel bekam gehen. Das zur
Gleichbehandlung von Menschen. Trotzdessen war ich froh nicht  so eine
Torttur mitmachen zu muessen, aber eigentlich isses ja schon Rassismus.

Dann ging's dismal tief ins Gefaengnis richtig rein. Es gab so einen Raum
fuer die Minors, also Minderjaehrigen, allerdings immer offen und die
Maenner koennen ueberall rumspazieren. Jedenfalls war dieser Raum gross
genug fuer ca. 20 Menschen um dort zu hausen. Aber 120 Kiddies befinden
sich derzeit hinter den Mauern. Sie sind moistens so 19 rum, da hier die
Erwachsenen erst ab 21 so richtig beginnen, drunter zaehlt minderjaehrig.

Wir verteilten Zahnbuersten und Slipper, da viele keine Schuhe haben, und
selbst die Zahnbuersten mussten wir am Eingang abbrechen, da der Stiel zu
lang war. Und natuerlich Seife und Broetchen. Sie risen sich um alles,
klar. Und Marc hat einen neuen Fall aufgenommen. Als wir fertig waren sind
wir wieder gegangen, und am Ausgang bekamen wir wieder einen Stempel. Es
ist also ob du fett Party gehabt haettest die nacht, laut den Staemeln auf
dem Arm, nur eben war's der Knast. Ich hab mir sagen lassen, dass sich das
freieste Gefaengnis in Palawan befindet, wo die Menschen auf Feldern in
Huetten leben. Natuerlich muessen sie allerdings arbeiten, ist ja
Gefaengnis und nix gutes. Dort soll das Tor offen stehen, aber wer
rausgeht wird erschossen. Naja, schon eine fiese Versuchung, Aber sie
leben im Freien.

Trotz allesdessen Gefaengnis ist einsperren und Macht ausueben und ist nie 
und nimmer was Gutes, wie "frei" auch immer!



Sparschweine lügen als Banner
Zurück
From: db.work@db-site.com


Hallo Freunde,

Das "Sparschweine lügen"-Motiv als Banner zur freien Verwendung: Gedacht
ist es als Illustration für Messages über Studiengebühren. Geplant ist ein
follow-up, das andere Regierungsmitglieder zeigt. Zum Beispiel zum Thema
Budget. Oder was immer sonst mit "Sparen" alles gerechtfertigt wird.

Ideen diesbezüglich willkommen.

LG,

Euer widerständischer Grafikdienst

Das Attachment ist zu haben unter:
http://johcgi.akis.at/cgi/ballhausdynamisch/images/lueg_ban.jpg

Das Original wie gesagt unter:
http://johcgi.akis.at/cgi/ballhausdynamisch/images/luegner.jpg




Studiengebühren/Sozialabbau
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From: glb-zink@apanet.at


Protest gegen Studiengebühren und Sozialabbau

Der Gewerkschaftliche Linksblock(GLB) in der Gewerkschaft der
Privatangestellten und AK-Rat Helmuth Fellner schließen sich der
Bundesleitung des GLB in der Gewerkschaft Metall-Textil an.

Diese protestierte in einer Resolution aufs Schärfste gegen die
überfallsartig vom Ministerrat beschlossenen Maßnahmen zur vorgeblichen
"sozialen Treffsicherheit" und die Einführung von Studiengebühren an den
Universitäten.

Diese Maßnahmen und die gewählte Vorgangsweise stellen eine Provokation
der arbeitenden Bevölkerung und eine einschneidende Verschlechterung für
den Bildungszugang von Kindern einkommensschwächerer Familien dar. Diese
Regierung orientiert nicht wie behauptet auf eine sinnvolle Sparpolitik,
sondern auf einen Kahlschlag gegen die sozialen Rechte und
Errungenschaften!

Überdies handelt sie im Hinblick auf die Kaufkraftentwicklung und damit
die Wirtschaftsentwicklung höchst unverantwortlich und fahrlässig. ÖVP und
FPÖ reihen einen unsozialen Schritt an den anderen und tragen daher die
volle Verantwortung für die wachsende Kluft zwischen Reich und Arm und die
Vertiefung der sozialen Spaltung der Gesellschaft.

Als Betriebsräte und Gewerkschaftsfunktionäre solidarisieren wir uns mit
den Protestaktionen der Studierenden und fordern unsere
Interessenvertretung auf, dem Treiben dieser Regierung entschieden
entgegenzutreten und gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen gegen die Demontage
des Sozialstaates einzuleiten.

Ergeht an die Parlamentsklubs der Parteien und den ÖGB mit dem Ersuchen um
Stellungnahme.




Smash town IMF and Worldbank - ueber die Proteste in Prag
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From: gotos26@gmx.net


Smash town IMF and Worldbank - ueber die Proteste in Prag

Am Nachmittag des 24.9. fand in Prag ein Fest im Letna-Park statt. Als
Abschluss des Gegengipfels und des Art of Resistance-Festivals wurde gegen
antikapitalistischer Widerstand zelebriert. Ab 16.00 zog dann eine
kraftvolle Demonstration mit ca. 2000 TeilnehmerInnen durch die Prager
Innenstadt. Der Protest richtete sich neben IWF und Weltbank auch gegen
die Methoden der tschechsichen Grenzbehoerden, die zahlreichen
AktivistInnen die Einreise
verweigern. Bereits am Vormittag demonstrierten ca. 250 Personen gegen die
Massnahmen der tschechischen Grenzbehoerden vom Hauptbahnhof durch die
Stadt zum Innenministerium: einem Zug mit 1000 Leuten aus Italien wurde
die Einreise verwehrt. Ohne Verpflegung wurden sie an der Grenze
festgehalten. Einigen der AktivistInnen sollte die Eoinreise verwehrt
werden - sie wurden sozusagen "herausgefiltert". Die Leuten zeigten sich
solidarisch und um 23.00 uhr am Sonntag, 24. September passierten sie
schlussendlich die Grenze. Ihre Ankunft konnte somit zwar nicht verhindert
werden, sie wurden jedoch einige Zeit aufgehalten. Prag selbst gleicht
einem Polizeistaat. An fast jeder Ecke uniformierte PolizistInnen, die
willkuerlich Personen kontrollieren und deren Daten aufschreiben. Einige
Personen, die diese Aufforderungen ignorierten, mussten ihre Ausweise
nicht herzeigen. Am Montag Mittag wurde dann von der Polizei ein
Kontrollpunkt direkt vor einem Buero des IndyMediaCenter in der Legerova
aufgebaut und alle JournalistInnen aufgefordert, sich auszuweisen, was
klar den tschechischen Gesetzen widerspricht. Neben den uniformierten
PolizistInnen ist sehr viel zivile Polizei unterwegs. AktivistInnen werden
in Autos und per Fuss verfolgt. Einerseits zur Einschuechterung,
andererseits sicher, um Informationen ueber die AktivistInnen zu erhalten.
In den U-Bahnen wird verstaerkt kontrolliert und die Polizei patrolliert
staendig durch die Zuege. An die Bevoelerkung wurden offizielle
Informationsblaetter verteilt, in denen die Prager Bevoelkerung
aufgefordert wird, bei Polizeiuebergriffen wegzusehen und Einschrzenkungen
der persoenlichen Freiheit in Kauf zu nehmen. Die Globalisierung wird als
die einzige Alternative dargestellt, Deregulierungsmassnahmen,
Privatisierungen, Sozialabbau und repressive Politiken so legitimiert. Das
ganze zielt auf eine klare Entsolidarisierung der Bevoelkerung. Teile
Prags rund um das Kongresszentrum, wo die IWF und Weltbanktagung
stattfinden soll, wruden evakuiert. Die BewohnerInnen benoetigen
eigeneAusweise, die sie zum Zutritt berechtigen. Die Bevoelkerung wird
aufgefordert, all diese Massnahmen in Kauf zu nehmen - zur eigenen
Sicherheit. Diese wird jedoch nicht garantiert, wenn sich Leute aus
gefaehrlichen Situationen nicht rechtzeitig zurueckziehen. Die Polizei, so
die Informationsblaetter sinngemaes, koenne keine Ausnahmen machen. Klar
wird dabei, dass das einzige Ziel ist, den reibungslosen Ablauf der
IWF/WB-Tagung zu garantieren und die Proteste bereits im Vorhinein
moeglichst zu diskreditieren. Es handle sich um gewalbereite
TerroristInnen usw. Eskalierende Polizeieinsaetze sollen so bereits vorher
legitimiert werden. Die AktivistInnen selbst bereiten sich bereits
intensiv vor, um die Tagung von IWF/WB moeglichst zu stoeren und deren
TeilnehmerInnen den Spass moeglichst zu verderben. Am Rande der Tagung
soll ein offizielles Kulturprogramm mit Opernball, Bankett usw. fuer einen
informellen Rahmen sorgen, um bessere Wirtschaftsbeziehungen zu
ermoeglichen.

Ein breites Buendnis aus verschiedensten sozialen und politischen
Bereichen leistet weltweit Widerstand gegen diese Politik - sowohl in Prag
als auch anderswo. Einen kleinen Ueberblick ueber die Aktivitaeten findet
ihr auf den Webpages:
www.prague.indymedia.net
www.no-racism.net/s26
www.pga.org




video, audio und bilder zu prag
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From: gotos26@gmx.net


video, audio und bilder zu prag

wenn ihr live dabei sein wollt, ohne nach prag zu fahren, dann werft einen
blick auf die webpage:

www.radiojeleni.cz

dort gibt es mo, di und donnerstag von 10.00 bis 22.00 berichte aus
prag.verschiedene indymedia-reporterInnen uebertragen ihre beitraege in
bild und ton, um eine breitere oeffentlichkeit zu ermoeglichen. die
beitraege werden zu den oben angegebenen zeiten direkt ins netz gespielt
und sind uebers archiv auch spaeter abrufbar.




The situation in Bolivia
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From:  inter@mail.nadir.org 

The situation in Bolivia

Situation in Bolivia as reported at an INPEG press conference in Praha
with Leonida Zurita Vargas from Cochabamba, Bolivia 

The National Pesant Union (CSUTCB) began country-wide road blocks earlier
this week closing the two roads to the Peruvian border (via Copacabana and
Desaguadero), the main roads from La Paz to Cochabamba (on the Altiplano
via Oruro and Pongo), and the old road from Cochabamba to Santa Cruz and
Sucre/Potosi. All roads leading into and out of Cochabamba (the geographic
center of the country) are closed, calculated to cost the department at
least $3 million a day (the Government declared that over $20 million has
been lost nationally since the road blocks began and that foreign trade
contracts are in danger of being cancelled). Food markets are nearly
empty. CSUTCB leader, Felipe Quispe, blames the Government for refusing to
discuss their demands made over 90 days ago.

Yesterday outside of Santa Cruz, 300 peasants took over three Chaco
Petroleum Co. processing plants shutting them down. Friday, five plants
were closed, but late day negotiations eased the situation and peasants
withdrew. There is now concern that other Santa Cruz Department peasants
may take action soon in the Chiquitania region where the Bolivian
subsidiary, Transredes, of US oil company ENRON, is building a gas line
through a delicate ecological zone inhabited by indigenous.

The now world famous Cochabamba Coordinadora del Agua y la Vida (their
protests in April spread to other parts of the country and resulted in a
national state of seige being declared by the Government), entered into
discussions with the Government on Monday, September 18. Their demands are:
1) Final dissolution of the Aguas del Tunari contract 
2) Develop and approve the new water law 2066 regulations within 2 months 
3) Dissolve the agrarian reform law INRA and replace it with one based on
consultation with peasants 
4) Improve Standard of Living Conditions including subsidized transport
fees for students, adeqaute public health and education and decent working
conditions for people working in these sectors, review of electricity
rates and tariffs, clean up of the contaminated Arque River, and full
medical
attention to those civilians injured in April clashes with the Government 
5) Respect for human rights, especially no construction of military bases
in the Chapare and no forced coca erradication 
6) An anti-corruption campaign within the Government, especially
concerning misuse of earthqauke reconstruction funds from Aiquile and
FONVIS in general, and corruption in the customs agency.

The Monday discussions with the Government were unsatisfactory and on
Tuesday the Coordinadora announced that there would be a march in
Cochabamba on Wednesday (mostly led by the teachersa´ unions) and that the
citya´s access roads would be blocked indefinitely by the CSUTCB. The
Coordinadora has called for closing down the city on Friday the 22nd.

Of equal, if not greater renown are the coca growersa´ Six
Federations of the Tropics of Cochabamba. Last August 24 they sent a
written petition to the Government to discuss and dialogue on 9 points: 
1) Access to their own non-coca produce markets in Santa Cruz, Cochabamba
and the Southern departments of the country 
2) Fulfillment of the signed contract with the Government in October, 1997
for an agro-industrial complex in the Chapare 
3) The need for a tropical agriculture and environmental protection
university in the Chapare that recognizes and respects the biodiversity of
the
region
4) Absolute guarantee for current land tenancy in the area 
5) A permanent all weather road from Cochabamba to Santa Cruz, through the
Chapare 
6) A public evaluation and audit of alternative development funds
invested? in the Chapare (over the last more than a decade)
7) The involvement of the Defensora del Pueblo in investigating human
rights abuses in the area and compensation for deaths and injuries caused
by
Government confrontations over the last several years 
8) No construction of bunker-like military bases in the Chapare (to be
funded primarily by the US) which exceed standards in other parts of the
country and represent a violation of national sovereignty and are the
focus of foreign intervention in the name of the War on Drugs 
9) Discussion of alternative licit uses of coca 
No reply was ever received from the Government and on September 5, the Six
Federations sent letters to the Catholic Church, the Defensora del Pueblo
and the National Bolivian Asssembly of Human Rights requesting their
intervention towards dialogue. These three most respected Bolivian
institutions did appeal to the Government but either received no reply or
were flatly rejected. As late as Sunday night, September 17, the
"cocaleros"? were willing to dialogue but again the Government refused. On
Monday morning, the 19th , road blocks (made of stones and trees) were put
up along the Cochabamba/Santa Cruz road. On Tuesday night the Government
sent additional combined armed forces into the area (there are already
combined forces present undertaking forced coca erradication). By
Wednesday, there were 5 wounded civilians (all from gas cannister wounds)
and 6 detainees. Today, Thursday the 21st, Government forces took over and
militarized Villa Tunari (the most important town in the Chapare) and
headed toward Santa Cruz where there are more blockades along the way.
Official international alternative development workers are trying to
helicopter out. Another 3 wounded were reported today in Villa Tunari, at
least one of whom is cocalero leader Feliciano Mamani, whose wounds were
serious enough for him to be medically evacuated to Santa Cruz on a US
NAS/DEA helicopter. This humanitarian act was mediated by the Church, the
Defensora del Pueblo and the Human Rights Assembly. In the next towns
after Villa Tunari, Shinahota and Chimore, more injured are reported,
including the mayor of Chimore who was severely beaten by Government
forces. Once again the Government seems to be concentrating its forces in
the Chapare even though road blocks and other demonstrations continue
around the country. This is also the only sector the Government
unilaterally refused to meet and dialogue with before the conflicts began.

Last night the Government still refused to dialogue and said that all
protesters who attempt to stop the flow of national transport will receive
maximum legal reprisals. Under the Bolivian Constitution, the Government
can not declare a second state of siege (the first one was in April) this
year and is anticipated to use armed forces to control the situation
instead. 

Today the Defensora del Pueblo spoke out against all road blocks which she
declared "capricious"? because they hurt all Bolivians.

The Catholic Church however finally managed to convince the Government
today to dialogue with the Chapare cocaleros. The Government agreed if all
Chapare road blocks were first removed. Publically the Government said
that coca erradication and the to be constructed military bases were off
limits to discussion. This years, months, weeks and days late concession
to discuss other issues was rejected by the Six Federationsa´ top leader,
Congressman Evo Morales, who called for Bolivian President General Hugo
Banzera´s resignation instead. Several Government ministers and
spokespeople declared Moralesa´ statement to be seditious and accused the
cocaleros of being in consort with narco-traffickers, as in Colombia, but
provided no evidence or proof.

National peasant (including cocalero), teacher and Coordinadora del Aqua
yla Vida leaders and their followers are cordinating efforts to the extent
that communications allow, but the Governmenta´s critique remains focused
on the Chapare cocaleros.




Sendungsankündigung - soziale Treffsicherheit
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From: economyclass@blackbox.net


Dienstag, 26. September 2000, 19.30 Uhr: Economy Class auf Orange 94.0

Die Katze ist aus dem Sack! Die Regierung legt ihr bereits drittes
Sparpaket in nur einem halben Jahr vor. Diesmal gehts ordentlich zur Sache
und der Begriff "soziale Treffsicherheit" bekommt eine sehr klare
Bedeutung. Denn im Schatten der geplanten Einführung der Studiengebühren,
wird sozial massiv getroffen. Die üblichen Verdächtigen sind
Alleinerzieherinnen, Arbeitslose, Kranke.

In der heutigen Sendung der Economy Class geben wir einen ersten Überblick
über die geplanten Maßnahmen im Sozialsystem. Und das ist nichts für
schwache Nerven. 

Wenn du regelmäßig über das Programm der Economy Class informiert werden
willst, dann schick bitte ein Mail an economyclass@orange.or.at




Denk-Mal
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From: Wolf Werdegier, a9503809@unet.univie.ac.at


Hinwies von Wolf Werdegier:

Ein schönes Projekt des Widerstandes wird am 10. Oktober 2000 um 19.00 in
der Volksoper Wien eröffnet

Denk-Mal

soll Anlaß zum Nachdenken über das Zusammenleben in der jetzigen
hochpolitisierten Situation geben und versteht sich als politisches
Statement außerhalb politischer Parteilichkeit.

Denk-Mal

thematisiert die Frage, ob es jenseits der politischen Polarisierung nicht
auch noch eine gemeinsame emotionale Basis gibt, die Ausdruck eines
Bedürfnisses nach Ko-Existenz ist. Kann dieses Bedürfnis in ganz konkreten
Handlungsbeispielen beschrieben werden?

Ist es möglich, Fragen zu formulieren, die den Zugang zu diesem
verschütteten Wissen erleichtern?

An verschiedene Personen wird eine Reihe von Fragen gerichtet. Die
Antworten bilden den Text. Das Entwaffnende, daß Menschen ihre
persönlichen Erlebnisse und Gefühle in Bezug auf das Zusammenleben
ausdrücken, kann auch andere Menschen, nämlich den Betrachter, auf eine
Ebene des Gemeinsamen führen.

Diese Texte werden in einer Austellung der Wiener Volksoper ab 10. Oktober
2000 präsentiert.

Es gibt die Möglichkeit laufend über das Internet (www.denk-mal.at) oder
per E-Mail (antworten@denk-mal.at) oder per Fax (01-5357438) selbst
Anworten zu schreiben, die wiederum öffentlich präsentiert werden. Die
Ausstellung wird laufend ergänzt: Es sind Kooperationen mit Printmedien
(Standard, Profil), ORF Online, Infoscreen, sowie dem Kunstradio (Ö1)
geplant.

Sie sind herzlich eingeladen Ihre persönlichen Antworten zu schreiben oder
selbst Freunde und Bekannte zu interviewen. Diese Gespräche sind immer ein
besonderes Erlebnis.

Denk-Mal

wurde von Future Links (www.futurelinks.at), einem losen Zusammenschluß
von in den verschiedensten Bereichen beruftstätigen Menschen, initiiert,
die entschieden für Gleichberechtigung und Menschenwürde eintreten. Mit
diesem Projekt soll ein Zeichen gegen die Geringschätzung dieser Werte
durch die gegenwärtige Regierung gesetzt werden.




O-Ton der ÖVP Website: Tatblatt-Link der Grünen ist "undemokratisch"
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From: db.work@db-site.com 


O-Ton der ÖVP Website: Tatblatt-Link der Grünen ist "undemokratisch"

zusammengestellt, kommentiert und geposted von Johanna Hofinger 
www.ballhausplatz.at

Zitat: "Kein Problem haben die Grünen also damit, wenn eine Zeitschrift,
die die Plattform von Bekennerschreiben linksextremer Gewalttäter und
Terroristen darstellt, von Politikern gesponsert wird." Welches Problem
sollen die Grünen damit haben? Auch das Profil hat schließlich
Bekennerschreiben, u.a. von rechtsextremen Briefbombenlegern im Zuge ihrer
Berichterstattung veröffentlicht. Klar doch Leute: Die Opposition
kriminell, unzurechnungsfähig oder undemokratisch oder alles zusammen. 
Leider hören wir solches nicht zum erstenmal.


Das Tatblatt schreibt:

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass Berichte als Berichte und
veröffentlichte Dokumente (BekennerInnenschreiben, ...) als
veröffentlichte Dokumente (BekennerInnenschreiben, ...) zu verstehen sind,
und als solche weder ausdrücklicher Sympathiebekundung noch Distanzierung
von Seiten des TATblatts bedürfen. Als Alternativmedium erachten wir es
als unsere Aufgabe, für oppositionelle Diskurse relevante Sachverhalte und
Aspekte zu publizieren. Wertungen und Schlussfolgerungen obliegen den
LeserInnen. Auch in der TATblatt-Redaktion gehen die Meinungen über viele
der im TATblatt veröffentlichten Aktionen oder über sonstige Inhalte oft
weit auseinander. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei allen, die
sich in verschiedenen Foren im Internet oder auf sonstige Weise an der
laufenden Diskussion über Links zum TATblatt beteiligt und gegen Versuche
der Beschränkung alternativer Kommunikation das Wort ergriffen haben.

Die ÖVP Website schreibt (inklusive Bild: "Ein Link sagt mehr als 1000
Worte") auf http://www.oevp.at/news/haupt.asp?where=00092302


Grüner TATBlatt-Fan TATBlatt / 23. 09. 2000

... und das ist demokratisch ? O-Ton van der Bellens im samstäglichen
ORF-Mittagsjournal: "... und ich habe auch kein Problem mit den Spenden
von Ex-Minister Einem an das TATBlatt". Kein Problem haben die Grünen also
damit, wenn eine Zeitschrift, die die Plattform von Bekennerschreiben
linksextremer Gewalttäter und Terroristen darstellt, von Politikern
gesponsert wird. Ist das noch demokratisch ?

... und das IST demokratisch ! Gleichzeit kritisiert van der Bellen, daß
die neue Regierung in Österreich die Meinungsfreiheit laufend einschränken
würde. Da wissen die 3 EU-Weisen in ihrem Bericht anderes zu erzählen. Sie
stellen der österreichischen Demokratie ein gutes Zeugnis aus.

Nachhilfe für die Grünen Abhilfe für die Grünen könnte also der
Weisenbericht schaffen. Auch wenn es natürlich skurril ist, daß eine
österreichische Partei Nachhilfe durch eine Expertise aus dem Ausland
braucht, um die Situation im Inland richtig einzuschätzen.




Wer, wenn nicht wir? wann wenn nicht jetzt?
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From: rosa, rosaflieder@hotmail.com


Wer, wenn nicht wir?
wann wenn nicht jetzt?

Bei den Dienststellenversammlungen der GÖD am Dienstag wird  nicht nur
über Streik abgestimmt, sondern auch eingebracht, von der GÖD zu fordern,
sich dem AKTIONSTAG am 11. 10. (ÖH) anzuschließ en, um angesichts des
gegenwärtigen Generalangriffs der Regierung gemeinsam

GEGEN SOZIAL- BILDUNGS- und DEMOKRATIEABBAU

zu demonstrieren. (wird von verschiedenen Fraktionen und Initiativen 
getragen - zumindest bei den Lehrern). Was beschlossen wird, wird sich
natürlich erst zeigen. Ob die Studenten das wollen, ist auch noch die
Frage.

Aber: In manchen Bundesländern gibt es schon Aktionseinheiten der
Studenten mit ÖGB, GPA + Parteien, In OÖ und Salzburg finden die Demos
unter der Losung -Gegen Sozial- und Bildungsabbau statt bzw. -Gegen
Studiengebühren und Sozialabbau statt. In der Polizei ist ein starker
Stimmungsumschwung im Gang (nach der anfänglichen Euphorie über die
Regierung.) - auch Polizisten werden im eignen Interesse über Streik und
Demonstration beraten. Im Bundesh. Gibt es Indignation über den geplante
Waffenparade ... .
Inzwischen sind auch die Gewerkschaften Bau- Holz und Gastgewerbe im
Alarmzustand. GPA kämpft um den freien Sonntag ...
Schüler-Eltern-Lehrerkomitees sind in Bildung.

Natürlich gibt es Stimmen und Argumente, jede Gruppe möge ausschließ lich
ihre eignen  Anliegen vertreten, die anderen mögen sie unterstützen. Die
haben entweder das Frühjahr nicht erlebt, wo genau das gemacht wurde und
die Regierung über einem nach dem andern drübergefahren ist, oder sie
wissen genau, was sie( im eignen Parteiinteresse) tun. Die Studenten mögen
bedenken, daß die Regierung auch über die (schwarze) GÖD in der
Pensionsfrage einfach drübergefahren ist. Und die Studiengebüren sind eben
nicht nur eine bildungspolitische, sondern genauso eine soziale und
demokratische. Auch hier: Sozialabbau befördert Demokratieabbau und
umgekehrt.

Die österreichische Bevölkerung soll (und daher vielleicht die Erklärung,
wieso auch die F für die Gebühren ist) in ein Volk von Beihilfen- und
Almosenempfängern verwandelt werden und dann kommt Hojac oder sonstwer: 
-Man beißt nicht die Hand, die einen füttert. Die 
-Keine Angst vor...  Parolen von BM Gehrer kennen wir von Schüssel (In
diesem Land muß unter meiner Führung niemand Angst haben, ca von Ende
Februar)- Wenige Wochen bevor er dann zur Hetze gegen Waltraud Knoll
geschwiegen hatte.

Wer heute für die eigne Gruppe einen Krümel rausreißt, (und mehr wird 
angesichts dieser Regierung bei separatem Vorgehen nicht drinnen sein) ist 
morgen unter anderem Titel getroffen.
Und der Demokratieabbau trifft die Gewerkschaften/ Kammern/Studenten etc
sowieso.

Warum also nicht die Taktik ändern und jetzt die Kräfte zusammenschließen?
Das wird nur von unten her gehen, durch Selbstorganisation und
Koordination 
der Betroffenen. Versuchen kann mans ja.

Bitte verständigt uns rasch von neuen Entwicklungen oder Beschlüssen
Für einen heißen Herbst

rosa




Hintergrundinformation zu Jugoslawien
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From: Alexander.Muth@blackbox.net


Erklärung eines Insiders aus dem Bonner Regierungsapparat zum Balkan-Krieg
vom 7. April 1999 



Beiliegende "Erklärung eines Insiders aus dem Bonner Regierungsapparat zum
Balkan-Krieg vom 7. April 1999" ging u. a. dem Evangelischen Pressedienst,
dem Ecumenical Press Service, dem Pressebüro der PDS-Fraktion in Bonn usw.
am 8.4. anonym zu. 

Der Absender hat ausdrücklich um Veröffentlichung gebeten. 

Ekkehard Jänicke 



1. Persönliche Vorbemerkung: 

Dieses Schreiben übergebe ich einem katholischen Priester, der hier in
Deutschland Mitglied der Gruppe "Ordensleute für den Frieden" ist und
bitte ihn, unter Wahrung des Beichtgeheimnisses um Stillschweigen
bezüglich meiner Person / Identität. Er wird dieses Schreiben in meinem
Auftrag an Multiplikatoren in Medien und Politik weiterleiten. 

Ich bin als sogenannter Geheimnisträger in leitender Position im Bonner
Regierungsapparat und kann aus Gewissensgründen nicht mehr schweigen. Alle
von mir angegebenen Fakten sind für Besserinformierte recherchierbar und
überprüfbar. Der gesamte NATO-Propagandastab und bei uns voran das "Trio
Infernale"
Schröder, Scharping und Fischer belügen dreist die Öffentlichkeit in fast
allen Fakten bezogen auf den Balkankrieg, und eine willige Schar von
Medienleuten trägt
diese Lügen ungeprüft weiter. 

2. Zu den aktuellen Lügen von Schröder, Scharping und Fischer: 

Die Bundesregierung kennt die wahren Fluchtursachen und spielt zynisch mit
dem kalkulierten Flüchtlingselend an den Grenzen des Kosovo, um damit das
Bild von Deportationen und "ethnischen Säuberungen" aufrecht zu halten.
Die Aufklärung der Bundeswehr wie der NATO überhaupt verfügen dagegen
weder über Bildmaterial, noch über geheimdienstliche Erkenntnisse,
Anzeichen und Belege, die für eine systematische Vertreibung oder
Deportation von Flüchtlingen durch jugoslawische Spezial-, Armee oder
Polizeikräfte sprechen. 

Fluchtursachen sind nach internen Erkenntnissen des
Verteidigungsministeriums etwa zu gleichen Teilen:

‹bergriffe jugoslawischer Soldaten und Polizeikräfte, jedoch teilweise
ausgelöst durch Angriffe/ Beschießungen von UCK-Kräften aus der Deckung
durch kosovo-albanische Zivilisten; Erkenntnisse liegen vor, daß
marodierende jugoslawische Soldaten sofort standrechtlich verurteilt
werden; 

NATO-Angriffe und Bomben; 

NATO-Bombenfolgen wie Ausfall der Trinkwasserversorgung in fast allen
Städten des Kosovo; 

Angst, zwischen Fronten von UCK, jugoslawischem Militär und NATO-Angriffen
zu gelangen;

Permanente Verbreitung von Angst und Horrorstories durch ca. 100 kleine
UCK, NATO oder albanische Piratensender auf UKW in den Bergen, sowie die
Propagandasendungen der UCK über Radio Tirana;

Marodierende Banden der albanischen Mafia, die mit automatischen, im
albanischen Bürgerkrieg erbeuteten Waffen Schutzgelder erpressen,
verlassene Häuser sofort nach Wertgegenständen durchsuchen und
brandschatzen;

Marodierende multiethnische Banden aus geflohenen Sträflingen, Deserteuren
der albanischen und jugoslawischen Armee, die häufig erbeutete Uniformen
der jugoslawischen Armee und nach Belieben UCK-Embleme tragen, die es auf
jedem Basar der Anrainerstaaten zu kaufen gibt;

UCK-Freischärler, die eine "Generalmobilmachung" ausgerufen haben und
jeden wehrfähigen Mann anhalten und zum Dienst an der Waffe pressen.
Verweigerer werden körperlich schwer mißhandelt und erst nach Zahlung
eines Zwangsgeldes freigelassen mit der Verpflichtung, gegen Androhung der
Blutrache Stillschweigen zu bewahren und Familien bzw. Medien gegenüber
sich als Opfer der Serben auszugeben.

Die Ankündigung der UCK, die NATO werde um einen Bodenkrieg im Kosovo
nicht herumkommen und demnächst einmarschieren.

Teilen der NATO kommt die Massenflucht recht. Wohlwollend wurde der
Kommentar des US-Verteidigungsministeriums vom 5. April 99 bei Bonner
Militärs aufgenommen, wenn alle geflüchtet seien, könnte man ja im Kosovo
flächendeckend zuschlagen.

Der Bundesregierung ist bekannt, daß es im Kosovo keinerlei
Konzentrationslager gibt und auch kein Haus mit S für Serben
gekennzeichnet wurde. Dies, sowie die Nachricht, in keinem Stadion
Pristinas werden Menschen festgehalten, wurde in direktem telefonischen
Kontakt Mitarbeitern der Bundesregierung von Vertretern der katholischen
Kirche in Pristina übermittelt. Dennoch wird diese Lüge weiter von
Scharping verbreitet. 

Der Bundesregierung ist ebenfalls bekannt, daß amerikanische und
europäische Privatmedien für Videomaterial von Massakern, echt oder
gestellt, an den Grenzen bis zu 200 000 US-$ bieten. 

Die NATO und die Bundeswehr unterstützen logistisch die UCK. Verpflegung
und Kampfanzüge sowie Ausbilder kommen meist von der Bundeswehr, sowie aus
den USA. Alle UCK-Kommandeure stehen in ständigem Funkkontakt zur NATO.

NATO-Bodentruppen operieren bereits als Spähtrupps auf dem Boden des
Kosovo; es handelt sich ausnahmslos um US- und Bundeswehreinheiten zum
Ausmachen und Anpeilen von Bodenzielen. 

Ferner operieren NATO-Offiziere als Verbindungskommandos zur UCK. 

Kontakte hierfür stellten US- und Bundeswehroffiziere unter Mißbrauch
ihrer Mission als OSZE-Beobachter schon vor den Bombenangriffen der NATO
her. 

Hierbei wird der Bundestag schlicht ebenso verarscht wie die
Öffentlichkeit. 

Beim Einsatz deutscher Tornados nimmt der Verteidigungsminister bewußt in
Kauf, gegen die "Genfer Konvention" und das internationale
Kriegsvölkerrecht zu verstoßen. Dies gilt für Zielerfassung und Zerstörung
des Belgrader Militärkrankenhauses ebenso wie für die Angriffe auf
Donaubrücken und u.a. damit die
Verhinderung/Unterbrechung der ungestörten internationalen Donauschiffahrt
zwischen Regensburg und dem Schwarzen Meer, die auch Deutschland als
Anrainerstaat der Donau völkerrechtlich garantiert hat. 

Kanzler und Außenminister waren sich von Anbeginn darüber im Klaren, daß
keine jugoslawische Regierung das Besatzungsstatut unterschreiben kann,
wie es im Artikel 6, 8 und 10 von Annex B des Vertrages von Rambouillet
festgeschrieben war. Beide waren sich im Klaren, daß dies der Aufgabe der
Souveränität ganz Jugoslawiens gleichgekommen wäre. Der Krieg war somit
unausweichlich. 

Experten des Justizministeriums blödelten über diese Passagen, damit hätte
die NATO die Rechte eines mittelalterlichen Raubritters in ganz
Jugoslawien bekommen. 

Hinzu kommt, daß nach Angaben des italienischen Rechtsberaters von Rugova
bei den Verhandlungen in Rambouillet, Filippo di Robilant, die gemäßigten
Kosovo-Albaner nur nach der Zusicherung von Robin Cook unterschrieben,
militärische Maßnahmen der NATO würden sich ausnahmslose gegen
militärische Objekte richten und es würden Vorkehrungen getroffen, sowohl
in Restjugoslawien wie im Kosovo die Bevölkerung optimal zu schützen. 

3. Codename "Roots" - eine covert action des CIA bereitete den Krieg vor -
Ziel ist die Zerschlagung Jugoslawiens durch Verlust des Kosovo,
Montenegros und der Vojvodina 

Seit Beginn der ersten Amtszeit Clintons arbeiten die USA in enger
außenpolitischer Flankierung durch die Bundesrepublik unter dem Code-Namen
"Roots" als "covert action" des CIA und der DIA, einer gemeinsamen
Einrichtung des Pentagon und des CIA, mit Beteiligung deutscher Dienste an
der militärischen und ethnischen Destabilisierung Jugoslawiens als letztem
NATO-restitenten Balkanland. 

Ziel von "Roots" ist die Loslösung des Kosovo als Rohstoffbasis
Jugoslawiens durch weitgehende Autonomie, Anschluß an Albanien oder
Selbständigkeit, die Abtrennung Montenegros als letztem Zugang
Jugoslawiens zur Adria und die Loslösung der Vojvodina als Kornkammer und
Rohstoffquelle und damit der Zusammenbruch Jugoslawiens als souveräner
überlebensfähiger Industriestaat. 

Auslöser ist die Furcht der USA und Deutschlands vor einer Allianz
zwischen Rußland und anderen GUS-Staaten mit Jugoslawien bei einer
Ablösung Jelzins durch kommunistische und nationalistische Kräfte. Nach
altrömischer Sitte des "Divide et impera" setzten die Betreiber von Roots
auf direkte Förderung des großalbanischen Nationalismus im Kosovo, aber
auch auf die indirekte Finanzierung von royalistischen Tschetniks und
serbischen Ultranationalisten im Kosovo durch reiche rechte exilserbische
Kreise in Nordamerika und Europa, um einen ethnischen Konflikt zu
provozieren.

Enttäuschend verlief für die "Roots"-Planer, daß sich 1997 wieder eine
friedliche Lösung abzeichnete, als der gemäßigte Sprecher der
Kosovo-Albaner vertraglich mit dem systematisch dämonisierten Milosevic
vertraglich übereinkam, im Schulwesen die Autonomie wiederherzustellen. 

Nun wurde die CIA-Gründung UCK, gegründet auf der Basis von Kräften der
albanischen Mafia, die, noch immer wie ihr sizilianisches Pendant die
Bergdörfer im Grenzgebiet zwischen Kosovo, Makedonien, Montenegro und
Albanien kontrolliert, im Drogenhandel, Schmuggel, in Schutzgelderpressung
etc. aktiv ist und einem Kodex mit Blutrache und dem Gesetz des Schweigens
operiert, mit im albanischen Bürgerkrieg erbeuteten Waffen auf den Plan
gerufen. 

Aktivitäten des friedlichen Ausgleichs zwischen Albanern und Serben wurden
durch Anschläge der UCK aus dem Hinterhalt gegen jugoslawische
Polizeieinheiten hintertrieben. Waffen waren genügend im albanischen
Bürgerkrieg erbeutet worden. Die Zivilbevölkerung diente als Schild. 

Verstärkt wurden diese Aktionen nach dem erneuten Treffen zwischen Rugova
und Milosevic 1998 und führten erwartungsgemäß zu ‹berreaktionen der
Polizei- und Militäreinheiten im Kosovo, die dann im Westen seitens der
NATO-Staaten und der UCK als erste Anzeichen ethnischer Säuberungen
verkauft werden konnten. 

Von den durch die UCK Ermordeten war in diesem Zusammenhang nie die Rede,
auch nicht davon, wie die Zivilbevölkerung mißbraucht wurde und erst recht
nicht von den aus dem Westen finanzierten serbisch-nationalistischen
Kettenhunden, die von den gleichen Kreisen rechter Exilserben finanziert
waren wie in Bosnien Arkans Tigermilizen und Tschetniks. 

(Ähnlich finanzierte man aus dem Westen die Ustaschen bei den Kämpfen zur
Abtrennung Kroatiens.) 

Im gleichen Zeitraum wurde die Basis Montenegro durch Förderung von
NATO-freundlichen Politikern und immense Investitionen amerikanischer und
EU-Firmen in die touristische Infrastruktur, sowie durch Aufbau
sogenannter "prowestlicher" Privatsender unternommen und der heutige
Zustand erreicht, daß ca. die Hälfte der
Wähler die gegenwärtige NATO-freundliche Regierung unterstützte. 

Auf die Vojvodina nahm man über den NATO-Anwärter Ungarn Einfluß.
Antiserbische Hetzsender im Grenzgebiet Ungarns zu der Provinz mit einer
Mischbevölkerung aus Serben, Ungarn und kleinen deutschen (Banater),
rumänischen und kroatischen Minderheiten sollten Ressentiments gegenüber
dem nahen Belgrad schüren. 

Die Bomben auf die Donaubrücken trennen nun zielgerecht die Provinz vom
Rest Jugoslawiens und fördern einerseits zwangsläufig engere Beziehungen
zum NATO-Mitglied Ungarn, andererseits zeigt der Bombenkrieg konzentriert
auf die Städte der Vojvodina mit mehrheitlich serbischer Bevölkerung wie
Novi Sad und die Ausnahme der Städte mit mehrheitlich ungarischer
Bevölkerung, wer nun Herr im Lande ist. 

Wenn diese Vorbereitung eines Angriffskrieges mit Wissen und Billigung der
Kohl-Regierung und nun mit Schröder, Scharping und Fischer durchgeführt,
nicht vor das internationale Kriegsverbrechertribunal gehört, dann weiß
ich nicht, was da sonst verhandelt werden soll. 

Schluß mit dem NATO und CIA-Krieg gegen das souveräne Jugoslawien. Die
"Humanisten" sind entlarvt.

Bonn, den 7. April 1999 gez. Insider



Kunstauktion für politische Flüchtlinge
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From: "Asyl in Not", a9503809@unet.univie.ac.at


Wien, im September 2000

Sehr geehrte Damen und Herren !

"Asyl in Not" führt am Donnerstag, dem 9. November 2000, um 19 Uhr im MAK
- Museum für angewandte Kunst die fünfte Kunstauktion für politische
Flüchtlinge durch. Diese nun schon traditionelle Veranstaltung dient der
Finanzierung unserer Arbeit für die Menschenrechte in Zeiten, wo
staatliche Förderungen mehr und mehr durch privates Sponsoring ersetzt
werden müssen. Die Schirmherrschaft über die Auktion übernimmt auch in
diesem Jahr das Wiener Büro des Hochkommissärs der Vereinten Nationen für
die Flüchtlinge.

"Asyl in Not" ist eine nichtstaatliche Organisation, zu deren
Hauptaufgaben die rechtliche Beratung und Vertretung im Asylverfahren
zählt; auf diesem Gebiet gehören wir zu den kompetentesten und
erfolgreichsten NGOs in Österreich: 1999 erhielten 42 von uns vertretene
erwachsene Flüchtlinge und 13 Kinder Asyl. Im Jahre 2000 sind es (bei
generell sinkender Anerkennungsquote) bis Anfang September bereits 30
Erwachsene und 16 Kinder. Zu unseren weiteren Aufgaben gehört die soziale
Betreuung der Flüchtlinge, also die Vermittlung von Deutschkursen sowie
die Hilfe bei der Arbeits- und Wohnungssuche und überhaupt die Hilfe bei
der Eingliederung in die Gesellschaft dieses Landes.

Mit Stand von 19. September haben 55 namhafte Künstler zugesagt, wertvolle
Bilder für die diesjährige Auktion zu spenden, unter ihnen Christian
Ludwig Attersee, Valie Export und Leo Zogmayer, um nur einige zu nennen.
Die gesamte Künstlerliste liegt bei. Sobald alle Werke eingetroffen sind,
wird ein Katalog erstellt, den wir Ihnen gerne zukommen lassen. Auch
einige bekannte Galerien (Heike Curtze, Feichtner & Mizrahi, Thaddaeus
Ropac sowie Sur) haben uns ihre Unterstützung zugesagt. Auktionator ist
Otto Hans
Ressler (Wiener Kunst-Auktionen).

Wir möchten Sie schon jetzt auf diese wichtige und interessante
Veranstaltung hinweisen und Sie als Käufer gewinnen. Durch den Erwerb
eines Bildes helfen Sie uns nicht nur, Menschenleben zu retten, sondern
tätigen zugleich auch eine Investition mit sicherem und steigendem Wert.

In der Hoffnung auf Ihr Interesse verbleiben wir mit vorzüglicher
Hochachtung

Mag. Thomas Hasenbichler, Mag. Peter Ma(h)ler, Michael Genner
                 (Organisation)     (Geschäftsführer)


ASYL
in Not
Unterstützungskomitee
für politisch verfolgte Ausländerinnen und Ausländer
Währingerstraße 59/2/1, 1090 Wien
Tel.: 01/408 42 10  Fax: 01/405 28 88




Prague Radio-Web. Direct France-Prague
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From: Indymedia-France, Indymedia-France-owner@egroups.fr


RADIO INDYMEDIA OU PRAGUE COMME SI VOUS Y ÉTIEZ.

Indymedia organise pendant 3 jours (25/26/27 septembre) avec une radio-web
tchèque (http://www.radiojeleni.cz/imf/) une retransmission en continu
d'info et de reportages à partir de Prague pour permettre de suivre les
événements sur place. Ces émissions sont disponibles en real audio et MP3
(pour les radios libres et associatives).

MARDI 26 SEP EN DIRECT UNE EMISSION SPECIALE EN FRANCAIS. 
De plus, vous pourrez suivre en direct et en français une émission
spéciale en duplex entre Prague et la France de 17h30 à 18h30 (heure de
Paris) avec des décrochage à Marseille, Strasbourg, Cahors, Paris...
animée par Cedric de radio zinzine (Marseille), envoyé speciale à Prague.
Sont invités : la caravane anti-capitaliste, JP Garagnon President d'attac
13 et Rhone... Il sera aussi question du prochain contre-sommet à
Marseille sur les effets de la politique du FMI et de la Banque Mondiale
concernant les pays de la Méditerranée.

Cette émission sera archive et disponible sur le site
http://france.indymedia.org en real audio et en MP3 pour rediffusion par
les
radios libres et associatives.

Solidairement

http://www.radiojeleni.cz/imf/
http://france.indymedia.org
Traduction du site d'indymedia Prague en Francais :
    - http://prague.indymedia.org/index.php3?lang_choice=fr
HTTP://prague.indymedia.org



Protokoll und Bericht
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From: Franz, transdanubiengegensb@yahoo.de 


neues
1.protokoll des 1. treffens bravo brigitte
2.es gibt eine postadresse
  Transdanubien gegen Schwarz/Blau
   Postfach 350
   1013 Wien
3.eine liebe druckerei spendet uns kouverts mit  
aufdruck
4.magdalena würde leintücher zur herstellung von  
transparente brauchen.bitte direkt kontakt  
aufnehmen.  DRINGEND
5.1kg ausgeschnittener sondermarken würden uns das  
porto für ca.70-80 aussendungen bringen(als idee)

mit widerständigen grüßen
franz:-))))


Protokoll

18.09.2000 - 1. Zusammenkunft

Einleitung:     Einige besorgte Bürger aus Donaustadt waren der Meinung, daß
der "Donnerstag - Wandertag" in den Bezirken Donaustadt und Floridsdorf
nur aus den fälschlichen Meldungen der Medien wahrgenommen wird. Man war
sich einig zum Widerstand gegen Rassismus, Sexismus und Sozialabbau
aufzurufen. Ein besorgter Donaustädter hat  49 Einladungen an mögliche
Interessenten verschickt. Aufgrund dieser Aussendung haben sich 15
Gleichgesinnte im Hopfhaus in der Donaufelderstraße eingefunden.

Nach der Vorstellrunde wurde die Frage, wer und wie koordinieren wir
Aktivitäten, gestellt. Da bereits eine e-mail Adresse eingerichtet wurde
und die meisten der Anwesenden per e-mail zu erreichen sind, ist es für
jene die für eine konkrete Aktion Unterstützung suchen einfach einen
Rundbrief zu versenden. Weiters wurde für weitere Treffen, 1x im Monat,
der 3. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr vereinbart. Infotisch ja oder nein -
müßte angemeldet werden.

Vorschläge für Aktivitäten:
                
* An Bezirksratsitzungen teilzunehmen
* Bezirksfeste
* Bezirkszeitungen
* Den "Donnerstag - Wandertag" mit aktuellen Transparenten beleben
* z.B.  10 Personen mit gleichen T-Shirts durch öffentliche Grätzl-,
Bezirks- Wein-  .... Festln zu gehen
* mit Künstlern, Kabarettisten, wie "Land der Menschen" eine öffenliche
Veranstaltung zu organisieren

Wichtige Termine außer dem wöchentlichen Spaziergang:

* 30. September 2000 im Kabelwerk "VISIONALE 2000" Flugblätter verteilen
und Mithilfe beim Info-Tisch der "Botschaft d. besorgten Bürger".

* 26. Oktober 2000 am Heldenplatz,  Aktion gegen NATO ‡ für Neutralität,
Soldatenfriedhof.  Es besteht die Gefahr, daß die "Botschaft d. besorgten
Bürger" gewaltsam geräumt wird.

Nächstes Treffen:       Dienstag, 17.10.2000, 19.00 Uhr im Hopfhaus, 1220 Wien,
Donaufelderstraße 241


Mit widerständigen Grüßen
Transdonubiengegensb@yahoo.de

Transdanubien gegen Schwarz/Blau
Postfach 350
1013 Wien



Bericht

From: "rosa flieder" rosaflieder@hotmail.com
                 
               Bericht und Einladung

               1. BERICHT vom 1. Treffen der Koordinationsgruppe, (Di.
19.9.)

               Liebe Besorgte, liebe Widerständische!
               Diese Koordinationsgruppe wurde von den Organisationen, die
beim Treffen am 9.9. in der Szene Wien/ AG gemeinsame Aktionen anwesend
waren, beschlossen; es beteiligen sich natürlich auch aktive
Unorganisierte. (s. Bericht des Treffens, MUND vom 13.9.Anwesend waren ca.
20 Personen, darunter VertreterInnen von: AL, Ast, BBB, Grüne Wien, Grüne
Bildungswerkstatt, KPÖ, LehrerInnen für den Frieden, Linkswende,
performing resistance, Plattform Offenenes Kärnten, Ottakring gegen
Schwarzblau, SJÖ, SOAL, SOS-Mitmensch .? Im Wesentlichen wurden 3 Punkte
diskutiert: Die Frage nach der "großen gemeinsamen Aktion im Herbst", die
Internationalen Widerstandstage in Klagenfurt und die Vorbereitung der
Anti-Böhmdorfer-Kundgebung vom 20.9. ? Konsens war, dass die
"Internationalen Widerstandstage" (26.-28.10. in Klagenfurt) eine
österreichweite Initiative sind, dh. dass aus den Bundesländern die
Anreise zur Demo am Samstag, 28.10. beworben, mobilisiert und organisiert
werden soll. Es bildete sich eine Arbeitsgruppe aus 4 Personen, die sich
ganz konkret um die Vorbereitung kümmert (Plakate, Sonderzug, Vermittlung
von Schlafplätzen,...). Die Arbeitsgruppe wird ihre Kontaktadresse/TelNr.
noch bekanntgeben. ? Über eine zusätzliche "große, gemeinsame
Herbstaktion" herrschte geteilte Meinung: einerseits Bedenken, dass eine
Demo an den 300.000 vom Februar gemessen würde, andrerseits der Wunsch,
ein gemeinsames Zeichen zu setzen, auch innerhalb des Widerstands, der
sonst zerfleddert. Dazu erreichte uns auch ein mail der Tiroler
Koordination "fast orange", die sich ebenfalls für eine Großdemo im Herbst
in Wien ausspricht, allerdings mit  vorbereitenden dezentralen
Aktionstagen. Konsens war,  sofort die StudentInnendemos zu unterstützen,
Vernetzungen zu Gewerkschaften herzustellen, den gegenwärtigen Protest in
seiner Dynamik zu verstärken und nicht in dieser Sitzung einen weit
entfernten, "abgehobenen" Termin zu fixieren. ? Die
Anti-Böhmdorfer-Kundgebung hat ja inzwischen stattgefunden: Erfreulich,
dass die StudentInnendemo vor dem Justizministerium vorbeigekommen ist;
die KundgebungsteilnehmerInnen haben sich dann der StudentInnendemo
angeschlossen! ? Die am 9.9. beschlossene Resolution ist inzwischen
bestätigt von: AKS Vorarlberg, Aktionskomitee gegen Schwarzblau, Ast,
KJÖ/Junge Linke, Komitee Ottakring gegen Schwarz-Blau, KPÖ, KSV,
LehrerInnen f.d. Frieden, Linkswende, Der Rote Letter/OÖ, VSStÖ, SJ
(Sozialistische Jugend Österreich), SLP, SOAL,Wilfired Graf und Karin
Fischer (Grüne Bildungswerkstatt)....? Nächster Termin der
Koordinationsgruppe: Dienstag, 3.10. 18h,  Ort wird noch bekanntgegeben.  
 Solidarische Grüße,
               Walter, f. Projekt Koordination/rosaflieder

               2. EINLADUNG:

               Gerade jetzt ist rascher Austausch von Information und
Entwicklungen nötig.
               Wir schieben daher ein Treffen ein (über die letztes mal
Anwesenden hinaus
               haben bereits weitere Organisationen aus verschiedenen
politischen Lagern
               und gesellschaftlichen Bereichen ihr Kommen zugesagt.)

               DIENSTAG; 26. Sept. 19h15 Amerlinghaus

               1. Berichte aus den verschiedenen Bereichen
               (Dienststellenversammlungen!Studenten, Schüler..)u.
Bundesländern, Beratung
               und Einschätzung der Lage, Konsequenzen......
               2. Kurzbericht Info-gruppe; wie weiter mit Projekt
Koordination/rosaflieder?

               für einen heißen Herbst rosa
               geschlachtet wird einsam - gewonnen wird gemeinsam

               Von: "mayday graz" mayday2000graz@hotmail.com
             Strafsache: "Verbreitung eines Pamphlets gegen die derzeitige
Regierung..." 
               Kriminalisierung regierungskritischer AktivistInnen in Graz!
               Flugblatt gegen die blau-schwarze Regierung wird
Gegenstandgerichtlicher Vorerhebungen.
               ---Information von MayDay 2000 Graz---
                Im August verteilte MayDay 2000 in der Grazer Innenstadt
mehrmals eine antifaschistische "Touristeninformation", der den
UrlauberInnen einen Stadtrundgang der anderen Art anbot und kritische
Informationen zur Politik der FPÖ und der Bundesregierung enthielt. Als
Schlußfolgerung wurden die TouristInnen aufgefordert, keinen Urlaub mehr
in Österreich zu verbringen, solange diese Koalition an der Macht ist
(Original unter www.blubb.at/mayday, unter "info"). Diese
"Touristeninformation" haben wir offen unter unserer Gruppenbezeichnung
MayDay 2000 Graz produziert, aufgelegt und verteilt. Aufgrund der heftigen
medialen Reaktion ("grazfeindlich", "Agitation gegen die eigene Heimat"
etc.)haben wir auch als Gruppe in LeserInnenbriefen  öffentlich dazu
Stellung bezogen.
                
Ende August übermittelte die Grazer Staatspolizei der Staatsanwaltschaft
eine Anzeige gegen die VerfasserInnen unserer "Touristeninformation". Im
Akt lag eine Kopie des Flugblatts mit einem strafrechtlich relevanten
Zusatz, der uns allerdings bis dahin völlig unbekannt war: "Hergestellt
auf Kosten des Landes Steiermark". Auf diesen Satz stützt sich nun die
Anzeige der Staatspolizei wegen "Verbreitng eines poltischen Pamphlets
gegen die derzeitige Regierung unter Vortäuschung einer amtlichen
Information". Das Landesgericht für Strafsachen hat daraufhin
Vorerhebungen gegen eine Aktivistin von MayDay wegen §297 Verleumdung
eingeleitet (=fälschlicher Vorwurf der Veruntreuung nach §153), der
Strafrahmen dafür liegt zwischen 6  Monaten und 5 Jahren. Das Flugblatt
wird zwar der gesamten Gruppe vorgeworfen, diese eine Person ist aber laut
Staaspolizei - ohne nähere Begründung - "Führungsfigur". Noch einmal: Der
Zusatz "Hergestellt..." stammt nicht von MayDay, er findet sich weder auf
unseren Originalen noch auf unseren Layout-und Kopiervorlagen, auf keinem
einzigen Flugblatt, das wir verteilten, nicht in der Version, die seit
Wochen öffentlich im Internet steht, und auch Polizeimeldungen, die die
"Touristeninformation" aufgrund ihres Anti-Regierungs-Inhaltes erwähnen,
stellen diesen Zusatz nicht fest. Dieser Zusatz existiert nur auf der
Kopie, die die Abteilung I (Stapo) der Grazer Polizei an die
Staatsanwaltschaft weitergegeben hat!!! Nur auf den Zusatz, der nicht von
uns ist, kann sich die momentane  strafrechtliche Verfolgung stützen! Der
Text, den wir schrieben und  verteilten, ist völlig legal, wenn auch
regierungskritisch. Was dem Akt sonst noch beiliegt: ein  ausführlicher
Auszug aus der  MayDay-Homepage, z.B. die Beschreibung sämtlicher
widerständiger Aktivitäten in Graz, Kopien aus unserem email-Verkehr, und
eine politische Beurteilung der Gruppe MayDay 2000 Graz. Noch
bedenklicher: Als belastend führt die Staatspolizei in ihrer Anzeige auch
politische Ausssagen an wie "Unterstützen Sie den Widerstand gegen
Rassismus, Sexismus und Faschismus in Österreich!" oder die Bezeichnung
der FPÖ als "rassistisch" bzw. "rechtsextrem". Passanten übergaben laut
Akt das Flugblatt der Polizei nur aufgrund seines regierungskritischen
Inhaltes. Und eine Polizeistreife leitete die "Touristeninformation"
ausschließlich  deswegen weiter, weil sie bei der "Durchsicht der
Broschüre" feststellte, daß "diese Aussagen bzw. eine Stimmungsmache gegen
die derzeitige Bundesregierung beinhaltet". Nachdem also vor einigen
Wochen die Polizei uns öffentlich eine illegale Aktion vorgeworfen hat,
mit der wir nichts zu tun haben, und  MayDay-AktivistInnen seit Monaten
mit Anzeigen überhäuft, ist sie nun einen Schritt weitergegangen: Wegen
eines zumindest von uns legal verfaßten Flugblattes, das sich gegen die
schwarz-blaue Regierung richtet, laufen  gegen MayDay bzw. eine
MayDay-Aktivistin Ermittlungen des Landesgerichts! Ein solches Vorgehen
der Staatspolizei bedeuet: Alle Leute, deren Namen in Zusammenhang mit
MayDay bekannt werden, laufen Gefahr, sich beim Straflandesgericht als
Beschuldigte wiederzufinden.
Wir protestieren aufs Schärfste gegen die Kriminalisisierung unseres
Widerstandes!!! Und wir hoffen, daß auch Leute, die mit unseren
politischen Inhalten nicht übereinstimmen, einer solchen Vorgehensweise
der Exekutive und der Justiz nicht gleichgültig gegenüberstehen.
Widerstand!




Indymedia France. News letter 25/09/00. 2 ème édi"
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From: Indymedia France, indymedia-france@egroups.fr


                   SOLIDARITÉ : PARTICIPEZ A LA PREMIERE CYBER-MANIF

                    ATTENTION : CYBER-MANIF MARDI 26/09 12H-18H
                  
                  POUR CEUX QUI NE SONT PAS ALLE A PRAGUE

                       TOUS LES RENSEIGNEMENTS ICI :

                    http://members.nbci.com/toyZtech/s26/


L'actualité d'Indymedia aujourd'hui, c'est... Prague.


Prague c'est parti : la réunion du FMI a commencé. 20 000 banquiers et
lobbyistes pour se partager le monde. 40, 50 ou 60 000 (?) policiers et
militaires. Les renseignements généraux du monde entier. Un bon paquet de
journaliste (?). Face à moins de 20 000 contre-manifestants, et...
Indymedia
pour filmer et témoigner. C'est David contre Goliath... :°)
    http://praha.indymedia.org/index.php3?lang_choice=fr


                               RADIO-WEB : DUPLEX
                       FRANCE-PRAGUE ORGANISE PAR
                INDYMEDIA, RADIO ZINZINE ET RADIOJELENI

    un direct Prague - Avignon avec décrochage sur les manifestations de
    soutien en France de 17H30 à 18H30 sur http://www.radiojeleni.cz/imf/


3 adresses à suivre :
  
    € http://France.indymedia.org
    € http://praha.indymedia.org/index.php3?lang_choice=fr
            (site indymedia-Prague en francais

    € Et une radio-web : http://www.radiojeleni.cz/imf/


Et pendant ce temps, il se passe des choses en France aussi :
    € Le Terminator revient... OGM suite sans fin !
    Dans le Maine et Loire, la trêve estivale a donné lieu à un jeu de
piste
    original. Deux syndicats paysans, la Confédération paysanne 49 et le
GAB
    (les bios), ont en effet mené une recherche active des essais « plein
    champ » de culture OGM. Et ils sont tombés sur un essai de maïs
    transgénique rappelant singulièrement l?affaire « Terminator »
        http://france.indymedia.org
    
    € Millau : une excellente série de reportage audio réalisés par Radio
    Zinzine dont quelques extraits sont publiés sur
www.france.indymedia.org


INDYMEDIA MARSEILLE (organisation du duplex radio)
                : Alun Griffith, T. 06 12 13 73 93, a.zerty@wanadoo.fr

INDYMEDIA PARIS : Gilles Klein, T 06 60 46 67 37, gillesklein@cybercable.fr
                  ICQ : 72991699


Message internes : bravo à  Sandrine, Rose, Marielle, Camille, Loic et aux
20 000 fourmis pour tout ce que vous faites à Prague...

La citation du jour :"Nous devons combiner la résistance du serpent et la
douceur de la colombe, un esprit ferme et un c|ur tendre". Martin Luther
King.




invitation 2 the S26 online demonstration (fwd)
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From: cs@t0.or.at


You are cordially invited to participate in a street demonstration online,
to bring a support (at least a moral one) S26 movement (September 26) of
Prague. For their right to express himself against the vortex ravaging
economies and populations around the planet. Please , come to block
peacefully with your words the access to some websites connected with the
World Bank... 
http://members.nbci.com/_XMCM/toyZtech/s26/




Demo auf den Philippinen
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From: piitri@hotmail.com


Ich traf mich mit jemandem in einer Mall. Jedoch war ich viel zu frueh
dran 
und hatte so noch massig Zeit. Was tun? Ok, Zeitung anschaun. Also hab ich 
mir eine "Daily News" besorgt. Ich musste nicht weit lessen und schon, auf 
der 2. Seite sprang mir folgender Artikel entgegen:

Daily News, 21.09.2000:

"'POLICE READY FOR ML PROTEST'

Militante Gruppen werden diesen Nachmittag vom Capitol zu Metro Gaisano in
Colon marschieren, um der Deklaration des Kriegsgesetzes von vor 28 Jahren
zu gedenken. Vince Cinches von den Bagong Alyansang Makabayan (Bayan)
sagte, dass sie vor den Toren des Camp Sergio Osmena stoppen werden und
dort eine kurze kulturelle Presentation aufzufuehren, welche das
undeklarierte Kriegsgesetz  sowie die Militarisierung auf den ganz
Philippinen dramatisiert. Die Polizei von Cebu City in ziviler Kleidung
wird geschlosen die Demo  aufnehmen, anschauenÖ.(zitat: monitor), waehrend
anti- Gewalt truppen von  Civil Disturbance Management (CDM) company
genauso dabei sein werden, sagte Polizeichef Ronald Roderos.
Wir werden die Demo Rally ueberwachen. Polizisten werden die Aktivitaeten
der Beteiligten beobachten." Sagte Roderos in Tagalog. (Sprache von
Manila) Neben Polizei werden auch zivile anti- kriminal- volunteers und
bezirksgruppen vom Capitol ais die Demo ueberwachen.
In einer Pressemitteilung, beschuldigten Bayan und andere militante
Gruppen Praesident Estrada (nickname: erap)  nur fuer sich selbst, seine
Verwandten und seine auslaendischen und nationalen wichtigen Menschen
Sorge zu tragen und fuer sie etwas zu tun.
Sie behaupten das Estrada die Menschen so getaeuscht hat, das er meinte, 
dass alles in Ordnung sei und das kriegsgesetz nicht existiert.
(Dazu muss Mensch wissen, dass die Filippinos gern alles den Amis
nachmachen (oder muessenÖ) und so einen echten, normalen  Schauspieler als
Praesidenten gewaehlt haben, der Geld und Charme hat (finden sie),
allerdings nix mit Politik am Hut hat. )
In der March- rally beteiligen sich die Gruppen: Akbayan, Alyansa sa
Mamumuo 
sa Sugbo- KMU, League of Filipino Student (LFS), College Editors Guild of 
the Phil. (CEGP), Anak- Bayan, Gabriela und die Concerned Youth for Human 
Rights (CYRH). Fr. Monico Catubig von der Cebu Archiocese wird ein
Statement halten waehrend der Rally. "Heute mehr als sonst, werden mehr
und mehr Menschen zum Hungern gebracht, durch den oekonomischen und
kulturellen Entzug. Ungerecht verteilte gehaelter gefoerdert von Inflation
und unendliche Oelkrisen bringen mehr und mehr Not zu den Menschen." Sagte
die militante Gruppe in einem offiziellen Statement.
ÖÖ"

Natuerlich musste ich hin. Allerdings wusste ich nicht wie die Polizei in
diesem Land so drauf ist, bzw ich dachte mir wohl eher noch aggressiver
als in Dl, und so nahm ich keinen Photoapparat mit, zu gefaehrlich. Hab
mich aber schick den autonomen deutschen Regeln unterworfen, leider, aber
Sicherheit geht nun einmal vor! Hier mehr als anderswo. Jedenfalls hab ich
die Demo gefunden.

Vornweg fuhr der Lauti, allerding wurde er nicht geschobenÖ.
Dahinter kamen eine Reihe Menschen welche Pappplakate hielten. Jede Pappe 
ein Buchstabe und in der Reihe war dann zu lessen: oust erap (vertreibt 
Estrada) Dahinter liefen Menschen mit Transpis, Fahnen und anderen
groesseren Pappplakaten. Es waren auch kommunistische Gruppen dabei. Auf
einer Fahne stand Freiheit und Nationalismus. Allerdings ist hier der
Nationalismus fast das Gegenteil von Dl, es sind alles andere als Nazis
oder RassistInnen. Sie wollen keinen Praesidenten, oder jedenfalls keinen
Diktator und so sind sie gegen Estrada, da er ihnen genauso scheint, wie
Marcos, der fruehere Diktator und genau das wollen sie verhindern. Ich hab
mich mit diesem Vince unterhalten, und er meinte, dass alle Menschen
regieren sollten, das Volk.

Sie sind auf der Haelfte einer Strassenseite langgelaufen und haben 
persoenlich dafuer gesorgt, dass niemand sich weiter ausbreitet, und
selbst 
an einer rotten Ampel wurde gestoppt.
Allerdings wirklich auf den groessten Highways in der Stadt und mit dem 
meisten Verkehr.
Es fand gegen 2:00 bis nach 3:30 statt.

Wieder Allerding ist zu sagen, dass es hier so fast Mode ist viel Menschen 
auf seiner Seite zu haben, und deshalb werden Leute aus der Provinz mit 
Lastwagen angekarrt. Sie werden bezahlt dafuer dass sie teilnehmen, so
wird 
gesagt.

Ich sties auf die Rute als sie mir entgegenkamen, und life mit. Nach
einigen 
Fehlversuchen hab ich auch jemanden gefunden, der mir versucht hat etwas 
mehr zu erklaeren und der so ziemlich Plan von alledem hatte. Die anderen 
Menschen die ich vorher fragte, haben entweder nur gelacht und mir nicht 
geantortet, und die naechsten haben mich dann auf diesen Menschen
verwiesen, 
vielleicht auch wegen der nicht soo guten Englischkenntnisse (es gibt
keine 
Schulpflicht und Schule muss teilweise auch teuer bezahlt werdenÖ.).

Nach einer kurzen Unterhaltung, hat sich auch schon die Presse auf mich 
gestuerzt, klar, bin eben foreigner und auf einer Demo. Dann hab ich doch 
ein paar Angaben gemacht, von wegen wie ich dazu gekommen bin und was so 
meine Ansichten von "Staat" seien, ect.

Es befanden sich alle Gesellschaftsspektren in dieser rally. Also von sehr 
alt bis zum Kleinkind bei der Plakattragenden Mama an der Hand. Die
meisten 
an der Spitze waren aelter.
Sprechchoere waren zwar zu hoeren, wurden aber von einem angezettelt und 
nicht lange bis gar nicht durchgehalten und von daher verlief das ganze,
bis 
auf einen Vortrag aus dem Lauti, ruhig.

Bei der Kundgebung allerdings wurde in Colon, also Downtown und gaaanz 
maechtig viel los, eine Strassenkreuzung fuer eine laengere Weile dicht 
gemacht.

Um die Rally ringsum habe ich null Polizei in Uniform sichten koennen.
Also 
auch keine KesselmethodenÖ.., nix, auch in der Naehe ausser der Presse
keine 
Kameras, und Aufsichtspolizei. Nix

Ich persoenlich denke, dass 100te Spitzel drunter waren und nun, insofern 
die Menschen nicht schon bekannt sind, sie in schwarze Listen eingetragen 
wurden. Vor kurzem sind wegen aehnlichem Grund 6 StudentenaktivistInnen 
erschossen worden. Auch hat sich ein Amerikaner auf einem Schiff lautstark 
gegen den Praesidenten ausgelassen, und er wurde verhaftet und wurde 
abgeschoben. Das dazu. Sie haben eben andere Methoden, und ein
Menschenleben 
ist soviel wie nix wert.

Zum Thema Militanz und Kleidung ist nur soviel zu sagen, dass ausser 
Sonnenbrillen wenig Zeichen von Militanz erkennbar waren, wenn das bei 
diesem Klima und insgesamt ueberhaupt eins darstellt. Die Leute waren in 
meinen Augen friedlich, und keine Blockbildung und so weiter. Wieder NIX
Die Kleidung bestand aus den Alltagsklamotten und auch nix besonderes oder 
so.
Dafuer waren es aber auf alle Faelle ueber 1000 Beteiligte und diese 
veranstaltung verlief landesweit.

Ich hab dann am abend nur von Leuten gehoert dass ich fett in den 
Nachrichten im Fernsehen kam. Und am naechsten Tag aber zum Glueck nur 
gaaaanz kurz, wenn ueberhaupt erwaehnt wurde. Hier aber einige 
Zeitungsauszuege zur emo und dem Grund und so weiter insgesamt:

Der fuer mich ueber Cebu am genauesten und interessantesten geschilderte 
Bericht:

FREEMAN 22.09.2000
"Militante marschieren, um an das Kriegsgesetz zu erinnern"

"       1.500 Mitglieder von verschiedenen orientierten Gruppen fuehrten, zum 
Gedenken an das "Martial Law" von vor 28 Jahren, eine Rally auf der 
Colonstreet.
Die Cebu Freiheitsorganisation, eine militante Gruppe, lieferte ein 
vereinheitlichtes Statement     gegen die bekannten Hauptprobleme unter
der 
Estradaregierung - Chronismus, Korruption,     oekonomische Unterdrueckung.
Die Koalition rief auch zur Wachsamkeit auf, gegen jegliches von der 
Regierung kommende Zeichen von Unterdrueckung.
Obwohl Cebu's Erzbischof Ricardo Cardinal nicht in der Lage war 
teilzunehmen, sandte er jedoch Unterstuezung zu den Aktivitaeten der 
Koalition.
(Dazu muss Mensch wieder wissen, dass die meisten Menschen in diesem Land 
"erfolgreich" von den Pristern nun zu Ernst glaeubigen Katholiken umgebaut 
wurden und somit Religion eine extrem wichtige Rolle spielt. Meine
Meinung: 
Wenn nicht die regierung die Menschen unterdrueckt, so tut's die Kirche. 
Hier ist es derzeit beides, was die Menschen zu Sklaven macht, die allem 
Untergeben sind und die allem folgen.)
Die Spitze der Rally, in dem Kampf gegen das kriegsgesetz, befuerchten die 
Marcos Aera sei zurueck.
Nita  Cortes Daluz, welche fuer die Gruppe sprach, klagte die Entscheidung 
der Regierung an, ein Medienverbot fuer Mindanao zu verhaengen.  Ö..
Gabriela chairperson Vida Arcamo sagte, selbst wenn Estrada das
Kriegsgesetz 
nicht deklarierte, so sind jedoch seine Programme aehnlich denen der 
Marcosaera.
Ein anderer Aktivist, Bayan council Mitglied, Vince Cinches sagte, dass
die 
Menschen einer massiven oekonomischen Attacke durch Estrada unterworfen 
sind.
In der gleiche Zeit sagt er, dass den Menschen ihre Oekonomie, die 
Burgerlichkeit, Politik und Verfassungsrechte genommen werden, und auch 
Bildung, Wohnen, Sozialer Service und die rechte Organisationen zu bilden 
und zu gruenden.
"Wir rufen zur Vertreibung Estradas auf. Es sind offensichtlich seine 
politischen und militaerischen Programme fuer die krise der Zeit 
verantwortlich. Das defacto "Martial Law" verletzt unsere Menschen." Sagte 
Vince C.
"Martial Law ist keine Vergangenheit, es passiert in der Gegenwart und das 
ist wogegen wir kaempfen", sagte Paul Rodriguez, ein anderes Bayanmitglied.
Einige StudentInnen von der Universitaet der Philippinen gingen nicht zur 
Schule um an der rally teilzunehmen. Die UP StudentInnen dass sie gegen
die 
3 billionen Peso Kuerzung des Budgets fuer die Uni protestieren,  und sie 
verlangen, dass der Militaerfond auf die Uni umgeleitet wird.
Eine Deutsche, Victoria, welche ein Mitglied der
nichtregierungsorganisation 
FAU ist, nahm gestern an der rally teil. Sie sagte, sie wollte einen 
Geschmack davon bekommen, wie Demonstrationen in cebuanischem Wege 
verlaufen.
Militante Gruppen, wie Anakbayan, Kalusang Mayo Uno, League of Filippino 
Students, College Edictors Guild, Gabriela, Cebu City United Vendors 
Association nahmen auch an dem Marsch teil.
(es war eine Demo, aber sie nennen es eben Marsch, das sind die 
militaergedrillten FilippinosÖ.)
Nach einigen Reden von Rednern der Gruppen begab sich die Rally zum 
"ceremonial taering of Estradas poster"."
Der INQUIERER schreibt: (Manilazeitung, also ueberregional)

Ueber die unterschiedlichen Demos in :

Mindanao       , in Cotabato City, als Jeepneyfahrer (hier sowas wie Bus
und 
       Strassenbahn und Nahverkehrszug in einem) ihre Ruten stoppten von 6 
uhr frueh bis 18 Uhr. Und Davao

                Visayas         von ueber je 2.000 Menschen in Bacolod, Cebu und Iloilo

Northern, Southern Luzon        Baguio, welche Textmassages zum Protest benutzten 
(ein Menschenrechtsrichter schrieb
        Selbst eine), Baccor, Cavite, Antipolo, Nasugbu, ÖÖ
        - ueber 3.000 Mitglieder von KMU (kilusang, magbubukid ng(of) Pilipinas
and 
Courage)
   trugen rot- Schwarz- blaue Banner und riefen Slogans gegen Estradas 
Resignation und
   Missbilligung des martial law


MARCOS AREA (aus lonely planet, Phil.)

"Ferdinand E. Macos wurde 1965 an die Macht gewaehlt, und fuer die 
Philippinen ueblich 1969 wiedergewaehlt. Die Marcos Regierung fand das
Land 
als einem chaotischen Zustand. Korruption und Kriminalitaet wurden zur 
Tagesordnung und die Menschen sprachen bereits vom "Wilden Westen".
1972 erklaerte Marcos das Kriegsgesetz undbegann sein Konzept von der
"Neuen 
Gesellschaft" einzufuehren. Schon nach kurzer Zeit waren Aenderungen zu 
sehen - Waffen verschwanden von den Strassen, Kriminalitaet sank, und ein 
Fortschritt wurde in der oeffentlichen Gesundheit/ Medizin gemacht. Aber
die 
Landreform vom Oktober 1972 schaffte nur zum Teil Landvermietung ab.
In der auslaendischen Politik war der Zusammenschluss mit internationalen 
Organisationen, wie Economic ans Social Commission for Asia and the
Pacific 
(ESCAP), Asian and Pacific Council (ASPAC), Association of South- East
Asia 
Nations (ASEAN) and the Colombo Plan, erfolgreich.
Die Philippinen waren auch provisorisches Mitglied der General Agreement
on 
Traffs and Trade (GATT).
Politischer Frieden, Steuerabschaffungen und niedrige Loehne waren ab
Mitte 
der 70'er Gruende fuer auslaendische Gesellschaften, um wieder Geld in die 
Philippinen zu investieren.
Nicht alle Filippinos waren mit diesem politischem Frieden einverstanden. 
Kommunistische Guerillas der New Peoples Army (NPA) und Mitglieder der
Moro 
National Liberation Front (MNLF) versuchten Veraenderungen durch Gewalt 
hervorzurufen.
Die gegensaetzlichen Parteien, also Democratic Socialist Party und die 
Philippine Democratic Party, hatten keinen Einfluss auf internationale 
Politik. Die Kommunistische Partei der Phil. War verboten. Obwohl das 
Kriegsgesetz im Januar 1981 abgeschafft wurde, konnte Marcos seine 
diktatorische Regierungsform fortfuehren.

Ich hab dann am abend nur von Leuten gehoert dass ich fett in den 
Nachrichten im Fernsehen kam. Und am naechsten Tag aber zum Glueck nur 
gaaaanz kurz, wenn ueberhaupt erwaehnt wurde. Hier aber einige 
Zeitungsauszuege zur emo und dem Grund und so weiter insgesamt:

Der fuer mich ueber Cebu am genauesten und interessantesten geschilderte 
Bericht:

FREEMAN 22.09.2000
"Militante marschieren, um an das Kriegsgesetz zu erinnern"

"       1.500 Mitglieder von verschiedenen orientierten Gruppen fuehrten, zum 
Gedenken an das "Martial Law" von vor 28 Jahren, eine Rally auf der 
Colonstreet.
Die Cebu Freiheitsorganisation, eine militante Gruppe, lieferte ein 
vereinheitlichtes Statement     gegen die bekannten Hauptprobleme unter
der 
Estradaregierung - Chronismus, Korruption,     oekonomische Unterdrueckung.
Die Koalition rief auch zur Wachsamkeit auf, gegen jegliches von der 
Regierung kommende Zeichen von Unterdrueckung.
Obwohl Cebu's Erzbischof Ricardo Cardinal nicht in der Lage war 
teilzunehmen, sandte er jedoch Unterstuezung zu den Aktivitaeten der 
Koalition.
(Dazu muss Mensch wieder wissen, dass die meisten Menschen in diesem Land 
"erfolgreich" von den Pristern nun zu Ernst glaeubigen Katholiken umgebaut 
wurden und somit Religion eine extrem wichtige Rolle spielt. Meine
Meinung: 
Wenn nicht die regierung die Menschen unterdrueckt, so tut's die Kirche. 
Hier ist es derzeit beides, was die Menschen zu Sklaven macht, die allem 
Untergeben sind und die allem folgen.)
Die Spitze der Rally, in dem Kampf gegen das kriegsgesetz, befuerchten die 
Marcos Aera sei zurueck.
Nita  Cortes Daluz, welche fuer die Gruppe sprach, klagte die Entscheidung 
der Regierung an, ein Medienverbot fuer Mindanao zu verhaengen.  Ö..
Gabriela chairperson Vida Arcamo sagte, selbst wenn Estrada das
Kriegsgesetz 
nicht deklarierte, so sind jedoch seine Programme aehnlich denen der 
Marcosaera.
Ein anderer Aktivist, Bayan council Mitglied, Vince Cinches sagte, dass
die 
Menschen einer massiven oekonomischen Attacke durch Estrada unterworfen 
sind.
In der gleiche Zeit sagt er, dass den Menschen ihre Oekonomie, die 
Burgerlichkeit, Politik und Verfassungsrechte genommen werden, und auch 
Bildung, Wohnen, Sozialer Service und die rechte Organisationen zu bilden 
und zu gruenden.
"Wir rufen zur Vertreibung Estradas auf. Es sind offensichtlich seine 
politischen und militaerischen Programme fuer die krise der Zeit 
verantwortlich. Das defacto "Martial Law" verletzt unsere Menschen." Sagte 
Vince C.
"Martial Law ist keine Vergangenheit, es passiert in der Gegenwart und das 
ist wogegen wir kaempfen", sagte Paul Rodriguez, ein anderes Bayanmitglied.
Einige StudentInnen von der Universitaet der Philippinen gingen nicht zur 
Schule um an der rally teilzunehmen. Die UP StudentInnen dass sie gegen
die 
3 billionen Peso Kuerzung des Budgets fuer die Uni protestieren,  und sie 
verlangen, dass der Militaerfond auf die Uni umgeleitet wird.
Eine Deutsche, Victoria, welche ein Mitglied der
nichtregierungsorganisation 
FAU ist, nahm gestern an der rally teil. Sie sagte, sie wollte einen 
Geschmack davon bekommen, wie Demonstrationen in cebuanischem Wege 
verlaufen.
Militante Gruppen, wie Anakbayan, Kalusang Mayo Uno, League of Filippino 
Students, College Edictors Guild, Gabriela, Cebu City United Vendors 
Association nahmen auch an dem Marsch teil.
(es war eine Demo, aber sie nennen es eben Marsch, das sind die 
militaergedrillten FilippinosÖ.)
Nach einigen Reden von Rednern der Gruppen begab sich die Rally zum 
"ceremonial taering of Estradas poster"."
Der INQUIERER schreibt: (Manilazeitung, also ueberregional)

Ueber die unterschiedlichen Demos in :

Mindanao       , in Cotabato City, als Jeepneyfahrer (hier sowas wie Bus
und 
       Strassenbahn und Nahverkehrszug in einem) ihre Ruten stoppten von 6 
uhr frueh bis 18 Uhr. Und Davao

                Visayas         von ueber je 2.000 Menschen in Bacolod, Cebu und Iloilo

Northern, Southern Luzon        Baguio, welche Textmassages zum Protest benutzten 
(ein Menschenrechtsrichter schrieb
        Selbst eine), Baccor, Cavite, Antipolo, Nasugbu, ÖÖ
        - ueber 3.000 Mitglieder von KMU (kilusang, magbubukid ng(of) Pilipinas
and 
Courage)
   trugen rot- Schwarz- blaue Banner und riefen Slogans gegen Estradas 
Resignation und
   Missbilligung des martial law

Die naexten Tage trudelt noch was ein ueber:

Martial law
MARCOS AREA




thulenet
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From: Johann, jta@yy-mm-dd.com


das thulenet wurde gehackt.

schnell anschauen!
garantieiert keine verbotenen inhalte mehr.

http://www.thulenet.de/

mfg
johann




Sondersitzung der ÖH - schwere Vorwürfe gegen Faißt
Zurück
From: Matthias Köchl, klagenfurt@diegruenen.carinthia.at


Matthias Köchl
www.offeneskaernten.cjb.net / www.gras.at/klagenfurt /
www.offenesradio.cjb.net 

SONDERSITZUNG DER ÖH - SCHWERE VORWÜRFE GEGEN VORSITZENDEN FAISST
GRAS- Bundessprecherin Weinberger: "Keine Kompromisse über
Studiengebühren!"

Auf Drängen der GRAS - Grüne & Alternative StudentInnen sowie anderer
Fraktionen kommt es voraussichtlich am 4. Oktober zu einer Sondersitzung
des StudentInnenparlaments. Hauptthema wird die überfallsartige Einführung
von Studiengebühren durch die Blauschwarze Regierung sowie die
Koordinierung von entschiedenen Maßnahmen unter Beteiligung möglichst
aller Fraktionen sein. Heftige Kritik äußert jedoch in diesem Zusammenhang
Sami Khoury, Zustellungsbevollmächtigter Vertreter der GRAS - Grüne &
Alternative StudentInnen - an ÖH-Vorsitzenden Faißt.
"Faißt behauptet ununterbrochen, er verhandle nicht über Studiengebühren.
Die Wirklichkeit sieht aber ganz anders aus", so Khoury. Er führt ins
Treffen, daß der GRAS Informationen vorliegen, wonach diese Verhandlungen
bereits im Gange seien. So hätte sich der ÖH-Vorsitzende Faißt gemeinsam
mit seinem Fraktionskollegen Leisner mit ÖVP-Granden (Amon, Brinek, Khol,
Gehrer) zu einer Arbeitsgruppe zusammengefunden, um Details der
Gesetzesvorlage auszuarbeiten. Auch fanden Gespräche mit
FP-Wissenschaftssprecher Graf und FP-Clubobmann Westenthaler statt.
Nächste Woche wird er sich mit Schüssel und Gehrer zusammensetzen. "Wenn
das keine Verhandlungen sind, was sind dann eigentlich Verhandlungen?"
schließt Khoury.

Weitere schwere Vorwürfe artikuliert Anita Weinberger, die
Bundessprecherin der GRAS. "Uns liegen Informationen vor, daß die ÖVP-nahe
Aktionsgemeinschaft, allen voran Faißt selbst, bereits Tage vor der
offiziellen Bekanntgabe der Studiengebühren informiert gewesen wäre." Als
Indizien dafür führt Weinberger an:
- Der von der BundesÖH herausgegebene Kalender enthält bereits ein Signet
und einen Verweis auf eine Internet-Adresse (www.melkdiekuh.at) gegen
Studiengebühren - Wenige Stunden nach der offiziellen Bekanntgabe hatte
die Aktionsgemeinschaft bereits ein 4färbiges, gedrucktes A1-Plakat mit
einem Hinweis auf Studiengebühren zur Hand - Unmittelbar nach der
Bekanntgabe waren sowohl die Homepage der BundesÖH als auch der
Aktionsgemeinschaft bis ins Detail auf die aktuelle Diskussion
zugeschnitten. - In Graz wurden bereits am nächsten Tag Zeitungen der
Aktionsgemeinschaft verteilt, deren Inhalt auf die aktuelle Diskussion
Bezug nahm

"Sollten sich diese Indizien nicht widerlegen lassen, so wäre das klarer
Amtsmißbrauch von Martin Faißt", führt Weinberger aus. Sie kündigt an, daß
auf der Sondersitzung der BundesÖH dieses Thema in aller Konsequenz
diskutiert werde und ist gespannt, wie sich die ÖH-Spitze und die
Aktionsgemeinschaft rechtfertigen werden. Im Übrigen hegt Weinberger
keinen Zweifel an der Ablehnung der Studiengebühren durch die
Aktionsgemeinschaft. Jedoch gehe es nicht an, daß sich die von ihr
geführte ÖH-Exekutive alle Aktivitäten auf die eigene Fahne heftet. Auch
bekräftigte Weinberger die bisherige Position der GRAS: "Keine Kompromisse
über Studiengebühren"

Rückfragen an:
Anita Weinberger-Prammer, Tel.: 0664 93 44 471; email:
Anita.Weinberger@jk.uni-linz.ac.at Sami Khoury: Samikhoury45@hotmail.com




OS-Prozeßberichte v.18.u.20.9.
Zurück
From: gemeinsam@asyl.htu.tuwien.ac.at


Protokolle von den letztwöchigen Prozessen gegen die im Zuge
der Razzia im Gesellenheim Zohmanngasse verhafteten Anthony O., Cliff
J. und Anthony D. Die Attachments enthalten die selben Texte in
geringfügig layoutierter Form.

Prozeß gegen Anthony O. (Razzia Zohmanng.)
2. Verhandlungstag, 18.9.2000, Landesgericht 1, Saal 305


Der Prozeß gegen Anthony O. wurde auf

06.11.2000
10:00?12:00
LG1, Saal 305

vertagt.


Es traten 2 ZeugInnen der Verteidigung und 3 Anonymisierte Zeugen auf,
wobei sich vor allem der erste (AZ2; AZ1 sagte bereits in der
Hauptverhandlung aus) in Widersprüche verwickelte. Die Rolle des
Staatsanwaltes (ZeugInnen der Anklage die richtigen Antworten in den Mund
legen etc.) übernahm in diesem Prozeß ausnahmsweise nicht der Richter,
auch nicht der Staatsanwalt selber, sondern eine Beisitzerin, die vom
Publikum aus gesehen links neben dem Richter saß. Der Richter selbst war
einigermaßen bemüht, einen objektiven Eindruck zu machen und stellte den
AZ`s sogar hin und wieder kritische Fragen. Auch die
(Pflicht?) Verteidigung nahm ihre Aufgabe offensichtlich ernst und wirkte
durchaus vorbereitet und engagiert.


R(ichter): Möchten Sie noch etwas zum bisher gesagten
(1. Verhandlungstag) hinzufügen?
O: Nein, ich möchte nur Gerechtigkeit!
Es gibt keine weiteren Fragen an O.

R merkt an, daß die Volkshochschule nicht bestätigen konnte, ob O den
Deutschkurs tatsächlich besucht hat oder nicht. Angemeldet war er.
Der Zeuge (offenbar der Verteidigung) Anthony E. ist unbekannt verzogen.

Zeuge Christian B.:
Kennt O aus der Arbeit. O kam im Dez 98 erstmals in seine Dienststelle
(Zentralstelle für Haftentlassene), kam regelmäßig 1-2x / Woche. Er wurde
dort betreut und mit Lebensmittelgutscheinen versorgt (150/Woche).
Hat bei Fr. B. (Gesellenheim Zohmanngasse) gewohnt.
CB hat O an die Caritas weitervermittelt, O hat dort im Möbellager
geringfügig gearbeitet (50,-/h, 1x i.d. Woche). CB hat Kontrollrückfragen
gemacht, O war tatsächlich dort.
Er weiß außerdem, daß O noch in einem Textilgeschäft auf der
Mariahilferstr. gearbeitet hat.
O hat die ihm angebotenen Ressourcen bestens genutzt, er hat die
Lebensmittelgutscheine dringend gebraucht, da er kein ausreichend hohes
Eikommen hatte.
Auf Nachfrage des V(erteidigers): Er wußte nicht, daß O religiös aktiv
war.
Auf Nachfrage R: O wurde von ihm von Dez 98 ? Sept 99 betreut, dann kam er
plötzlich nicht mehr, da er bereits in Haft war.
Er weiß nichts davon, daß O irgendwas mit Drogen oder einschlägigen
Drogenkreisen zu tun hatte. O war am Schluß nur etwas depressiv, aufgrund
seiner aussichtslosen Situation.

Zeugin Ute B.:
Sie bleibt bei den Aussagen der Hauptverhandlung, welche da (u.a.) waren:
O hat ein Jahr bei ihr gewohnt und 300,-/Woche bekommen; sie weiß nicht,
wo er gearbeitet hat; sie hat keine Drogenverkäufe gesehen; im TV-Zimmer
Drogen abzupacken wäre äußerst ungeschickt, da ständig Leute durchgehen
und anwesend sind, ebenso in der Küche, außerdem hatten die Leute
absperrbare Zimmer;

UB: Der Versuch zur sozialen Integration war bei O gegeben.
Die Zimmer waren, wenn die Leute da waren, immer unversperrt, sie haben
auch immer gleich aufgemacht, wenn sie geklopft hat. Da war wohl keine
Zeit, irgendwelche Drogen wegzuräumen. Sie hat öfters unangemeldete
Kontrollen gemacht.
Viele haben kleine Gelegenheitsarbeiten gemacht, sie weiß aber nicht
wo. Bei O wußte sie, daß er bei der Caritas gearbeitet hat.
Sie hat O, so wie alle anderen zum Deutschkurs in die Volkshochschule
geschickt.
Verteidiger: Konnte bestätigt werden, daß O dort war?
UB: O ist sicher hingegangen, sie wird von VHS angerufen, wenn ihre Leute
mehr als 1-2x fehlen.
bzgl. TV-Zimmer: Zu Mittag sind immer viele Leute drinnen gesessen, nicht
nur zum Fernsehen, auch zum Unterhalten. Es waren fast immer so 5-15 Leute
drinnen (bei Fußball-WM bis zu 40), nur ganz selten jemand alleine.
bzgl. Telefon: Es gab am Gang kein Telefon, nur in ihrem Büro. Dort hätte
sie es gemerkt, wenn wer telefoniert hätte.
Seit 2 Jahren beherbergt das Heim zur Hälfte AusländerInnen
(JugoslawInnen, TürkInnen, RumänInnen, ... und AfrikanerInnen) und zur
Hälfte ÖstereicherInnen. Auch das Publikum im TV-Zimmer war gemischt.
Von der Polizeit wurden öfters die Zimmer durchsucht, wenn sie Heiminsaßen
auf der Straße kontrolliert hatten und diese das Heim als Wohnadresse
angegeben haben. Es wurden aber nie Drogen gefunden. Auf Nachfrage: Die
Polizeikontrollen waren unangekündigt.
R: am 10./11. Juli 1999 wurden 600-700g Drogen gefunden.
UB: Ja das stimmt, aber davor noch nie.

Antrag des V zu vertagen, bis der unbekannt verzogene Zeuge E. gefunden
worden ist.
R: Wie lange soll Hr. O. noch eingesperrt bleiben? Aber gut, wenn Sie
wollen.

O wird vor Eintreffen der Anonymisierten Zeugen weggeführt.
Der AZ2 wird mit Motorradhaube, darüber Kapuze, Handschuhen und in
Handschellen hereingeführt.

Anonymisierter Zeuge 2:
Er muß Vemummung vor Gericht ablegen.
Er darf sich bei eigener Belastung der Aussage entschlagen, ihm dürfen
keine Fragen zu seiner Person gestellt werden.

R: Sie habe bereits eine Aussage über diese Person gemacht (zeigt auf ein
sehr dunkel fotokopiertes, ca. 4x5 cm großen Gesicht auf einem Zettel mit
insgesamt 10-15 derartigen Gesichtern).
AZ2 geht hin, schaut kurz auf den Zettel: Ja!
AZ2 (auf Nachfrage): Kenne seinen Namen nicht, war eine
Gelegenheitsbekanntschaft.
R: War was in Zusammenhang mit Drogen?
AZ2: Habe ihn in der Zohmanngasse gesehen, zusammen mit anderen
Afrikanern, einer "gewissen Gruppe". Den Namen der Gruppe kenne ich nicht.

Dem AZ2 wird wieder ein Zettel mit vielen fotokopierten Gesichtern
gezeigt, er soll auf die Person zeigen, die er mit O in dieser Gruppe
gesehen hat. Er zeigt ohne zu zögern und sich die Bilder länger
anzuschauen auf das Bild 39 ( Sande O.).

AZ2: Der, auf dessen Bild ich zuletzt gezeigt habe (Sande O.), war gerade
dabei Kokain-Kugeln zu verpacken. Es waren insgesamt ca. 6 Personen, genau
weiß ich es nicht, ich habe nur kurz und schnell hineingeschaut.
Bei der Telefongesellschaft habe ich ihn auch gesehen, er hat drinnen und
draußen Drogen verkauft. Die Mengen weiß ich nicht, aber es war viel.
Das Drogenabpacken fand im Zimmer von Sande O. statt.
R: Hat jemand im TV-Zimmer Drogen abgepackt?
AZ2: An das kann ich mich nicht erinnern.
R: Sagt Ihnen "Bad Boys" nichts?
AZ2: Ich kenne die Leute vom Sehen, habe das Abpacken ca. 1-2 Wochen vor
der Razzia gesehen.
R: Sie haben ausgesagt, daß ein Freund bis zu 1g manchmal selber
konsumiert hat und es von diesen Personen bezogen hat.
AZ2: Das war mehrmals, der Freund heißt Mangi T., ich kenne ihn als
"Dodo".
Auf Nachfrage: Ich kann nicht sagen wie oft, es waren keine 100x, die ich
sie gesehen habe.
Ich war 45 Tage im Gefängnis, hatte danach keine Unterkunft, O kommt aus
dem selben Land wie ich, er hat mir geholfen, ich konnte heimlich bei ihm
schlafen.
Auf Nachfrage: Die Gruppe bestand aus ca. 10 Leuten.
Verteidiger: Sie kennen den Namen der Gruppe nicht, woher wissen Sie
eigentlich, daß es eine Gruppe war?
AZ2: Ich habe mich bemüht Informationen zu bekommen. Ich habe sie mit
eigenen Augen beim Verpacken gesehen.
V: Was für Informationen? Vergessen Sie einmal das, was Sie aus dem Akt
wissen, was hatten Sie damals für Informationen?
AZ2: Als ich ins Zimmer kam, waren 8 Leute drinnen. Ich habe meinen Freund
befragt, der kannte die Leute besser.
V: Hat Ihnen Ihr Freund gesagt, "Wir sind eine Gruppe und heißen ,Bad
BoysÂ"?
AZ2: Das hat er so nicht gesagt.
Da der AZ2 offenbar nicht genau so antwortet, wie er sollte, springt die
Beisitzerin mit einer Suggestivfrage ein: Aber Sie haben diese Leute öfter
beisammen gesehen und daraus geschlossen, daß Sie eine Gruppe sind?
AZ2: Ja!
V: Wie Sie Ihren Freund besuchen wollten und in das Zimmer gegangen sind
und die Leute gesehen haben, haben Sie da die Türe gleich wieder zugemacht
oder mit den Leuten gesprochen?
AZ2: Ich habe Kleider dabei gehabt und so getan, als würde ich
Kleidungsstücke verkaufen. Es haben auch welche Kleider gekauft. (während
sie Drogen verpackten? Anm. Tipper)
V: Laut Ihrer Aussage am ersten Verhandlungstag haben Sie Angst bekommen,
"Nein, nein, um Gottes Willen!" gesagt, haben die Türe sofort wieder
zugemacht und sind gegangen. Das haben Sie auch heute zu Beginn gesagt.
AZ2: Ich bin mit den Kleidern reingekommen, ich hatte nur den Fuß in der
Tür (steht auf und demonstriert es), einer hat gesagt, er will Kleider
kaufen, ich habe sie schnell verkauft und bin sofort wieder gegangen.

Das folgende übersetzt die Dolmetscherin so (der AZ2 spricht französisch):
Ich habe dabei Drogen gesehen, Angst bekommen und da hab ich mir gedacht
"Nein, nein, um Gottes Willen!"
Daraufhin behauptet die Beisitzerin, die des öfteren der Meinung ist, die
jeweiligen Fremdsprachen besser als die Dolmetscherin zu verstehen, er
hätte "eine Menge Drogen" gesagt (was für den Strafrahmen und den Vorwurf
der Organisierten Kriminalität und damit vor allem auch als Voraussetzung
für den Einsatz Anonymisierter ZeugInnen relevant ist). Die Dolmetscherin
bleibt allerdings dabei, daß er nur von "Drogen" gesprochen hätte.
Auf Nachfrage, ob es "eine Menge Drogen" waren, greift der AZ2 das ihm
zugeworfene Hölzerl natürlich auf und bestätigt.

V: Heute haben Sie gesagt, Sie haben O mehrmals in der Telefongesellschaft
verkaufen gesehen. In Ihrer letzten Aussage war es nur 1x. Warum erhöht
sich die Anzahl bei jeder Ihrer Aussagen?
AZ2: Ich wurde bei der Polizei viele viele Male befragt, ich habe so viele
Fotos gesehen, ich kann mich nicht genau erinnern.
Die Dolmetscherin meint, sie glaubt, er hätte die Frage nicht verstanden
und fragt noch einmal:
darauf AZ2: Ich widerspreche mir nicht, er hat Drogen verkauft.
R: Sie haben ausgesagt, Sie hätten O 2x mit größeren Mengen Drogen gesehen
(Je 20g Kokain und 20g Heroin) ... (? hier versagten leider unsere
Multitasking-Fähigkeiten).
Nach Ihren früheren Aussagen bei der Polizei hat Sande O. die
Kokain-Kugeln in die Socken gesteckt, nach Ihrer heutigen Aussage hat dies
der Angeklagte getan.

Der AZ2 soll noch einmal auf dem Foto-Zettel zeigen, wer die Drogen
verpackt hat. Er zeigt ohne zu zögern auf O (den Angeklagten).
auf Nachfrage des R: Damals (bei der Polizei) konnte ich mich noch besser
erinnern, die damalige Aussage stimmt.

Beisitzerin schaut sich den Foto-Zettel (aufgrund dessen der Angeklagte
"identifiziert" wurde und alle Belastungsaussagen gemacht
wurden) an: Welcher ist da überhaupt unser heutiger? Die schauen sich alle
so ähnlich.
Nachsatz: Auf den Fotos natürlich, ich meine auf den Fotos!


15 min Pause

In der Pause erzählt eine Frau aus dem Publikum, daß sie den AZ2 kenne, er
wäre in das Heim gekommen und hätte geglaubt ? wie so viele andere ? daß
er dort, weil dort AfrikanerInnen sind, Drogen bekommen würde. Er wurde
rausgeschmissen, hat sich aber wahrscheinlich öfters reingeschlichen um zu
duschen usw., da er ja obdachlos war.


Anonymisierter Zeuge 3: 
Wird ebenfalls in Handschellen, mit Motorradhaube und über die Hände
gezogenen Ärmeln hereingeführt, muß ebenfalls seine Vermummung
ablegen,.....
hat bereits am 19. Jänner zu diesem Fall ausgesagt; 

R: Sie haben ausgeagt, daß Sie O. unter mehreren Namen kennen wie
z.B. Mick oder Toni.
AZ3: Ja, er verwendet viele Namen. O. war Straßenverkäufer im 10. Bezirk,
er arbeitete meistens für die "Bad Boys" und ich habe ihn auch Drogen
verkaufen gesehen.
R: Wie oft, haben sie ihn einmal oder öfters gesehen?
AZ3: Ich habe ihn von Mai bis August 99 ca. 15-20x gesehen. Er hat
jedesmal an ca. 4-5 Personen Drogen verkauft; insgesamt ungefähr 100 ?
150g.

Dem Zeugen wird einer dieser Zettel mit den schlecht kopierten Fotos
gezeigt, er zeigt auf eine Abbildung.

R: Kennen sie diesen Mann?
AZ3: Das ist Otu S.; er ist der Boß der "Bad Boys". O. hat Drogen von ihm
bekommen und verkauft, ich habe sie aber nie zusammen verpacken
gesehen. Wenn er die Drogen nicht von ihm bekommen hat, hat er sie von
"Rasta" bekommen.

Als nächstes wird der Anonymisierte Zeuge 4 hereingeführt. Dabei bemerkt
ein Beamter in zivil, daß ein Zuschauer eine Videokamera bei sich hatte,
er machte den Richter darauf aufmerksam, worauf die Beisitzerin
wutentbrannt bemerkte, daß durch solche Aktionen die so mühsame
Anonymisierung der Zeugen lächerlich gemacht werde, weiters beschimpft sie
den Zuschauer sinngemäß als "ach so netten Mitbürger".
Anzumerken ist, daß der Zuschauer bereits bei der Eingangskontrolle des
Landesgerichtes darauf aufmerksam gamacht wurde, daß das Mitnehmen von
Kameras an sich verboten sei, er sie aber mitnehmen dürfe, wenn er sich
verpflichtet, sie nicht einzuschalten; auch mit dem Verteidiger war dies
abgesprochen.
Nach diesem Zwischenfall bietet eine Zuschauerin an, die Kamera in ihrem
Rucksack zu verwahren.

Anonymisierter Zeuge 4:
Der AZ4 ("Helmi"), der offensichtlich besonders paranoid ist, weigert sich
seine Vermummung abzulegen. Er ist maximal zum Öffnen des Visiers bereit,
was auch schließlich genehmigt wird.
Er hat ebenfalls bereits am 19. 1. ausgesagt

R: woher kennen sie den Angeklagten?
AZ4: Ich habe ihn in Zimmer 20 kennengelernt; er ist Mitglied der "Bad
Boys". ich habe Ihn ca 8 ? 10x beim Verpacken von 5g Kugeln in kleinere
Einheiten gesehen.
R: in welchem Zeitraum?
AZ4: Von Mai ? September
R: Sie haben das letzte Mal ausgesagt, daß sie ihn auch in anderen Räumen
beim Verpacken gesehen haben
AZ4: Ja, auch in Zimmer 37, 11 und 68, aber bei dem letzten bin ich mir
nicht sicher.

Dem Zeugen wird wieder einer der bereits mehrmals erwähnten Foto-Zettel
vorgelegt; er gibt an, einige Personen zu erkennen, die er zu den "Bad
Boys" zählt.

R: Wie viele Personen gehören zu den Bad Boys?
AZ4: Ungefähr 12 ? 15
R: Hat O. Drogen verkauft?
AZ4: Ja, er war Straßenverkäufer, aber er war sehr vorsichtig; er war
schon einmal im Gefängnis und wollte nicht nocheinmal hinein.
R: Nachfrage zu den Zimmern: Sie haben das letzte Mal das Zimmer 37 nicht
erwähnt.
AZ4: Zimmer 37?! (komischer Unterton in seiner Stimme)
R: Was ist an Zimmer 37 so besonders?
AZ4: Es war das Zimmer der "Bad Boys".
Die Frau hinter meinem Rücken (er meint offensichtlich Fr. B.) hat das
alles gewußt; sie deckt die Leute und hat sie auch sofort vor der Polizei
gewarnt.

O wird wieder in den Saal gebracht und mit den Aussagen der AZàs
konfrontiert.

O: Die anderen wollen sich mit ihren Aussagen nur selbst schützen; man hat
bei mir keine Drogen gefunden und auch keine Hinweise auf welche. Ich habe
ein Handy besessen, das hat mir die Polizei weggenommen. Ich habe ihnen
auch meinen Code gegeben; sie hätten herausfinden können welche Leute mich
anrufen.
Diese Leute hassen mich.
R: Warum glauben sie, daß diese Leute gerade Sie hassen?
O: Sie haben gegen alle was gesagt und wenn sie die Wahrheit sagen würden,
dan bräuchten sie sich nicht vermummen.


Prozeß vertagt:

06.11.2000      10:00 ? 12:00           Saal 305



**********************************
Verein "Gemeinsam gegen Rassismus"
4, Gußhausstr. 14
gemeinsam@action.at





Prozeß gegen Cliff J. und Anthony D
20.9.2000, Landesgericht 1, Saal 204


Der Prozeß wurde auf unbestimmte Zeit vertagt.


Den Hauptteil der Verhandlung nahm die Diskussion mit dem und um den
berühmt-berüchtigten Kopf-, Handwurzel- und Schamhaarvermesser,
Rassensaaleinrichter und langjährigen Gerichtsgutachter Dr. Szilvassy
ein. Dieser hatte leider noch Gelegenheit, die in diesem Prozeß
Angeklagten zu vermessen und für zur Tatzeit erwachsen zu erklären, bevor
er aufgrund des öffentlichen Drucks (offiziell: Gesundheitsgründe; unter
anderem wegen genau diesen und anderen Gutachten im Zuge der Operation
Spring-Prozesse) zurücktreten mußte, während die Angeklagten selber
behaupten, während der vorgeworfenen Tatzeit noch jugendlich gewesen zu
sein, womit sie  unter das wesentlich mildere Jugendstrafgesetz fallen
würden.
Szilvassy hingegen berief sich auf seine einzigartige, über 30-jährige
Erfahrung auf diesem Gebiet, die er sich ganz alleine erarbeitet hatte,
weswegen er auch der einzige Vertreter in diesem von ihm gegründeten
Wissenschaftszweig ist Daher könne auch keinE andereR WisseschaftlerIn
seine Arbeit beurteilen.
Der Richter ließ in diesem Zusammenhang nur "fachliche" Fragen und keine
zu Szilvassys einschlägigen politischen Aktivitäten (u.a.
Veröffentlichungen
in der "Aula", der rechtsextremen freiheitlichen AkademikerInnen- und
Burschenschafterzeitung) zu. So ein Prozeß ist schließlich unpolitisch und
die rassistische Einstellung eines Gutachters hat sicher nichts mit seinen
strafentscheidenden Gutachten über AfrikanerInnen zu tun ...


A1...Cliff J....vertreten durch AW1...Dr. Bischof von der Kanzlei Soyer
A2...Anthony D....vertreten durch AW2...Dr. Scucich

Ri: Bleiben die Angeklagten bei ihrer letzten Aussage
A1: Ich habe die Wahrheit gesagt, ich bleibe dabei
A2: Bleibe dabei.
...
AW2 meldet Zweifel an den Informtionen des Sachverständigen Szilvassy
an. Bei einem anderen Prozeß hatte der Sachverständige einen Angeklagten
anhand des unscharfen Bildes einer Videoüberwachungskamera diesen anhand
eines Knöchelchens am Ohr identifizieren können. Allerdings hatte sich bei
diesem Prozeß herausgetellt, daß der Banküberfall von einem anderen, der
geständig war, verübt wurde.
Weiters haben namhafte Wissenschaftler aus Deutschland die Methoden zur
Altersfeststellung, die von Szilvassy angewendet wurden, kritisiert. Die
Wissenschaftler konnten selbst beim Prozeß nicht anwesend sein, es wurde
ihre Erklärung vorgelesen. Diese besagt, daß die genaue biologische
Altersfeststellung bei Personen die zwischen jugendlichem und erwachsenem
Alter stehen, nicht möglich ist. Er stellt den Antrag ein neues Gutachten
von einem anderen Sachverständigen erstellen zu lassen.
Der AW2 beantragt deshalb zugunsten seines Mandanten, diesen vor das
Jugendstrafgericht zu stellen.
AW1 schließt sich AW2 an.
Der Richter liest den Prozeßbericht vor, bei dem das falsche Gutachten
erstellt wurde. Danach fordert er AW2 auf, einen Sachverständigen zu
benennen.
AW2 weiß keinen bestimmten und stellt fest, daß dies für seinen Antrag
nicht notwendig sei.
Da es zur Strafmaßbestimmung notwendig ist, das Alter der Angeklagten zur
Tatzeit zu wissen, ist dieses zu klären.
Der Ri erklärt, daß der Handwurzelknochentest zur Altersfeststellung
zulässig ist wenn der Angeklagte einwilligt, weshalb die
Grundrechtsbeschwerde des AW2 abgelehnt wird.
Nach einer Beratungspause verkündet der Ri den Beschluß der Ablehnung der
Anträge der AWs.
Der Gutachter Szilvassy hält an seiner Erklärung fest und hält eine Rede
über Altersforschung wobei er auf seine 30ig-jährige Erfahrung und die
30.000-35.000 untersuchten Personen hinweist. 
Danach erklärt er, daß Cliff J. laut Röntgenuntersuchung anhand seiner
Wachstumsfugen ca. 25 Jahre alt sein muß. Er gesteht allerdings eine
Toleranzgrenze von +/-2 Jahren zu. Die Personen, die er bis jetzt
untersucht hat und die die Basis für seine Erkenntnisse darstellen waren
österreichische StaatsbürgerInnen. Bei diesen waren mit 25 Jahren alle
Wachstumsfugen geschlossen. Die Beurteilung der Schamhaarlänge stellten
nur einen Aspekt zur Altersfeststellung dar. Er hat Informationen zur
Altersfeststellung gesammelt, hat die Methode aber nicht erfunden. Er
verweist auf seinen Lehrer Breitenecker. Die Zahl der Toleranzjahre, die
er zugesteht ist max. 2.
AW1 fragt nach ob nicht auch 10 Jahre Toleranz möglich wären. 
Szilvassy betont das es maximal 2 Jahre auf oder ab sein können.

Beisitzerin: Gibt es in ihrem Land (A1) ein Geburtenregister?    
A1: ja.
Beisitzerin: Wissen Sie (A1) wo ihr Geburtszeugnis ist?
A1: Das hat mein Vater geholt. Ich habe es im Heim gehabt. Die Polizei hat
alles aus meiner Wohnung mitgenommen. Also muß das Geburtszeugnis bei
ihnen sein.
...das Geburtszeugnis ist allerdings nicht bei dem Akt auffindbar.
Die ID-Karte von Sierra Leone ist laut Sierra LeonÂschen Behörden
gefälscht.
A1 ist in Port Logo geboren.

A2s Alter ist mit morphologischen Methoden eruiert worden. Danach ist er
mindestens 21. Alle Weisheitszähne sind lt. Szilvassy frühestens mit 21
vorhanden. Laut somatologischem Befund ist er 20-22. Nach Reifezeichen
(Behaarung) ist er ebenfalls 20-22.

AW1: Haben Sie (Szilvassy) in der AULA publiziert?
Ri: Frage abgelehnt.
...langer Streit um die Zulassung der Frage...letztendlich abgelehnt. 

AW1: Sind ihre Methoden auf dem letzten wissenschaftlichen Stand?
Szilvassy: Meine Methoden sind nach meinen besten Wissen und Gewissen am
letzten Stand der Wissenschaft. Ich bin der einzige der dieses Gebiet so
gründlich erforscht hat und die Methodik der Altersbestimmung ist
abgeschlossen.


Pause


11 Uhr. Einvernahme der Zeugin Frau Ute B.
Ri: Hatten die Angeklagten jemals eine Rastafrisur?
B: Glaube nicht.
...
Ri: Haben die beiden in einem Zimmer gewohnt?
B: Am Schluß schon. 1-2 Monate. D. hatte am Schluß eine Freundin und war
am Schluß oft bei ihr.
Ri: Cliff J. hat mit Suchtgift gehandelt. 
B: A1 hat vermutlich mit Suchtgift gehandelt. Er ging sehr oft ein und aus
und hatte an einem Tag manchmal vier verschiedene Sachen an. Ich hatte
Bedenken, daß wenn er mit Suchtgift handelt, daß die anderen, wenn sie
merken, daß ihm nichts passiert, daß sie es ihm nachmachen würden,
deswegen ging ich zur Polizei und fragte was ich tun soll. Die meinten sie
würden ihn mit Suchtgift in der Hand erwischen müssen um etwas tun zu
können.
Ri: Es gab das Gerücht, daß die beiden Brüder seien.
B: Glaub ich nicht.
Ri: Welche Dokumente hatten sie von den beiden? War da eine Geburtsurkunde
dabei?
B: Nein.
Ri: Haben sie nur Jugendliche aufgenommen oder waren da auch Erwachsene
dabei?
B: Kann ich nicht sagen.
Ri: Hat J. aus Nigeria Post bekommen?
B: Weiß ich nicht.


Beratungspause


Ri: Vertagung auf unbestimmte Zeit. Prof. Garber wird mit der Erstellung
eines neuen Altersgutachtens beauftragt, welches die afrikanischen
Verhältnisse des Wachstums berücksichtigt. 

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Verein "Gemeinsam gegen Rassismus"
4, Gußhausstr. 14
gemeinsam@action.at
 

Redaktionsschluß: 25. September 2000 22h
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